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Das Internet als Produzent von Jobs und Arbeitern

10. Dezember 2008

Nach der Aufbauphase will StudiVZ sich weiter dynamisch entwickeln. Der neue Leiter, Marcus Riecke, der von Ebay gekommen ist, plant, die Ableger voranzubringen. “Nach sechs Jahren Ebay juckte es mich noch einmal, ein Startup aufzubauen”, sagt Riecke. Dafür braucht er nun Personal, Arbeiter und junge Spezialisten. Die Berliner suchen Verstärkung für das Marketing, den Vertrieb, das Produktmanagement und natürlich die IT. Auch eine Studenten-Community kommt nicht nur mit Studenten aus. StudiVZ, Google, United Internet: Die Branche wächst und sucht Tausende Arbeiter. Nach aktuellen Berechnungen des Branchenverbandes Bitkom gibt es 25.000 bis 28.000 offene Stellenangebote und Jobs, interessante Jobangebote. Das Internet hat sich längst zum Jobmotor entwickelt, es produziert tausend Jobs und ist ein Vermittler zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind über 800.000 Mitarbeiter im Internet- und IT-Sektor beschäftigt. Das ist mehr als in der Autobaubranche. Diese Entwicklung beschleunigen neue Dienstleistungen und Technologien. Eine von den Wunderprodukten ist dabei das sogenannte Triple-Play – mit dem das Surfen und Telefonieren und das komfortable Fernsehen über das Internet (IP-TV) möglich ist. Gute Möglichkeiten zum Arbeiten im Internet haben Programmierer und Designer, aber auch Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker, auch wenn sie keine große Berufserfahrung haben. Außerdem werden Germanisten, Psychologen oder Soziologen eingestellt. Sie müssen aber über Kommunikationsfähigkeit und ein gutes Gespür für die Trends im Netz verfügen. “Die Affinität zu den Kunden und die Art der Kommunikation mit ihnen hat schon immer gute von schlechten Unternehmen unterschieden”, sagt Sven Gábor Jánszky, Chef des Think Tanks forward2business. Der Entwicklungsmotor ist das Mitmach-Internet, Schlagwort Web 2.0: Die Nutzer tragen zu den Inhalten bei, die Video-Plattform Youtube, das Online-Lexikon Wikipedia, Myspace oder Xing und die Communities StudiVZ sind die bekanntesten Beispiele. Mit der User-Teilnahme erwacht die Web-Wirtschaft zu neuem Leben. “Für Agenturen und Unternehmen sind die Chancen und Möglichkeiten des Web 2.0 phänomenal”, sagt Benjamin Falch, Kreativdirektor bei der Multimedia-Agentur A&B face2net. “Es geht heute darum, die Kommunikation zwischen den Usern zu managen und entsprechende Strukturen zu entwerfen.” Neben solchen Internet-Pionieren wie Yahoo, Google oder Ebay gibt es auch kleine Unternehmen mit guten Marktideen. Darunter sind auch deutsche Startups wie die Bilder- und Video-Plattform Sevenload, der T-Shirt-Shop Spread-shirt oder die Tauschbörse Hitflip. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Gründer und einer der bekanntesten “Web 2.0″-Investoren in Deutschland Gadowksi, der 2002 Spreadshirt.net gründete, hat einen führenden T-Shirt-Shop in Europa mit weltweit mehr als 300 Arbeitern. Weiterhin werden Arbeiter für das Management, die Bereiche Finance und Controlling, die Branchen Dienstleistung und Informationstechnologie gesucht. Google sucht ebenfalls Verstärkung, 70 Arbeiter insgesamt. In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen seine Arbeiterzahl in Deutschland verdoppelt. “Wir suchen Arbeiter mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung”, sagt Google-Personalerin Pia Baumeister. Berufseinsteiger besitzen trotzdem gute Jobchancen in der Europa-Zentrale im irischen Dublin. Dort plant Google, deutschsprachige Arbeiter einzustellen. Besonders im Bereich Sales, um die deutschen Kunden von Irland aus zu betreuen. Google ist bei den europäischen Studenten der Top-Arbeitgeber – laut Umfrage des Beratungsunternehmens Universum Communications unter Studenten der Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Informatik.

http://www.karriere.de/beruf/arbeiten-beim-startup-wer-hat-die-besten-chancen-6602/

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Qualifikationen, die Arbeitnehmer bei der Jobsuche brauchen

02. Dezember 2008

Fachkompetenz und Qualität der Arbeit sichern nur 50% des Erfolgs des Arbeitnehmers. Das ergibt die Information von internationalen Studien. Bei der Suche nach einer Stellenanzeige, einem Job und Stellenangebot in Deutschland und anderen Ländern sind auch solche Qualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Fähigkeit zur Problemlösung, Mobilität und Flexibilität für Arbeitnehmer genauso wichtig. Und das sollen Arbeitnehmer bei der Jobsuche beachten. Heutzutage ist Arbeit teamorientiert, man hat flachere Hierarchien. Die heutige Art der Arbeitsorganisation ist die Zusammenarbeit. Wenn ein Arbeitnehmer nicht nur effektiv im Team arbeiten kann, sondern dessen gesamte Denkart und Arbeitsweise dem Teamgeist untergeordnet ist. Das erhöht die Schlagkraft und Effizienz einer Gruppe, macht sie erfolgreich. Einzelkämpfer, die ungern Lösungen gemeinsam entwickeln oder es sich schwer tun, Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen zu lösen, sind out. Denn Teamorientierung ist eine Qualifikation, die inzwischen fast überall eingefordert wird. Der Arbeitnehmer soll dafür vorbereitet sein, dass ihm die Frage bei der Jobsuche gestellt wird, ob er im Team arbeiten kann. Diese Qualifikation ist für Arbeitnehmer wirklich wichtig. Kommunikationsfähigkeit ist noch eine wichtige Qualifikation bei der Jobsuche. Die Fähigkeit eine Message auch richtig zu verstehen, aufmerksam zuzuhören und andere Signale wie Mimik, Gestik und andere Körperzeichen zu entschlüsseln und richtig darauf zu reagieren. Unwichtige Arbeiten stehen hinten an. Bei Führungspersonen bezieht sich diese Qualifikation daher auch auf die Fähigkeit, einen bestimmten Verantwortungsbereich rationell zu strukturieren. Bei der Jobsuche ist diese Qualifikation genauso wichtig.
Flexibilität: Die rasche technische Entwicklung und die konstanten Veränderungen von Märkten verlangen ein hohes Maß an Anpassungsvermögen von Unternehmen und Arbeitnehmern. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Bereitschaft, ständig Neues kennenzulernen und sich weiterzuentwickeln. Das gilt für das Erlernen eines neuen Computerprogramms ebenso wie für das Einarbeiten in einen neuen Aufgabenbereich, was sehr wichtig für Mitarbeiter ist. Und es gibt noch solche Qualifikationen wie Mobilität, emotionelle Intelligenz, Motivation, Durchsetzungsvermögen, analytisches und logisches Denken, die für Arbeitnehmer bei der Jobsuche gut dabei zu haben sind.

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