Alle Artikel mit dem Tag Stellenangebote

Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Arbeitnehmerfreizügigkeit

14. Dezember 2011

Die Arbeitserlaubnis ist eine Genehmigung, die von der Bundesagentur für Arbeit gegenüber Ausländern erteilt wird. Sie gibt die Möglichkeit, in Deutschland einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Anstatt der förmlichen Arbeitserlaubnis, die durch das Zuwanderungsgesetz abgeschafft wurde, ist im Jahr 2005 der Aufenthaltstitel getreten. In den Aufenthaltstitel wird die Berechtigung eingetragen, die ermöglicht, einer entgeltlichen Tätigkeit nachzugehen. Der Aufenthaltstitel wird von der Ausländerbehörde erteilt. Wenn der Aufenthaltstitel Festlegungen über die Ausübung einer Beschäftigung enthält, so ist die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nötig.

Arbeitserlaubnisse gibt es für eine Übergangszeit als Arbeitsgenehmigung. Die Arbeitsgenehmigung wird nur an Bürger aus den jüngsten Beitrittstaaten (das sind heute Bulgarien und Rumänien) und an ihre Familienangehörigen ausgestellt. Die Arbeitsgenehmigung wird an sie ausgestellt, solange für Angehörige dieser Staaten die europarechtliche Arbeitnehmerfreizügigkeit noch nicht besteht.

Die übrigen Unionsbürger und ihre Familienangehörigen genießen jetzt schon die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit und benötigen keine Arbeitserlaubnis. Damit sie ihr Freizügigkeitsrecht nachweisen können, erhalten sie eine Aufenthaltskarte oder eine Freizügigkeitsbescheinigung.

Ausländer benötigen eine Arbeitserlaubnis, die ihnen das Recht gibt, eine entgeltliche Tätigkeit auszuüben. Die Arbeitserlaubnis ist Bestandteil des Aufenthaltstitels.

Heute ist die Ausländerbehörde dafür zuständig, dass ausländischen Bürgern die Aufnahme einer entgeltlichen Tätigkeit genehmigt wird. Die Bundesagentur für Arbeit wird nur in einem Zustimmungsverfahren beteiligt. Die Arbeitserlaubnis wird in den Aufenthaltstitel eingetragen.

Das Aufenthaltsgesetz unterscheidet zwischen selbstständigen (Erwerbstätigkeit) und unselbstständigen (Beschäftigung) Tätigkeiten.

Asylberechtigte, Konventionsflüchtlinge, Ausländer mit einer Niederlassungserlaubnis, ausländische Familienangehörige Deutscher, Ausländer mit Aufenthalt aufgrund der Rückkehroption und Ausländer mit Aufenthaltstitel für ehemalige Deutsche haben ein Recht auf Erwerbstätigkeit.

Familienangehörige, die zu Ausländern nachziehen, erhalten ein Recht auf einen unbeschränkten Zugang zur Beschäftigung zu selbstständiger Erwerbstätigkeit, wenn der Ausländer, zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt ist und diese Rechte besitzt.

Neu einreisende Ausländer werden als Arbeitnehmer zur Ausübung einer Beschäftigung zugelassen, wenn sie folgende Tätigkeiten ausüben: Au pair, Spezialitätenköche, Wissenschaftler, Journalisten u.ä.).

Ausländische Studierende mit Aufenthaltserlaubnis, die nach dem Studium in Deutschland bleiben und arbeiten möchten, dürfen bis zu 12 Monate lang nach einem Arbeitsplatz suchen. Die Tätigkeit muss der Qualifikation entsprechen. Die Agentur für Arbeit prüft, ob Tätigkeit und Entlohnung der Qualifikation entsprechen. Die Arbeitssuche nach dem Abschluss kann maximal 12 Monate dauern. Es ist eine Erwerbstätigkeit ohne Arbeitserlaubnis bis zu 90 Tagen/180 halben Tagen im Jahr möglich.

Ausländer mit deutschem Hochschulabschluss erhalten gegebenenfalls ein Visum und eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der Beschäftigung. Das geschieht, wenn die Absolventen der Hochschulen ein ihrem Hochschulabschluss angemessenes verbindliches Arbeitsangebot nachweisen können.

Ein Arbeitsmarktzugang für Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis aus humanitären, völkerrechtlichen oder politischen Gründen ist in der Regel nur nachrangig möglich.

Ein unbeschränkter Zugang zur Beschäftigung ohne Arbeitsmarktprüfung (Überprüfung der zusätzlichen Stellenangebote auf dem Arbeitsmarkt) ist in folgenden Fällen vorgesehen:

- für Ausländer, die sich in Deutschland mindestens drei Jahre aufgehalten haben, sobald sie eine Aufenthaltserlaubnis besitzen,

- nach einer Tätigkeit von einem Jahr bei demselben Arbeitgeber, bei dem er seine Beschäftigung fortführen wird,

- für nicht volljährige Jugendliche mit einer Aufenthaltserlaubnis und mit einem Abschluss einer deutschen Schule,

- für Ausländer mit Duldung oder Aufenthaltserlaubnis/-befugnis aus humanitären Gründen,

- für Ausländer mit einer behandlungsbedürftigen Traumatisierung durch Krieg oder Verfolgung,

- für neu einreisende Ausländer mit speziellen Qualifikationen.

Die Zustimmung (Arbeitserlaubnis) muss in den oben genannten Fällen des vierjährigen Aufenthalts in Deutschland unbefristet und ohne Beschränkung erteilt werden.

Asylbewerber und Ausländer mit Duldung dürfen in den ersten 12 Monaten nicht arbeiten, anschließend gilt für sie ein nachrangiger Arbeitsmarktzugang.

Staatsangehörige der Europäischen Union (außer Bulgarien und Rumänien) sowie der sonstigen Staaten im Europäischen Wirtschaftsraum (Island, Liechtenstein, Norwegen) sowie ihre Familienangehörigen haben einen unbeschränkten Zugang wie zu Beschäftigung so auch zu selbstständiger Erwerbstätigkeit. Diese Staatsangehörige der EU sowie der sonstigen EWR-Staaten und ihre Familienangehörigen benötigen hierzu keine Erlaubnis. Sie erhalten eine Freizügigkeitsbescheinigung über das gemeinschaftliche Aufenthaltsrecht. Ihre Familienangehörigen mit einer Drittstaatsangehörigkeit haben Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltskarte. Sie bekommen das Recht zur Aufnahme einer entgeltlichen Tätigkeit. Staatsangehörige des Landes Schweiz und ihre Familienangehörigen genießen Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie erhalten eine Aufenthaltserlaubnis.

Staatsangehörige von Bulgarien und Rumänien und ihre Familienangehörigen erhalten eine Freizügigkeitsbescheinigung. Für die Aufnahme einer Beschäftigung müssen sie eine Arbeitsgenehmigung-EU einholen. Eine befristete Arbeitsgenehmigung heißt Arbeitserlaubnis-EU, eine unbefristete heißt Arbeitsberechtigung-EU.

Zusätzlich eingeführte Vergünstigungen:

- Staatsangehörige der Länder Bulgarien und Rumänien und ihre Familienangehörige mit Hochschulabschluss erhalten für eine der beruflichen Qualifikation entsprechende Beschäftigung die Arbeitserlaubnis-EU,

- Staatsangehörige der Länder Bulgarien und Rumänien mit einem im Ausland anerkannten deutschen Schulabschluss benötigen für eine qualifizierte betriebliche Ausbildung im Ausbildungsberuf keine Arbeitsgenehmigung-EU,

- Staatsangehörige aus Bulgarien und Rumänien, die in Deutschland leben und die nach Beginn des Jahres 2007 mindestens 12 Monate ununterbrochen zum Arbeitsmarkt zugelassen waren, erhalten die Arbeitsberechtigung-EU. Diese gibt ihnen einen unbeschränkten Arbeitsmarktzugang. Familienangehörige von EU-Arbeitnehmern aus Bulgarien und Rumänien erhalten die Arbeitsberechtigung-EU ohne Wartefrist.

Für die Erteilung der Arbeitserlaubnis-EU beziehungsweise Arbeitsberechtigung-EU ist nur die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

Kategorien: Arbeitserlaubnis

Schlagwörter:

Jobs in Einzelhandelsunternehmen

24. Oktober 2011

Die deutschen Unternehmen des Einzelhandels setzten im August laufenden Jahres nominal über 3,5 % und real über 2 % mehr um als im gleichen Monat im Vorjahr 2010.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Monat August laufenden Jahres nominal über 4 % und real über 2 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Der Umsatz lag bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um fast 4,5 % und real um über 2 % höher als im gleichen Monat im vergangenen Jahr 2010. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal fast 4 % und real über 1,5 % mehr umgesetzt als im August vorigen Jahres.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im August laufenden Jahres nominal und real höher als im gleichen Monat im Jahr 2010 (nominal plus fast 3 %, real plus über 2,4 %). Hier erzielten die meisten Unterbranchen nominal und real höhere Umsätze als im gleichen Vorjahresmonat.
Unternehmen, die den größten Teil von ihren Waren über das Internet oder über den Versandhandel vertreiben, hatten mit nominal plus über 9 % und real plus fast 8,5 % die höchsten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat.
In den ersten acht Monaten 2011 setzte der deutsche Einzelhandel nominal über 2,5 % und real über 1 % mehr um als von Januar bis August 2010.
Dies sind die Ergebnisse vom Statistischen Bundesamt (Destatis).

Kategorien: Unternehmen in Deutschland

Schlagwörter:

Arbeitsangebote im Privathaushalt

24. Oktober 2011

Im Jahr 2010 lebte in über 29 Prozent der über 40 Mio. privaten Haushalte in Deutschland mindestens eine Person im Seniorenalter ab 65 Jahren. Der Anteil der Seniorenhaushalte betrug vor 20 Jahren lediglich über 25 Prozent.
Über 80 % (fast 10 Mio.) der insgesamt über 12 Mio. Haushalte im Jahr 2010 waren Haushalte, in denen ausschließlich Personen ab 65 Jahren wohnten. In fast 2,5 Mio. Haushalten lebten wie Personen im Seniorenalter so auch jüngere Personen zusammen.
Im Jahr 2010 lebten in einem reinen (Personen ab 65 Jahren) Seniorenhaushalt im Schnitt über 1,40 Personen. In den Haushalten ohne Senioren wohnten durchschnittlich über 2,15 Personen. Die durchschnittliche Haushaltsgröße von allen über 40 Mio. Privathaushalte betrug über 2,00 Personen.
Die angeführten Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).

Kategorien: Minijob

Schlagwörter:

Optimistische Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt

24. Oktober 2011

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt stabil. Unternehmen sind optimistisch, sie haben volle Auftragsbücher und suchen Fachpersonal.
Viele Manager haben aus der letzten Wirtschaftskrise gelernt und sind nun besser auf eine Zuspitzung der Wirtschaftssituation vorbereitet. In der letzten Krise haben die Arbeitgeber erfahren, was für eine wichtige Rolle die Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen spielt. Außerdem haben die Arbeitgeber erfahren, wie eine Solidarität mit der Firma und unter den Beschäftigten die gemeinsame Motivation befördern kann.
Da der Nachwuchs an Arbeitskräften immer spärlicher wird, investieren jetzt viele Firmen in die Ausbildung von ihren Mitarbeitern. Die Firmen fördern Absolventen von Schulen und Universitäten und versuchen sie an sich zu binden. Gerade die kleinen Unternehmen sind sehr aktiv.

Kategorien: Arbeitgeber

Schlagwörter:

Arbeit im Bereich Ingenieurwesen. Ausgezeichnete Arbeitgeber

18. Oktober 2011

Basierend auf den Vorzügen von über 160.000 Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften aus den größten Volkswirtschaften der Welt, erstellt Universum (internationaler Spezialist für Employer Branding) den globalen Index der attraktivsten Arbeitgeber: The World’s Most Attractive Employers 2011. Der Index zeigt, wie attraktiv Unternehmen als Arbeitgeber von Arbeitnehmern wahrgenommen werden und welches Potenzial sie verfügen, um künftig in der ganzen Welt hoch qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Google (Internet-Suchmaschine) nimmt zum dritten Mal nacheinander den ersten Platz im Index für Wirtschaftswissenschaften ein. KPMG (globales Netzwerk) hat die zweite Stelle beibehalten. PwC (globales Netzwerk) belegt den dritten Rang.
Im Talentmarkt für Nachwuchskräfte dominieren Serviceanbieter. Diese sind als ausgezeichnete Arbeitgeber für den Karrierestart bekannt. Stark vertreten sind auch Unternehmen, die eine neue Arbeitskultur in einer dynamischen Umgebung anbieten.
In der Kategorie Ingenieurwesen ist die Suchmaschine Google zum dritten Mal der eindeutige Sieger. IBM (IT- und Beratungsunternehmen) steht an zweiter Stelle. Microsoft (multinationaler Softwarehersteller) ist auf Platz 3. Die Konkurrenz um Spitzentalente ist groß in der Softwarebranche. Amerikanische Software-Unternehmen liegen hier sichtlich an der Spitze.

Die 10 attraktivsten Arbeitgeber der Welt 2011 im Bereich Wirtschaftswissenschaften

1. Google
2. KPMG
3. PwC
4. Ernst & Young
5. Deloitte
6. Microsoft
7. Procter & Gamble
8. J.P. Morgan
9. Apple
10. Goldman Sachs

Die 10 attraktivsten Arbeitgeber der Welt 2011 im Bereich Ingenieurwesen

1. Google
2. IBM
3. Microsoft
4. BMW
5. Intel
6. Sony
7. Apple
8. General Electric
9. Siemens
10. Procter & Gamble

Quelle: Universum (internationaler Spezialist für Employer Branding).

Kategorien: IT

Schlagwörter:

Erwerbstätigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt

18. Oktober 2011

Die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hielt auch im August dieses Jahres weiter an. Die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort innerhalb Deutschlands erreichte einen neuen Höchststand (über 40,00 Mio. Personen). Die Zahl der Erwerbslosen im August 2011 betrug über 2,40 Mio. Personen, das waren über 260.000 weniger als im gleichen Monat im vergangenen Jahr.
Im August laufenden Jahres stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum August vergangenen Jahres um über 520.000 Personen oder über 1,00 %. Gegenüber Juli 2011 stieg die Erwerbstätigenzahl im August laufenden Jahres um über 57.000 Personen oder unter 0,2 %. Saisonbereinigt gibt es im Vergleich zu den vorigen Monaten einen Zuwachs von über 9.500 Personen.
Die Erwerbslosigkeit im August laufenden Jahres fiel gegenüber Juli auf unter 2,60 Millionen Personen (minus über 19.000 Personen). Im Vergleich zum August des Jahres 2010 ging die Erwerbslosigkeit um über 260.000 Personen bzw. unter 9,8 % zurück. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse ging die Zahl der Erwerbslosen von Juli auf August dieses Jahres um über 29.000 auf über 2,50 Mio. Personen (minus über 1,00 %) zurück. Die bereinigte Erwerbslosenquote betrug im August laufenden Jahres über 5,0 % und blieb im Vergleich zum Vormonat Juli unverändert. Gegenüber August letzten Jahres ist die Erwerbslosenquote um fast 1,0 Prozentpunkte gesunken.

Die Angaben kommen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).

Kategorien: Arbeitsmarkt

Schlagwörter:

Jobstellen in neu gegründeten Unternehmen

13. Oktober 2011

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden über 74.500 Betriebe innerhalb Deutschlands gegründet. Außerdem wurden in diesem Zeitraum fast 150.000 Kleinunternehmen gegründet.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).

Kategorien: Jobs

Schlagwörter:

Stellen in Unternehmen des Gastgewerbes

13. Oktober 2011

Die deutschen Unternehmen des Gastgewerbes setzten im Juli laufenden Jahres nominal über 2,5 Prozent und real über 0,9 Prozent mehr um als im gleichen Monat im letzten Jahr. Gegenüber Juni laufenden Jahres war der Umsatz im nachfolgenden Monat Juli nominal fast 0,5 Prozent und real über 0,5 Prozent niedriger (kalenderbereinigt und saisonbereinigt).
Das Beherbergungsgewerbe erwirtschaftete im Juli dieses Jahres einen Umsatz von plus nominal ca. 3,0 Prozent und plus real über 1,5 Prozent im Vergleich zum Juli 2010.
Die Gastronomie erzielte einen Umsatzzuwachs von plus nominal über 2 Prozent und plus real über 0,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr. Der Umsatz der Caterer erhöhte sich nominal um über 4,4 Prozent und real um über 3,0 Prozent.
Das Gastgewerbe setzte von Januar bis Juli dieses Jahres nominal fast 4,0 Prozent und real über 2,5 Prozent mehr um als von Januar bis Juli im Jahr 2010.
Der Bericht stammt vom Statistischen Bundesamt (Destatis).

Kategorien: News

Schlagwörter:

Deutsche Industrie erwartet einen Exportplus

13. Oktober 2011

Die deutsche Industrie erwartet in diesem Jahr einen Exportplus von über 10%.
In den ersten sechs Monaten 2011 waren die deutschen Exporte um mehr als 14% gestiegen.
Die Nachfrage aus China, Indien und Brasilien nach deutschen Produkten bleibt groß. Die Exporte in die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) lagen in den ersten sechs Monaten 2011 um über 20% über den ersten sechs Monaten 2008. In der Region Lateinamerika ist Brasilien Deutschlands wichtigster Handelspartner. Die Ausfuhren aus Deutschland nach Brasilien lagen in den ersten sechs Monaten 2011 um über 24% über den ersten sechs Monaten des Jahres 2008.
Die Angaben kommen vom BDI-Außenwirtschafts-Report.

Kategorien: News

Schlagwörter:

Jobs im Inland und im Ausland

13. Oktober 2011

Das Geschäftsjahr 2010 war für die Bundesdruckerei erfolgreich: Der Umsatz erhöhte sich um maehr als 10 % auf ca. 350,0 Millionen Euro. Der Wachstumsmotor im Inland und Ausland im Jahr 2010 war wieder das ID-Systemgeschäft. Durch Investitionen in Personal und Technologie konnte die Innovationskraft gestärkt und das Fundament für ein Wachstum in den nächsten Jahren gelegt werden.
Im ersten vollen Geschäftsjahr wurde der neue deutsche Personalausweis eingeführt, dessen Leistungsmerkmale und Sicherheitsmerkmale weltweit einzigartig sind.
Die Bundesdruckerei GmbH konnte ihren Umsatz auf rund 349,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 310,0 Millionen Euro) erhöhen. Das entspricht einer Steigerung um über 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Im ID-Segment erzielte das Unternehmen innerhalb Deutschlands fast 245,0 Millionen Euro – ein Umsatzplus von über 13 % (im Jahr 2009: ca. 213,0 Millionen Euro).
Das Unternehmen verzeichnete im Auslandsgeschäft ein Umsatzvolumen von über 32,0 Millionen Euro (plus über 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Mit Wertdruckerzeugnissen erreichte die Bundesdruckerei einen Umsatz von über 70,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: Über 73,0 Millionen Euro).
Insgesamt weist die Bundesdruckerei ein EBITDA von fast 52,0 Millionen Euro aus (im Jahr 2009: über 60,0 Millionen Euro). Bereinigt um die Effekte nach dem BilMoG (Bilanzmodernisierungsgesetz) liegt das EBITDA bei über 34,0 Millionen Euro.
Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Beschäftigten um über 13 Prozent auf 1.881 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden um 35,3 Millionen Euro auf fast 65,0 Millionen Euro aufgestockt. Die Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhöhten sich im Geschäftsjahr 2010 um über 50 Prozent auf über 56,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 37,0 Millionen Euro).
Quelle: Die Bundesdruckerei.

Kategorien: Arbeitnehmer

Schlagwörter: