Alle Artikel mit dem Tag Erntehelfer

Saisonarbeiter

31. Januar 2013

Im vergangenen Sommer hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) ein grundlegendes Urteil (AZ C-611/10) gefällt: Saisonarbeiter aus EU-Mitgliedsstaaten, wie zum Beispiel Spargelstecher und Erntehelfer, können grundsätzlich auch in dem EU-Land Kindergeld beziehen, in dem sie arbeiten. Außerdem darf ihnen der Gesetzgeber Familienleistungen nicht verweigern, auch wenn sie in ihrem Heimatland oder einem anderen Mitgliedsstaat vorher schon vergleichbare Leistungen bezogen haben.

Das heißt konkret für EU-Saisonarbeiter in Deutschland: Wer für einige Monate in Deutschland arbeitet und hier unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist, hat für diese Zeit automatisch Anspruch auf Kindergeld aus der deutschen Familienkasse. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitnehmer oder seine Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland oder im Ausland haben.

Betroffene Saisonarbeiter sollten sich frühzeitig informieren und die entsprechenden Anträge stellen, damit sie in den Genuss der ihnen zustehenden Kindergeld-Zahlungen kommen.

Hier gibt es weitere Informationen:

 

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Landwirtschaftshelfer

21. August 2012

Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien können am Seasonal Agricultural Workers Scheme (SAWS) teilnehmen und  für sechs Monate in der britischen Landwirtschaft als Landwirtschaftshelfer arbeiten. Wenn man einen längeren Aufenthalt plant, muss man die Accession (Immigration and Worker Authorisation) Regulations einhalten, oder drei Monate zwischen SAWS-Einstellungen einkalkulieren. Teilnehmer dieses Programms werden entweder nach dem landwirtschaftlichen Mindestlohn oder nach piece work bezahlt. Piece work heißt, dass man nach Produktivität bezahlt wird, und dies darf nicht weniger als der Mindestlohn sein. Ihr SAWS-Arbeitgeber muss Ihnen eine Unterkunft zur Verfügung stellen, sie haben jedoch auch die Option, sich selber darum zu kümmern.

Als ausländischer Arbeitnehmer in Großbritannien hat man die gleichen Rechte wie britische Arbeitnehmer. Diese sind unter anderem das Recht auf einen Mindestlohn, Sicherheit auf Arbeit, eine Arbeitswoche von maximal 48 Stunden und keine Diskriminierung am Arbeitsplatz. Außerdem soll der Arbeitgeber das nötige Training für die Bedienung gefährlicher Maschinen anbieten.

Der Mindestlohn ist altersabhängig in Großbritannien und fängt bei 3 Pfund pro Stunde für 16-17 Jährige an. Für Arbeitnehmer im Alter von 18-21 Jahren ist der Mindestlohn bei 4,45£ pro Stunde und ab 22 Jahren liegt er bei 5,35£ pro Stunde. In der Landwirtschaft wird der Mindestlohn zurzeit vom Agricultural Wages Board festgelegt und Arbeitnehmer werden nach Qualifikationsstufen bezahlt. Die erste Stufe heißt grade 1 und die meisten ausländischen Saisonarbeiter werden danach bezahlt. Hier liegt der Mindestlohn bei 6,10£ pro Stunde für Arbeitnehmer, die älter als 16 Jahre alt sind.

Der Arbeitgeber kann Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten von Ihrem Lohn abziehen. Wenn Sie nur den Mindestlohn bekommen, darf diese Summe nicht mehr als 4,73£ pro Tag überschreiten. Alle Abzüge sollten im schriftlichen Vertrag stehen.

Im Regelfall beträgt eine Arbeitswoche bis zu 48 Stunden und alle Ausnahmen müssen schriftlich vereinbart werden. Sie sollten auch Urlaubstage bekommen: Wenn Sie ein Jahr lang Vollzeit arbeiten, haben Sie das Recht auf 28 Urlaubstage. Sollte dies nicht der Fall sein, muss in Ihrem Vertrag stehen, dass Ihr Gehalt auch einen Urlaubszuschuss beinhaltet. Das heißt, Ihr Stundenlohn muss über dem Mindestlohn liegen. Ausnahmen können jedoch bei temporären Verträgen auftreten.

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Erntehelfer gesucht

30. Juli 2012

Für diesen Sommer werden wieder viele Erntehelfer gesucht. Voraussetzungen für diesen Job sind Ausdauer  und ein guter Umgang mit modernen Großmaschinen. Neben einer guten Bezahlung stellt in den meisten Fällen der Arbeitgeber Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung.

Obwohl dieser Job so lukrativ klingt, mangelt es trotzdem an Arbeitskräften in dieser Branche, denn Erntehelfer sind nicht so leicht zu finden, weil sich die gesetzlichen Bestimmungen zur Einstellung der Saisonarbeitskräfte beständig ändern. Seit Januar diesen Jahres entfällt für Saisonkräfte aus Bulgarien und Rumänien die Arbeitserlaubnispflicht. Sie dürfen bis zu sechs Monaten in Deutschland ohne Arbeitsgenehmigung arbeiten und dürfen mindestens 30 Stunden pro Woche beschäftigt werden. Der Wegfall der Arbeitsgenehmigungspflicht gilt nur für die Obst- und Gemüseverarbeitung, die Land- und Forstwirtschaft, den Gartenbau und das Hotel- und Gaststättengewerbe.

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Erntehelfer Arbeitsangebote

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Saisonarbeiter

03. Februar 2012

Saisonarbeiter aus alle osteuropäischen EU-Ländern warten auf Ihre Arbeitsangebote.

Langzeitarbeitslose, die im vergangenen Jahr zur Saisonarbeit in Deutschland vermittelt wurden,
haben einen festen Job gefunden. Vermittelt wurden die Arbeiter für verschiedene Tätigkeiten. Schulungen sind nicht notwendig, weil die Leute eingearbeitet werden und sich dann alleine zurecht finden können. Vor allem in der Urlaubszeit und im Sommer sind Unternehmen auf Saisonarbeiter angewiesen und der Stellenmarkt boomt. Besonders in der deutschen Landwirtschaft ist eine Saisonarbeit ohne Erntehelfer undenkbar. Viele Saisonarbeiter aus osteuropäischen Ländern, die der Europäischen Union beigetreten sind, dürfen in Deutschland genehmigungsfrei arbeiten.
Die finanziell angespannten Lagen in den Ländern zwingen immer mehr Leute, sich etwas als Erntehelfer dazu zu verdienen. Auch für dieses Jahr werden wieder Saisonarbeiter gesucht und vermutlich die Anzahl der Saisonkräfte steigen.

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Personenkraftwagen-Exporte

04. Oktober 2011

In den ersten sechs Monaten 2011 sind die Exporte von neuen Personenkraftwagen im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2010 um über 10,20 gestiegen. In den ersten sechs Monaten laufenden Jahres wurden im ganzen über 2,2 Mio. neue Personenkraftwagen aus Deutschland exportiert, deren Wert über 51,5 Mrd. Euro beträgt. ca. 1,2 Mio. Personenkraftwagen davon hatten einen Benzinmotor (fast 30,0 Mrd. Euro) und um die 0,9 Mio. einen Dieselmotor (fast 22,0 Mrd. Euro).
Im Vergleich zum Jahr 2009 waren im nächsten Jahr 2010 die Personenkraftwagen-Exporte um über 22,4% angestiegen. Die Nachfrage für Personenkraftwagen aus Deutschland im Ausland hält weiterhin an.
Im ersten Halbjahr 2011 waren Autos aus Deutschland in Großbritannien, in den USA, in Frankreich und in Italien am populärsten. In die USA, nach Großbritannien, Frankreich und Italien wurden insgesamt rund 1,1 Mio. neue Personenkraftwagen im Wert von fast 21,5 Mrd. Euro exportiert. Danach folgte China (über 150.000 neue Personenkraftwagen im Wert von über 5,5 Mrd. Euro). Die Pkw, die nach China exportiert wurden, hatten den höchsten Wert im Durchschnitt (im Vergleich mit den vier wichtigsten Abnehmerländern) von über  36.900 Euro.
Quelle: Statistische Bundesamt (Destatis).

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Umsatzerhöhung im Verarbeitenden Gewerbe

09. September 2011

Im Juni 2011 war der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt höher als im Vormonat. Der Umsatz im Inland erhöhte sich. Die Auslandumsätze verzeichneten einen geringen Rückgang. Auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts bezogen fiel der Umsatz mit dem Euroraum um fast 1,0%, der Umsatz im Geschäft mit den restlichen ausländischen Staaten erhöhte sich um über 0,5%. Dies sind die vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes.
Bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln stieg der Umsatz im Juni preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt am stärksten. Der Inlandsumsatz (plus über 9,3%) und der Auslandsumsatz (plus über 4,2%). Im Maschinenbau gab es auch eine positive Entwicklung. Der Inlandsumsatz fiel um über 3,5%, wobei der Auslandsumsatz um fast 10,0% zunahm.
Der Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Vergleich zum Juni 2010 lag preis- und arbeitstäglich bereinigt im Juni 2011 um über 6,0% höher. Der Inlandsumsatz stieg in diesem Zeitraum um über 5,5%, das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 6,8%. Der Absatz in den Euroraum erhöhte sich um fast 5,9%, der Umsatz im Geschäft mit den restlichen ausländischen Staaten um über 7,5%.
In den ersten sechs Monaten 2011 lag das arbeitstäglich bereinigte reale Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um über 9,6% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft stieg um über 8,0%, der Auslandsumsatz um fast 11,5%.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Kategorien: News

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Umsatz im Großhandel

24. August 2011

Viele Großhändler konnten im ersten Halbjahr 2011 ihre realen Umsätze steigern. Im zweiten Vierteljahr dieses Jahres erwirtschaftete der deutsche Großhandel einen Zuwachs an Umsatz von nominal über 8,0% und real über 1,0%. Im Juni 2011 stiegen die Umsätze des Großhandels um über 0,9% und sanken real um fast 5,0%. Im Produktionsverbindungshandel stand im zweiten Vierteljahr einem nominalen Zuwachs von über 10,5% ein reales Plus von über 1,0% gegenüber. Im Konsumtionsverbindungshandel stiegen die Umsätze nominal um fast 5,0% und real um über 0,9%.

Kategorien: News

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Stärkere Zahlung für Mitarbeiter

24. August 2011

Jeder im Warenhaus Karstadt beschäftigte Mitarbeiter soll bald stärker nach Leistung bezahlt werden. Schon am 1. September 2011 wird die Warenhauskette ein entsprechendes Bonus-Programm einführen. “Für die Mitarbeiter in unseren Filialen heißt das: Wer viel verkauft, erhält einen Zuschlag auf das derzeitige Gehalt”, sagte Andrew Jennings, der Chef von Karstadt. “Mit dem Programm lohnt sich besondere Leistung in finanzieller Hinsicht. Das kann durchaus mehrere Hundert Euro für Mitarbeiter im Verkauf ausmachen.” Der Betriebsrat hat bereits das Programm gebilligt. Bundesweit beschäftigt Karstadt rund 24.000 Mitarbeiter. Karstadt hat derzeit bundesweit 119 Filialen.

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Erdbeer- und Spargelernte in Deutschland

08. August 2011

Die Spargelernte in diesem Jahr hat mit bundesweit durchschnittlich 5.500 Kilogramm je Hektar ein ausgezeichnetes Ergebnis erbracht. Der Ertrag der Spargelernte liegt damit um 11 Prozent über dem durchschnittlichen Ernteertrag der letzten sechs Jahre. Der bisher höchste Ertrag war im Jahr 2009 mit 5.400 Kilogramm je Hektar. Das sehr gute Ergebnis ist zurückzuführen auf die warme und trockene Witterung im Frühjahr.

Auf die Erdbeerernte haben sich Spätfröste und die lange Trockenperiode negativ ausgewirkt. Der bundesweite Durchschnitt des Ernteertrags beträgt rund 10.800 Kilogramm je Hektar, was um ca. 6% weniger ist als zwischen den Jahren 2005 und 2010. Einen geringeren Ertrag gab es zuletzt in der Erdbeersaison 2004.

Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland von 22.900 Hektar angebauter Fläche Spargel 18.800 Hektar abgeerntet. Erdbeeren wurden auf einer Fläche von 13.400 Hektar geerntet.
Die wichtigsten Spargelanbauländer sind Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Im Jahr 2010 verfügten sie zusammen über mehr als 50% der ertragsfähigen Spargelanbauflächen. Besonders hohe Erträge der Spargelernte wurden in diesem Jahr mit über 60.000 Kilogramm je Hektar in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen ermittelt. Beim Erdbeeranbau waren Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern mit gemeinsam 74 Prozent der Anbaufläche im vergangenen Jahr ebenfalls die bedeutendsten Länder. Die höchsten Erträge bei der Erdbeerernte hatten in diesem Jahr mit über 120.000 Kilogramm je Hektar die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

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Die Entwicklung der europäischen Wirtschaft

24. Mai 2011

Der Aufschwung der europäischen Wirtschaft gewinnt weiter an Fahrt. Die EU-Staaten nehmen weniger neue Schulden auf. Deutschland hat die stärkste Volkswirtschaft in der europäischen Zone. Das Bruttoinlandsprodukt wird im laufenden Jahr in der EU um ca. 1,8% und im nächsten Jahr um etwa 2% steigen. In Deutschland werden in diesem Jahr knapp 2,6% BIP-Wachstum und 2012 rund 2% erwartet. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt wird sich auch verbessern.

“Die wichtigste Botschaft unserer Prognose: Der Wirtschaftsaufschwung in Europa steht auf soliden Füßen und wird sich trotz der jüngsten externen Turbulenzen und Spannungen auf dem Markt für staatliche Schuldtitel weiter fortsetzen. Die öffentlichen Defizite gehen deutlich zurück. Jetzt ist es entscheidend, diese Wachstums- und Konsolidierungstrends zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie sich in mehr und besseren Arbeitsplätzen niederschlagen”, sagt Olli Rehn, Wirtschafts- und Währungskommissar.

Deutschland und einige kleinere, exportorientierte EU-Mitgliedstaaten verzeichnen einen soliden Konjunkturaufschwung.

Die Lage der Staatsfinanzen ist besser geworden. Es wird damit gerechnet, dass sich das gesamtstaatliche Defizit in der Europäischen Union von 6,4% des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr auf 4,7% im laufenden Jahr und 3,8% im nächsten Jahr verringert. Für den europäischen Raum wird eine ähnliche Entwicklung erwartet.

Kategorien: Arbeitsmarkt

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