Alle Artikel mit dem Tag Gehalt

Offene Arbeitsstellen

23. Dezember 2011

Die Zahl der offene Arbeitsstellen im Vergleich zum Oktober lag niedriger. Die Ingenieurlücke ist auf mehrere Tausend gesunken. Für Unternehmen ist es immer noch schwierig, Ingenieure zu finden.

Im November 2012 ist die Zahl der arbeitslosen Ingenieure gesunken. Dies ist der tiefste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Das Einstiegsgehalt vollzeittätiger Ingenieure mit Hochschulabschluss ist höher als bei Wirtschaftswissenschaftlern. Das durchschnittliche Einkommen von erwerbstätigen Ingenieuren ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr gestiegen.

Der Fachkräftemangel betrifft besonders Unternehmen, die Ingenieure im Maschinen- und  Fahrzeugbau beschäftigen. Regional ist der Mangel vor allem in Süddeutschland feststellbar.

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Kategorien: Ingenieure

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Normalverdienst in Deutschland

27. September 2011

Der Niedriglohnsektor ist für sehr viele Menschen in Deutschland der Einstieg in eine Beschäftigung, die besser bezahlt wird.
Pro Jahr steigen über 24,% aller Geringverdiener in den Status der Normalverdiener auf. Niedrige Löhne sind in Deutschland für Millionen Menschen vor allem Einstiegslöhne.
Der Niedriglohnsektor schützt vor Armut. Nur unter 17% der Menschen in diesem Beschäftigungsbereich befinden sich an der Armutsgrenze. Die Arbeitslosen sind mehr armutsgefährdet als die Geringverdiener, da die Jobs im Niedriglohnsektor häufig zusätzliche Verdienste zum Haushaltseinkommen sind.
In den vergangenen Jahren ist der Niedriglohnsektor größer geworden, aber nicht auf die Kosten der Normalverdiener. Zu den Normalverdienern gehören Beschäftigte mit einem Stundenlohn oberhalb der Niedriglohnschwelle von 9 Euro. Der Sektor der Normalverdiener blieb relativ konstant bei ca. über 44% der Erwerbsbevölkerung. In den letzten Jahren ist dieser Sektor leicht angestiegen.
Dies ist das Ergebnis des Gutachtens “Der Niedriglohnsektor in Deutschland: Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe”, welches das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt hat.

Kategorien: Arbeitnehmer

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Stärkere Zahlung für Mitarbeiter

24. August 2011

Jeder im Warenhaus Karstadt beschäftigte Mitarbeiter soll bald stärker nach Leistung bezahlt werden. Schon am 1. September 2011 wird die Warenhauskette ein entsprechendes Bonus-Programm einführen. “Für die Mitarbeiter in unseren Filialen heißt das: Wer viel verkauft, erhält einen Zuschlag auf das derzeitige Gehalt”, sagte Andrew Jennings, der Chef von Karstadt. “Mit dem Programm lohnt sich besondere Leistung in finanzieller Hinsicht. Das kann durchaus mehrere Hundert Euro für Mitarbeiter im Verkauf ausmachen.” Der Betriebsrat hat bereits das Programm gebilligt. Bundesweit beschäftigt Karstadt rund 24.000 Mitarbeiter. Karstadt hat derzeit bundesweit 119 Filialen.

Kategorien: Unternehmen in Deutschland

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Arbeitgeberimage von deutschen Unternehmen

20. August 2011

Laut Ergebnis der im Mai 2011 durchgeführten HORIZONTJobs-Studie “Arbeitgeberimage von Unternehmen” haben Autohersteller das beste Arbeitgeberimage. Im Rahmen der Studie wurden 1.081 Arbeitnehmer aus der Branche der Kommunikation befragt.
Platz 1 (aus insgesamt 21 verschiedenen Unternehmen) besetzt BMW. Danach folgen Daimler, Audi und Volkswagen (Platz 2 bis 4). Auf Platz 9 ist Henkel, Platz 10 Unilever, auf Platz 12 Procter & Gamble und auf Platz 17 die Deutsche Telekom.
Rund 90% der Befragungsteilnehmer legen besonderen Wert auf ein gutes Betriebsklima und ein gutes Image in der Fachpresse. Für über 70,0% stehen gute Karrieremöglichkeiten, für über 70,0% ein attraktives Gehaltsniveau, für fast 67,0% eine ausgewogene Work-Life-Balance oben auf der Wunschliste. Im Mittelfeld rangieren die Sicherheit des Arbeitsplatzes, soziale Verantwortung sowie ein gutes Image in der Öffentlichkeit. Für über 22,5% der Arbeitnehmer Prozent ist von großer Bedeutung, international arbeiten zu können. Für über 20,5% sind geregelte Arbeitszeiten wichtig.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Der dfv beschäftigt 890 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erzielte er einen Umsatz von 128,2 Mio. Euro.

Kategorien: Branchen

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Zuschläge für Führungskräfte

09. Juni 2011

Im vergangenen Jahr haben fast die hälfte aller deutschen Führungskräfte (46%) höhere Bonuszahlungen erhalten als im Jahr 2009. Von den Zulagen haben vor allem Topmanager der Automotive- und Pharmaindustrie und Spitzenverdiener in allen Branchen profitiert. Das sind Resultate der 7. LAB Bonusstudie, während der 504 deutsche Führungskräfte befragt wurden. Diese Studie wird jährlich von der internationalen Personalberatung LAB & Company (international tätige Personalberatung, sucht und wählt Top-Führungskräfte in allen wichtigen Marktsegmenten aus) durchgeführt.

“Auffällig ist, dass die Bonusschere zwischen Spitzen- und Normalverdienern wieder deutlich auseinandergeht”, sagt Klaus Aden, geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. Mehr als die Hälfte der Spitzenverdiener (53%) mit einem Jahreseinkommen von über 200.000 Euro erhielten höhere Bonuszahlungen. 36% der Normalverdiener (Jahreseinkommen bis 100.000 Euro) erhielten zwei Mal weniger. “Dieser Trend der Gehaltsspreizung wird anhalten, dafür sorgt der weiter verschärfte Wettbewerb um die Besten”, sagt Aden. Es gab auch Rekordwerte: Jeder zehnte Manager erhielt einen Bonuszuschlag von mehr als 50%.

Manager der Automobilindustrie profitieren am meisten (62% erhalten höhere Zuschläge). “Die Krisenverlierer der Vorjahre sind jetzt die Gewinner des Aufschwungs”, erklärt Aden. Überdurchschnittlich höhere Bonis gab es auch in der Pharmaindustrie (58%) sowie in der Beraterbranche (56%).

Im Rahmen der Studie wurden deutschlandweit rund 20.000 Führungskräfte aus Unternehmen aller Branchen befragt. Beteiligt haben sich 504 Manager. 72% der Manager verdienten im vorigen Jahr mehr als 100.000 Euro, 17% mehr als 200.000 Euro.

LAB & Company gehört zu den führenden Personalberatungen in Deutschland. Die Gesellschaft beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. LAB hat Standorte in Düsseldorf, München und Wien.

Kategorien: Unternehmen in Deutschland

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Einstellung von ausländischen Arbeitnehmern

13. April 2011

Für die Einstellung von ausländischen Saisonarbeitnehmern und Schaustellergehilfen gibt es wichtige Voraussetzungen, die der Arbeitgeber beachten soll.

Vermittlungsgebühr:

Arbeitgeber müssen für jeden ausländischen Saisonarbeitnehmer oder Schaustellergehilfen eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 60 Euro entrichten. Die Gebühr wird dann fällig, wenn der Vermittlungsauftrag erteilt wird. Erst wenn der Gebühreneinzug abgeschlossen wurde, kann die Einstellungszusage bearbeitet werden.

Altersgrenze:

Der Arbeitnehmer muss volljährig sein. Ein Höchstalter für den Saisonarbeiter oder Schaustellergehilfe gibt es nicht.

Lohn/Gehalt:

Ausländische Arbeitnehmer müssen in der Bundesrepublik Deutschland unter den gleichen Arbeitsbedingungen und Löhnern/Gehältern wie Deutsche angestellt werden.

Bei Akkordarbeit (das Erbringen einer gewissen Leistung in einer bestimmten Zeit) muss ein Arbeitnehmer bei durchschnittlicher Leistung mindestens 20% über dem jeweiligen tariflichen Zeitlohn gleichartiger Arbeitnehmer verdienen können.

Arbeitszeit:

Die Arbeitswoche für Saisonarbeitnehmer besteht aus 5 Tagen. Ein Arbeitstag muss durchschnittlich 6 Stunden betragen (30 Arbeitsstunden in der Woche). In anderen Fällen gelten die im Arbeitszeitgesetz festgelegten Arbeitszeitregelungen.

Versicherungsschutz:

Für Arbeitnehmer besteht Sozialversicherungspflicht. In der Sozialversicherung besteht keine Versicherungspflicht (mit Ausnahme der Unfallversicherung), wenn die Beschäftigung innerhalb eines Jahres nicht mehr als 50 Arbeitstage beträgt und sie nicht berufsmäßig ausgeübt wird.

Bei einer Beschäftigung von Schülern, Studenten, Hausfrauen und Selbstständigen liegt keine Berufsmäßigkeit vor.

Zur Feststellung der Versicherungspflicht/-freiheit muss der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber den vorgesehenen Fragebogen vorlegen, den er von seiner Arbeitsbehörde im Herkunftsland erhält.

Soweit kein Krankenversicherungsschutz besteht, muss der Arbeitgeber eine vergleichbare private Krankenversicherung für den Arbeitnehmer abschließen. Alle Kosten für die private Krankenversicherung trägt der Arbeitgeber.

Für Saisonarbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien gelten in allen Fällen nur die Rechtsvorschriften ihres Wohnstaates.

Wenn der Saisonarbeitnehmer in Deutschland krank wird und Sachleistungen in Anspruch nehmen will, benötigt er vom zuständigen Versicherungsträger seines Wohnstaates eine Anspruchsbescheinigung oder eine European Health Insurance Card (Europäische Krankenversicherungskarte).

Sprachkenntnisse:

In der Regel können deutsche Sprachkenntnisse bei ausländischen Saisonarbeitnehmern und Schaustellergehilfen nicht vorausgesetzt werden. Wenn der Arbeitgeber deutsche Sprachkenntnisse beim Arbeitnehmer wünscht, wird dies von der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) berücksichtigt. Die Suche nach Bewerbern mit deutschen Sprachkenntnissen kann längere Zeit einnehmen.

Bei namentlicher Anforderung eines Arbeitnehmers setzt die ZAV voraus, dass der Arbeitgeber über seine sprachlichen und beruflichen Kenntnisse informiert ist. Bei anonymen Bewerbern kann sich die ZAV nur auf die Information im Bewerbungsbogen verlassen.

Unterkunft:

Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer eine angemessene Unterkunft bieten. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen genannt werden.

Die Unterkunft, die dem Arbeitnehmer gestellt wird, muss allen Anforderungen (bauordnungs- und brandschutzrechtliche Vorschriften u.ä.) entsprechen.

Weitere Voraussetzungen sind in den Büchern des Sozialgesetzbuches vorgeschrieben.

Kategorien: Saisonarbeit

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Arbeitsagentur Hotline

13. März 2011

In Deutschland wagen jedes Jahr rund 400.000 Menschen den Sprung in die Selbstständigkeit. Endlich sein eigener Chef sein, das ist der häufigste Wunsch von vielen Angestellten. Doch stehen den zahlreichen Unternehmensgründungen auch diverse Pleiten gegenüber. Oft haben die Gründer die Marktsituation deutlich überschätzt. Die gewünschte Kundenzahl bleibt hinter den Erwartungen zurück. Schnell sind deshalb die finanziellen Mittel verbraucht und die Bank sperrt die Kreditlinie.

Unternehmer sollte zum Start immer darauf achten, dass sie ihre Kosten gering halten. Am Anfang sind die Büromiete und die Gehälter der Angestellten die größte Position in der BWA. Darüber hinaus müssen Steuern und Sozialabgaben pünktlich gezahlt werden. Zahlt man zu spät, drohen Versäumniszuschläge.

Steuert ein Unternehmen in die Insolvenz oder muss dieses aufgrund der schlechten Geschäftslage Mitarbeiter entlassen, ist das für alle Beteiligten ein großer Schock.
In solchen Fällen sollte man sich immer an die Agentur für Arbeit wenden. Auf der Arbeitsagentur Hotline werden Fragen zum Thema Arbeitslosigkeit kompetent und schnell beantwortet.

Die Hotline-Telefonnummer lautet

01801 – 555 111

und kostet nur 3,9 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz. Wer die Arbeitsagentur Hotline in der Mittagspause von seinem Handy aus anrufen muss, der zahlt pro Minute maximal 42 Cent.

Logo arbeitsagentur

Logo Arbeitsagentur

Trotz mancher Beschwerde über die kostenpflichtige Hotline muss man an dieser Stelle erwähnen, dass erstens die Kosten gering sind und dass man zweitens die Anrufer besser auf die einzelnen Arbeitsagenturen verteilen kann. Ruft man beispielsweise aus dem Großraum München auf der Arbeitsagentur Hotline an, dann wird man auch an die Arbeitsagentur München weitergeleitet. Anhand der Anrufernummer kann die Software erkennen, aus welchem geografischen Gebiet der Anrufer stammt. Eine intelligente Anruferverteilung ist durch die 01801 Nummer möglich. Durch diese Maßnahme werden lange Wartezeiten auf der Arbeitsagentur Hotline vermieden.

Kategorien: Arbeitsmarkt

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Lohnerhöhung in der Metall- und Elektroindustrie

20. Februar 2011

Die jüngste Abfrage der IG Metall NRW ergab, dass jedes dritte Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen eine Lohnerhöhung vorzieht. Rund 350 000 Beschäftigte aus Großunternehmen erhalten ab Februar um 2,7% mehr Geld. Im Februar 2010 war in der Metallindustrie ein Tarifvertrag geschlossen worden, wonach zum 1. April 2011 eine Gehaltserhöhung von 2,7% fällig wird. Gleichzeitig war von den Tarifpartnern vereinbart worden, sie bei einer kräftigen Gewinnsteigerung der Unternehmen vorziehen zu können. Eine mögliche Verschiebung der Lohnerhöhung bei schlechter Lage “gibt es praktisch nicht”, hieß es aus der Gewerkschaft in Düsseldorf.

Kategorien: News

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Offizielle Arbeit für osteuropäische Pflegekräfte

18. Januar 2011

Die Arbeitsagenturen wollen osteuropäische Arbeiter, die in deutschen Haushalten pflegebedürftige Familienangehörige betreuen, aus der Schwarzarbeit holen. Ab jetzt dürfen sie auch offiziell pflegerische Arbeiten in Deutschland leisten. “Erlaubt ist, was pflegende Angehörige ohne Ausbildung auch machen würden”, erklärt Dr. Beate Raabe, Sprecherin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit, im Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”. Verboten seien direkte medizinische Maßnahmen, wie z.B. Spritzen geben. “Die Haushaltshilfe soll den ambulanten Pflegedienst ergänzen, nicht ersetzen”, so Raabe. Das Gehalt sei tariflich festgesetzt und variiert von Bundesland zu Bundesland. Im Land Baden-Württemberg betrage das Gehalt 1300 Euro einschließlich Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Diese Kosten sind von der Steuer absetzbar.

Kategorien: Altenpflege, Aushilfen, Haushaltshilfe, Hilfspersonal, Kurzarbeit, Minijob, Uncategorized

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Apotheken suchen qualifizierte Mitarbeiter

15. Juni 2010

Arzneimittelhersteller und Apotheken sind auf der Suche nach Nachwuchskräften. Wer eine Karriere in der Industriebranche oder sich selbstständig machen will, sollte die jungen Berufsanfänger im Voraus im Studium stellen.

Die 1000 deutschen Pharmaunternehmen produzierten im Jahr 2006 Erzeugnisse im Wert von 23,7 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 4,4% gegenüber 2005. Der Wert der Pharmaproduktion hat um ca. 30% zugenommen. Die größten Arbeitgeber der Pharmabranche sind Sanofi-Aventis, Roche, Merck und Bayer-Schering Pharma. Bundesweit arbeiten rund 55.500 Pharmazeuten.

Es gibt einiges, was die Pharmazie-Studenten beachten sollten: “Einsteiger ohne Berufserfahrung haben es heute in allen Disziplinen schwer”, sagt Martin Lang, Experte für Pharma-Jobs bei der Personalvermittlung Kelly Scientific in Köln. Nicht alle Studenten sind frei von Risiken und Nebenwirkungen. Wer einen gut bezahlten Job in einem der pharmazeutischen Unternehmen haben will, muss früher Erfahrung im Pharmabereich sammeln, besser schon in den Semesterferien.

Immer mehr Absolventen entscheiden sich für eine Promotion- in den letzten 6 Jahren stieg der Doktorenanteil von 10 auf 15%. “Für den klassischen Einstieg als Laborant in der Forschung und Entwicklung ist eine Promotion zwar von Vorteil, allerdings nur, wenn das Thema stimmt”, sagt Lang. Von Vorteil wären z.B. Erfahrungen mit internationalen Produktionsstandards wie GMP oder GLP.

Bei jedem Karriereschritt sollte man sich gut überlegen, ob er richtig ist. Das gilt vor allem für den Einsatz als Post-Doc (Post-Doktorand). Wissenschaftler, die nach der Dissertation an einer Universität oder einer Forschungsstelle arbeiten, sollten diese Situation nutzen und internationale Erfahrung im Beruf sammeln.

“Wir sehen es gerne, wenn ein Bewerber eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit durchgezogen hat, am besten im Ausland”, sagt Professor Günther Benz, bei der Bayer AG in Leverkusen zuständig für Hochschulkontakte. Unter dieser Voraussetzung sind Post-Docs in seinen Forschungslaboratorien sehr willkommen. Aber der Post-Doc ist keine Garantie zur Festanstellung. “Externe Bewerber sind für uns viel interessanter, weil sie neues Wissen mitbringen”, sagt Benz. Die eigenen Post-Docs nehmen ihr Wissen aus dem Unternehmen mit zur nächsten Station. Die Mitarbeiter in den Forschungsabteilungen und Entwicklungsabteilungen sind dort nicht ewig beschäftigt: “Nach zwei bis drei Jahren ist ihr Potenzial, wissenschaftlich zu denken, für das Unternehmen meist erschöpft”, sagt Martin Lang von Kelly Scientific. Er empfehlt den Forschern und Entwicklern, sich im Voraus über die folgenden Karriereschritte zu erkundigen und wenn es sein muss sich weiterzubilden.

Im Beratungsbereich ergeben sich gute Jobmöglichkeiten für Apotheker.

Der Großteil der Pharmaziestudierenden- der Frauenanteil liegt bei 75%- bevorzugt in die eigene Klinik-Apotheke oder Apotheke. “Ursprünglich wollte ich Krankenhausapotheker werden, da hat man eher die Chance, mit dem Arzt auf Augenhöhe zu reden und nicht bloß ausführendes Organ zu sein”, erzählt Heinrich Meyer, Fachapotheker für klinische Pharmazie bei Sanicare.

Meyer ist außerdem für den Ausbau des Versandgeschäfts verantwortlich. Er entwickelt auch Werbe- und Marketingstrategien und verhandelt mit Krankenkassen Kooperationen. Mit seiner Tätigkeit ist er zu frieden. Er hat ein stabiles Gehalt und Sozialleistungen, Urlaub. “Als angestellter Apotheker habe ich es im Vergleich zu meinen selbstständigen Kollegen sehr komfortabel”, sagt er.

Die Einkommensstatistiken zeigen, dass das jährliche Vorsteuereinkommen von typischen Apotheken in den vergangenen Jahren gesunken ist. “Dafür arbeitet der Apothekeninhaber in der Regel 60 bis 70 Stunden pro Woche. Er muss außerdem selbst für Krankheit, Rente oder Erwerbsunfähigkeit vorsorgen und hat viel weniger Urlaub als ein Angestellter”, sagt Frank Diener von der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA.

Das Gehalt der Fach- und Führungskräfte in der Pharmaindustrie steigt im Durchschnitt um 3,9% im Jahr. Im Branchenvergleich befinden sich die Pharmagehälter weit vorn: zwischen 40.000 und 120.000 Euro bei Fachkräften, abhängig von der Berufserfahrung und Unternehmensgröße. Führungskräfte in Großunternehmen kommen sogar auf 150.000 Euro. Ein Leiter der Qualitätskontrolle bekommt im Durchschnitt 93.000 Euro.

Kategorien: Arbeitgeber, Jobs, Medizin, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland

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