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Neue Arbeitsplätze in der Arbeitnehmerüberlassung

16. Januar 2011

In Berlin wurde der millionste Zeitarbeitsvertrag des Jahres 2010 unterschrieben: Britta Steffen, die Literaturwissenschaftlerin und PR-Fachfrau, wird als Mitarbeiterin des Personaldienstleisters Manpower tätig sein. “Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Personaldienstleister wichtige Türen öffnen kann, um an eine Stelle zu kommen, die man selbst so nicht erreicht. Und bei Manpower wurde mein Potenzial erkannt”, freut sich Frau Steffen über den Erfolg.

Im Jahr 2010 entstand jeder zweite neue Arbeitsplatz in der Arbeitnehmerüberlassung. Die Branche ist damit wieder der Jobmotor für Deutschland wie schon in den Jahren 2006 und 2007. “Der unbefristete Arbeitsvertrag mit Frau Steffen, den wir symbolisch als den millionsten Arbeitsvertrag 2010 unterzeichnet haben, macht deutlich, dass die Zeitarbeit boomt. Die dringend benötigte internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen am Standort Deutschland wird zu einem Großteil durch die Flexibilität geschaffen, die das Modell Zeitarbeit bietet”, sagt Kerstin Hattar, Mitglied der Manpower Geschäftsleitung.

Die Zahl von einer Million Arbeitsverträgen wurde schneller erreicht als ursprünglich erwartet. Die Branche wächst seit dem 2. Vierteljahr 2009 wieder kontinuierlich. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) gab es im Oktober 2010 923.000 Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Das entspricht einem Anstieg von 40% seit Jahresanfang 2010 beziehungsweise einem durchschnittlichen monatlichen Zuwachs von rund 4%. Für 2011 erwartet die Branche weiterhin ein großes Wachstum.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat durch Personaldienstleister an Flexibilität gewonnen. Ein weiteres Plus der Zeitarbeit zeigte sich während der Wirtschaftskrise: Die schützende Wirkung für die Stammmitarbeiter in den Kundenunternehmen.

“2010 haben bei Manpower ca. 35.000 Menschen einen neuen Job erhalten. Je nach Qualifikation werden zwischen 20 und 30 Prozent später vom Kundenunternehmen übernommen”, so Kerstin Hattar weiter. Aktuell sucht Manpower bundesweit über 1.600 Bewerber – für nahezu alle Branchen und Qualifikationsniveaus. Der Vertrag mit Britta Steffen symbolisiert auch einen Wandel der Arbeitnehmerüberlassung. Im Vergleich zu früheren Jahren “nimmt der Anteil der Spezialisten, Akademiker und Fachkräfte deutlich zu”, kommentiert Thomas Koch, Niederlassungsleiter von Manpower in Berlin.

Auf Zeitarbeit kommen in Deutschland weniger als 2% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse. Der europäische durchschnittliche Wert liegt von über 2,5%. In Großbritannien sind rund 5% der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung tätig, in Belgien, Frankreich und den Niederlanden liegt der Anteil über 2%. “Manpower ist in der Lage, in regulierten wie stark deregulierten Märkten Modelle anzubieten, die eine notwendige Flexibilität bieten. Für Frankreich gibt es mit dem sog. Agenturmodell eine komplett andere Lösung als in Deutschland”, legt Hattar dar.

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EUjob24- professionelles Job-Netzwerk für Ost- und Westeuropa

20. Juli 2010

Auf EUjob24, der Anzeigenplattform mit reichhaltigen aktuellen Stellenangeboten, treffen sich einfache Absolventen, Studenten aller Fachrichtungen und Lehranstalten, Berufsanfänger, Berufserfahrene oder Weiterbildungsinteressenten ohne Altersbeschränkung. So auch hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus West- und Osteuropa, die in nationalen oder internationalen tätigenden Klein-, Mittel- oder Großunternehmen eine Arbeitsstelle finden können. Es sind nämlich in der letzten Zeit immer mehr deutsche Firmen auf Personalsuche in den nächsten Zukunftsmärkten Europas.

Auch viele Privathaushalte suchen eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) oder eine Hilfskraft (Nachhilfelehrer, Gärtner u.ä.) als Nebenjob (Putztätigkeiten, Arbeit in Bars, Cafés u.ä.), die somit ein zusätzliches Einkommen erhalten können, auch wenn sie hauptberuflich bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt sind.

Eine Tätigkeit in der Baubranche bei einem Bauvorhaben im jeweiligen Berufsfeld oder eine auf dem Land als Hilfskraft arbeitende Person bei der Gemüseernte (z.B. Spargelstechen) in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder in anderen EU-Ländern kann problemlos und schnell über unsere Kontaktplattform bei vielen Arbeitgebern gefunden werden.

Das Job-Netzwerk EUjob24 mit technischem Support hilft Ihnen automatisch bei der schnellen und effizienten Suche nach geeigneten, kompetenten und preiswerten Arbeitskräften in jeder beliebigen Branche. Es bietet jedem Interessenten eine professionelle und kostengünstige Personal- oder Arbeitsbeschaffung.

Unter anderem haben Sie die Möglichkeit, mit den für Sie interessanten und zahlreichen Bewerbern, Arbeitgebern oder Arbeitnehmern in direkten Kontakt zu treten. Bewerben Sie sich oder erkundigen Sie sich über die präsenten Stellenanzeigen auf der Seite, welche Sie auch selbst völlig kostenlos und in unbegrenzter Anzahl inserieren können, um passende Kandidaten für diese Arbeit zu finden.

Melden Sie sich kostenlos an und tragen Sie einfach Ihre persönlichen Daten und Informationen über Ihre Berufserfahrung und Ausbildung in das Kontaktformular ein, die dann an den entsprechenden Arbeitnehmer oder bzw. Arbeitgeber weitergeleitet werden. Finden Sie Ihren neuen Arbeitsplatz in einer renommierten Firma, in der Sie es wünschen zu arbeiten oder stellen Sie neue Mitarbeiter ein, die Ihr Unternehmen zum Blühen bringen, im Haushalt helfen oder Ihre Familienangehörige betreuen.

Wir haben Berufe aus folgenden Branchen anzubieten:

Bau-/ Metall-/ Holzwesen
Babysitter/Tagesmütter
Bankwesen / Versicherung
Bildungswesen / Lehre
Dienstleistungen Heimarbeit / Handwerk
Forschung / Entwicklung
Gestaltung / Designer
Immobilien
Informationstechnologie / Programmierung
Jura / Rechtswesen
Landwirtschaft / Forstwirtschaft / Umwelt
Logistik / Lager / Zustellung
Management / Personal
Marketing / Werbung / PR
Medien / Verlag
Medizin / Pharmazie
Öffentlicher Dienst / Administration
Produktion / Fertigung
Rechnungswesen / Finanzen
Sekretariat / Fremdsprachen
Sicherheitsdienst / Schutz
Technische Berufe / Elektronik
Telekommunikation / Agenten
Tourismus / Hotel / Gastronomie
Transport / Zustellung / KFZ
Unterhaltung / Kunst / Kultur
Vertrieb / Verkauf /Beschaffung
Wellness / Schönheit / Sport

Die OMK24 Projektgesellschaft mbH betreibt die Online-Plattform EUjob24, auf der Arbeitsplätze angeboten und gesucht werden können.

EUjob24 hat ein Unternehmensprofil beim Netzwerk OMK24 Projektgesellschaft mbH.

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Deutschland braucht ausländische Spezialisten

14. September 2009

Thomas Heilmann, Geschäftsführer bei Scholz & Friends und Online-Unternehmer, der neue Internet-Sprecher der CDU, redet über Green Cards, Flatrates und bis zu 1,2 Millionen neue Jobs in der IT-Branche. Er betont, dass es eine ganze Reihe von Fragen gibt, die unbeantwortet sind. Nicht nur von der CDU, sondern von allen politischen Parteien und insbesondere von der Bundesregierung. Zum Beispiel: Wie viel Wertschöpfung kann die Wirtschaft schaffen, wie viele Arbeitsplätze bringt das, was heißt das für die Steuergesetzgebung, was bedeutet das an Anforderungen für unser Bildungssystem, für den Wettbewerbsdruck? Deutschland muss anfangen, die Fragen zu stellen. Erste Priorität hat das Thema Bildung. Im Herbst gibt es einen kleinen Parteitag der CDU zur Bildung. Herr Heilmann behauptet, dass man nicht 400-seitige Ordner zusammenstellen soll, sondern Konzepte entwickeln, die in praktischer Politik münden. Nach Heilmanns Ansicht, geht es nicht um ideologische Grundsatzentscheidungen, sondern um Sachverstand, der bisher fehlte. Drei Punkte haben bisher dazu geführt, dass es so was wie eine Internet-Revolution in Deutschland überhaupt gibt: die Einführung der kleinen Aktiengesellschaft, der neue Markt und das Refinanzierungsprogramm für Venture Capital über die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Es hat mehr Einfluss auf die Wirtschaft Deutschlands gehabt als alles andere. Man soll das Motto verwenden: Nicht mit Begriffen um sich werfen, sondern konkret werden. Das bedeutet: knochenharte Arbeit, die auch weitestgehend nicht in der Öffentlichkeit stattfinden wird. Der Import von ausländischen Spezialisten und Fachkräften ist sicher eine wichtige Maßnahme. Aber das ist nicht der Schlüssel zur Lösung des Problems. Sie müssen das Arbeitskräftepotenzial, das sie haben, darauf vorbereiten, dass sie einen neuen Job kriegen. Aber dieses Problem haben alle Länder. Die Debatte um die Green Card ist ein reiner Stellvertreterkrieg. Aber es ist natürlich nützlich, wenn wir ausländische Spezialisten sagen, sie sind hier willkommen, weil durch sie weitere Arbeitsplätze entstehen und vorhandene gesichert werden. Aber die Debatte um die Green Card, wie sie jetzt geführt wird, ist ein gelungener PR-Coup von Schröder.

Das Thema Internet hat eine kulturelle Dimension, die die ganze Gesellschaft erfasst. Wir müssen schon aufpassen, dass die Gesellschaft nicht gespalten wird. Das ist sicher eine sozialpolitische Herausforderung. In Finnland gibt es zum Beispiel Sozialwohnungen mit Internet-Anschluss. Man braucht auch Mediennutzungskompetenz. Wenn Deutschland in den nächsten fünf Jahren das schaffen wird, was in den USA bereits heute geschafft wurde, hält Heimann 1,2 Millionen neue Arbeitsplätze für möglich. Deutschland braucht ausländische Spezialisten. Aber das ist eben nur ein Detail des Problems. Wichtiger ist die Frage nach dem Bildungsstandort Deutschland. Warum studieren so wenige Ausländer hier? Da ist doch eine eindeutige Reaktion des Marktes auf die Frage, was man von unseren Hochschulen hält. Es geht um die Integration aller Ausländer und diese Frage wird meines Erachtens zu Recht gestellt.

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