Alle Artikel mit dem Tag Investor
Die Gründung von russischen Unternehmen in Deutschland
Die zwei Hauptstädte von Russland Moskau und St. Petersburg werden immer teuerer, deshalb gründen viele russischen Investoren Unternehmen in Deutschland. Sie fliehen von hohen Löhnen in Russland und verschaffen Deutschland Tausende Arbeitsplätze.
Firma Jourist in Hamburg ist eine der innovativsten russischen Unternehmen in Deutschland. Gleich zwei Firmen hat 37-jährige Igor Jourist gegründet: die Jourist GmbH und die Promt GmbH. Textübersetzungsprogramme sind eine von seinen führenden Angeboten, seine Produkte bekommen bei Tests in vielen Zeitschriften ersten Platz. Sein Umsatz wächst jedes Jahr um 50%.
Igor Jourist ist einer von zahlreichen jungen Russen, die ihr Unternehmen in Deutschland gründen. Und sie gehören nicht zu Milliardären, Oligarchen oder Staatskonzernen, sondern zum Mittelstand.
Ob es um Neugründung oder Übernahme geht, russische Unternehmen sind fast in jeder Branche vertreten. Darunter fallen Softwareunternehmen wie Abbyy und Kaspersky sowie einfache Lebensmittelfirmen. Allerdings sind Gewinne in Deutschland nicht so groß wie in Russland, so kann ein Investor in Russland bis 20% Jahresrendite erwirtschaften während in Deutschland es nur 5% sind. Aber russische Unternehmen hält es nicht zurück, denn politische Stabilität in Deutschland ist ein großer Pluspunkt für Deutschland.
Kategorien: Arbeitgeber, Jobs, News, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Das Internet als Produzent von Jobs und Arbeitern
Nach der Aufbauphase will StudiVZ sich weiter dynamisch entwickeln. Der neue Leiter, Marcus Riecke, der von Ebay gekommen ist, plant, die Ableger voranzubringen. “Nach sechs Jahren Ebay juckte es mich noch einmal, ein Startup aufzubauen”, sagt Riecke. Dafür braucht er nun Personal, Arbeiter und junge Spezialisten. Die Berliner suchen Verstärkung für das Marketing, den Vertrieb, das Produktmanagement und natürlich die IT. Auch eine Studenten-Community kommt nicht nur mit Studenten aus. StudiVZ, Google, United Internet: Die Branche wächst und sucht Tausende Arbeiter. Nach aktuellen Berechnungen des Branchenverbandes Bitkom gibt es 25.000 bis 28.000 offene Stellenangebote und Jobs, interessante Jobangebote. Das Internet hat sich längst zum Jobmotor entwickelt, es produziert tausend Jobs und ist ein Vermittler zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind über 800.000 Mitarbeiter im Internet- und IT-Sektor beschäftigt. Das ist mehr als in der Autobaubranche. Diese Entwicklung beschleunigen neue Dienstleistungen und Technologien. Eine von den Wunderprodukten ist dabei das sogenannte Triple-Play – mit dem das Surfen und Telefonieren und das komfortable Fernsehen über das Internet (IP-TV) möglich ist. Gute Möglichkeiten zum Arbeiten im Internet haben Programmierer und Designer, aber auch Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker, auch wenn sie keine große Berufserfahrung haben. Außerdem werden Germanisten, Psychologen oder Soziologen eingestellt. Sie müssen aber über Kommunikationsfähigkeit und ein gutes Gespür für die Trends im Netz verfügen. “Die Affinität zu den Kunden und die Art der Kommunikation mit ihnen hat schon immer gute von schlechten Unternehmen unterschieden”, sagt Sven Gábor Jánszky, Chef des Think Tanks forward2business. Der Entwicklungsmotor ist das Mitmach-Internet, Schlagwort Web 2.0: Die Nutzer tragen zu den Inhalten bei, die Video-Plattform Youtube, das Online-Lexikon Wikipedia, Myspace oder Xing und die Communities StudiVZ sind die bekanntesten Beispiele. Mit der User-Teilnahme erwacht die Web-Wirtschaft zu neuem Leben. “Für Agenturen und Unternehmen sind die Chancen und Möglichkeiten des Web 2.0 phänomenal”, sagt Benjamin Falch, Kreativdirektor bei der Multimedia-Agentur A&B face2net. “Es geht heute darum, die Kommunikation zwischen den Usern zu managen und entsprechende Strukturen zu entwerfen.” Neben solchen Internet-Pionieren wie Yahoo, Google oder Ebay gibt es auch kleine Unternehmen mit guten Marktideen. Darunter sind auch deutsche Startups wie die Bilder- und Video-Plattform Sevenload, der T-Shirt-Shop Spread-shirt oder die Tauschbörse Hitflip. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Gründer und einer der bekanntesten “Web 2.0″-Investoren in Deutschland Gadowksi, der 2002 Spreadshirt.net gründete, hat einen führenden T-Shirt-Shop in Europa mit weltweit mehr als 300 Arbeitern. Weiterhin werden Arbeiter für das Management, die Bereiche Finance und Controlling, die Branchen Dienstleistung und Informationstechnologie gesucht. Google sucht ebenfalls Verstärkung, 70 Arbeiter insgesamt. In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen seine Arbeiterzahl in Deutschland verdoppelt. “Wir suchen Arbeiter mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung”, sagt Google-Personalerin Pia Baumeister. Berufseinsteiger besitzen trotzdem gute Jobchancen in der Europa-Zentrale im irischen Dublin. Dort plant Google, deutschsprachige Arbeiter einzustellen. Besonders im Bereich Sales, um die deutschen Kunden von Irland aus zu betreuen. Google ist bei den europäischen Studenten der Top-Arbeitgeber – laut Umfrage des Beratungsunternehmens Universum Communications unter Studenten der Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Informatik.
http://www.karriere.de/beruf/arbeiten-beim-startup-wer-hat-die-besten-chancen-6602/
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsmarkt, Ingenieure, IT, Jobs, Stellenangebot, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland