Alle Artikel mit dem Tag Fachkräfte
Deutsche Industrie erwartet einen Exportplus
Die deutsche Industrie erwartet in diesem Jahr einen Exportplus von über 10%.
In den ersten sechs Monaten 2011 waren die deutschen Exporte um mehr als 14% gestiegen.
Die Nachfrage aus China, Indien und Brasilien nach deutschen Produkten bleibt groß. Die Exporte in die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) lagen in den ersten sechs Monaten 2011 um über 20% über den ersten sechs Monaten 2008. In der Region Lateinamerika ist Brasilien Deutschlands wichtigster Handelspartner. Die Ausfuhren aus Deutschland nach Brasilien lagen in den ersten sechs Monaten 2011 um über 24% über den ersten sechs Monaten des Jahres 2008.
Die Angaben kommen vom BDI-Außenwirtschafts-Report.
Kategorien: News
Einstellungsbereitschaft der deutschen Arbeitgeber
Deutsche Arbeitgeber blicken optimistisch und planen, im Herbst Personal einzustellen. Das ergab das Manpower Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup. Die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erreicht damit ihren höchsten Wert seit dem Jahr 2008. Für das vierte Vierteljahr dieses Jahres wird ein saisonal bereinigter Netto-Beschäftigungsausblick von plus 12 Prozent prognostiziert. Gegenüber dem dritten Quartal ist das ein saisonal bereinigter Anstieg von einem über 0,9 Prozentpunkt. Im Vergleich zum vierten Quartal im Jahr 2010 ist das ein Plus von über 4,9 Prozentpunkten.
Die gute Stimmung, die heute die Personalentscheider haben, liegt mit den vollen Auftragsbüchern der Industrie zusammen. Wegen den vielen Aufträgen erweitern sie die Stammbelegschaft. Die Unternehmer planen, in neun Wirtschaftsbereichen und in acht Regionen, neue Mitarbeiter einzustellen.
Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung für die Arbeitgeber.
Für das vierte Quartal zeigen sich im EMEA-Wirtschaftsraum folgende Ergebnisse: In 18 der 23 erfassten Länder wird eine positive Einstellungsbereitschaft ermittelt.
In Deutschland beschäftigt die ManpowerGroup mehr als 22.000 Mitarbeiter.
Kategorien: Arbeitgeber
Jobs im Inland und im Ausland
Das Geschäftsjahr 2010 war für die Bundesdruckerei erfolgreich: Der Umsatz erhöhte sich um maehr als 10 % auf ca. 350,0 Millionen Euro. Der Wachstumsmotor im Inland und Ausland im Jahr 2010 war wieder das ID-Systemgeschäft. Durch Investitionen in Personal und Technologie konnte die Innovationskraft gestärkt und das Fundament für ein Wachstum in den nächsten Jahren gelegt werden.
Im ersten vollen Geschäftsjahr wurde der neue deutsche Personalausweis eingeführt, dessen Leistungsmerkmale und Sicherheitsmerkmale weltweit einzigartig sind.
Die Bundesdruckerei GmbH konnte ihren Umsatz auf rund 349,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 310,0 Millionen Euro) erhöhen. Das entspricht einer Steigerung um über 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Im ID-Segment erzielte das Unternehmen innerhalb Deutschlands fast 245,0 Millionen Euro – ein Umsatzplus von über 13 % (im Jahr 2009: ca. 213,0 Millionen Euro).
Das Unternehmen verzeichnete im Auslandsgeschäft ein Umsatzvolumen von über 32,0 Millionen Euro (plus über 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Mit Wertdruckerzeugnissen erreichte die Bundesdruckerei einen Umsatz von über 70,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: Über 73,0 Millionen Euro).
Insgesamt weist die Bundesdruckerei ein EBITDA von fast 52,0 Millionen Euro aus (im Jahr 2009: über 60,0 Millionen Euro). Bereinigt um die Effekte nach dem BilMoG (Bilanzmodernisierungsgesetz) liegt das EBITDA bei über 34,0 Millionen Euro.
Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Beschäftigten um über 13 Prozent auf 1.881 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden um 35,3 Millionen Euro auf fast 65,0 Millionen Euro aufgestockt. Die Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhöhten sich im Geschäftsjahr 2010 um über 50 Prozent auf über 56,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 37,0 Millionen Euro).
Quelle: Die Bundesdruckerei.
Kategorien: Arbeitnehmer
Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe
Ende Juli 2011 dieses Jahres waren in Deutschland in den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten über 5,0 Mio. Personen tätig. Das waren über 163.000 Personen mehr als im gleichen Monat im Jahr 2010.
Die Zahlen der Beschäftigten stiegen besonders stark in der Herstellung von Metallerzeugnissen mit plus fast 5,9 Prozent, in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (plus über 5,5 Prozent) und in der Herstellung von Gummistoffwaren und Kunststoffwaren (plus über 5,0 Prozent). Der Wirtschaftszweig Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichnete plus über 3,2 Prozent.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
Kategorien: News
Personenkraftwagen-Exporte
In den ersten sechs Monaten 2011 sind die Exporte von neuen Personenkraftwagen im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2010 um über 10,20 gestiegen. In den ersten sechs Monaten laufenden Jahres wurden im ganzen über 2,2 Mio. neue Personenkraftwagen aus Deutschland exportiert, deren Wert über 51,5 Mrd. Euro beträgt. ca. 1,2 Mio. Personenkraftwagen davon hatten einen Benzinmotor (fast 30,0 Mrd. Euro) und um die 0,9 Mio. einen Dieselmotor (fast 22,0 Mrd. Euro).
Im Vergleich zum Jahr 2009 waren im nächsten Jahr 2010 die Personenkraftwagen-Exporte um über 22,4% angestiegen. Die Nachfrage für Personenkraftwagen aus Deutschland im Ausland hält weiterhin an.
Im ersten Halbjahr 2011 waren Autos aus Deutschland in Großbritannien, in den USA, in Frankreich und in Italien am populärsten. In die USA, nach Großbritannien, Frankreich und Italien wurden insgesamt rund 1,1 Mio. neue Personenkraftwagen im Wert von fast 21,5 Mrd. Euro exportiert. Danach folgte China (über 150.000 neue Personenkraftwagen im Wert von über 5,5 Mrd. Euro). Die Pkw, die nach China exportiert wurden, hatten den höchsten Wert im Durchschnitt (im Vergleich mit den vier wichtigsten Abnehmerländern) von über 36.900 Euro.
Quelle: Statistische Bundesamt (Destatis).
Kategorien: News
Jobstellen in europäischen Automobilunternehmen
Die weltweite Automobilzulieferindustrie erlebt heute eine Hochkonjunktur. Sie erreicht im Schnitt viel höhere Gewinnmargen (über 6,0 Prozent) als vor dem Vorkrisenjahr. Europäische Unternehmen weisen 2010 im Durchschnitt noch höhere EBIT-Margen auf (fast 7,0 Prozent) als ihre Wettbewerber aus Nordamerika und Japan. Am profitabelsten erweisen sich Automobilzulieferer in den Sektoren Fahrwerk, Exterieur und Antrieb. Für die nächsten Jahren sind die Aussichten der Branchen immer noch positiv.
Europäische Zulieferer, die eine durchschnittliche EBIT-Marge von fast 7 Prozent haben, lassen ihre japanischen (über 5,5%) und nordamerikanischen (über 4,0%) Wettbewerber deutlich hinter sich.
Das sind die Ergebnisse der Studie “Global Automotive Supplier Study 2011″.
Kategorien: Branchen
Unternehmen im Intrahandel
Im Jahr 2010 haben in Deutschland über 500.000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen oder in andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union geliefert. Die Zahl der Unternehmen, die im Intrahandel tätig sind hat sich im Vergeich zum vorigen Jahr um ca. 19.900 erhöht. Fast eine halbe Million Unternehmen führten Waren aus anderen Mitgliedstaaten der EU ein, rund eine Viertel Million Unternehmen waren als Exporteure tätig.
38 Unternehmen erreichten im Warenverkehr innerhalb der Europäischen Binnenmärkte jeweils einen Exportumsatz von über 0.9 Mrd. Euro. Der wertmäßige Anteil an den Gesamtausfuhren der 31 Unternehmen, die diese Schwelle im vorigen Jahr übertroffen haben, lag im Jahr 2010 bei über 25,5%. Im Jahr 2009 lag er bei über 25,0%. Über 40 Unternehmen erzielten bei den Wareneingängen einen Umsatz von über 0.9 Mrd. Euro.
Über 5.700 Unternehmen hatten bei den Versendungen in die Europäische Union im Vorjahr einen Umsatz von jeweils mehr als 9 Mio. Euro. Über 2,0% aller Unternehmen erreichten beim EU-Exportgeschäft einen wertmäßigen Anteil von über 83,5% an den gesamten Exporten in die EU.
Rund 5.190 Unternehmen in Deutschland hatten Eingänge von jeweils mehr als 9 Mio. Euro mit einem Gesamtwert vonüber 405 Mrd. Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Unternehmen in Deutschland
Fachkräftemangel in den Pflegeberufen
Der Wachstumskurs der Gesundheitswirtschaft im Land Sachsen-Anhalt wird sich weiter fortsetzen. Die Beschäftigten in der Gesundheitsbranche haben in diesem Land einen Anteil von über 13,0% an der gesamten Zahl der Beschäftigten. Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt zählt zu den beschäftigungsstärksten Bereichen. Außerdem ist diese Branche ein aussichtsreicher Wachstumsmarkt der Zukunft. Der Umsatz in den Bereichen Pharmazie, Medizintechnik, Gesundheitswesen und Sozialwesen ist in den Jahren 2004 bis 2008 von fast 600 Mio. EU auf über 1000 Mio. EU gestiegen. Das ist eine deutlichere Zunahme als im gesamten Bundesgebiet.
Zum Kernbereich der Gesundheitswirtschaft gehören die stationären und ambulanten Einrichtungen. Dazu gehören Zulieferindustrien wie zum Beispiel die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, die Ernährungsindustrie und auch gesundheitsbezogene Dienstleistungen. Hier ist die Rede vom 1. Gesundheitsmarkt. Im 2. Gesundheitsmarkt werden wie private so auch individuelle Investitionen in die eigene Gesundheit getätigt, zum Beispiel Wellness, gesunde Nahrungsmittel, Sport, aktiver Urlaub und ähnliches.
Die Gesundheit ist ein kräftiger Wirtschaftsmotor. Das liegt an der immer älter werdenden Bevölkerung und an der Zunahme von chronischen Krankheiten.
Die Gesundheitswirtschaft erwartet künftig eine große Dynamik. Ein ein großer Teil der Jugendlichen hat gesundheitliche Probleme.
Es wird einen Gesundheitsmarkt in den Pflegeberufen geben. Nachwuchsförderung und Qualifizierung müssen im Blick behalten werden, damit die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft nicht gebremst wird.
Der Bericht stammt aus einem Gespräch mit Dr. Arno Brand, Direktor der Abteilung Regionalwirtschaft in der NORD/LB.
Kategorien: Medizin
Unternehmen fehlen Arbeitskräfte aus dem Ausland
Über 5% der Führungskräfte, die in deutschen Unternehmen arbeiten, kommen aus dem Ausland. Bei größeren Unternehmen mit über 900 Mitarbeitern sind es knapp 9-11%. In Kleinunternehmen sind zwischen 2% und 6% ausländische Führungskräfte tätig.
Wegen des demografischen Wandels fehlen vielen Unternehmen die qualifizierten Arbeitskräfte. “In einer solchen Situation müssen wir exzellente Bewerber aus dem Ausland anlocken”, sagt Personalexperte Stephan Penning, Gründer und Geschäftsführer des gleichnamigen Beratungsunternehmens.”Das funktioniert aber nicht, wenn unsere Führungsfunktionen bisher so gut wie gar nicht internationalisiert sind. Ausländische Arbeitskräfte haben es in Deutschland immer noch schwerer, in die Chefetage zu kommen”, kommentiert Penning weiter.
Klar strukturierte Einarbeitungsprogramme und Trainingsprogramme sind vor allem in mittelständischen deutschen Unternehmen noch nicht flächendeckend vorhanden. Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland hat noch keine solcher Programme aufgelegt.
Über 35% der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine Job-Rotation an, damit sie die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens kennenlernen. Jedes zweite Großunternehmen hat so was für die Karriereverläufe seiner Mitarbeiter vorgesehen.
Die Integration der Familie hat für qualifizierte Mitarbeiter also potenzielle Fachkräfte und Führungskräfte eine große Bedeutung. Ein Viertel der Unternehmen bietet Jobangebote für den Partner und betriebliche Kinderbetreuung an. Bei Kleinunternehmen mit bis 250 Mitarbeitern ist dies seltener ausgeprägt. Über 6% der mittelständischen Unternehmen haben eine betriebliche Kinderbetreuung eingerichtet.
“Unternehmen müssen sich heute zukunftsorientiert aufstellen. Dazu gehört, schon jetzt stärker nach Talent als nach Fachkompetenz einzustellen, um diese Talente bei der Zuspitzung des demografischen Wandels zur Verfügung zu haben. Dazu gehört aber auch zusätzliches Personal aus dem Ausland anzuwerben – denn nur die Deutschen selbst werden Deutschland als führende Wirtschaftskraft nicht in gewohnter Tradition fortführen können”, sagt Penning.
Die Ergebnisse kommen aus einer aktuellen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach von 501 deutschen Unternehmen im Auftrag der Personalberatung Penning Consulting hervor.
Kategorien: Jobs
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland im Jahr 2011
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland entwickelte sich im Juli 2011 im Vergleich zum Vorjahr weiter günstig. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland lag mit über 40 Mio. Personen (über 490.000 mehr gegenüber dem Jahr 2010). Die Erwerbslosenzahl sank um ca. 290.000 Personen.
Im Juli 2011 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Juli im Jahr 2010 um über eine halbe Million (mehr als 560.000 Personen oder über 1,3%). Gegenüber Juni 2011 verringerte sich die Erwerbstätigenzahl im Juli 2011 um über 900 Personen. Saisonbereinigt errechnet sich ein Zuwachs von über 32.000 Personen.
Im Vergleich zum Juli 2010 ging die Erwerbslosigkeit im Juli 2011 um ungefähr 299.000 Personen bzw. ca. 10,3% zurück. Saisonbereinigt sank die Erwerbslosenzahl von Juni auf Juli dieses Jahres um ca. 19.000 auf über 2,50 Mio. Die bereinigte Erwerbslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli ist um über 0,8 Prozentpunkte gesunken.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Arbeitnehmer