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Arbeitsplätze in Berlin

05. Januar 2012

Es gibt viele freie Arbeitsplätze in Berlin . Im Jahr 2011 haben sich in Berlin viele Unternehmen neu angesiedelt oder ihren Standort erweitert. Diese Unternehmen wollen insgesamt neue Arbeitsplätze schaffen und Hunderte Millionen Euro investieren.

Berlin wächst. Die Internationalisierung der Berliner Wirtschaft macht gute Fortschritte. Schwerpunkte in diesem Jahr sind Elektromobilität und Fachkräftegewinnung. Im laufenden Jahr werden sich folgende Bereiche positiv entwickeln: Print, Internet/Games, Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik, Energietechnik/Automotive. Im Bereich Unternehmensservice gibt es mehr Projekte und neue Arbeitsplätze.

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Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer

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Nachfrage nach Elektroingenieuren in der Elektroindustrie

13. Oktober 2011

Neun von zehn Unternehmen in der Elektroindustrie und in der IT-Industrie haben die Meinung, dass die Elektromobilität die Nachfrage nach Elektroingenieuren weiter erhöhen wird. Acht von zehn Unternehmen befürchten, dass sie ihren Ingenieurbedarf in Zukunft nicht ausreichend decken werden können, und greifen deshalb auf Absolventen verwandter Fächer zurück.
Deutschland nimmt in der Elektro- und Automobiltechnik eine internationale Spitzenposition ein, besonders in der Antriebstechnik und der Leistungselektronik. Über 65 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen gehen davon aus, dass die Hochschulen in Deutschland nicht ausreichend auf das Thema Elektromobilität vorbereitet sind. 56 Prozent denken dies in Hinblick auf die Forschung. In Bildung und Forschung muss mehr investiert werden, damit Deutschland künftig konkurrenzfähig bleibt.M
Mehr als die Hälfte der deutschen Bürger glauben, dass Elektrofahrzeuge Autos mit Benzinmotor künftig ablösen werden. Über 50 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass Elektroautos bis zum Jahr 2020 in die Massenproduktion gehen. Fast 65 Prozent der Deutschen wären bereit, ein Elektroauto zu kaufen. Über  79 Prozent der Bürger Deutschlands sind überzeugt, dass deutsche Unternehmen mit elektrischer Energie angetriebenen Automobilen international ähnliche Erfolge erzielen können wie mit herkömmlichen Fahrzeugen.
Der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik) zählt 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 4.000 Young Professionals und 1.100 Mitarbeiter. Die Tätigkeitsfelder von VDE, eines der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas, sind der Technikwissenstransfer, die Forschungsförderung und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektronik, Elektrotechnik, Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Technologiegebiete des Verbands der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik sind Informationstechnik, Mikroelektronik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikrotechnik, Nanotechnik und Automation.
Die Angaben stammen vom Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE).

Kategorien: Unternehmen in Deutschland

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Jobchancen für junge Informatiker

12. Dezember 2008

Informatiker sind ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft und Wissenschaft. Die Branche Informationstechnologie ist ein Motor der Innovation.Trotz guter Perspektiven mangelt es an Nachwuchskräften. Vor allem werden Akademiker gebraucht.

“Quer durch alle Branchen ist die Informations- und Kommunikationstechnologie der Innovationsmotor Nummer eins”, sagt Wolfgang Wahlster, Informatik-Professor im deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz.

Die Branchen Automobilindustrie, Logistik und Medizintechnik sind über 80% der Innovationen durch die Informationstechnologien und Kommunikationstechnologien getrieben. Zu den Zukunftssystemen zählen Software und Elektronik. Die Unternehmen sind auf IT-Technologien angewiesen, da sie dadurch bessere Leistungen kostengünstiger und schneller anbieten können. Das bedeutet, dass die Softwareindustrie und die auf Hightech spezialisierten Beratungshäuser und Personalvermittler volle Auftragsbücher haben werden. “Die Job-Perspektiven für IT-Fachkräfte sind so gut wie seit Jahren nicht mehr”, sagt August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien.

Eine Umfrage zeigte, dass 60% der IKT-Unternehmen in Deutschland 18.000 freie Jobstellen haben. Bei Anwanderunternehmen aller Branchen kommen noch 25.000 unbesetzte Arbeitsstellen dazu. Ein größerer Mangel an Arbeitskräften besteht im Handel. Aber auch solche privaten Dienstleister wie Versicherungen und Banken brauchen Mitarbeiter. Die Kleinunternehmen und Großunternehmen können ihren Bedarf an Spezialisten im IT-Bereich nicht decken. “Der Arbeitsmarkt ist leer gefegt”, berichtet Bitkom-Präsident Scheer.

Vor allem werden Akademiker benötigt. Drei von vier Arbeitsstellen in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologie erfordern einen fachlich gerichteten Fachhochschulabschluss oder Universitätsabschluss. Ein Studium der Informatik, Mathematik, Technik oder Naturwissenschaften können zwei Beschäftigte aufweisen. Damit bleibt Deutschland von Polen, Südkorea, Finnland oder Irland zurück. Die dortigen Unternehmen kommen auf eine Quote von jeweils 5% pro 1.000 beschäftigten Arbeiter.

Leider wird die Zahl der an technischen Fakultäten immatrikulierenden Studenten immer kleiner. Im Jahr 2000 meldeten sich 38.000 Studenten, 2006 knapp 29.000.

Das zeigt ein Minus von 25%. Es wird erwartet, dass die Zahl der Absolventen fallen wird- von 15.400 im Prüfungsjahr 2006 auf 14.000 im Jahr 2010.

Auf der vergangenen Jobmesse „Job und Career Market“ präsentierten sich die größten Unternehmen der IKT-Branche: Hewlett-Packard, Dell, Oracle oder Microsoft. Bei Siemens IT Solutions and Services haben wir mehr als 200 offene Stellen zu besetzen. “Die CeBIT stellt für uns eine wichtige Plattform dar, um Kontakte zu den Bewerbern zu knüpfen”, sagt Birgit Tenhofen, Leiterin der Abteilung Recruiting and Personnel Development beim hausinternen IT-Dienstleister des Münchener Technologiekonzerns. Auf der branchenspezifischen Karrieremesse sind noch solche Beratungshäuser vertreten, wie Steria Mummert Consulting, Accenture oder Materna. Von dem weltweit agierenden Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture wird geplant, bis August 2008 innerhalb Deutschlands 1.400 neue Berater einzustellen, “davon mindestens ein Drittel IT-Spezialisten”, sagt Judith Kederer, Leiterin Recruiting bei Accenture im hessischen Kronberg.

Derjenige, der von einer gut bezahlten Karriere als Berater träumt, sollte sich besser im Voraus um ein Praktikum bemühen. Außer Sprachkenntnissen, Teamfähigkeit und Präsentationsgeschick brauchen die IT-Berater dazu noch Wirtschaftswissen.

Die künftigen Chefs erwarten von den Nachwuchskräften ein gut absolviertes Studium und praktische Erfahrung, z.B. unternehmensnahe Praktika oder passende Berufsausbildung. “Die richtig guten Leute haben gute Noten und Spaß an der Technik”, berichtet Katharina von Kennel, Personalreferentin beim US-Medizintechnikkonzern Stryker.

Die Informatik-Absolventen, die in Unternehmen mit 100 Mitarbeitern beschäftigt sind, kommen auf ein Jahresgehalt von 37.200 Euro. Bei Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern beträgt das Jahreseinkommen der Nachwuchskräfte 43.600 Euro. Der Gehaltsunterschied zwischen Klein- und Großunternehmen wird im Laufe der Karriere größer. “Wer mit einem niedrigen Gehalt einsteigt, wird es schwer haben, dies aufzuholen”, so Personalmarkt-Vorstand Tim Böger. Das Gehalt richtet sich auch nach den Aufgaben. Die SAP AG, größter europäischer und weltweit viertgrößter Softwarehersteller, zahlt Mitarbeitern im ersten Berufsjahr 41.800 Euro. Das Gehalt bei System- und Netzwerkadministratoren fängt mit 36.000 Euro an, bei den Support-Mitarbeitern sind es 31.000 Euro.

“Im Branchenvergleich liegen Chemie und Pharma klar vorn”, sagt Vergütungsexpertin Anna Wiestler von Towers, Perrin, Forster & Crosby in Frankfurt. Einsteigende IT-Entwickler können bei Bayer, Henkel oder Aventis rund 49.000 Euro verdienen. Im Jahr 2008 wird im Branchendurchschnitt ein Gehaltszuwachs von 3,5% geplant.

Freiberufler haben gute Verdienstchancen. “Immer schön flexibel bleiben. Das entspricht dem Zeitgeist. Deshalb setzen viele Unternehmen auf externe IT-Profis”, sagt Personalvermittler Thomas Götzfried.

Mit den passenden Qualifikationen haben Freiberufler einen Stundensatz von zwischen 80 und 100 Euro. “Bei einer vernünftigen Auslastung sind bis zu 15000 Euro Honorarumsatz im Monat drin”, sagt Götzfried. Dabei wird aber vorausgesetzt, dass man ein paar Jahre Berufserfahrung hat. “Die Kunden buchen Know-how für anspruchsvolle Projekte. Sie wollen keine Kistenschieber”, sagt der Personalvermittler.

Freiberufler brauchen Weitsicht und Disziplin. Sie sollten bei den Projekten nicht nur auf den Profit schauen, sondern vor allem so, dass sie auch technologisch auf dem neuesten Stand bleiben.

Kategorien: Arbeitsmarkt, Freiberufler, Jobs, Messen, Stellenangebot, Technische Berufe, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland

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