Alle Artikel mit dem Tag Konzern
Neue Arbeitsplätze in deutschen Medienkonzernen
Sky (deutscher Medienkonzern) schafft über 180 neue Arbeitsplätze. In Unterföhring (München) baut das Unternehmen Personal stark aus. Über 180 neue Mitarbeiter haben bei Sky Deutschland einen Arbeitsplatz bekommen. Der Medienkonzern baut sein Personal um über 19,8% aus, weil bald der neue Sender Sky Sport News HD gestartet wird. Im Sky Sport News HD-Team sind über 13 Moderatoren, über 39 Mediengestalter, über 69 Techniker und über 75 Sportredakteure.
Quelle: Sky
Kategorien: Stellenangebot
Internationale Unternehmen in Deutschland. Jobs in der EU
Im ersten Halbjahr 2011 hat Bertelsmann (internationales Medienunternehmen) die hohen Ergebnisse des vorigen Jahres angeknüpft. Außerdem hat das Unternehmen wichtige Kennziffern weiter gesteigert. Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich um fast 2,0% auf über 7,0 Milliarden Euro (über 6,9 Milliarden Euro im Jahr 2010). Das organische Wachstum betrug fast 2,5% (ohne Portfolio- und Wechselkurseffekte). Das Operating EBIT betrug fast 740 Millionen Euro (über 750 Mio. Euro im Jahr 2010). Die Umsatzrendite betrug über 10,0% (2010: über 10,5%). Das Konzernergebnis verbesserte sich um über 22 Millionen Euro auf fast 270 Millionen Euro.
Bertelsmann beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erzielte Unternehmen einen Umsatz von fast 16,0 Milliarden Euro.
Quelle: Bertelsmann AG
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Personalbedarf in deutschen Konzernen
Umsatz, EBITDA und Konzernergebnis von Fraport AG (Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide) haben sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter verbessert. Im Vergleich zum ersten Geschäftshalbjahr 2010 stiegen die Umsatzerlöse um über 10% von über 1,000 Mrd. Euro auf über 1,125 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) im Konzern legte um über 17,6% von über 304,5 Mio. Euro auf fast 360,0 Mio. Euro zu. Verglichen mit dem ersten Halbjahr des vergangenen Jahres ist das Konzernergebnis bis auf über 105,0 Mio. gestiegen (2010: über 50 Mio. Euro).
Die konzernweit gestiegenen Passagierzahlen haben sich positiv auf die Finanzkennzahlen des Flughafenbetreibers ausgewirkt.
Im gleichen Zeitraum hat sich der Personalaufwand um fat 4% oder über 14,0 Mio. Euro auf über 462,0 Mio. Euro erhöht. Die vor allem in Frankfurt gestiegenen Verkehrszahlen haben für einen Personalbedarf und für rund 600 Neueinstellungen gesorgt.
Der Sachaufwand am Standort Frankfurt ist um über 11,0% bzw. über 34,5 Mio. Euro von über 304,0 Mio. Euro auf fast 340,0 Mio. Euro gestiegen. Die Steigerung des Material- und sonstigen betrieblichen Aufwands hat aufgrund höherer verkehrsabhängiger Konzessionsabgaben im externen Geschäft und durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Immobilienverkauf stattgefunden. Der operative Aufwand erhöhte sich um über 6,4% von über 750 Mio. Euro auf über 800,0 Mio. Euro. Diese Erhöhung hat zur Steigerung des operativen Ergebnisses (EBITDA) um über 53,5 Mio. Euro auf fast 359,0 Mio. Euro geführt.
Das Finanzergebnis hat sich auf minus ca. 33,0 Mio. Euro entwickelt von minus ca. 92,5 Mio. Euro auf minus ca. 60,0 Mio. Euro. Dies hat zu einem Anstieg des Konzern-Ergebnisses um über 53,0 Mio. Euro auf über 105,0 Mio. Euro beigetragen. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg um über 0,13 Euro von über 0,57 Euro auf über 1,10 Euro.
Auf den Konzernflughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung wurden im ersten Halbjahr ca. 42,5 Mio. Fluggäste gezählt (plus über 11,0%). Den Frankfurter Flughafen nutzen über 26,0 Mio. Passagiere. Ein großes Wachstum an Passagieren war in Lima (über 5,5 Mio. Fluggäste) und Antalya (10 Mio. Fluggäste).
Der Netto-Retail-Erlös je Passagier stieg um über 0,10 Euro von über 3,00 Euro auf über 3,13 Euro. Ein positiver Effekt ergab sich aus einem Verkauf von einem Grundstück auf dem Mönchhof-Gelände.
Quelle: Fraport AG
Kategorien: News
Neue Arbeitsplätze. Qualifizierte Arbeitskräfte gesucht
Fujitsu (japanischer Technologiekonzern) eröffnet im Herbst 2011 ein neues Telesales Center in Berlin, der zweite Standort für Telesales-Aktivitäten in Europa. Das erste Center wird sich in Barcelona befinden. Mit diesen zwei großen Investitionen stärkt der IT-Konzern seinen Vertrieb in Europa, im Mittleren Osten, in Afrika und in Indien mit dem Ziel, die Marktabdeckung sowie den Umsatz deutlich auszubauen.
In den zwei neuen Telesales-Centern sollen solche Vertriebsbausteine wie Telesales, Kundenanalyse und Vertriebsentwicklung für eine umfassende und intensive Betreuung von Kunden kombiniert werden. An den beiden Standorten entstehen in einem ersten Schritt rund dreihundert neue Arbeitsplätze. Die Hälfte der neuen dreihundert Arbeitsstellen wird in Berlin sein. In den nächsten drei Jahren wird der japanische Konzern in Berlin bis zu vierhundert neue Arbeitsplätze schaffen. Berlin Partner (Unternehmensansiedlung, Außenwirtschaftsberatung, Hauptstadt-Marketing) unterstützt Fujitsu bei der Standortsuche und der Personalrekrutierung.
Fujitsu nutzt die beiden Center als interne Vertriebsschule, um seine Sales-Mitarbeiter gezielt auszubilden. Außerdem bietet Fujitsu den Mitarbeitern zusätzliche Karrieremöglichkeiten. An beiden Centern werden qualifizierte Sales-Arbeitskräfte gesucht.
Kategorien: IT
Perspektiven für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Das schwedische Unternehmen SCA Hygiene Products (internationaler Konzern für Konsumgüter und Papierprodukte) investiert rund 115 Mio. Euro in den Standort Mainz-Kostheim (südlichster Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden).
Das Werk in Mainz-Kostheim produziert Produkte für den Außer-Haus-Markt und ist die größte Produktionseinheit des Geschäftsbereichs Tissue Europe. Der Standort Kostheim verfügt bereits über drei Papiermaschinen (zukünftig kommt eine weitere Papiermaschine) und 20 Verarbeitungslinien. Die neue Anlage ist ein wichtiger Schritt für die langfristige Werksentwicklung.
Im Kostheimer stellen rund 510 Mitarbeiter hochwertige Hygienepapiere her. Da für SCA der schonende Ressourceneinsatz eine große Rolle spielt, basiert die Papierproduktion zu 100 Prozent auf Recyclingpapier. Die neue Produktionseinheit wird natürlich wenig Energie verbrauchen.
“Die Investition ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Werks Mainz-Kostheim und ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und der Rhein-Main-Region”, sagt Ulrich Beltz, Werkleiter. “Im letzten Jahr haben wir 125-jähriges Werksjubiläum gefeiert. Die Unternehmenskultur zeichnet sich durch eine ausgeprägte Standorttreue und tiefe Verwurzlung mit Kostheim aus.”
“Mit dieser Investition bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten”, ergänzt Klaus Huth, Betriebsratsvorsitzender.
CSA beschäftigt sich mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Hygieneprodukten, Verpackungslösungen, Druckpapier und Holzmaterialien. Das Unternehmen beschäftigt in der ganzen Welt ca. 45.000 Mitarbeiter. CSA vertreibt seine Produkte in über 100 Ländern. Im Jahr 2010 belief sich der Umsatz auf 11,3 Milliarden Euro.
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Auftragseingang des Markt- und Technologieführers
Der Auftragseingang des Unternehmens GEA Group stieg im Jahr 2010 um 12% auf 4.578 Mio. Euro. Im 4. Vierteljahr verbuchte die GEA mit 1.248 Mio. Euro an Neuaufträgen bereits 24% mehr als im vorigen Jahr. Der erreichte Stand entspricht dem durchschnittlichen im Vorkrisenjahr 2008. Der Umsatz erreichte wie von der GEA vorhergesagt mit 4.418 Millionen Euro wieder das Vorjahresvolumen. Im Jahr 2010 hat die GEA großes Augenmerk auf die Qualität der Aufträge hinsichtlich Preis und Qualität gelegt.
Die GEA konnte ein EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) vor Restrukturierungskosten von etwa 357 Millionen. Euro erwirtschaften und damit die entsprechende EBIT-Marge um ungefähr 50 Basispunkte auf 8,0 bis 8,1% steigern. Dazu haben auch Einspareffekte aus den im Jahresende 2008 eingeführten Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung beigetragen. Die Restrukturierungskosten belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 119 Millionen Euro, einschließlich aller Rückstellungen für die im Jahr 2011 noch planmäßig abzuschließenden Maßnahmen. Das EBIT nach Restrukturierungskosten betrug ca. 237 Millionen Euro.
Die Nettoliquidität hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag auf 105 Millionen Euro verdoppelt. Dies ist der Zurückhaltung bei Investitionen und der gezielten Senkung des Working Capitals zu verdanken. Im Verhältnis zum Umsatz wurde ein Wert von 10% zum Stichtag und 12,4% im Jahresdurchschnitt erreicht. Das entspricht einer signifikanten Reduzierung um circa 400 bps gegenüber dem vorigen Jahr.
“Wir freuen uns, dass wir dieses für die GEA erfolgreiche Geschäftsjahr mit zwei sehr gut passenden Akquisitionen abschließen konnten”. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Zahlen eine auf 40 Cent je Aktie erhöhte Dividende vorschlagen”, sagt Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft.
Die GEA Group Aktiengesellschaft ist Anbieter von Prozesstechnik und Komponenten für die Nahrungsmittel- und Energieindustrie. Die GEA ist ein international tätiger Technologiekonzern. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Produktionsprozesse. Im Jahr 2010 erwirtschaftete GEA einen Umsatz von über 4,4 Milliarden Euro. 70% von dem Umsatz wurden mit den langfristig wachsenden Industrien für Nahrungsmittel und Energie erzielt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter.
Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Wachstum beim Online-Übersetzernetzwerk
Das Online-Übersetzernetzwerk Tolingo GmbH bietet seit 2,5 Jahren professionellen Übersetzungsservice an. Im Jahr 2010 wurde der Umsatz verfünffacht. “Unser Geschäft floriert. Vom Kleinunternehmen bis hin zum Großkonzern – deutsche Unternehmen sind zunehmend international tätig. Wir helfen ihnen beim Geschäft mit dem Ausland”, sagt Hanno von der Decken, Tolingo-Gründer und Geschäftsführer. Weltweit arbeiten für Tolingo rund 6.000 Übersetzer, die 2010 über 70 Mio. Wörter übersetzt haben. Anfang Dezember gingen bei den Fachübersetzern ungefähr 250 Bestellungen am Tag ein (Dezember 2009: 25 Bestellungen).
Die meisten Aufträge kamen aus den Branchen Handel, Internet und Industrie. 90% der Geschäftsverträge werden als Expressübersetzung bestellt. Besonders gefragt sind die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Die Zahl der Aufträge für osteuropäische Sprachen stieg im Jahr 2010 um 38%. Über 10.000 Klein-, Mittelunternehmen und Konzerne ließen ihre Texte bei Tolingo übersetzen.
Im laufenden Jahr plant Tolingo, seine Mitarbeiterzahl zu verdoppeln (jetzt besteht das Team aus 35 Mitarbeitern). Im Ausland ist auch Wachstum geplant. “Wir werden internationalisieren. Der erste Schritt wird der Aufbau von Sales-Teams in Frankreich, Großbritannien und in den USA sein,” sagt Gunnar Piening, Tolingo-Geschäftsführer.
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Innovationspreis für innovative Leistungen und Konzepte
BME verleiht Innovationspreis 2011 für Einkauf und Logistik
Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Dienstleister für 8.000 Einzel- und Firmenmitglieder, fördert seit 25 Jahren erfolgreiches Einkaufs- und Logistikmanagement mit dem “BME-Innovationspreis”. Ausgezeichnet werden innovative Leistungen und Konzepte, die das Unternehmensergebnis durch die dauerhaft steigernde Effektivität von Einkauf und Logistik nachweislich deutlich verbessern.
An der Prämierung des BME-Innovationspreises 2011 können Einkaufs- und Logistikabteilungen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor teilnehmen. Die von der Jury ausgewählten Unternehmen fahren im September 2011 zur Präsentation nach Frankfurt. Die offizielle Verleihung des BME-Innovationspreises findet zwischen dem 9. und 11. November 2011 in Berlin statt.
Einsendeschluss ist der 30. Juni.
Im Jahr 2010 war Schott AG (internationaler Technologiekonzern) der Preisträger.
Frühere Preisträger:
Rothe Erde (weltweit größter Hersteller von Großwälzlagern, Landesbank Baden-Württemberg, Claas (internationaler Landmaschinenkonzern), Rehau Unlimited Polymer Solutions, DaimlerChrysler, Gildemeister (einer der größten Werkzeugmaschinenhersteller in Deutschland, weltweit führender Hersteller von CNC-gesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen), Bayer (chemischen und pharmazeutischen Industrie), Siemens, Miele, Veba Oel Verarbeitungs GmbH, BMW Rolls-Royce, Mannesmann Sachs, Flughafen Frankfurt/Main, Preussag (weltweit größter Touristikkonzern), T-Mobil, Deutsche Bank, Pfanni-Werke (Lebensmittel), BK Ladenburg Benckiser-Knapsack, Osram.
Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Mitarbeiter in der Metallurgiebranche
Die PSI-Aktiengesellschaft für Produkte und Systeme der Informationstechnologie wurde von SMS Siemag (weltweit führendes Unternehmen im Bereich Hütten- und Walzwerkstechnik), einem Unternehmen der SMS group, mit der Lieferung der Lösung PSImetals Planning für das neue Grobblechwalzwerk der russischen vereinigten metallurgischen Gesellschaft (OMK-Group) am Standort Vyksa beauftragt. Die zur OMK-Gruppe gehörende Vyksa Steel wird mit dem neuen Grobblechwalzwerk selbst in die Grobblechproduktion für die Herstellung von längsnahtgeschweißten Rohren einsteigen. Die Inbetriebnahme der PSI-Lösung ist für das Ende des Jahres 2011 geplant.
Die SMS Siemag Aktiengesellschaft ist ein Familienunternehmen der SMS GmbH, die unter der Holdinggesellschaft SMS GmbH eine Gruppe von international tätigen Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus für die Verarbeitung von Stahl- und Nichteisenmetallen ist. Die SMS GmbH gliedert sich in die Unternehmensbereiche SMS Siemag und SMS Meer. Im Jahr 2009 erwirtschafteten weltweit ungefähr 9.000 Mitarbeiter über 3,8 Milliarden Euro Umsatz.
Die PSI AG erweitert durch diesen wichtigen Auftrag seine Position auf dem russischen Industriemarkt. Im Jahr 2009 war Russland der fünftgrößte Stahlproduzent. Bis 2012 erwartet die russische Metallurgiebranche Investitionen von über 3,4 Mrd. Euro.
Der PSI-Konzern wurde im Jahr 1969 gegründet und beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter. PSI ist an 11 deutschen und 7 ausländischen Standorten vertreten.
Kategorien: IT, Technische Berufe, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Statistik der Ausländer. Migration und Integration
Der deutsche Business ist auf den Export gerichtet, und die Zusammenarbeit mit den Ländern Osteuropas gewinnt für die deutschen Gesellschaften immer größere Bedeutung. Gibt es aber unter den Vorgesetzten Deutschlands Ausländer?
Ungeachtet auf die wachsende Wirtschaftsbedeutung Osteuropas für die deutschen Gesellschaften, die in den Hauptbörsenindex Deutschlands DAX eingehen, gibt es in der Regierung dieser Konzerne keine Leiter aus Russland, GUS-Staaten und anderen osteuropäischen Staaten. So laut Angaben Simon-Kucher & Partners, bei der Führungskraft in zehn von den dreißig führenden deutschen Konzernen, die in den DAX eingehen, gibt es überhaupt keine Ausländer. Der durchschnittliche Wert bei den Gesellschaften, die in den Hauptbörsenindex Deutschlands eingehen, ist etwas besser: Die Ausländer nehmen in ihnen kaum mehr Viertel der Top-Positionen ein. Dabei kann man sagen, dass im Vergleich zu anderen EU-Ländern, die Situation im deutschen Business erfreulicher ist. Obwohl im europäischen Vergleich Deutschland nach der Anzahl der Top-Manager der ausländischen Herkunft nicht führt, die Gründe dafür sind etwas anders.
Dafür ist es aber den ausländischen Mitarbeitern viel schwieriger, den Posten des Vorgesetzten in einem anderen EU-Land zu besetzen, als in Deutschland. Die deutsche Wirtschaft ist auf den Export ausgerichtet. Deutschland trägt doch nicht umsonst den Titel “Weltmeister im Export”. Deshalb wird der deutsche Business als eröffnet angesehen. Im internationalen Vergleich ist das Niveau der Englischkenntnisse in den deutschen Gesellschaften sehr hoch. Im Vergleich zu Deutschland bleibt Spanien oder Frankreich um vieles stärker zurück. Aber wenn sich in der korporativen Kultur die englische Sprache eingelebt hat, dann ist die leitende Stellung für Ausländer viel leichter zu besetzen.
Zum gegenwärtigen Augenblick hat die kulturelle Vielfältigkeit auf der Ebene der Führungskraft in den deutschen Gesellschaften die maximalen Maßstäbe erreicht. Während in Jahr 2000 im Bestande von der Leitung der deutschen DAX-Konzerne nur 13 Prozent der Ausländer waren, beträgt heute ihr Anteil etwa 26 Prozente. Jedoch war das Wachstum in den letzten zwei Jahren unbedeutend.
Nach Meinung der Experten, der Anteil der Ausländer in der Führungsposition der deutschen Konzerne kann 30 Prozente nur dann übertreten, falls die Gesellschaften, in denen es keinen Leiter deutscher Herkunft bis jetzt gibt, beginnen auf der Top-Position der ausländischen Fachkräfte zu nehmen. Ausschließlich deutsche Manager leiten, zum Beispiel, solche Firmen wie den chemischen Konzern Bayer, den energetischen Riesen E.ON und den Produzenten des Stahls ThyssenKrupp.
Maximum 40 Prozent vom solchen Niveau der Anwesenheit können die Ausländer in den größten deutschen Gesellschaften erreichen, behaupten die Analytiker. Die kulturelle Vielfältigkeit hat vernünftige Grenzen. Bis zu einem bestimmten Moment ist die Vielfältigkeit der Kulturen in den Leitungspositionen ein Plus für die Gesellschaft. Jedoch wenn die Vertreter von viel zu verschiedenen nationalen Mentalitäten zusammenarbeiten werden, kann es sich negativ bei den Entscheidungen zeigen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Hälfte der Ausländer, die in den deutschen Gesellschaften arbeiten, Schweizer, Österreicher und Amerikaner sind. Diese Länder sind Deutschland nach der Mentalität am nächsten. Die andere Hälfte sind Vertreter aus 14 verschiedenen Ländern. Russland ist nicht unter ihnen. Dafür gibt es drei Manager aus den Regionen mit einer sich schnell entwickelnden Wirtschaft: Asien und Südamerika. Sie befinden sich in den Leitungspositionen des Konzerns der Konsumgüter Beiersdorf, des Kreditinstitutes Deutsche Bank und des Autokonzerns MAN.
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