Alle Artikel mit dem Tag Nachwuchskräfte
Arbeit im Bereich Ingenieurwesen. Ausgezeichnete Arbeitgeber
Basierend auf den Vorzügen von über 160.000 Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften aus den größten Volkswirtschaften der Welt, erstellt Universum (internationaler Spezialist für Employer Branding) den globalen Index der attraktivsten Arbeitgeber: The World’s Most Attractive Employers 2011. Der Index zeigt, wie attraktiv Unternehmen als Arbeitgeber von Arbeitnehmern wahrgenommen werden und welches Potenzial sie verfügen, um künftig in der ganzen Welt hoch qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Google (Internet-Suchmaschine) nimmt zum dritten Mal nacheinander den ersten Platz im Index für Wirtschaftswissenschaften ein. KPMG (globales Netzwerk) hat die zweite Stelle beibehalten. PwC (globales Netzwerk) belegt den dritten Rang.
Im Talentmarkt für Nachwuchskräfte dominieren Serviceanbieter. Diese sind als ausgezeichnete Arbeitgeber für den Karrierestart bekannt. Stark vertreten sind auch Unternehmen, die eine neue Arbeitskultur in einer dynamischen Umgebung anbieten.
In der Kategorie Ingenieurwesen ist die Suchmaschine Google zum dritten Mal der eindeutige Sieger. IBM (IT- und Beratungsunternehmen) steht an zweiter Stelle. Microsoft (multinationaler Softwarehersteller) ist auf Platz 3. Die Konkurrenz um Spitzentalente ist groß in der Softwarebranche. Amerikanische Software-Unternehmen liegen hier sichtlich an der Spitze.
Die 10 attraktivsten Arbeitgeber der Welt 2011 im Bereich Wirtschaftswissenschaften
1. Google
2. KPMG
3. PwC
4. Ernst & Young
5. Deloitte
6. Microsoft
7. Procter & Gamble
8. J.P. Morgan
9. Apple
10. Goldman Sachs
Die 10 attraktivsten Arbeitgeber der Welt 2011 im Bereich Ingenieurwesen
1. Google
2. IBM
3. Microsoft
4. BMW
5. Intel
6. Sony
7. Apple
8. General Electric
9. Siemens
10. Procter & Gamble
Quelle: Universum (internationaler Spezialist für Employer Branding).
Kategorien: IT
Gute Aufstiegschancen in der Bauwirtschaft
Die Bauwirtschaft bietet ein vielfältiges System zur Fortbildung und zur Weiterbildung mit den besten Aufstiegschancen. Werkpolieren, Vorarbeitern, geprüften Polieren, Meistern, Unternehmern und gut ausgebildeten Gesellen stehen viele Unternehmenstüren offen.
Die Ausbildung der jungen Nachwuchskräfte muss strengen Qualitätskriterien unterliegen. Die Ausbildung der Lehrlinge im Betrieb wird durch eine überbetriebliche Ausbildung erweitert. Für die überbetriebliche Ausbildung stehen den Lehrlingen über 220 Ausbildungszentren zur Verfügung.
Im Bereich der energetischen Gebäudesanierung nimmt die Komplexität der Arbeit am Bau kontinuierlich zu. Um dafür vorbereitet zu sein, müssen sich Facharbeiter ständig fortbilden. Das betrifft auch Facharbeiter in anderen Branchen.
Kategorien: Baubranche
Automobilunternehmen suchen Nachwuchskräfte
Die Formula Student Germany, die in Deutschland stattgefunden hat, ist ein enorm wichtiges Nachwuchsförderprojekt, das den Automobilunternehmen die Möglichkeit gibt, vor Ort Nachwuchskräfte kennenzulernen. Heute gibt es in Deutschland eine Ingenieurlücke, die ihren historischen Höchststand erreicht hat: über 76.500 Arbeitsstellen konnten im Juli 2011 nicht besetzt werden. Es werden über 31.500 Ingenieure im Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau gesucht.
BMW sucht fähige Mitarbeiter mit fächerübergreifendem Denken und wirtschaftlichen Kenntnissen im Bereich der Elektroantriebe. Das Unternehmen Volkswagen braucht hoch motivierte Mitarbeiter mit Team- und Kommunikationsfähigkeiten
Der Nutzfahrzeughersteller MAN sucht auch kreative Studierende, um mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Nachwuchs-Fachkräfte in der Umweltbranche
Am 26. und am 27.09.2011 findet in Osnabrück die Fachtagung “Kluge Köpfe für große Aufgaben – Tüfteln und Erfinden für die Umwelt” statt.
Grüne Umwelttechnik ist Jobmotor und Wachstumsmarkt zugleich. Weltweit werden hier 1,4 Billionen Euro umgesetzt. GreenTech gehört zu solchen für die Wirtschaft wichtigsten Schlüsselindustrien wie zum Beispiel der Maschinenbau oder die Elektronikbranche. Die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) fördert naturwissenschaftlich- technische Umweltbildungsprojekte, damit schon frühzeitig junge Nachwuchs-Fachkräfte Interesse für die Umweltbranche bekommen.
Kategorien: Branchen
Investitionen in das Fachwissen der Mitarbeiter
Fast 88% der Versicherungsentscheider wollen in den kommenden drei Jahren gezielt in das Fachwissen ihrer eigenen Mitarbeiter investieren. Gegenüber dem Jahr 2008 macht das ein Plus von über 10 Prozentpunkten.
In Deutschland stehen immer weniger qualifizierte Berufsanfänger zur Verfügung. Für Unternehmen stellen vor allem Abiturienten großes Interesse dar. Die Abiturienten entscheiden sich meist für ein Studium und nicht für eine Ausbildungsstelle.
Die Mitarbeiter verfügen oft ungenutzte Fähigkeiten, die dem Unternehmen einen Nutz bringen könnten. Eine Datenbank, die einen Überblick über die ruhenden Qualifikationen der Mitarbeiter schafft, könnte den Personalern helfen zu erkennen, welche Ressourcen es bereits im Unternehmen gibt. Der Unternehmenschef könnte dann erfahren, welche Vorlieben der Mitarbeiter hat, ihnen entgegenkommen, und ihn so an das Unternehmen stärker binden.
Der Vertrieb leidet besonders unter dem Fachkräftemangel. Den Versicherungsmaklern ist es recht schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und Nachwuchskräfte für die Versicherungsbranche anzuwerben.
Die Ergebnisse kommen vom aktuellen “Branchenkompass 2011 Versicherungen” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Kategorien: Branchen
Ausbildungsberufe im Bereich Vertrieb
Rund 50 Auszubildende treten ab August 2011 ihren Berufsweg beim AWD (einer der größten Finanzvertriebe in Europa) an. Ein Teil der Auszubildenden wird im Bereich Vertrieb, ein anderer Teil im Bereich der Ausbildung in der Unternehmenszentrale arbeiten. Die Investition in Nachwuchskräfte ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik von AWD. Die aktive Einbindung der Nachwuchskräfte in die Bereiche des Unternehmens sowie die Mitgestaltung diverser Geschäftsaktivitäten gehören ebenfalls dazu.
Die jungen Auszubildenden werden beim Berufseinstieg vom Unternehmen unterstützt. “Wir legen großen Wert auf eine fundierte Ausbildung als Grundstock für jede weitere Karriere-Entwicklung”, so Wolfgang B. Schwab, Direktor Personal bei AWD Deutschland. “Wir wissen, dass eine fachlich hochwertige Qualifikation der Auszubildenden Grundvoraussetzung für einen hohen Qualitätsanspruch an ihre eigene Arbeit ist. Deshalb investieren wir aktiv in diese berufliche Erstausbildung, die auch für uns einen wichtigen Baustein unserer Nachwuchskräfte darstellt”, so Schwab. Die Übernahmequote von Auszubildenden (85% – 90%) ist überdurchschnittlich.
Die jungen AWD-Auszubildenden haben die Möglichkeit, in der Unternehmenszentrale aus neun Lehrberufen auszusuchen. Den Auszubildenden wird dualer Studiengang (Wirtschaftsinformatik) angeboten.
Im Laufe des Studiums erhalten die Auszubildenden oft die Gelegenheit, in verschiedene Unternehmensabteilungen einzublicken. Außerdem findet der gegenseitige Austausch aller Jahrgänge statt. Den Auszubildenden stehen Ansprechpartner für allgemeine Fragen zur Verfügung. Der Finanzdienstleister AWD ist im März 2011 vom CRF Institute mit dem Gütesiegel “Top Arbeitgeber 2011″ ausgezeichnet worden.
Ausbildungsberufe bei AWD (Unternehmenszentrale):
– IT-Systemkaufmann (m/w)
– Veranstaltungskaufmann (m/w)
– Kaufmann für Dialogmarketing (m/w)
– Kaufmann für Bürokommunikation (m/w)
– Kaufmann für Marketingkommunikation (m/w)
– Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (m/w)
– Mediengestalter für Digital- und Printmedien (m/w)
– Koch (AWD Gastronomie) (m/w)
Dualer Studiengang:
- Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science)
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Messe in Berlin. Unternehmen auf Mitarbeitersuche
Zwischen dem 07.11.2011 und dem 08.11.2011 findet in Berlin die bonding-Messe Berlin statt. Viele Unternehmen warten auf diese Messe, um künftige Nachwuchskräfte persönlich kennenzulernen. In Gesprächen mit den vielen Firmenvertretern können sich Interessierten über Jobs, Praktika, Abschlussarbeiten und Auslandsaufenthalte informieren. Auf der Messe gibt es zahlreiche Veranstaltungen. Studenten haben die Möglichkeit, ins spätere Berufsleben einzublicken und Kontakte mit Unternehmen herzustellen.
Kategorien: Messen
Spitzenkräfte für flexible Arbeitsmodelle
Spezialisten interessieren sich für die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten. Die von Unternehmen entwickelten Arbeitsmodelle entsprechen selten den Bedürfnissen ihrer Spitzenkräfte. Dies laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Bain & Company, bei der über 3.300 Fachkräfte in den USA, Europa und Asien befragt wurden. Außerdem mangelt es den Angeboten an sichtbarer Unterstützung durch die Geschäftsführung.
94% der Top-Arbeiterinnen und 78% der Top-Arbeiter wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten. Tatsächlich nutzen aber 46% der weiblichen Spitzenkräfte und 25% der männlichen Spitzenkräfte entsprechende Angebote.
60% der Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle an, breit genutzt werden sie nur in 18 Prozent. Unter den Befragten gibt es eine Angst vor dem Karriere-Aus, wenn sie solche Angebote annehmen. 86% der Befragten gaben an, dass die Unterstützung von der Seite der Führungsspitze ein ausschlaggebendes Kriterium für ihre Abwägung sei, flexible Arbeitszeitangebote zu nutzen.
Die Geschäftsführung muss solche Angebote sichtbar unterstützen und selbst nutzen. “Dazu gehört auch die Kommunikation von Erfolgsgeschichten, also prominenten Beispielen aus dem Unternehmen, die flexibel arbeiten und dennoch Karriere machen”, sagt Dr. Gunther Schwarz, Partner und Experte für Personalstrategien bei Bain & Company.
Werden den Beschäftigten freundliche Arbeitszeitmodelle angeboten, steigt deren Arbeitszufriedenheit deutlich. In diesen Fällen empfehlen Mitarbeiter ihren Arbeitgeber oder dessen Produkte häufiger weiter. Die Bindung zum Unternehmen steigt bei Mitarbeitern um 25% und bei Mitarbeiterinnen um 40%.
“In Deutschland gibt es großen Nachholbedarf, wenn es um flexible Arbeitszeitmodelle für Fach- und Führungskräfte geht”. “Ich kenne kaum ein Unternehmen, das heute bereits den unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Spitzenleute gerecht wird”, sagt Gunther Schwarz. Gerade flexible Arbeitszeiten seien dabei ein ausgezeichnetes Argument, um bei zunehmendem Fachkräftemangel qualifizierte Top-Kräfte anzuwerben und langfristig im Unternehmen zu halten.
Flexible Arbeitszeitmodelle sollten unterschiedlich sein. Die Unternehmen sollten zuerst die speziellen Ansprüche und Vorstellungen seiner Führungskräfte erfassen. Unter den Befragten lassen sich vier Gruppen identifizieren, die unterschiedliche Angebote benötigen.
Skeptiker (30%):
- suchen Unterstützung vom Top-Management und von Kollegen, die flexibel arbeiten;
- bevorzugen kein bestimmtes Angebot;
- brauchen Beweise, dass flexible Modelle funktionieren;
- möchten weiterhin Projekte leiten und wichtige Ergebnisse erzielen.
Aufsteiger (24%):
- sind sehr karriereorientiert;
- nehmen häufige Geschäftsreisen und ständige Erreichbarkeit in Kauf;
- schätzen die Möglichkeit von flexiblen Arbeitszeitmodellen im eigenen Unternehmen und möchten diese zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Karriere nutzen.
Unterbrecher (24%):
- selbstsicher;
- reife Arbeitnehmer;
- steigen aus dem Berufsleben aus oder arbeiten weniger, um Kräfte zu gewinnen und herausfordernde Aufgaben zu übernehmen.
Alternative (22%):
- Vorhersehbarkeit und Planbarkeit sind wichtig;
- verzichten gerne auf die schnelle Karriere für vernünftige und planbare Arbeitszeiten;
- leisten viel;
- bleiben dem Unternehmen treu.
Gewünscht ist, einen Ansprechpartner für flexibel arbeitende Spitzenkräfte zu ernennen, der den Erfolg der verschiedenen Modelle im Unternehmen kommunizieren wird. Er sollte auch den Aufstieg von flexibel arbeitenden Nachwuchskräften fördern. Dann werden ide Vorbehalte gegen flexible Arbeitszeitmodelle im Unternehmen und bei den Top-Leuten abgebaut. “Aufgrund der Alterung unserer Gesellschaft und zu geringer Zuwanderung werden uns schon bald viel weniger qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, als wir benötigen. Jetzt haben die Unternehmen die Chance, durch maßgeschneiderte Arbeitsangebote die besten Talente langfristig an sich zu binden”, sagt Bain-Partner Gunther Schwarz.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Uncategorized
Apotheken suchen qualifizierte Mitarbeiter
Arzneimittelhersteller und Apotheken sind auf der Suche nach Nachwuchskräften. Wer eine Karriere in der Industriebranche oder sich selbstständig machen will, sollte die jungen Berufsanfänger im Voraus im Studium stellen.
Die 1000 deutschen Pharmaunternehmen produzierten im Jahr 2006 Erzeugnisse im Wert von 23,7 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 4,4% gegenüber 2005. Der Wert der Pharmaproduktion hat um ca. 30% zugenommen. Die größten Arbeitgeber der Pharmabranche sind Sanofi-Aventis, Roche, Merck und Bayer-Schering Pharma. Bundesweit arbeiten rund 55.500 Pharmazeuten.
Es gibt einiges, was die Pharmazie-Studenten beachten sollten: “Einsteiger ohne Berufserfahrung haben es heute in allen Disziplinen schwer”, sagt Martin Lang, Experte für Pharma-Jobs bei der Personalvermittlung Kelly Scientific in Köln. Nicht alle Studenten sind frei von Risiken und Nebenwirkungen. Wer einen gut bezahlten Job in einem der pharmazeutischen Unternehmen haben will, muss früher Erfahrung im Pharmabereich sammeln, besser schon in den Semesterferien.
Immer mehr Absolventen entscheiden sich für eine Promotion- in den letzten 6 Jahren stieg der Doktorenanteil von 10 auf 15%. “Für den klassischen Einstieg als Laborant in der Forschung und Entwicklung ist eine Promotion zwar von Vorteil, allerdings nur, wenn das Thema stimmt”, sagt Lang. Von Vorteil wären z.B. Erfahrungen mit internationalen Produktionsstandards wie GMP oder GLP.
Bei jedem Karriereschritt sollte man sich gut überlegen, ob er richtig ist. Das gilt vor allem für den Einsatz als Post-Doc (Post-Doktorand). Wissenschaftler, die nach der Dissertation an einer Universität oder einer Forschungsstelle arbeiten, sollten diese Situation nutzen und internationale Erfahrung im Beruf sammeln.
“Wir sehen es gerne, wenn ein Bewerber eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit durchgezogen hat, am besten im Ausland”, sagt Professor Günther Benz, bei der Bayer AG in Leverkusen zuständig für Hochschulkontakte. Unter dieser Voraussetzung sind Post-Docs in seinen Forschungslaboratorien sehr willkommen. Aber der Post-Doc ist keine Garantie zur Festanstellung. “Externe Bewerber sind für uns viel interessanter, weil sie neues Wissen mitbringen”, sagt Benz. Die eigenen Post-Docs nehmen ihr Wissen aus dem Unternehmen mit zur nächsten Station. Die Mitarbeiter in den Forschungsabteilungen und Entwicklungsabteilungen sind dort nicht ewig beschäftigt: “Nach zwei bis drei Jahren ist ihr Potenzial, wissenschaftlich zu denken, für das Unternehmen meist erschöpft”, sagt Martin Lang von Kelly Scientific. Er empfehlt den Forschern und Entwicklern, sich im Voraus über die folgenden Karriereschritte zu erkundigen und wenn es sein muss sich weiterzubilden.
Im Beratungsbereich ergeben sich gute Jobmöglichkeiten für Apotheker.
Der Großteil der Pharmaziestudierenden- der Frauenanteil liegt bei 75%- bevorzugt in die eigene Klinik-Apotheke oder Apotheke. “Ursprünglich wollte ich Krankenhausapotheker werden, da hat man eher die Chance, mit dem Arzt auf Augenhöhe zu reden und nicht bloß ausführendes Organ zu sein”, erzählt Heinrich Meyer, Fachapotheker für klinische Pharmazie bei Sanicare.
Meyer ist außerdem für den Ausbau des Versandgeschäfts verantwortlich. Er entwickelt auch Werbe- und Marketingstrategien und verhandelt mit Krankenkassen Kooperationen. Mit seiner Tätigkeit ist er zu frieden. Er hat ein stabiles Gehalt und Sozialleistungen, Urlaub. “Als angestellter Apotheker habe ich es im Vergleich zu meinen selbstständigen Kollegen sehr komfortabel”, sagt er.
Die Einkommensstatistiken zeigen, dass das jährliche Vorsteuereinkommen von typischen Apotheken in den vergangenen Jahren gesunken ist. “Dafür arbeitet der Apothekeninhaber in der Regel 60 bis 70 Stunden pro Woche. Er muss außerdem selbst für Krankheit, Rente oder Erwerbsunfähigkeit vorsorgen und hat viel weniger Urlaub als ein Angestellter”, sagt Frank Diener von der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA.
Das Gehalt der Fach- und Führungskräfte in der Pharmaindustrie steigt im Durchschnitt um 3,9% im Jahr. Im Branchenvergleich befinden sich die Pharmagehälter weit vorn: zwischen 40.000 und 120.000 Euro bei Fachkräften, abhängig von der Berufserfahrung und Unternehmensgröße. Führungskräfte in Großunternehmen kommen sogar auf 150.000 Euro. Ein Leiter der Qualitätskontrolle bekommt im Durchschnitt 93.000 Euro.
Kategorien: Arbeitgeber, Jobs, Medizin, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Jobs, Jobsangebote, Unternehmen und Firmen in Gefahr?
http://www.karriere.de/beruf/finanzkrise-lassen-sie-sich-ja-nicht-aufhalten-8117/
Die weltweite Finanzkrise ist sehr gefährlich für Jobs, Karriere, Unternehmen und Firmen. Der Ausnahmezustand bietet aber auch neue Chancen, weil die Krisen immer Revitalisierungen sind, und eine neue Etappe symbolisieren. Noch zwischen Juli und September waren die Jobangebote relativ stabil, dann, im Oktober, ist die Kurve deutlich eingebrochen. Und nicht nur Banken sind in Krise geraten. Die Finanzkrise trifft die gesamte Wirtschaft. Unternehmen verschieben Projekte und legen Investitionen auf Eis. Diese Situation kann die Zahl der Arbeitslosigkeit vergrößern. 2009 Jahr wird alles zeigen: Der Arbeitsmarkt reagiert auf Markteinbrüche in der Regel zeitlich verzögert. “Wegen der Finanzkrise treten viele Firmen und Unternehmen beim Recruiting derzeit immer stärker auf die Bremse oder stellen ihre Aktivitäten sogar ganz ein”, sagt Jens Ohle, Vorstand beim Personaldienstleister Access. Er glaubt ebenfalls, dass die Jobangebote im nächsten Jahr deutlich sinken werden. Auch die Bundesregierung ist besorgt und hat ein Konjunkturpaket geschnürt, das die Auswirkungen der Finanzkrise auf die deutsche Wirtschaft drosseln soll. Gefährdet sind nicht nur Unternehmen aus dem Bank- und Finanzsektor, sondern aus allen Branchen: Automobil, Luftfahrt, Medien, Telekommunikation, Technologie, Chemie, Konsum. Viele von ihnen, auch stolze Dax-30-Konzerne, reagieren mit Einstellungsstopps und Sparprogrammen. Die traurigen Nachrichten verunsichern besonders junge Ein- und Aufsteiger, die noch nicht richtig gearbeitet haben. Die Studenten fürchten um ihr Praktikum, die Absolventen um ihre Einstiegschancen. Und obwohl sich gerade junge Bewerber bei der Jobsuche stark vom Image der Unternehmen leiten lassen, stehen mittlerweile nicht mehr nur die persönlichen Wunscharbeitgeber auf der Liste. Einige planen, erst mal an der Uni zu bleiben und das drohende Arbeitsmarkttief mit einem Master oder einer Promotion zu überbrücken.
Die Experten empfehlen denjenigen, die einen Job suchen ein spezifisches Praktikum, eine Zusatzqualifikation, den Blick für ein breites Einsatzgebiet oder einfach nur eine Portion Selbstvertrauen. Und die Berater lassen keinen Zweifel daran, dass Nachwuchskräfte ihre ersten Karriereschritte trotz der Turbulenzen gehen können. Es gibt immer die Leute, die Krisengewinner sind. Sie haben auf ihre innere Stimme gehört, das eigene Profil geschärft oder einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Da ist zum Beispiel Philipp Fahr, der Radikale. Er warf nach Stationen in England und Frankreich seine Karrierepläne von der weiten Welt zugunsten der Provinz komplett über den Haufen. Oder Lars Hinrichs, der Erfahrene. Er überlebte Ende der 90er-Jahre das Platzen der Internetblase und die Insolvenz seiner ersten Firma. Nach einem Umbruch folgt immer wieder auch ein Aufbruch.
Kategorien: Arbeitsmarkt, Branchen, Jobs, Kurzarbeit, Minijob, Stellenangebot, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland, Zeitarbeit