Alle Artikel mit dem Tag Industrie
Deutsche Chemieindustrie
Deutschland bleibt Exportweltmeister von Chemieprodukten. Im Jahr 2010 verkaufte die deutsche Chemieindustrie Waren im Wert von über 140 Milliarden Euro ins Ausland. Die deutsche chemische Industrie ist deutlich vor den USA und Belgien der größte Exporteur von Chemiewaren der Welt.
Im Jahr 2010 stieg die Nachfrage in der Welt nach Chemikalien um über 20%. In Asien, Südamerika und Osteuropa waren deutsche Chemieprodukte gefragt wie nie zuvor. Während der wirtschaftlichen Krise hat die deutsche Chemiebranche ihre Belegschaft gehalten und konnte deshalb die Produktion 2010 schnell wieder ausdehnen und die steigende Nachfrage in der ganzen Welt bedienen.
Das laufende Jahr verspricht vieles. Im ersten Halbjahr stiegen die deutschen Exporte gegenüber dem Vorjahr.
Die Ergebnisse gehen aus der Studie “Chemiemärkte weltweit 2011″ hervor, die der VCI (Verband der Chemischen Industrie) veröffentlicht hat.
Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.600 chemischen Unternehmen in Deutschland und deutschen Tochterunternehmen im Ausland. Der Verband der Chemischen Industrie beschäftigte im Jahr 2010 über 400.000 Mitarbeiter.
Kategorien: Branchen
Entwicklung der Automobil- und Luftfahrtindustrie
Rücker AG (Entwicklungsunternehmen für die internationale Automobil- und Luftfahrtindustrie) hat in den ersten sechs Monaten laufenden Jahres vom Nachfrageanstieg für technologische Dienstleistungen deutlich profitiert. Der Umsatz des börsennotierten, international tätigen Ingenieurdienstleisters ist in diesem Zeitraum um über 17% auf über 85 Millionen Euro gewachsen. Der Umsatzzuwachs im Inlandgeschäft ist besonders deutlich ausgefallen.
Das EBIT hat im ersten Halbjahr 2011 um fast 55% auf über 4,0 Millionen Euro zugelegt. Nach den ersten sechs Monaten 2011 verbleibt nach Steuern und Zinsen ein Überschuss von zweieinhalb Millionen Euro. Die gesamte Auftragssumme betrug über 2,0 Millionen Euro. Ende Juni belief sich Mitarbeiterzahl auf über 2.250 Beschäftigte. Derzeit sucht das Unternehmen über 500 neue Ingenieure.
Quelle: Rücker AG
Kategorien: Ingenieure
Stammarbeitsplätze in der Metallindustrie
Die Einbußen, die die deutsche Metallindustrie von der Wirtschaftskrise erlitten hat, sind fast aufgeholt. Seit dem Wendepunkt nach der Krise (April 2010) sind in der Metallindustrie über 100 000 Stammarbeitsplätze entstanden. Bis zum Ende dieses Jahres sollten noch 60.000 bis 80.000 Mitarbeiter hinzukommen.
Die gute Entwicklung der deutschen Industriefirmen lässt sich mit der die Nachfrage der Welt deckendem Produktportfolio erklären. „Wir sind in den Bereichen an der Spitze, in denen die Welt einen besonderen Bedarf hat: Technologie zur Ressourceneinsparung, Mobilität, Infrastruktur, Energieeffizienz, Umweltschutz”, sagte Martin Kannegiesser, deutscher Verbandsfunktionär, Unternehmer, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall (Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e. V.). Dank diesem Produktportfolio, das die weltweiten Marktbedürfnisse deckt, profitiert die deutsche Metallindustrie und ist deshalb in kurzer Zeit aus der Krise gekommen.
Kategorien: Branchen
Tarifverdienste in Deutschland
Im Zeitraum April 2010 – April 2011 sind die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland um über 1,4 Prozent gestiegen.
In der Privatwirtschaft stiegen die Tarifverdienste im April 2011 gegenüber dem Jahr 2010 überdurchschnittlich (über 2,0%). Diese Steigerung ist vor allem auf die Erhöhungen der Tarife in der Metallindustrie und in der Chemischen Industrie zurückzuführen, die im April laufenden Jahres wirksam geworden sind. Die überdurchschnittlichen Tariferhöhungen in den Wirtschaftszweigen “Gastgewerbe” und “Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen” gehen auf bereits länger zurückliegende Erhöhungen der Tarife zurück.
Der durchschnittliche Anstieg der Tarifverdienste in den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Erziehung, Unterricht und Gesundheitswesen lag bei über 0,5 Prozent.
Kategorien: News
Neue Arbeitsplätze in der Automobilindustrie
Am 14. Juli 2011 fand die 19. Handelsblatt Jahrestagung “Die Automobil-Industrie.” in München statt.
Im Fokus der Tagung standen die Chancen auf den internationalen Automärkten, neue Antriebstechnologien und Elektromobilität sowie veränderte Wünsche der Kunden.
Ein neues Denken und ein flexibles Handeln werden in der Automobil-Wirtschaft gefordert. Dafür wird Audi bis zum Jahr 2015 über 11 Mrd. Euro investieren.
“Die Mobilität der Zukunft wird bestimmt durch einen gnadenlosen Modernisierungswettlauf”, sagte Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AudiAG.
Der heutige Absatzboom werde wegen des Wachstums in den neuen Märkten weiter gehen, mutmaßte Stadler. Derzeit werden auf dem weltweiten Automarkt rund 60 Mio. Fahrzeuge im Jahr verkauft. In den nächsten 15 Jahren werde der internationale Automarkt 85-90 Mio. Fahrzeuge verkaufen, sagte er. Das Audi-Unternehmen plant, in den kommenden Jahren rund 10.000 neue Mitarbeiter einzustellen. “Bis Ende des Jahrzehnts wird die Zahl unserer Beschäftigten von 60.000 auf rund 70.000 steigen”, sagte Stadler. Die Erwartungen der Kunden von morgen könne man nur durch die Stärkung der eignen Innovationsfähigkeit, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie neue Fertigungskapazitäten erfüllen.
Kategorien: Technische Berufe
Arbeitsplätze in der Braunkohlenindustrie
Die deutsche Braunkohlenindustrie sorgt für rund 86.000 Arbeitsplätze. Jeder direkte Arbeitsplatz in der Braunkohle löst 2,5 weitere Beschäftigungsverhältnisse aus. Der laufende Betrieb, Löhne, Gehälter und Investitionen führten zu einem wirtschaftlichen Gesamteffekt in Höhe von mehr als 8,1 Mrd. Euro.
Die Unternehmen der Braunkohlenindustrie betreiben heute zwölf Tagebaue in ganz Deutschland. Die Gewinnung von Rohbraunkohle beträgt durchschnittlich 170 Mio. Tonnen im Jahr. Im Jahr 2009 wurden in den Tagebaubetrieben rund 14.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die an die Mitarbeiter insgesamt ausbezahlten Löhne und Gehälter erreichten eine Höhe von 715 Mio. Euro. 312 Millionen Euro davon wurden in der Region konsumwirksam (nach Abzug von Steuern, Sozialabgeben und Sparquoten). Im Jahr 2009 gaben die Tagebaue für Betrieb und Instandhaltung der Großtechnik 785 Millionen Euro aus. Einschließlich Investitionen (536 Millionen Euro) betrug der gesamte direkte Effekt über 1,6 Milliarden Euro. Außerdem wurden weitere indirekte Effekte in Höhe von ca. 1,2 Milliarden Euro und zusätzliche induzierte Effekte von 444 Millionen Euro erreicht. Der deutsche Braunkohlenbergbau erwirtschaftete damit einen Produktionseffekt in Höhe von ungefähr 3,3 Milliarden Euro.
Über 90% der gesamten Rohbraunkohlengewinnung in Deutschland wird zur Stromerzeugung eingesetzt. Im Jahr 2009 wurden in den deutschen Braunkohlenkraftwerken 8.500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Braunkohlenkraftwerke lösen einen zusätzlichen Beschäftigungseffekt in Höhe von ca. 33.100 Arbeitsplätzen aus.
Im Jahr 2009 wurden wurde rund 12 Millionen Tonnen Rohbraunkohle zu Briketts, Braunkohlenstaub, Koks und Montanwachs weiterverarbeitet. Rund 2.000 Mitarbeiter waren in den Veredlungsbetrieben beschäftigt. Der gesamte Produktionseffekt betrug rund 620 Mio. Euro (durch eigene Leistungen, Vorleistungsbezüge, Investitionen und Gehälter). Der zusätzliche Beschäftigungseffekt lag bei rund 5.700 Arbeitsplätzen.
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Zuschläge für Führungskräfte
Im vergangenen Jahr haben fast die hälfte aller deutschen Führungskräfte (46%) höhere Bonuszahlungen erhalten als im Jahr 2009. Von den Zulagen haben vor allem Topmanager der Automotive- und Pharmaindustrie und Spitzenverdiener in allen Branchen profitiert. Das sind Resultate der 7. LAB Bonusstudie, während der 504 deutsche Führungskräfte befragt wurden. Diese Studie wird jährlich von der internationalen Personalberatung LAB & Company (international tätige Personalberatung, sucht und wählt Top-Führungskräfte in allen wichtigen Marktsegmenten aus) durchgeführt.
“Auffällig ist, dass die Bonusschere zwischen Spitzen- und Normalverdienern wieder deutlich auseinandergeht”, sagt Klaus Aden, geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. Mehr als die Hälfte der Spitzenverdiener (53%) mit einem Jahreseinkommen von über 200.000 Euro erhielten höhere Bonuszahlungen. 36% der Normalverdiener (Jahreseinkommen bis 100.000 Euro) erhielten zwei Mal weniger. “Dieser Trend der Gehaltsspreizung wird anhalten, dafür sorgt der weiter verschärfte Wettbewerb um die Besten”, sagt Aden. Es gab auch Rekordwerte: Jeder zehnte Manager erhielt einen Bonuszuschlag von mehr als 50%.
Manager der Automobilindustrie profitieren am meisten (62% erhalten höhere Zuschläge). “Die Krisenverlierer der Vorjahre sind jetzt die Gewinner des Aufschwungs”, erklärt Aden. Überdurchschnittlich höhere Bonis gab es auch in der Pharmaindustrie (58%) sowie in der Beraterbranche (56%).
Im Rahmen der Studie wurden deutschlandweit rund 20.000 Führungskräfte aus Unternehmen aller Branchen befragt. Beteiligt haben sich 504 Manager. 72% der Manager verdienten im vorigen Jahr mehr als 100.000 Euro, 17% mehr als 200.000 Euro.
LAB & Company gehört zu den führenden Personalberatungen in Deutschland. Die Gesellschaft beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. LAB hat Standorte in Düsseldorf, München und Wien.
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Stellenangebote in Berliner Unternehmen
Cargill (internationaler Hersteller und Vermarkter von Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Finanz- und Industrieprodukten und –dienstleistungen) hat die Geschäfte der Schwartauer Werke GmbH & Co. KG Kakao Verarbeitung Berlin (eins der führenden B2B-Kakao- und Schokoladenproduzenten in Deutschland) übernommen. Damit wurde Cargill zum führenden Hersteller für Industrieschokolade in Deutschland.
Das weltweit führende kakaoverarbeitende Unternehmen verfügt über seine Werke in Klein Schierstedt und Hamburg. Außerdem hat es über ein Kakao- und Schokoladennetzwerk in Europa, Brasilien, Afrika und den USA, das durch die Produktionsstätten in Berlin noch weiter ausgebaut wird. Durch die zwei Werke in Berlin wird die Kapazität der Produktion um mehr als 75.000 Tonnen im Jahr gesteigert und der Personalbestand wächst jährlich um rund 180 Mitarbeiter.
“Wir freuen uns, dass diese Akquisition abgeschlossen wurde und dass KVB jetzt offiziell ein Teil von Cargill ist”, sagt Jos de Loor, Managing Director Cargill Cocoa & Chocolate. “Der Erwerb stellt einen bedeutenden Schritt in der Wachstumsstrategie von Cargill auf dem Gebiet von Kakao und Schokolade in Europa dar und stärkt unsere Position als Marktführer auf dem deutschen Markt, sodass wir Kunden aus den verschiedensten Lebensmittelbereichen mit Schokoladenprodukten bedienen können.”
Bald entsteht ein erstklassiges Kakao- und Schokoladenhaus, das den Kunden spezielle Produkte bieten wird. Dafür werden das fachkundige Personal und der Kundenstamm von KVB sorgen.
“Wir heißen die Mitarbeiter der KVB herzlich in unserer Cargill-Familie willkommen und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit den KVB-Kunden. Dieser Erwerb trägt zu unserem weiteren Wachstum in Europa bei. Wir planen Investitionen in unsere kombinierten Fähigkeiten, um unseren Kunden eine größere Auswahl, hohe Qualität und eine breitere Marktpräsenz bieten zu können,” sagt de Loor weiter.
In 66 Ländern beschäftigt die Privatgesellschaft Cargill rund 131.000 Mitarbeiter. In Deutschland beschäftigt Cargill über 1.600 Mitarbeiter in Barby, Frankfurt-Höchst, Hamburg (drei Standorte), Klein Schierstedt, Krefeld, Malchin, Mainz, Riesa, Salzgitter und Wittenberge.
Kategorien: Jobs
Stellen in Autohäusern und Autowerkstätten
SKODA AUTO DEUTSCHLAND und Castrol (Industrie- und Fahrzeugschmierstoffe) haben Partnerschaft beschlossen. Die mehrjährige Partnerschaft beinhaltet die gegenseitige Unterstützung beim Ausbau des Service-Geschäftes und auch die Zusammenarbeit im Motorsport und mehr.
“Die langjährige, erfolgreiche globale Zusammenarbeit zwischen dem Volkswagen Konzern und BP/Castrol und die damit verbundenen Erfolge haben für uns den Ausschlag gegeben”, sagt Herrmann Schmitt, der Geschäftsführer der Skoda Auto Deutschland GmbH. “Mit Castrol haben wir einen Partner, der uns bei unseren ehrgeizigen Wachstumsplänen mit professionellem Know-how und wirksamen Konzepten unterstützen kann.”
Vom Partner Castrol können Autohäuser und Vertragswerkstätten der Marke SKODA profitieren. Die Marke SKODA verfügt über einen hohen Bekanntheitsgrad bei Endverbrauchern. Die Marke ist vor allem durch das Sponsoring im Sport bekannt: im Motorsport und im Fußball. Castrol bietet Produkte für modernste Motoren- und Getriebetechnologien. In SKODA-Werken erfolgt die Erstbefüllung mit Schmierstoffen von Castrol.
“Wir freuen uns sehr, mit SKODA einen der erfolgreichsten Hersteller der jüngeren Geschichte als strategischen Partner gewonnen zu haben”, sagt Michael Hansen, Geschäftsführer der Deutschen Castrol. “Die Marken SKODA und Castrol passen hervorragend zueinander, und davon werden insbesondere die Vertragshändler profitieren. Ob wirksames Marketing oder praxiserprobte Schulungskonzepte, individuelle Business-Lösungen oder attraktive Finanzierungshilfen zum Ausbau des Geschäftes: Fordern Sie uns, wir helfen Ihnen gern, im Ölgeschäft noch erfolgreicher zu werden.”
Kategorien: News
Deutsche Zementindustrie. Jobs in der Baubranche
Die deutschen Zementhersteller rechnen für das Jahr 2011 mit einem Zuwachs des inländischen Zementverbrauchs. Das bauwirtschaftliche Umfeld wird sich im laufenden Jahr deutlich entwickeln. Die Nachfrage nach Bauleistungen wird auf rund 6% wachsen. Der Zementverbrauch wird auf ca. 26 Millionen Tonnen steigen (24,6 Millionen im Jahr 2010). “Die Branche kann zusätzlich von witterungsbedingten Nachholeffekten aus 2010 profitieren”, sagt Andreas Kern, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Zementindustrie (BDZ). Der Zementversand im Inland hat sich zwischen Januar und April im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um 28 Prozent erhöht und liegt um 1,5 Millionen Tonnen über dem Niveau des Jahres 2010.
Im laufenden Jahr wird eine Zunahme (ca. um 10.000 mehr als im vergangenen Jahr) der Baugenehmigungen für den Wohnungsbau erwartet. Die Baubranche sieht im Eigenheimbau und im Geschosswohnungsbau eine Nachfrage nach Zement von 8 bzw. 12 Prozent. Im Industriebau werden Zuwächse von rund 9 Prozent erwartet.
Kategorien: Baubranche