Alle Artikel mit dem Tag Italien

Personenkraftwagen-Exporte

04. Oktober 2011

In den ersten sechs Monaten 2011 sind die Exporte von neuen Personenkraftwagen im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2010 um über 10,20 gestiegen. In den ersten sechs Monaten laufenden Jahres wurden im ganzen über 2,2 Mio. neue Personenkraftwagen aus Deutschland exportiert, deren Wert über 51,5 Mrd. Euro beträgt. ca. 1,2 Mio. Personenkraftwagen davon hatten einen Benzinmotor (fast 30,0 Mrd. Euro) und um die 0,9 Mio. einen Dieselmotor (fast 22,0 Mrd. Euro).
Im Vergleich zum Jahr 2009 waren im nächsten Jahr 2010 die Personenkraftwagen-Exporte um über 22,4% angestiegen. Die Nachfrage für Personenkraftwagen aus Deutschland im Ausland hält weiterhin an.
Im ersten Halbjahr 2011 waren Autos aus Deutschland in Großbritannien, in den USA, in Frankreich und in Italien am populärsten. In die USA, nach Großbritannien, Frankreich und Italien wurden insgesamt rund 1,1 Mio. neue Personenkraftwagen im Wert von fast 21,5 Mrd. Euro exportiert. Danach folgte China (über 150.000 neue Personenkraftwagen im Wert von über 5,5 Mrd. Euro). Die Pkw, die nach China exportiert wurden, hatten den höchsten Wert im Durchschnitt (im Vergleich mit den vier wichtigsten Abnehmerländern) von über  36.900 Euro.
Quelle: Statistische Bundesamt (Destatis).

Kategorien: News

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Internationale Einzelhandelsunternehmen in Deutschland

15. Februar 2011

Erfreuliche Perspektiven für den deutschen Einzelhandelsmarkt. Deutschland wird wieder zum führenden Expansionsziel für Einzelhändler in Europa. Der deutsche Einzelhandelsmarkt ist durch seine stabilen Handelsumsätze sehr attraktiv. Dies folgt aus einem Report des Immobiliendienstleisters CBRE, für den im Sommer 2010 über 200 führende Einzelhändler zu ihren Expansionsplänen für Europa, Nahost und Afrika (EMEA) befragt wurden.

Topbrands aus aller Welt eröffneten viele eigene Läden. Es werden noch weitere Eröffnungen erwartet. Das die Expansion in Deutschland stark forcierende Fashionlabel Hollister hat im Einkaufszentrum MyZeil (Frankfurt) seinen ersten Laden in Deutschland eröffnet. Die Monsoon-Accessorize-Gruppe (Großbritannien) ist neu in Berlin vertreten. Der Sportwarenhersteller und Daunen-Spezialist Moncler (Italien), sowie der Modedesigner Michael Kors (USA) haben in München erstmals auf deutschem Gebiet eigene Läden eröffnet.

Größte europäische Einzelhandelsunternehmen wollen in Deutschland expandieren: Allsaints, Bally, Hermès, 7 for all mankind, Ben Sherman u.a. In Frankfurt am Main eröffnete Apple (Computer, Unterhaltungselektronik, Betriebssysteme, Anwendungssoftware) seinen dritten Store in Deutschland. Die Luxuslabel Jimmy Choo und Miu Miu sind auch in Frankfurt a.M. neu vertreten.

Die Messerherstellerin Victorinox (Schweiz) eröffnet im Februar 2011 den ersten eigenen Laden auf deutschem Boden. Das Modeunternehmen Abercrombie & Fitch (USA) eröffnet Ende 2011 in Düsseldorf den ersten Flagship-Store in Deutschland, und der Luxusgüter-Hersteller Louis Vuitton (Frankreich) wird im Jahr 2012 in München mit erstem eigenem Maison in Deutschland vertreten sein. Die Schweiz und Österreich verfügen über eine Shopping-Center-Dichte von 30 qm Mietfläche pro 100 Einwohner. In Deutschland beträgt die Fläche 13 qm, in Polen 15 qm. Luxusgüterfirmen in Deutschland sind gegenüber der Schweiz deutlich untervertreten.

Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland

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Wachstum der Schweizer chemisch-pharmazeutischen Industrie

12. Februar 2011

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist die größte Exportindustrie der Schweiz. Deren Exporte legten im Jahr 2010 um 5.7% zu und erreichten 75.9 Milliarden CHF. Die Zunahmen in den Nicht-Pharmabereichen haben dazu auch beigetragen. Der Exportüberschuss stieg gegenüber dem Jahr 2009 um 1.3 Mrd. CHF und erreichte 38.1 Mrd. CHF. Über 93 Prozent (35.5 Mrd. CHF) dieses Überschusses wurde mit pharmazeutischen Produkten erwirtschaftet. Die Importe stiegen im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2.8 Mrd. CHF. und betrugen insgesamt 37.8 Mrd. CHF. Die Ausfuhren in Europa nahmen leicht ab, in Amerika und Asien blieben sie relativ stabil.

Eine kleine Erholung der Ausfuhren in den Nicht-Pharmasparten

Der Erfolg des Exports geht auf die Ausfuhren bei den Pharmaprodukten zurück, sie konnten um 4.2 Prozent auf 60.6 Mrd. CHF zulegen und erreichten 80 Prozent der gesamten Exporte der chemisch-pharmazeutischen Industrie oder 29.8 Prozent der schweizerischen Gesamtexporte. Gegenüber dem Jahr 2008 legten sie 9.7% zu. 47.7 Prozent der pharmazeutischen Exporte (28.9 Mrd. CHF, 2.6% gegenüber dem Vorjahr) sind Medikamente, 28.3 Prozent (17.2 Mrd. CHF, 10.8% gegenüber dem Vorjahr) immunologische Produkte und 22.1 Prozent (13.4 Mrd. CHF, -0.1% gegenüber dem Vorjahr) pharmazeutische Wirkstoffe.

Alle anderen Sparten liegen meist unter den Exporten von 2008: Farbstoffe und Pigmente 11.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (-15.9% gegenüber 2008), organische Erzeugnisse 11.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (-11.1% gegenüber 2008), Pflanzenschutzmittel 11.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (-8.4% gegenüber 2008). Die Exporte der ätherischen Öle, Riech- und Aromastoffe nahmen um 19.6% zu (1.8% ggü. 2008).

Die Europäische Union verbleibt mit 43.7 Mrd. CHF (Vorjahr 42.7 Mrd. CHF) die wichtigste Abnehmerin von Chemie- und Pharmaprodukten. Die Exporte in die Europäische Union stiegen im vergangenen Jahr um 2.3% gegenüber dem Vorjahr. Dies dank einer Zunahme von 10.5% auf 9.2 Mrd. CHF in der Nicht-Pharmasparte. Die Ausfuhren verblieben aber 10.6% unter dem Stand 2008. Die pharmazeutischen Exporte in die Europäische Union konnten sich mit 34.5 Mrd. CHF (VJ 34.3 Mrd. CHF) auf Vorjahresstand halten. Deutschland blieb mit einem Anteil von 14.0% (Vorjahr 14.7%) größter Abnehmer, gefolgt von den USA mit 11.9% (Vorjahr 11.2%) und Italien mit 9.0% (Vorjahr 9.5%). Die Exporte in Brasilien, Russland, Indien, China (BRIC-Länder) sanken 2010 um 16.0% (-8.1% im Vorjahr) auf 4.9 Mrd. CHF oder einem Anteil an den gesamten Exporten von 6.4% (Vorjahr 5.8%). Größtes BRIC-Abnehmerland war neu Brasilien (1.5 Mrd. CHF, 13.4% gegenüber dem Vorjahr), gefolgt von Russland (1.3 Mrd. CHF, 41.2% gegenüber dem Vorjahr) und China mit 1.25 Mrd. CHF (-2.7% gegenüber dem Vorjahr). Indien nimmt mit 0.8 Mrd. CHF und 21.9% gegenüber dem Vorjahr den letzten Platz ein.

Die Schweizer Importe der chemisch-pharmazeutischen Industrie stammten wie in den Vorjahren zu über 80% (31.0 Mrd. CHF) aus der Europäischen Union. Deutschland blieb mit einem Anteil von 24.5% an der Spitze, gefolgt von Irland (12.9%), Italien (12.1%), den USA (8.8%) und Großbritannien (6.9%). Der Anteil der BRIC-Staaten an den Importen betrug 4.4%. Im Pharmabereich hat Irland mit einer Ausfuhrzunahme von 47.3% gegenüber dem Vorjahr auf 4.8 Milliarden CHF und einem Anteil von 18.9% Deutschland mit 4.6 Mrd. CHF (18.4%) als wichtigstes Importland überholt.

Kategorien: Medizin

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Führender japanischer Automobilhersteller

08. Februar 2011

Nissan überholt die japanischen und europäischen Konkurrenten durch Umsatz- und Marktanteilssteigerungen und verzeichnet seinen höchsten Marktanteil in Europa seit 15 Jahren.

Im Jahr 2010 sind die Umsatzstückzahlen von 499.380 (2009) auf 547.000 gewachsen (plus 13%). Nissan sicherte sich einen Gesamtanteil von 3,1% (2,8% im Jahr 2009). Die Verkäufe des Models Qashqai überstiegen 235.000 Stück (plus 18%). Auf den meisten Märkten gab es wesentliche Umsatzsteigerungen (über 62.000 Stück). Die in Europa produzierten Modelle brachten Nissan über 80% Umsätze.

2010 betrug Nissans Weltumsatz 4,08 Mio. Stück und überstieg zum ersten Mal die Marke von 4 Millionen. Somit ist Nissan der zweitgrößte asiatische Automobilhersteller. Die Nachfrage nach Nissan-Modellen erfuhr ein wesentliches Wachstum in Großbritannien (plus 14%), in Russland (plus 24%) und Frankreich (plus 24%). Nissan ist außerdem die führende japanische Marke in Russland und Großbritannien. Weiteres Wachstum wird dieses Jahr auf den großen Märkten von Russland, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland angestrebt.

Nissan beschäftigt in seinen europäischen Design-, Forschungs- und Entwicklungs-, Produktions-, Logistik- und Verkaufs- und Marketingoperationen rund 12.500 Mitarbeiter.

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Visum für kurzfristigen und dauerhaften Aufenthalt

19. Januar 2011

Angehörige der EU-Mitgliedstaaten benötigen zur Einreise nach Deutschland kein Visum. Alle übrigen ausländischen Bürger sind für Aufenthalte in Deutschland grundsätzlich visumpflichtig (Ausnahme: Besuchsaufenthalte bis zu 3 Monaten im halben Jahr für Angehörige der Staaten, für die die Europäische Gemeinschaft die Visumpflicht aufgehoben hat).

Visumarten:

Die Schengener Staaten stellen zwei Arten von Visa aus:

1. Schengen-Visum- für kurzfristige Aufenthalte (nicht länger als 90 Tage im halben Jahr und nicht mehr als 90 Tage ununterbrochen) beziehungsweise zur Durchreise (Transit); der Eingereiste kann sich frei in allen Schengen-Staaten bewegen, wenn im Visum “gültig für: Schengener Staaten” eingetragen ist.
Bei anderen Angaben im Visum sind Aufenthalt und Durchreise nur in den dort genannten Staaten erlaubt.
2. Nationales Visum- zur Einreise zum dauerhaften Aufenthalt (länger als 90 Tage); es gestattet während seiner Gültigkeitsdauer auch Transit und Kurzaufenthalte in anderen Schengen-Staaten ungeachtet des Eintrages „gültig für:“.

Schengen-Staaten:

Belgien, Estland, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn.

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Arbeitsplätze in der Solarstrombranche

15. Januar 2011

Das Ziel, das bis zum Jahr 2020 zu erreichen ist: Kosten halbieren und 10% des deutschen Strombedarfs decken. Die Solarstrombranche kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Im Inland hat sich der Markt im Vergleich zum vergangenen Jahr fast verdoppelt.

In Deutschland gingen rund 230.000 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 7-8 Gigawatt neu ans Netz. Die Zubauraten der internationalen Märkte haben sich fast verdreifacht (Italien, Frankreich, Japan, Australien, USA). Außerhalb Deutschlands wurden ungefähr zwei Drittel aller neuen Photovoltaik-Anlagen installiert.

Die Solarenergie entwickelt sich zunehmend zu einer sicheren und sauberen Energieversorgung. In 9 Jahren wird die PV nach Prognosen von Bundesregierung und Solarbranche ihren Anteil am deutschen Strombedarf von den heutigen 2 auf rund 10% steigern können.

Die PV-Technologie schafft heute 133.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Dazu kommen ca. 20.000 Jobs im Geschäftsfeld
Solarwärme. Viele Produktionsbetriebe befinden sich in Ostdeutschland, Zuliefererindustrie, Großhändler, Planer und Installateure sind im ganzen Land verteilt.

Nach Angaben des BSW-Solar sollen die Produktionskapazitäten auch 2011 weiter ausgebaut werden, damit der wachsende Bedarf nach erneuerbaren Energien gedeckt wird und Deutschland international wettbewerbsfähig bleibt. Die Solarbranche wird ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung verdoppeln, um den Preis für Solarstrom bis zum Jahr 2020 zu halbieren. In 2-3 Jahren will die Branche das Preisniveau herkömmlicher Verbraucherstromtarife und der Offshore-Windenergie erreichen.

Kategorien: Branchen, Jobs, Uncategorized

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Baltische Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt

28. Mai 2010

Deutschland öffnet seinen Arbeitsmarkt für hoch qualifizierte Ingenieure und andere Arbeitnehmer aus den EU- und Baltikumländern. Jetzt können deutsche Firmen Ingenieure und andere Fachkräfte aus Estland, Litauen, Lettland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Polen und Ungarn bei sich beschäftigen. Großbritannien, Irland und Schweden öffneten bereits 2004 den neuen EU-Staaten ihren Arbeitsmarkt. Ab 2006 haben die Balten freien Zugang auch zu den Arbeitsmärkten Finnlands, Spaniens, Griechenlands, Portugals und Italiens. Im Mai 2007 kam auch Holland zu der Länderzahl, wo ausländische Arbeitskräfte eine Arbeit finden können. Frankreich, Dänemark, Belgien und Luxemburg sind vorsichtiger und lassen ihre Arbeitsmärkte für die Tätigkeitsausübung von Fachleuten aus dem Ausland nur allmählich öffnen. Eine Übergangsfrist für neue Mitgliedstaaten hat auch Österreich eingeführt. Ingenieure haben eine sehr wichtige Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt. Der Arbeitsstellenmarkt in Deutschland mangelt an Ingenieuren, besonders im Bereich Elektrotechnik. Deshalb öffnet die deutsche Regierung langsam ihren Arbeitsmarkt für die Migranten aus Osteuropa und den Baltischen Ländern, um den Mangel an Fachkräften und Facharbeitern, die Arbeitslosigkeit und die demografische Krise zu bekämpfen.

Kategorien: Arbeitnehmer, Arbeitsmarkt, Ingenieure, Jobs, Stellenangebot, Uncategorized

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Stellenangebote und Nebenjobs für Migranten

27. Mai 2010

In den 1980er Jahren begann die Arbeitsmigration.
Die wichtigsten Herkunftsländer waren Rumänien, Moldawien, die Ukraine und Albanien, zum anderen Marokko und Tunesien sowie einige Staaten Westafrikas und Lateinamerikas. Der Grund dieser Zuwanderung war der Fall des Eisernen Vorhangs und die vereinfachten Einreisemöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger aus Mittel- und Osteuropa. Zum anderen spielten die Entstehung irregulärer Arbeitsmärkte in Westeuropa sowie der ökonomische Aufschwung in Südeuropa eine wichtige Rolle. Eine Beschäftigung finden irreguläre Migrantinnen und Migranten in erster Linie in der Landwirtschaft, im Baugewerbe, als Haushaltshilfe und Pflegekraft sowie im Gastgewerbe.

Zu diesen Bereichen mit Stundenlohnzahlung steht die einheimische Arbeitskraft in vielen Regionen nicht mehr zur Verfügung, es mangelt generell an solchen örtlichen Arbeitern. Mehrere Länder Europas, insbesondere Belgien, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien reagierten auf diesen Zustrom von
Arbeitskräften mit groß angelegten Regularisierungsprogrammen. Insgesamt erhielten zwischen 1995 und 2006 im Rahmen dieser Programme mehr als 3,2 Millionen Migranten eine Arbeits- und
Aufenthaltserlaubnis. Länder wie Großbritannien, Irland und Schweden öffneten für diese EU-Bürger zugleich ihren Arbeitsmarkt, während die Neuzuwanderer aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Deutschland, Frankreich oder Österreich zwar nun ein Aufenthaltsrecht, aber noch keinen Zugang zum legalen Arbeitsmarkt besitzen.

Durch die Globalisierung und Modernisierung von der Ökonomie und den Bildungssystemen stieg in dem letzten Jahrzehnt auch die Zahl von Managern, Spezialisten, Forschern und Studierenden. Besonderes wächst die Zahl ausländischer Studierender an europäischen Hochschulen. Zugleich erhöhte sich die Zahl der europäischen Firmen, die in mehr als einem Land tätig sind; und damit auch die Zahl jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die innerhalb derselben Firma, aber in unterschiedlichen Ländern tätig sind.

Kategorien: Altenpflege, Arbeitsmarkt, Aushilfen, Babysitter, Baubranche, Gehalt in Osteuropa, Haushaltshilfe, Hilfspersonal, Jobs, Uncategorized

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Stellenangebote und Jobs für Immigranten

25. Mai 2010

Die EU-Länder, für welche eine Überalterung und eine niedrige Geburtsrate charakteristisch sind, sind schon vor langer Zeit zu einem Magnet für die Migranten aus der ganzen Welt geworden. „Die Migranten streben dorthin zu geraten, wo ihre Verwandten und Bekannten leben, was den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert. Sowie in die großen Städte, wo die Arbeitsplätze in der Industrie und dem Bedienungsbereich ständig entstehen“, – glaubt Professor Saskija Sassen, Professor der Soziologie der Chicago-Universität und London Schule für Wirtschaft, studiert das Phänomen der Migration in den europäischen Ländern. Es ist offenbar, dass die Migration sehr wichtig für Europa im wirtschaftlichen Sinne ist. „Schon im Laufe von einigen Jahrzehnten sind für die europäischen Länder zwei untereinander verbundene demografische Tendenzen- die Überalterung und das Schrumpfen der Bevölkerung“, – erklärt Charles Dschenkins, Direktor der Abteilung Westeuropas des Britain Institute Economist Intelligence Unit (EIU). Da die Migranten meistenteils junge Menschen sind, ergänzt ihr Nebenfluss die Verkleinerung der Arbeiterzahl, die noch eine größere Rentnerzahl ernähren müssen”. Im Jahr 1950 betrug die Einwohnerzahl in Europa, die älter als 65 Jahre sind bloß 8,2 %, 1970 – 10,5 %, in 2001 – schon 16,2 %. Es wird erwartet, dass bis 2025 die Rentner in Europa 21 % aufzählen werden, und bis 2050 – 27,6 % von der ganzen Bevölkerung. In den meisten europäischen Ländern ergibt sich die Rente von den Steuern der Beschäftigten. Da die Zahl der Rentner wächst, wird die Belastung auf die Arbeiter höher. Die europäischen Länder können heute nur mit Hilfe der Arbeitskraft aus dem Ausland überleben. “Die Bereiche, die schwer zu mechanisieren sind, z.B. der Bau, die Landwirtschaft und so weiter – sind genau die Bereiche, wo ausländische Arbeitskraft genutzt wird.“- erklärt Natalie Tocci von CEPS. Die Häuser auf den Straßen in Portugal und Italien werden schon lange von den Ukrainern und Türken gebaut. Die Ausländer, oft als Erntehelfer sind billiger als die lokale Arbeitskraft. Und viele osteuropäische Bürger finden Arbeit in solchen Regionen, wo die Arbeitslosenquote auf dem ersten Platz war. „Die Ausländer sind oft mit der Arbeit beschäftigt, die nicht gut genug für die örtliche Arbeitskraft ist, z.B. die Arbeit im landwirtschaftlichen Bereich oder Putzhilfe“- kommentiert Charles Jenkins von EIU.
„Es gibt die verbreitete Meinung, dass Ausländer nur mit unqualifizierter Arbeit beschäftigt sind. Das war früher in den 50-60er Jahren so. Aber heutzutage ändert sich die Situation grundsätzlich. Westeuropa ist an den sogenannten VIP-Migranten und hoch qualifizierten Spezialisten interessiert, die für europäische Ökonomie und Wirtschaft sehr nützlich sind. Das sind Programmierer, Ingenieure, Wissenschaftler, Finanzbuchhalter, Manager, Ärzte, Krankenschwester, Lehrer. An einem Mangel an diesem Personal leidet heutzutage Westeuropa auch.” – erklärte Hiser Grebb, Analytikerin des London Zentrums der europäischen Reform (CER). Deutschland hat das Programm nach der Heranziehung der Fachkräfte (vor allem, Programmierer) in die Wirtschaft des Jahres 1999 geschaffen – nach diesem Programm wurden 20 Tausend Greencards im Jahr verteilt. Unter den qualifizierten Ausländern, die in Europa arbeiten, gibt es viele Russen.
Deswegen hört der Ausländerzufluss in Europa nicht auf. Nach sieben Jahren werden nach dem EU-Beitritt die Einwohner der osteuropäischen Länder das Recht einer freien Reise durch die EU-Länder bekommen, was den Migrationsprozess in den Westen wesentlich erleichtern wird.

Kategorien: Arbeitsmarkt, Aushilfen, Baubranche, Erntehelfer, Hilfspersonal, Ingenieure, IT, Jobs, Uncategorized

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Arbeit in Italien und Frankreich. Deutsche Führungskräfte

08. Mai 2010

Um die 19% der deutschen Fachkräfte sind binnen einem Jahr ins Ausland gegangen. Am meisten betroffen ist das Mittelmanagement: 40% der auswandernden Arbeiter sind leitende Fachkräfte oder Projektleiter.
In Deutschland, Frankreich und Italien ist die Zahl der Grenzpendler am niedrigsten. Nur 10% der einheimischen Manager sind zwischen 2008 und 2009 für die Beschäftigung im europäischen Ausland ausgereist. In Großbritannien beträgt die Zahl 20% und in Osteuropa 50%.

Unter den Ländern, die die besten Zuwanderungsquoten haben, sind die Niederlande und die Schweiz. Sie haben einen Zuwachs an Führungskräften aus dem Ausland in Höhe von 23% bzw. 30%. Die Zahl der einreisenden Spitzenkräfte übertreffen die der Abwandernden. Dass die Bilanz in Österreich günstig ist, kann man nicht sagen: Die Zu- und Auswanderungsquote in Österreich betrug minus 6%, das heißt, es wird öfter ausgewandert als eingereist.

Wenn man auf die Tätigkeitsbereiche oder Branchen schaut, so ist zu erkennen, dass die meisten Einreisen in ein anderes Land bei den Beratern liegen (14%). 10% von den übersiedelnden Führungskräften aus dem IT-Bereich sowie dem Finanz- und Banksektor. Aus der Sicht der Länder sind die deutschen Spitzenkräfte der Autoindustrie mit 37% in der Auswanderungsliste, bei den französischen Spezialisten dieser Branche sind es bloß 16%.

Kategorien: Arbeitnehmer, Branchen, Gehalt in Osteuropa, Jobs

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