Alle Artikel mit dem Tag Führungskräfte
Internationale Unternehmen in Deutschland. Jobs in der EU
Im ersten Halbjahr 2011 hat Bertelsmann (internationales Medienunternehmen) die hohen Ergebnisse des vorigen Jahres angeknüpft. Außerdem hat das Unternehmen wichtige Kennziffern weiter gesteigert. Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich um fast 2,0% auf über 7,0 Milliarden Euro (über 6,9 Milliarden Euro im Jahr 2010). Das organische Wachstum betrug fast 2,5% (ohne Portfolio- und Wechselkurseffekte). Das Operating EBIT betrug fast 740 Millionen Euro (über 750 Mio. Euro im Jahr 2010). Die Umsatzrendite betrug über 10,0% (2010: über 10,5%). Das Konzernergebnis verbesserte sich um über 22 Millionen Euro auf fast 270 Millionen Euro.
Bertelsmann beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erzielte Unternehmen einen Umsatz von fast 16,0 Milliarden Euro.
Quelle: Bertelsmann AG
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Führungskräfte im Innen- und Außendienst
Versicherungsunternehmen in Deutschland wollen viel in die Beratung investieren, weil der Informationsbedarf ihrer Kunden gestiegen ist. Zwei Drittel der Branchenentscheider planen, ihre Budgets für Schulungen von ihren Mitarbeitern zu erhöhen.
Die Versicherer wollen vor allem im Neukundengeschäft punkten. Für über 40% der Entscheider ist die Neukundengewinnung eine der wichtigsten Herausforderungen im laufenden Jahr. Die Neukundenakquise hat einen ähnlichen Stellenwert wie die Pflege der Bestandskunden erreicht. Deshalb passen Versicherungen ihre Maßstäbe bei neuen Einstellungen an. Über 59% der deutschen Unternehmen rechnen damit, dass sie den Aufwand bei der Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern erhöhen werden müssen.
Mehr als drei Viertel der Versicherungsstrategen meinen, die Branche sollte vermehrt auf die spezielle Produkte setzen, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Das größte Potenzial bieten dabei die Sparten Leben und Nichtleben. Ein Drittel der Vertriebsprofis gibt an, dass Kunden bewährte Lösungen nachfragen. Bei Krankenversicherungen liegt dieser Wert bei über 49%.
Zu diesen Ergebnissen kommt der “Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011″, der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher RingbKrankenversicherungsverein a.G. erstellt wurde.
Für den Vertriebsmonitor wurden im März dieses Jahres 300 Fach- und Führungskräfte im Innen- und Außendienst in Deutschland befragt.
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Deutsche Städte mit den besten Wirtschaftsaussichten
Hamburg hat die besten Wirtschaftsaussichten in Deutschland. Danach folgen München und Frankfurt. Das Ergebnis folgt aus einer Studie des Bad Homburger Feri-Instituts im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Capital“.
Das Feri-Institut untersuchte, wie sich Arbeitsplätze, Bevölkerung, Kaufkraft und Wirtschaftskraft in den 60 wichtigsten Städten bis zum Jahr 2017 entwickeln. Die ostdeutschen Städte Leipzig (Platz 4), Dresden (Platz 6) und Jena (Platz 10) schafften zum ersten Mal den Sprung unter die Top Ten. Düsseldorf, Freiburg, Münster und Bonn haben auch die besten Wirtschaftsaussichten.
Leipzig, Dresden, Jena und Berlin sind die Top-Aufsteiger der letzten zehn Jahre.
Würzburg und Nürnberg nehmen die Stellen 30 bzw. 31 ein. Essen liegt auf Rang 48, Wuppertal auf Rang 58.
Kategorien: News
Fachkräftemangel in der deutschen Bauindustrie
Im Maschinenbau, im Fahrzeugbau und in der Elektroindustrie gibt es einen Mangel an Ingenieuren. In der deutschen Bauindustrie gehen auch die qualifizierten Führungskräfte aus.
Laut den Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Juli dieses Jahres auf ca. 1.790 offene Arbeitsstellen für Bauingenieure über 2.800 arbeitslose Bauingenieure gekommen. Das ist die niedrigste Zahl an Arbeitslosen und das höchste Stellenangebot für Ingenieure in der Baubranche seit über zehn Jahren. Die Meldequote für vakante Ingenieurstellen liegt bei über 14%. Die Zahl der vakanten Jobstellen ist sechs Mal höher.
Der Fachkräftemangel entwickelt sich auch in der Bauwirtschaft. Laut einer Umfrage des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) fühlen sich über 39 % der Bauunternehmen von der Fachkräftelücke bedroht. Nach den Resultaten einer vom ifo Institut durchgeführten Umfrage klagt jedes achte Bauunternehmen über eine immer mehr zunehmende Abwerbung von eigenen Arbeitskräften durch andere Bauunternehmen.
Vor zehn Jahren waren fast 38% der Bauingenieure über 45 Jahre, jetzt sind es 46%. Obwohl sich heute mehr junge Leute für ein Studium des Bauingenieurwesens entscheiden, werden sie auf die Dauer die Bauingenieurlücke nicht schließen können.
Kategorien: Ingenieure
Umsatzerhöhung im Verarbeitenden Gewerbe
Im Juni 2011 war der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt höher als im Vormonat. Der Umsatz im Inland erhöhte sich. Die Auslandumsätze verzeichneten einen geringen Rückgang. Auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts bezogen fiel der Umsatz mit dem Euroraum um fast 1,0%, der Umsatz im Geschäft mit den restlichen ausländischen Staaten erhöhte sich um über 0,5%. Dies sind die vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes.
Bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln stieg der Umsatz im Juni preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt am stärksten. Der Inlandsumsatz (plus über 9,3%) und der Auslandsumsatz (plus über 4,2%). Im Maschinenbau gab es auch eine positive Entwicklung. Der Inlandsumsatz fiel um über 3,5%, wobei der Auslandsumsatz um fast 10,0% zunahm.
Der Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Vergleich zum Juni 2010 lag preis- und arbeitstäglich bereinigt im Juni 2011 um über 6,0% höher. Der Inlandsumsatz stieg in diesem Zeitraum um über 5,5%, das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 6,8%. Der Absatz in den Euroraum erhöhte sich um fast 5,9%, der Umsatz im Geschäft mit den restlichen ausländischen Staaten um über 7,5%.
In den ersten sechs Monaten 2011 lag das arbeitstäglich bereinigte reale Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um über 9,6% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft stieg um über 8,0%, der Auslandsumsatz um fast 11,5%.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Kategorien: News
Personalbedarf in deutschen Konzernen
Umsatz, EBITDA und Konzernergebnis von Fraport AG (Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide) haben sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter verbessert. Im Vergleich zum ersten Geschäftshalbjahr 2010 stiegen die Umsatzerlöse um über 10% von über 1,000 Mrd. Euro auf über 1,125 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) im Konzern legte um über 17,6% von über 304,5 Mio. Euro auf fast 360,0 Mio. Euro zu. Verglichen mit dem ersten Halbjahr des vergangenen Jahres ist das Konzernergebnis bis auf über 105,0 Mio. gestiegen (2010: über 50 Mio. Euro).
Die konzernweit gestiegenen Passagierzahlen haben sich positiv auf die Finanzkennzahlen des Flughafenbetreibers ausgewirkt.
Im gleichen Zeitraum hat sich der Personalaufwand um fat 4% oder über 14,0 Mio. Euro auf über 462,0 Mio. Euro erhöht. Die vor allem in Frankfurt gestiegenen Verkehrszahlen haben für einen Personalbedarf und für rund 600 Neueinstellungen gesorgt.
Der Sachaufwand am Standort Frankfurt ist um über 11,0% bzw. über 34,5 Mio. Euro von über 304,0 Mio. Euro auf fast 340,0 Mio. Euro gestiegen. Die Steigerung des Material- und sonstigen betrieblichen Aufwands hat aufgrund höherer verkehrsabhängiger Konzessionsabgaben im externen Geschäft und durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Immobilienverkauf stattgefunden. Der operative Aufwand erhöhte sich um über 6,4% von über 750 Mio. Euro auf über 800,0 Mio. Euro. Diese Erhöhung hat zur Steigerung des operativen Ergebnisses (EBITDA) um über 53,5 Mio. Euro auf fast 359,0 Mio. Euro geführt.
Das Finanzergebnis hat sich auf minus ca. 33,0 Mio. Euro entwickelt von minus ca. 92,5 Mio. Euro auf minus ca. 60,0 Mio. Euro. Dies hat zu einem Anstieg des Konzern-Ergebnisses um über 53,0 Mio. Euro auf über 105,0 Mio. Euro beigetragen. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg um über 0,13 Euro von über 0,57 Euro auf über 1,10 Euro.
Auf den Konzernflughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung wurden im ersten Halbjahr ca. 42,5 Mio. Fluggäste gezählt (plus über 11,0%). Den Frankfurter Flughafen nutzen über 26,0 Mio. Passagiere. Ein großes Wachstum an Passagieren war in Lima (über 5,5 Mio. Fluggäste) und Antalya (10 Mio. Fluggäste).
Der Netto-Retail-Erlös je Passagier stieg um über 0,10 Euro von über 3,00 Euro auf über 3,13 Euro. Ein positiver Effekt ergab sich aus einem Verkauf von einem Grundstück auf dem Mönchhof-Gelände.
Quelle: Fraport AG
Kategorien: News
Firmen und Unternehmen in Deutschand. Marketing und Vertrieb
Ab Mitte Juli dieses Jahres haben Kunden von D&B Deutschland (Wirtschaftsinformationsdienst) die Möglichkeit, Zugriff zu weltweit über 190 Mio. Unternehmensprofilen zu bekommen. Zwischen Oktober 2010 und Juli 2011 wurden in die Datenbank von D&B über 29 Millionen Unternehmen eingetragen.
Saudi-Arabien verzeichnet eine Steigerung um über 670%, gefolgt von China, Türkei, Indonesien, USA und Indien.
D&B bietet umfassende Informationen für Marketing und Vertrieb. In Deutschland stehen über 4,5 Mio. Unternehmensprofile zur Auswahl.
Quelle: D&B
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Wachstum des Apothekenmarktes
Auf dem Apothekenmarkt gab es im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Wachstum von fast 2,0 %. Der gesamte Umsatz liegt bei fast 13,0 Mrd. Euro. Die Menge stieg auf über 800 Mio. Packungen an.
Der Erkältungs- und der Allergiemarkt erfuhren eine deutliche Mengen- und Umsatzausweitung. Im ersten Halbjahr 2011 wurden über 14% mehr an Erkältungsmitteln umgesetzt. Die Menge stieg auf über 140 Mio. Packungen. Der Umsatz betrug über 500 Mio. Euro. Die Erlöse und Absätze lagen um über 9% über dem gleichen Zeitraum im Jahr 2010. Zwischen Februar und Mai wurden die höchsten Umsätze der vergangenen Jahre erzielt.
Der Marktanteil beim Umsatz der verschreibungspflichtigen Produkte erhöhte sich zwischen den Jahren 2006 und 2010 um zweieinhalb Prozent (jeweils auf das erste Halbjahr bezogen). Der Marktanteil im ersten Halbjahr 2011 liegt bei über 80,0 Prozent. Der Marktanteil der apothekenpflichtigen Produkte erfuhr einen Anstieg auf über 11,0%. Der apothekenpflichtige Bereich wuchs um mehr als 4 Punkte.
Kategorien: News
Steigerung der weltweiten Fahrzeugverkäufe
Der tschechische Automobilhersteller SKODA hat das erste Halbjahr 2011 mit neuen Bestwerten bei Umsatz und Ertrag abgeschlossen. Zwischen Januar und Juni 2011 stieg der Umsatz um mehr als ein Viertel. Das Operative Ergebnis legte von Januar bis Juni um über 80,0%. Die Auslieferungen an Kunden stiegen um über 20,0% zu.
Skoda plant, die weltweiten Fahrzeugverkäufe bis 2018 auf anderthalb Millionen zu steigern. Das Unternehmen wird seine Position auf den internationalen Märkten ausbauen.
Die Umsatzerlöse des Unternehmens stiegen um über 25,0%. Das operative Ergebnis lag um über 81,0% über dem im gleichen Zeitraum im Jahr 2010 und erreichte mehr als 400 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern betrug fast 390 Mio. Euro. Die Netto-Liquidität konnte im ersten Halbjahr 2011 auf zwei Milliarden. Euro verbessert werden. Die Investitionen von Skoda erhöhten sich auf über 117 Mio. Euro.
Kategorien: Branchen
Umsatz im Großhandel
Viele Großhändler konnten im ersten Halbjahr 2011 ihre realen Umsätze steigern. Im zweiten Vierteljahr dieses Jahres erwirtschaftete der deutsche Großhandel einen Zuwachs an Umsatz von nominal über 8,0% und real über 1,0%. Im Juni 2011 stiegen die Umsätze des Großhandels um über 0,9% und sanken real um fast 5,0%. Im Produktionsverbindungshandel stand im zweiten Vierteljahr einem nominalen Zuwachs von über 10,5% ein reales Plus von über 1,0% gegenüber. Im Konsumtionsverbindungshandel stiegen die Umsätze nominal um fast 5,0% und real um über 0,9%.
Kategorien: News