Alle Artikel mit dem Tag Handel
Stellenangebote in der Fleischwarenindustrie
Fast alle Betriebe der Schlacht- und Zerlegeindustrie und der Fleischwarenindustrie erzielten im Jahr 2010 Umsatzzuwächse.
Spitzenreiter ist Tönnies (Schlachtbetrieb) aus Rheda-Wiedenbrück. Das Tönnies Fleischwerk führt das Ranking an. Der zweite Platz geht an Vion Food Germany, Düsseldorf (Produktion von qualitativ hochwertigen und innovativen Nahrungsmitteln und Ingredienzien). Auf dem dritten Rang ist die PHW-Gruppe (Produktion und Vermarktung hochwertiger Geflügelspezialitäten). Die genossenschaftliche Westfleisch belegt Platz 4. In den Top 5 ist ebenfalls Heristo AG (Fleischveredelung, Feinkost, Heimtiernahrung und Groß- und Außenhandel von Nahrungsmitteln) vertreten.
Die Schweineschlachtzahlen zeigen eine dynamische Entwicklung auf. Die Unternehmen Tönnies, Vion und D+S haben mehr Schweine geschlachtet als im vorigen Jahr. Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Schweinefleischexporteur. Der Grund dafür ist seine moderne Schlachtinfrastruktur.
Im Vergleich zum Schlachtsektor steigerten die Hersteller von Fleischwaren ihre Produktion nur moderat. Die Fleischwerke des Handels entwickeln sich weiter. Die Kaufland Fleischwerke expandieren weiter. Der Umsatz von der Lebensmittel-Handelskette Kaufmann wird hoch geschätzt. Der deutsche Handelskonzern Rewe wächst auf einen großen Umsatz. Die Edeka Fleischwerke erwirtschaften einen guten Gesamtumsatz.
Die Angaben stammen von der allgemeinen fleischer zeitung (afz), die im Vorfeld von Anuga und Welt-Schweinefleisch-Kongress das siebte Branchenranking der Fleischwirtschaft vorgelegt hat.
Kategorien: Branchen
Arbeitsort Deutschland
Im zweiten Vierteljahr 2011 hatten über 40 Mio. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren über 500 Tausend Personen mehr als im Jahr 2010. Diese Zahl stellt den höchsten Stand der Erwerbstätigkeit in einem zweiten Vierteljahr seit der Wiedervereinigung dar.
Gegenüber dem ersten Vierteljahr 2011 stieg die Erwerbstätigenzahl im zweiten Vierteljahr gleichen Jahres saisonal bedingt um über 400 Tausend Personen an. Saisonbereinigt erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum ersten Vierteljahr um über 140 Tausend Personen.
Im zweiten Vierteljahr 2011 hatten die Dienstleistungsbereiche die größten Beschäftigungsgewinne im Vergleich mit dem vorigen Jahr zu verzeichnen: Die Erwerbstätigenzahl stieg um fast 400 Tausend Personen. Die Unternehmensdienstleister hatten daran erheblichen Anteil (plus über 250 Tausend Erwerbstätige. Dann folgen Handel, Verkehr und Gastgewerbe (plus über 120 Tausend Personen). In den anderen Dienstleistungsbereichen gab es auch Zuwächse. Im Baugewerbe stieg die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Jahr 2010 um fast 45 Tausend Personen. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen um über 100 Tausend Personen. In der Land- und Forstwirtschaft und in der Fischerei nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Jahr 2010 um über 15 Tausend Personen zu.
Die Arbeitnehmerzahl erhöhte sich im zweiten Vierteljahr 2011 gegenüber dem Vierteljahr um fast 480 Tausend Personen auf über 36,0 Mio. Personen. Die Zahl der Selbstständigen und der mithelfenden Familienangehörigen wuchs im selben Zeitraum um fast 75 Tausend Personen auf über 4,5 Mio.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Arbeitnehmer
Umsatz im Großhandel
Viele Großhändler konnten im ersten Halbjahr 2011 ihre realen Umsätze steigern. Im zweiten Vierteljahr dieses Jahres erwirtschaftete der deutsche Großhandel einen Zuwachs an Umsatz von nominal über 8,0% und real über 1,0%. Im Juni 2011 stiegen die Umsätze des Großhandels um über 0,9% und sanken real um fast 5,0%. Im Produktionsverbindungshandel stand im zweiten Vierteljahr einem nominalen Zuwachs von über 10,5% ein reales Plus von über 1,0% gegenüber. Im Konsumtionsverbindungshandel stiegen die Umsätze nominal um fast 5,0% und real um über 0,9%.
Kategorien: News
Unternehmen des Lebensmittelhandels
Im Jahr 2010 war die Umsatzentwicklung im Lebensmittelhandel im Plus. Insgesamt wurden im Jahr 2010 223,8 Mrd. Euro generiert (plus 2,3%). Die Top 50 Handelsunternehmen erwirtschafteten von diesen 223,8 Mrd. Euro 99,2%, wovon 74,1% auf Food und 25,9% auf Nonfood entfallen.
Die Top 30 der Branche zeigen sich fast unverändert, die im vergangenen Jahr insgesamt 218,7 Mrd. Euro umsetzten (2,4% mehr als im Vorjahr). Damit erzielten die 30 Top Unternehmen 98% des gesamten Erlöses, der größte Teil des Umsatzes der Branche.
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Einzelhandelsunternehmen in Deutschland
Laut Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten deutsche Einzelhandelsunternehmen im April 2011 nominal 5,1 Prozent und real 3,6 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum im Jahr 2010. Gegenüber dem März 2011 ist der gesamte Umsatz im nächsten Monat (April) nominal um 0,9 Prozent und real um 0,6 Prozent gestiegen (Saison- und Kalendereffekte berücksichtigt).
Im April 2011 setzte der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren nominal 5,8 Prozent und real 4,3 Prozent mehr um als im gleichen Vorjahresmonat. Der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten lag im April 2011 im Vergleich zum April 2010 nominal um 6,2 Prozent und real um 4,7 Prozent höher. Im April laufenden Jahres wurde im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln nominal 1,3 Prozent mehr und real 0,3 Prozent weniger als im gleichen Monat im Jahr 2010 umgesetzt.
Im April 2011 erzielte der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln nominal 4,6 Prozent und real 3,7 Prozent höhere Umsätze als im April vergangenen Jahres. Die Umsätze aller Unterbranchen lagen nominal und real über den Werten des vorigen Jahres.
Zwischen den Monaten Januar und April 2011 setzte der Einzelhandel nominal 2,6 Prozent und real 1,1 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum im Jahr 2010.
Kategorien: Branchen
Erwerbstätige und Arbeitnehmer in Deutschland
Im ersten Vierteljahr 2011 hatten um die 40,4 Mio. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 552.000 Erwerbstätige (+ 1,4%) mehr als im Jahr 2010. Diese Zahl stellt damit den höchsten Erwerbstätigenstand in den ersten drei Monaten seit der Wiedervereinigung dar.
Gegenüber dem vierten Quartal 2010 sank die Erwerbstätigenzahl im ersten Quartal 2011 saisonal bedingt um 639.000 Menschen (Minus 1,6%). Saisonbereinigt erhöhte sich dagegen die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorquartal um 142.000 Menschen (+ 0,3%).
Die größten Zuwächse waren in den Dienstleistungsbereichen (Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Finanzierung, Vermietung, Unternehmensdienstleister, öffentliche und private Dienstleister) zu verzeichnen (Plus 389.000 Personen bzw. Plus 1,3% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die höchste Entwicklungsrate wies das Baugewerbe aus (Plus 49.000 Erwerbstätige bzw. + 2,3%). Im Produzierenden Gewerbe stieg die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Jahr 2010 um 114.000 Menschen (+ 1,5%), im vorjährigen vierten Quartal waren es Plus 31.000 Menschen (+ 0,4%) gewesen. In der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei stagnierte die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr.
Die Arbeitnehmerzahl erhöhte sich im ersten Vierteljahr 2011 gegenüber dem ersten Vierteljahr 2010 um 548.000 Menschen (1,5%) auf 36,0 Mio. Die Selbstständigenzahl (darunter mithelfende Familienangehörige) wuchs um 4.000 Menschen (+ 0,1%) auf 4,4 Mio.
Laut Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im ersten Vierteljahr 2011 die Zahl der im Durchschnitt geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen gegenüber dem ersten Vierteljahr 2010 um 1,4% auf 364,5 Stunden erhöht. Zum Wachstum haben die verringerte Inanspruchnahme von Kurzarbeit, der leichte Anstieg der normalen Wochenarbeitszeit und der Überstunden beigetragen. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen erhöhte sich im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2010 um 2,8% auf 14,7 Mrd. Stunden.
Kategorien: Stellenangebot
Deutschlands hoher Außenhandel
Der deutsche Außenhandel erreicht Rekordmarken. Bei den Aus- und Einfuhren wurden die Vorkrisenwerte deutlich überschritten. Die Importe sind kräftiger gestiegen als die Exporte, Deutschlands europäische Nachbarn profitieren von der Konjunkturlokomotive.
Im März 2011 wurden Waren im Wert von 98,3 Mrd. Euro exportiert. Importiert nach Deutschland wurden Waren im Wert von 79,4 Mrd. Euro. Die deutschen Ausfuhren stiegen um 15,8% und die Einfuhren um 16,9% (im Vergleich zum März 2010). Damit gab es im März einen Außenhandelüberschuss von 18,9 Mrd. Euro.
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Hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen
Der Bedarf an Arbeitskräften ist höher als im Vorkrisenjahr 2007. Besonders bei Zeitarbeitsfirmen gibt es eine große Nachfrage nach Mitarbeitern. In den Branchen Handel, Gastronomie, Bau und Gesundheit würde neues Personal gesucht, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Der Stellenindex (ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland) stieg um sechs Punkte auf 166 Zähler und erreichte damit einen neuen Höhepunkt. Der Index übersteigt damit das Maximum des letzten Aufschwungs aus dem Jahr 2007. Wie hoch die Einstellungsbereitschaft sein wird und wie sich die Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten entwickeln wird, ist noch unklar. Die Betriebe melden hohe Bereitschaft, neue Arbeiter einzustellen. Außerdem berichten sie, Probleme zu haben, ausreichend (hoch-)qualifizierte Fachkräfte zu finden. Die meisten Jobs, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet sind, sind Vollzeitstellen.
Kategorien: Arbeitsmarkt
Steigende Umsätze im deutschen Großhandel
“Der deutsche Großhandel konnte im Jahr 2010 einen guten Teil der krisenbedingten Umsatzeinbrüche wieder wettmachen. Er profitiert von der raschen Erholung der Weltwirtschaft und damit des Außenhandels und der Sektoren um Investitionsgüter und Rohstoffe. Im Jahr 2011 wird sich dieser Trend in etwas ruhigeren Bahnen fortsetzen. Sorge bereiten uns die explodierenden Rohstoffpreise”, erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).
Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die Umsätze im Großhandel im Jahr 2010 gegenüber zum Vorjahr um 11,3% nominal und um 6,0% real.
Für 2011 rechnet der Verband des Deutschen Groß- und Außenhandels mit einer realen Umsatzsteigerung von 2,5%. Wegen der erwartenden hohen Einfuhr- und Erzeugerpreise erwartet der BGA ein nominales Umsatzwachstum von rund 6,5% Prozent bis auf 850 Mrd. Euro nach rund 798 Mrd. Euro im vorigen Jahr.
“Trotz Zuversicht für das laufende Jahr darf nicht übersehen werden, dass wir noch mitten in der Schulden- und Währungskrise stecken und insbesondere die rasant steigenden Rohstoffpreise uns übermäßig belasten. Lohnzurückhaltung bleibt daher auch 2011 das Gebot der Stunde. Übermäßig steigende Löhne führen schnell zu steigenden Lohnstückkosten und gehen damit zulasten der Wettbewerbsfähigkeit”, sagt Börner.
Kategorien: News
Wachstum beim Online-Übersetzernetzwerk
Das Online-Übersetzernetzwerk Tolingo GmbH bietet seit 2,5 Jahren professionellen Übersetzungsservice an. Im Jahr 2010 wurde der Umsatz verfünffacht. “Unser Geschäft floriert. Vom Kleinunternehmen bis hin zum Großkonzern – deutsche Unternehmen sind zunehmend international tätig. Wir helfen ihnen beim Geschäft mit dem Ausland”, sagt Hanno von der Decken, Tolingo-Gründer und Geschäftsführer. Weltweit arbeiten für Tolingo rund 6.000 Übersetzer, die 2010 über 70 Mio. Wörter übersetzt haben. Anfang Dezember gingen bei den Fachübersetzern ungefähr 250 Bestellungen am Tag ein (Dezember 2009: 25 Bestellungen).
Die meisten Aufträge kamen aus den Branchen Handel, Internet und Industrie. 90% der Geschäftsverträge werden als Expressübersetzung bestellt. Besonders gefragt sind die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Die Zahl der Aufträge für osteuropäische Sprachen stieg im Jahr 2010 um 38%. Über 10.000 Klein-, Mittelunternehmen und Konzerne ließen ihre Texte bei Tolingo übersetzen.
Im laufenden Jahr plant Tolingo, seine Mitarbeiterzahl zu verdoppeln (jetzt besteht das Team aus 35 Mitarbeitern). Im Ausland ist auch Wachstum geplant. “Wir werden internationalisieren. Der erste Schritt wird der Aufbau von Sales-Teams in Frankreich, Großbritannien und in den USA sein,” sagt Gunnar Piening, Tolingo-Geschäftsführer.
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