Alle Artikel mit dem Tag Führungskräfte
Der Mangel an weiblichen Führungskräften
Politik und Wirtschaft diskutieren über den Mangel an weiblichen Führungskräften in den deutschen Unternehmen. Etwa ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland haben eine Chefin.
Ein Viertel der Befragten würden eine weibliche Vorgesetzte bevorzugen. Fast die Häfte würde einen männlichen Chef vorziehen. Genau so viel der Beschäftigten glauben, dass das Unternehmen besser dastehen würde, wenn mehr Frauen im Management arbeiten würden. Die Antworten von weiblichen und männlichen Befragten liegen sehr nah beieinander. Die Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sind des Glaubens, dass es sich in gleich bestehenden Gruppen am besten arbeiten lässt.
Die Ergebnisse stammen aus einer Online-Umfrage, die jedes Vierteljahr von Randstad durchgeführt wird. In Deutschland wurden mehrere Hundert Beschäftigte aus unterschiedlichen Branchen befragt.
Die Randstad Gruppe (führender Personaldienstleister in Deutschland) beschäftigt tausende Mitarbeiter. Randstad bietet Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen Personalservice-Konzepte. Neben Zeitarbeit gehören zum Randstad-Portfolio die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services.
Kategorien: Zeitarbeit
Stellenangebote in der Fleischwarenindustrie
Fast alle Betriebe der Schlacht- und Zerlegeindustrie und der Fleischwarenindustrie erzielten im Jahr 2010 Umsatzzuwächse.
Spitzenreiter ist Tönnies (Schlachtbetrieb) aus Rheda-Wiedenbrück. Das Tönnies Fleischwerk führt das Ranking an. Der zweite Platz geht an Vion Food Germany, Düsseldorf (Produktion von qualitativ hochwertigen und innovativen Nahrungsmitteln und Ingredienzien). Auf dem dritten Rang ist die PHW-Gruppe (Produktion und Vermarktung hochwertiger Geflügelspezialitäten). Die genossenschaftliche Westfleisch belegt Platz 4. In den Top 5 ist ebenfalls Heristo AG (Fleischveredelung, Feinkost, Heimtiernahrung und Groß- und Außenhandel von Nahrungsmitteln) vertreten.
Die Schweineschlachtzahlen zeigen eine dynamische Entwicklung auf. Die Unternehmen Tönnies, Vion und D+S haben mehr Schweine geschlachtet als im vorigen Jahr. Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Schweinefleischexporteur. Der Grund dafür ist seine moderne Schlachtinfrastruktur.
Im Vergleich zum Schlachtsektor steigerten die Hersteller von Fleischwaren ihre Produktion nur moderat. Die Fleischwerke des Handels entwickeln sich weiter. Die Kaufland Fleischwerke expandieren weiter. Der Umsatz von der Lebensmittel-Handelskette Kaufmann wird hoch geschätzt. Der deutsche Handelskonzern Rewe wächst auf einen großen Umsatz. Die Edeka Fleischwerke erwirtschaften einen guten Gesamtumsatz.
Die Angaben stammen von der allgemeinen fleischer zeitung (afz), die im Vorfeld von Anuga und Welt-Schweinefleisch-Kongress das siebte Branchenranking der Fleischwirtschaft vorgelegt hat.
Kategorien: Branchen
Verschiedene Positionen bei Reiseveranstaltern
Der Bekanntheitsgrad von alltours (größter konzernunabhängiger Reiseveranstalter in Deutschland) ist gegenüber dem Vorjahr um über 3 Prozentpunkte gestiegen. Über 75% aller Befragten gaben an, dass sie alltours kennen. Fast 30% finden alltours sympathisch. Über 25, % der Befragten wären bereit, bei alltours eine Reise zu buchen (2010: fast 25 %).
Alltours flugreisen 626 Mitarbeiter im Inland und im Ausland. Weitere 330 Mitarbeiter sind arbeiten in der Verwaltung und in den Reisebüros der Reisebürokette Reisecenter alltours. Die ausländischen Tochtergesellschaften von alltours bieten verschiedene Positionen und Aufgabenfelder für über 700 Mitarbeiter.
Die Ergebnisse stammen vom F.U.R. (Interessengemeinschaft der Nutzer von Tourismusforschung).
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Jobstellen in europäischen Automobilunternehmen
Die weltweite Automobilzulieferindustrie erlebt heute eine Hochkonjunktur. Sie erreicht im Schnitt viel höhere Gewinnmargen (über 6,0 Prozent) als vor dem Vorkrisenjahr. Europäische Unternehmen weisen 2010 im Durchschnitt noch höhere EBIT-Margen auf (fast 7,0 Prozent) als ihre Wettbewerber aus Nordamerika und Japan. Am profitabelsten erweisen sich Automobilzulieferer in den Sektoren Fahrwerk, Exterieur und Antrieb. Für die nächsten Jahren sind die Aussichten der Branchen immer noch positiv.
Europäische Zulieferer, die eine durchschnittliche EBIT-Marge von fast 7 Prozent haben, lassen ihre japanischen (über 5,5%) und nordamerikanischen (über 4,0%) Wettbewerber deutlich hinter sich.
Das sind die Ergebnisse der Studie “Global Automotive Supplier Study 2011″.
Kategorien: Branchen
Unternehmen im Intrahandel
Im Jahr 2010 haben in Deutschland über 500.000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen oder in andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union geliefert. Die Zahl der Unternehmen, die im Intrahandel tätig sind hat sich im Vergeich zum vorigen Jahr um ca. 19.900 erhöht. Fast eine halbe Million Unternehmen führten Waren aus anderen Mitgliedstaaten der EU ein, rund eine Viertel Million Unternehmen waren als Exporteure tätig.
38 Unternehmen erreichten im Warenverkehr innerhalb der Europäischen Binnenmärkte jeweils einen Exportumsatz von über 0.9 Mrd. Euro. Der wertmäßige Anteil an den Gesamtausfuhren der 31 Unternehmen, die diese Schwelle im vorigen Jahr übertroffen haben, lag im Jahr 2010 bei über 25,5%. Im Jahr 2009 lag er bei über 25,0%. Über 40 Unternehmen erzielten bei den Wareneingängen einen Umsatz von über 0.9 Mrd. Euro.
Über 5.700 Unternehmen hatten bei den Versendungen in die Europäische Union im Vorjahr einen Umsatz von jeweils mehr als 9 Mio. Euro. Über 2,0% aller Unternehmen erreichten beim EU-Exportgeschäft einen wertmäßigen Anteil von über 83,5% an den gesamten Exporten in die EU.
Rund 5.190 Unternehmen in Deutschland hatten Eingänge von jeweils mehr als 9 Mio. Euro mit einem Gesamtwert vonüber 405 Mrd. Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Unternehmen fehlen Arbeitskräfte aus dem Ausland
Über 5% der Führungskräfte, die in deutschen Unternehmen arbeiten, kommen aus dem Ausland. Bei größeren Unternehmen mit über 900 Mitarbeitern sind es knapp 9-11%. In Kleinunternehmen sind zwischen 2% und 6% ausländische Führungskräfte tätig.
Wegen des demografischen Wandels fehlen vielen Unternehmen die qualifizierten Arbeitskräfte. “In einer solchen Situation müssen wir exzellente Bewerber aus dem Ausland anlocken”, sagt Personalexperte Stephan Penning, Gründer und Geschäftsführer des gleichnamigen Beratungsunternehmens.”Das funktioniert aber nicht, wenn unsere Führungsfunktionen bisher so gut wie gar nicht internationalisiert sind. Ausländische Arbeitskräfte haben es in Deutschland immer noch schwerer, in die Chefetage zu kommen”, kommentiert Penning weiter.
Klar strukturierte Einarbeitungsprogramme und Trainingsprogramme sind vor allem in mittelständischen deutschen Unternehmen noch nicht flächendeckend vorhanden. Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland hat noch keine solcher Programme aufgelegt.
Über 35% der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine Job-Rotation an, damit sie die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens kennenlernen. Jedes zweite Großunternehmen hat so was für die Karriereverläufe seiner Mitarbeiter vorgesehen.
Die Integration der Familie hat für qualifizierte Mitarbeiter also potenzielle Fachkräfte und Führungskräfte eine große Bedeutung. Ein Viertel der Unternehmen bietet Jobangebote für den Partner und betriebliche Kinderbetreuung an. Bei Kleinunternehmen mit bis 250 Mitarbeitern ist dies seltener ausgeprägt. Über 6% der mittelständischen Unternehmen haben eine betriebliche Kinderbetreuung eingerichtet.
“Unternehmen müssen sich heute zukunftsorientiert aufstellen. Dazu gehört, schon jetzt stärker nach Talent als nach Fachkompetenz einzustellen, um diese Talente bei der Zuspitzung des demografischen Wandels zur Verfügung zu haben. Dazu gehört aber auch zusätzliches Personal aus dem Ausland anzuwerben – denn nur die Deutschen selbst werden Deutschland als führende Wirtschaftskraft nicht in gewohnter Tradition fortführen können”, sagt Penning.
Die Ergebnisse kommen aus einer aktuellen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach von 501 deutschen Unternehmen im Auftrag der Personalberatung Penning Consulting hervor.
Kategorien: Jobs
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland im Jahr 2011
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland entwickelte sich im Juli 2011 im Vergleich zum Vorjahr weiter günstig. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland lag mit über 40 Mio. Personen (über 490.000 mehr gegenüber dem Jahr 2010). Die Erwerbslosenzahl sank um ca. 290.000 Personen.
Im Juli 2011 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Juli im Jahr 2010 um über eine halbe Million (mehr als 560.000 Personen oder über 1,3%). Gegenüber Juni 2011 verringerte sich die Erwerbstätigenzahl im Juli 2011 um über 900 Personen. Saisonbereinigt errechnet sich ein Zuwachs von über 32.000 Personen.
Im Vergleich zum Juli 2010 ging die Erwerbslosigkeit im Juli 2011 um ungefähr 299.000 Personen bzw. ca. 10,3% zurück. Saisonbereinigt sank die Erwerbslosenzahl von Juni auf Juli dieses Jahres um ca. 19.000 auf über 2,50 Mio. Die bereinigte Erwerbslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli ist um über 0,8 Prozentpunkte gesunken.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Arbeitnehmer
Berufliche Karriere der Beschäftigten
Randstad hat eine Online-Umfrage durchgeführt. Während der Umfrage wurden Beschäftigte nach Zufriedenheit mit ihrem Job, nach Motivation, Mobilität und Qualifikation befragt. In Deutschland wurdenüber 800 Personen zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.
Weltweit glauben rund die Hälfte der Beschäftigten, dass der demografische Wandel ihre berufliche Karriere beeinflussen wird. In Deutschland glauben dies fast 20%.
Über 70% der Befragten wollen nicht über ihr Rentenalter hinaus arbeiten. Über 65% der Beschäftigten wünschen auch nicht, wenn sie dabei von 3-6% mehr verdienen würden.
Zwischen 69 und 71% der deutschen Beschäftigten sind zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Job.
Es gibt auch Unzufriedenheiten bei den Beschäftigten. Der Arbeitgeber hilft zu wenig, um die steigenden Jobanforderungen zu bewältigen. Über 60% der Arbeitnehmer reden von einer merklichen Steigerung der Jobanforderungen im Laufe des letzten Jahres. Bei über 55% verlangt ihre Karriere mehr Ausbildung und Training als je zuvor. 39-41% fühlen sich hier nicht ausreichend von ihrem Arbeitgeber unterstützt.
In der ganzen Welt wird der Wettbewerb um die qualifizierten Arbeitskräfte sichtbar. Die Beschäftigten sind ein Heilmittel gegen den Fachkräftemangel. Das Jetzt müssen die Arbeitgeber Qualifizierung und Training unterstützen.
Kategorien: Arbeitgeber
Arbeitsstellen im Einzelhandel
Im Juli dieses Jahres setzten die deutschen Unternehmen des Einzelhandels weniger um als im gleichen Zeitraum im Jahr 2010.
Der Einzelhandel mit Getränken, Lebensmitteln und Tabakwaren setzte im Juli dieses Jahres weniger um als im Juli letzten Jahres. Der Umsatz bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten lag niedriger als im gleichen Monat 2010. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln setzte weniger um als im Vorjahresmonat.
Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln setzte im Juli dieses Jahres mehr um als im Juli vorigen Jahres.
Die höchsten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Juli 2010 hatten Unternehmen, die den größten Teil der Waren über das Internet- und den Versandhandel verkaufen.
Im ersten Halbjahr 2011 setzte der Einzelhandel mehr um gegenüber Juli letzten Jahres.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
Kategorien: News
Wachstum in der chemischen Industrie
Der Umsatz der chemischen Industrie in Baden-Württemberg erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011 um über 6,5% auf fast 9,0 Mrd. Euro (im Vergleich zum Jahr 2010). Die pharmazeutische Industrie erreichte im Ausland ein Plus von fast 10,0%. Der Umsatz der pharmazeutischen Industrie stieg um fast 3,5%.
Die Chemie-Verbände Baden-Württemberg vertreten 445 Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und Farben- und Lackindustrie im Land. Sie beschäftigen über 95.000 Mitarbeiter.
Der Umsatz der Teilbranche Farben und Lacke wuchs in den ersten sechs Monaten um über 12,0% auf über 1,0 Mrd. Euro. Die Unternehmen der Farben- und Lackindustrie profitierten von der positiven Entwicklung der verarbeitenden Industrie.
Quelle: Chemie-Verbände Baden-Württemberg.
Kategorien: News