Alle Artikel mit dem Tag Portugal

Anwerbung von ausländischen Fachkräften

20. August 2011

Fast 45 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, dass Fachkräfte aus Spanien, Portugal oder Griechenland nach Deutschland zuwandern. Über 70 Prozent der Beamten und über 50 Prozent der Selbstständigen begrüßen die Anwerbung von ausländischen Fachkräften. Dies folgt aus einer Umfrage für das Hamburger Magazin.

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Visum für kurzfristigen und dauerhaften Aufenthalt

19. Januar 2011

Angehörige der EU-Mitgliedstaaten benötigen zur Einreise nach Deutschland kein Visum. Alle übrigen ausländischen Bürger sind für Aufenthalte in Deutschland grundsätzlich visumpflichtig (Ausnahme: Besuchsaufenthalte bis zu 3 Monaten im halben Jahr für Angehörige der Staaten, für die die Europäische Gemeinschaft die Visumpflicht aufgehoben hat).

Visumarten:

Die Schengener Staaten stellen zwei Arten von Visa aus:

1. Schengen-Visum- für kurzfristige Aufenthalte (nicht länger als 90 Tage im halben Jahr und nicht mehr als 90 Tage ununterbrochen) beziehungsweise zur Durchreise (Transit); der Eingereiste kann sich frei in allen Schengen-Staaten bewegen, wenn im Visum “gültig für: Schengener Staaten” eingetragen ist.
Bei anderen Angaben im Visum sind Aufenthalt und Durchreise nur in den dort genannten Staaten erlaubt.
2. Nationales Visum- zur Einreise zum dauerhaften Aufenthalt (länger als 90 Tage); es gestattet während seiner Gültigkeitsdauer auch Transit und Kurzaufenthalte in anderen Schengen-Staaten ungeachtet des Eintrages „gültig für:“.

Schengen-Staaten:

Belgien, Estland, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn.

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Baltische Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt

28. Mai 2010

Deutschland öffnet seinen Arbeitsmarkt für hoch qualifizierte Ingenieure und andere Arbeitnehmer aus den EU- und Baltikumländern. Jetzt können deutsche Firmen Ingenieure und andere Fachkräfte aus Estland, Litauen, Lettland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Polen und Ungarn bei sich beschäftigen. Großbritannien, Irland und Schweden öffneten bereits 2004 den neuen EU-Staaten ihren Arbeitsmarkt. Ab 2006 haben die Balten freien Zugang auch zu den Arbeitsmärkten Finnlands, Spaniens, Griechenlands, Portugals und Italiens. Im Mai 2007 kam auch Holland zu der Länderzahl, wo ausländische Arbeitskräfte eine Arbeit finden können. Frankreich, Dänemark, Belgien und Luxemburg sind vorsichtiger und lassen ihre Arbeitsmärkte für die Tätigkeitsausübung von Fachleuten aus dem Ausland nur allmählich öffnen. Eine Übergangsfrist für neue Mitgliedstaaten hat auch Österreich eingeführt. Ingenieure haben eine sehr wichtige Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt. Der Arbeitsstellenmarkt in Deutschland mangelt an Ingenieuren, besonders im Bereich Elektrotechnik. Deshalb öffnet die deutsche Regierung langsam ihren Arbeitsmarkt für die Migranten aus Osteuropa und den Baltischen Ländern, um den Mangel an Fachkräften und Facharbeitern, die Arbeitslosigkeit und die demografische Krise zu bekämpfen.

Kategorien: Arbeitnehmer, Arbeitsmarkt, Ingenieure, Jobs, Stellenangebot, Uncategorized

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Stellenangebote und Nebenjobs für Migranten

27. Mai 2010

In den 1980er Jahren begann die Arbeitsmigration.
Die wichtigsten Herkunftsländer waren Rumänien, Moldawien, die Ukraine und Albanien, zum anderen Marokko und Tunesien sowie einige Staaten Westafrikas und Lateinamerikas. Der Grund dieser Zuwanderung war der Fall des Eisernen Vorhangs und die vereinfachten Einreisemöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger aus Mittel- und Osteuropa. Zum anderen spielten die Entstehung irregulärer Arbeitsmärkte in Westeuropa sowie der ökonomische Aufschwung in Südeuropa eine wichtige Rolle. Eine Beschäftigung finden irreguläre Migrantinnen und Migranten in erster Linie in der Landwirtschaft, im Baugewerbe, als Haushaltshilfe und Pflegekraft sowie im Gastgewerbe.

Zu diesen Bereichen mit Stundenlohnzahlung steht die einheimische Arbeitskraft in vielen Regionen nicht mehr zur Verfügung, es mangelt generell an solchen örtlichen Arbeitern. Mehrere Länder Europas, insbesondere Belgien, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien reagierten auf diesen Zustrom von
Arbeitskräften mit groß angelegten Regularisierungsprogrammen. Insgesamt erhielten zwischen 1995 und 2006 im Rahmen dieser Programme mehr als 3,2 Millionen Migranten eine Arbeits- und
Aufenthaltserlaubnis. Länder wie Großbritannien, Irland und Schweden öffneten für diese EU-Bürger zugleich ihren Arbeitsmarkt, während die Neuzuwanderer aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Deutschland, Frankreich oder Österreich zwar nun ein Aufenthaltsrecht, aber noch keinen Zugang zum legalen Arbeitsmarkt besitzen.

Durch die Globalisierung und Modernisierung von der Ökonomie und den Bildungssystemen stieg in dem letzten Jahrzehnt auch die Zahl von Managern, Spezialisten, Forschern und Studierenden. Besonderes wächst die Zahl ausländischer Studierender an europäischen Hochschulen. Zugleich erhöhte sich die Zahl der europäischen Firmen, die in mehr als einem Land tätig sind; und damit auch die Zahl jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die innerhalb derselben Firma, aber in unterschiedlichen Ländern tätig sind.

Kategorien: Altenpflege, Arbeitsmarkt, Aushilfen, Babysitter, Baubranche, Gehalt in Osteuropa, Haushaltshilfe, Hilfspersonal, Jobs, Uncategorized

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Stellenangebote und Jobs für Immigranten

25. Mai 2010

Die EU-Länder, für welche eine Überalterung und eine niedrige Geburtsrate charakteristisch sind, sind schon vor langer Zeit zu einem Magnet für die Migranten aus der ganzen Welt geworden. „Die Migranten streben dorthin zu geraten, wo ihre Verwandten und Bekannten leben, was den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert. Sowie in die großen Städte, wo die Arbeitsplätze in der Industrie und dem Bedienungsbereich ständig entstehen“, – glaubt Professor Saskija Sassen, Professor der Soziologie der Chicago-Universität und London Schule für Wirtschaft, studiert das Phänomen der Migration in den europäischen Ländern. Es ist offenbar, dass die Migration sehr wichtig für Europa im wirtschaftlichen Sinne ist. „Schon im Laufe von einigen Jahrzehnten sind für die europäischen Länder zwei untereinander verbundene demografische Tendenzen- die Überalterung und das Schrumpfen der Bevölkerung“, – erklärt Charles Dschenkins, Direktor der Abteilung Westeuropas des Britain Institute Economist Intelligence Unit (EIU). Da die Migranten meistenteils junge Menschen sind, ergänzt ihr Nebenfluss die Verkleinerung der Arbeiterzahl, die noch eine größere Rentnerzahl ernähren müssen”. Im Jahr 1950 betrug die Einwohnerzahl in Europa, die älter als 65 Jahre sind bloß 8,2 %, 1970 – 10,5 %, in 2001 – schon 16,2 %. Es wird erwartet, dass bis 2025 die Rentner in Europa 21 % aufzählen werden, und bis 2050 – 27,6 % von der ganzen Bevölkerung. In den meisten europäischen Ländern ergibt sich die Rente von den Steuern der Beschäftigten. Da die Zahl der Rentner wächst, wird die Belastung auf die Arbeiter höher. Die europäischen Länder können heute nur mit Hilfe der Arbeitskraft aus dem Ausland überleben. “Die Bereiche, die schwer zu mechanisieren sind, z.B. der Bau, die Landwirtschaft und so weiter – sind genau die Bereiche, wo ausländische Arbeitskraft genutzt wird.“- erklärt Natalie Tocci von CEPS. Die Häuser auf den Straßen in Portugal und Italien werden schon lange von den Ukrainern und Türken gebaut. Die Ausländer, oft als Erntehelfer sind billiger als die lokale Arbeitskraft. Und viele osteuropäische Bürger finden Arbeit in solchen Regionen, wo die Arbeitslosenquote auf dem ersten Platz war. „Die Ausländer sind oft mit der Arbeit beschäftigt, die nicht gut genug für die örtliche Arbeitskraft ist, z.B. die Arbeit im landwirtschaftlichen Bereich oder Putzhilfe“- kommentiert Charles Jenkins von EIU.
„Es gibt die verbreitete Meinung, dass Ausländer nur mit unqualifizierter Arbeit beschäftigt sind. Das war früher in den 50-60er Jahren so. Aber heutzutage ändert sich die Situation grundsätzlich. Westeuropa ist an den sogenannten VIP-Migranten und hoch qualifizierten Spezialisten interessiert, die für europäische Ökonomie und Wirtschaft sehr nützlich sind. Das sind Programmierer, Ingenieure, Wissenschaftler, Finanzbuchhalter, Manager, Ärzte, Krankenschwester, Lehrer. An einem Mangel an diesem Personal leidet heutzutage Westeuropa auch.” – erklärte Hiser Grebb, Analytikerin des London Zentrums der europäischen Reform (CER). Deutschland hat das Programm nach der Heranziehung der Fachkräfte (vor allem, Programmierer) in die Wirtschaft des Jahres 1999 geschaffen – nach diesem Programm wurden 20 Tausend Greencards im Jahr verteilt. Unter den qualifizierten Ausländern, die in Europa arbeiten, gibt es viele Russen.
Deswegen hört der Ausländerzufluss in Europa nicht auf. Nach sieben Jahren werden nach dem EU-Beitritt die Einwohner der osteuropäischen Länder das Recht einer freien Reise durch die EU-Länder bekommen, was den Migrationsprozess in den Westen wesentlich erleichtern wird.

Kategorien: Arbeitsmarkt, Aushilfen, Baubranche, Erntehelfer, Hilfspersonal, Ingenieure, IT, Jobs, Uncategorized

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