Alle Artikel mit dem Tag Elektroindustrie

Nachfrage nach Elektroingenieuren in der Elektroindustrie

13. Oktober 2011

Neun von zehn Unternehmen in der Elektroindustrie und in der IT-Industrie haben die Meinung, dass die Elektromobilität die Nachfrage nach Elektroingenieuren weiter erhöhen wird. Acht von zehn Unternehmen befürchten, dass sie ihren Ingenieurbedarf in Zukunft nicht ausreichend decken werden können, und greifen deshalb auf Absolventen verwandter Fächer zurück.
Deutschland nimmt in der Elektro- und Automobiltechnik eine internationale Spitzenposition ein, besonders in der Antriebstechnik und der Leistungselektronik. Über 65 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen gehen davon aus, dass die Hochschulen in Deutschland nicht ausreichend auf das Thema Elektromobilität vorbereitet sind. 56 Prozent denken dies in Hinblick auf die Forschung. In Bildung und Forschung muss mehr investiert werden, damit Deutschland künftig konkurrenzfähig bleibt.M
Mehr als die Hälfte der deutschen Bürger glauben, dass Elektrofahrzeuge Autos mit Benzinmotor künftig ablösen werden. Über 50 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass Elektroautos bis zum Jahr 2020 in die Massenproduktion gehen. Fast 65 Prozent der Deutschen wären bereit, ein Elektroauto zu kaufen. Über  79 Prozent der Bürger Deutschlands sind überzeugt, dass deutsche Unternehmen mit elektrischer Energie angetriebenen Automobilen international ähnliche Erfolge erzielen können wie mit herkömmlichen Fahrzeugen.
Der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik) zählt 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 4.000 Young Professionals und 1.100 Mitarbeiter. Die Tätigkeitsfelder von VDE, eines der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas, sind der Technikwissenstransfer, die Forschungsförderung und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektronik, Elektrotechnik, Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Technologiegebiete des Verbands der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik sind Informationstechnik, Mikroelektronik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikrotechnik, Nanotechnik und Automation.
Die Angaben stammen vom Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE).

Kategorien: Unternehmen in Deutschland

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Fachkräftemangel in der deutschen Bauindustrie

09. September 2011

Im Maschinenbau, im Fahrzeugbau und in der Elektroindustrie gibt es einen Mangel an Ingenieuren. In der deutschen Bauindustrie gehen auch die qualifizierten Führungskräfte aus.
Laut den Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Juli dieses Jahres auf ca. 1.790 offene Arbeitsstellen für Bauingenieure über 2.800 arbeitslose Bauingenieure gekommen. Das ist die niedrigste Zahl an Arbeitslosen und das höchste Stellenangebot für Ingenieure in der Baubranche seit über zehn Jahren. Die Meldequote für vakante Ingenieurstellen liegt bei über 14%. Die Zahl der vakanten Jobstellen ist sechs Mal höher.
Der Fachkräftemangel entwickelt sich auch in der Bauwirtschaft. Laut einer Umfrage des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) fühlen sich über 39 % der Bauunternehmen von der Fachkräftelücke bedroht. Nach den Resultaten einer vom ifo Institut durchgeführten Umfrage klagt jedes achte Bauunternehmen über eine immer mehr zunehmende Abwerbung von eigenen Arbeitskräften durch andere Bauunternehmen.
Vor zehn Jahren waren fast 38% der Bauingenieure über 45 Jahre, jetzt sind es 46%. Obwohl sich heute mehr junge Leute für ein Studium des Bauingenieurwesens entscheiden, werden sie auf die Dauer die Bauingenieurlücke nicht schließen können.

Kategorien: Ingenieure

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Stammarbeitsplätze in der Metallindustrie

24. August 2011

Die Einbußen, die die deutsche Metallindustrie von der Wirtschaftskrise erlitten hat, sind fast aufgeholt. Seit dem Wendepunkt nach der Krise (April 2010) sind in der Metallindustrie über 100 000 Stammarbeitsplätze entstanden. Bis zum Ende dieses Jahres sollten noch 60.000 bis 80.000 Mitarbeiter hinzukommen.
Die gute Entwicklung der deutschen Industriefirmen lässt sich mit der die Nachfrage der Welt deckendem Produktportfolio erklären. „Wir sind in den Bereichen an der Spitze, in denen die Welt einen besonderen Bedarf hat: Technologie zur Ressourceneinsparung, Mobilität, Infrastruktur, Energieeffizienz, Umweltschutz”, sagte Martin Kannegiesser, deutscher Verbandsfunktionär, Unternehmer, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall (Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e. V.). Dank diesem Produktportfolio, das die weltweiten Marktbedürfnisse deckt, profitiert die deutsche Metallindustrie und ist deshalb in kurzer Zeit aus der Krise gekommen.

Kategorien: Branchen

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Wachstum des Lack- und Farbenmarkts in Deutschland

27. Januar 2011

Im Jahr 2011 erwartet der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL) ein Wachstum von 2,5% und Umsatzzuwächse von 5%. Nach Prognosen des Industrieverbands in Frankfurt werden bis zum Jahresende rund 1,9 Mio. Tonnen Lacke und Druckfarben im Wert von 5 Mrd. Euro im Inland verkauft werden. Gegenüber dem letzten Jahr wäre dies ein leichter Rückgang der Wachstumsdynamik. Das Wachstum des inländischen Marktes läge aber immer noch über den langfristigen Zuwächsen der Lack- und Druckfarbenverkäufe des letzten Jahrzehnts.

Die Verkäufe von Bautenanstrichmitteln in Deutschland werden sich in diesem Jahr gegenüber dem Jahr 2010 nur wenig verändern (plus 1,5%). Der Wirtschafts- und Wohnungsbau zieht wieder an, was für die Bautenanstrichmittelhersteller sehr erfreulich ist.

Ein bestimmter Optimismus besteht bei den Produzenten von Holz- und Möbellacken. Hier wird mit einem Wachstum von ca. 2% gerechnet (1% im Jahr 2010). Etwas positiver entwickelt sich die Herstellung von Fenstern, Türen und Fertighäusern, was entsprechende Lacknachfrage bedeutet.

Immer noch deutlich positiv verläuft der Verkauf von Autoserienlacken in Deutschland. Im letzten Jahr wuchs dieses Marktsegment um 11% gegenüber 2009. Für dieses Jahr wird mit Zuwächsen von etwa 4% gerechnet. Die positiven Tendenzen im Nutzfahrzeuggeschäft werden sich 2011 ebenfalls fortsetzen.

Deutliche Zuwächse (bis zu 11%) werden für die Lacklieferungen an den Maschinenbau, die Elektroindustrie und die Hersteller von Metallerzeugnissen erwartet. Das Geschäft mit Korrosionsschutz-Beschichtungsmitteln wird sich ebenfalls positiv entwickeln, da hier positive Impulse vom Wirtschaftsbau und dem Windenergiesektor ausgehen.

Kategorien: News

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Die Erweiterung des Arbeitsmarktes für die Ingenieure

26. Mai 2010

Die besten Perspektiven auf der Jobbörse heute und in der Zukunft werden Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieure haben. Der Arbeitsmarkt für Ingenieure erweitert sich immer mehr. So wurden in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um ca. 5.000 mehr Fach- und Führungskräfte gesucht. Innovative Technologien lassen die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern steigern.

Der Maschinen- und Anlagenbau hat hierzulande eine lange und namhafte Tradition. Deutschland ist der dritte Maschinenproduzent in der Welt und diese Branche wächst weiter: Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag um vier Prozent über dem Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Bereich ist eine Hightech-Branche, die Maschinen stecken voller Software, Elektronik und Sensorik. Kein Wunder, dass qualifiziertes Personal im Ingenieurbüro besonders gefragt ist. Aber auch im Anlagen- und Sondermaschinenbau, in der Forschung und der Elektroindustrie sowie in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gibt es Tausende von Arbeitsplätzen. In der Umwelttechnik will Deutschland sich weiter etablieren – dazu werden qualifizierte Verfahrenstechniker und Maschinenbau-Ingenieure gebraucht. So können sich die Personalsuchenden dieser Branche zu den Rekrutierern gesellen, die sich nach Anlagenbauern, Chemie- oder Elektronik-Ingenieuren umschauen. Die Ingenieure für den Vertrieb sind auch gefragt. Sogar diese Ingenieure, die ein Praktikum haben, verdienen auch nicht schlecht.

Es wird bis 2010 ein Defizit von fast 50.000 Ingenieuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt und Stellenmarkt geben. Die deutschen GmbHs brauchen viele Ingenieure und haben freie Stellen. Und schaut man sich die anstehende demografische Entwicklung und Globalisierung an, so führt kein Weg an den Engpässen bei der Rekrutierung des geeigneten europäischen Personals vorbei. Abgesehen von der gebeutelten Baubranche suchen alle Branchen, die Ingenieure beschäftigen, nach Spezialisten. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) stellt fest, dass Ingenieurinnen und Ingenieure langfristig zu den am stärksten nachgefragten Akademikern zählen werden. Und immer das immer steigende Gehalt widerspiegelt das.

Kategorien: Arbeitsmarkt, Baubranche, Gehalt in Osteuropa, Ingenieure, Jobs, Stellenangebot, Technische Berufe, Uncategorized

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Finanzierung des Gesundheitswesens

04. Mai 2009

Mit über 4 Millionen Arbeitnehmern ist das Gesundheitswesen mittlerweile eines der größten Arbeitgeber Deutschlands. Das Gesundheitswesen verschafft Millionen von
Arbeitsstellen und Jobs. Diese beschäftigen mehr Menschen, als die Elektro- und Autoindustrie. Private Klinikkonzerne sind widerum innerhalb der Branche
die größten Arbeitgeber. Immer mehr private Haushalte in Deutschland suchen geeigete Betreuer für die Altenpflege. Die Pflegebedürftigen benötigen eine
24h Pflege. Im vergangenem Jahr mussten sich Verwaltungsfunktionen, Physiotherapeuten oder Arzthelfer/ Artzhelferin - Mitarbeiter im Gesundheitswesen
mit bescheidener Gehaltserhöhung zufriedengeben.- Doch der Sektor wächst: Im Gesundheitswesen wird im Jahr 2030 die Zahl der erwerbstätigen Arbeiter auf 1,7 Millionen
steigen.

Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Aushilfen, Haushaltshilfe, Jobs, Kurzarbeit, Minijob, Stellenangebot, Teilzeit, Vollzeit

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Die Lohnerhöhung in den Betrieben und Unternehmen

16. Dezember 2008

Die Regierung, Wirtschaft, Unternehmen und Betriebe in Deutschland wenden verschiedene Maßnahmen zur Streikvermeidung an. Diese Maßnahmen sind zum Beispiel, Lohnerhöhung, Weihnachtsgeld und ähnliches. Nach 22 Stunden Verhandlung haben die Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie einen Streik vermieden. Die Belastung für die Betriebe bleibt moderat. Vor allem die Maschinenbaufirmen werden über die Vermeidung von Streiks erleichtert sein. Und die Tariferhöhung im deutschen Wirtschaftsmotor fällt moderat aus. Die 3,6 Millionen Metaller erhalten ein schönes Weihnachtsgeld für die Monate November, Dezember und Januar – eine Einmalzahlung von 510 Euro. Aber die tabellarische Lohnerhöhung, die die Betriebe langfristig belastet, bleibt bei gerade einmal 4,2 Prozent. Demnach werde die Lohnerhöhung der 800.000 Beschäftigten ab Februar 2,1 Prozent betragen und ab Mai um weitere 2,1 Prozent steigen. Im September 2009 soll es nach Angaben der Arbeitgeber eine weitere Zahlung von 122 Euro als Lohnerhöhung geben. Außerdem ist die darin enthaltene zweite Stufe von 2,1 Prozent bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten um sieben Monate verschiebbar. 2007 forderte die IG Metall 6,5 Prozent und erhielt 5,8 % Lohnerhöhung. Diesmal forderte sie 8 Prozent und erhielt 4,2 %. Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Jörg Hofmann sagte:”Die Beschäftigten erhielten nun einen Inflationsausgleich und profitierten von den Unternehmensgewinnen.” In der zurückliegenden Tarifrunde hatte die IG Metall 6,5 Prozent mehr Lohnerhöhung gefordert und bei guter Konjunktur Erhöhungen in zwei Stufen um 4,1 und 1,7 Prozent durchgesetzt. Mit dem nun erzielten Abschluss schafft es die IG Metall knapp, den ersten Lohnerhöhungsschritt zu toppen. Die Mitglieder hatten den Abschluss des Vorjahres als zu niedrig kritisiert, weil wegen der Inflation nur wenig davon in den Taschen übrig blieb.

http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/:Kommentar-Sieg-Angst-Metall-Konflikt/645431.html

Kategorien: Arbeitsmarkt, Branchen, Gehalt in Osteuropa, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland

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Mitarbeiter gesucht: Ingenieure, Techniker, Informatiker

09. Dezember 2008

Führende Firmen stellen aktiv Mitarbeiter ein. Es sind etwa 30.000 Arbeitsstellen für Arbeitnehmer zu vergeben.

Die Top-Firmen lassen alle Arbeitsuchenden willkommen heißen. Doppelt so viel Arbeitschancen, bestehen bei einer passenden Fachrichtung.

Die Arbeitslosigkeit der Akademiker geht seit 2004 zurück- momentan beträgt sie unter 4%.

Auf dem Arbeitsmarkt sind Elektroingenieure und Maschinenbauingenieure, IT-Fachleute, Berater im kaufmännischen Bereich. Im Jahr 2006 kündigten die Firmen über 20.000 neue Einstellungen an.

Bei einigen Unternehmen steigt der Bedarf an Spezialisten. Der Autokonzern Daimler Chrysler sucht zum Beispiel um 350 mehr Fachkräfte im Vergleich zum letzten Jahr. Die anderen Automobilhersteller halten ihr Niveau auf der Höhe.

Claus Niegsch, Volkswirt bei der DZ Bank, prognosiert: “Wir sehen keine Rezessionsgefahren”. Das Wachstum soll solide sein. Jedenfalls wird er für einen „anhaltenden Beschäftigungszuwachs“ reichen, sagt Norbert Braems, Chefvolkswirt bei Sal. Oppenheim. Für die Fachkräfte und Führungskräfte gibt es keine Gründe zur Besorgnis. “Die Verlagerung von Produktion ins Ausland trifft vor allem den Niedriglohnsektor.”

Nach wie vor gibt es eine Nachfrage nach Spezialisten aus den Branchen Wirtschaft, Informatik, Jura, Ingenieurwissenschaften, Mathematiker und Chemiker.
Zwischen 50 und 100 Mitarbeiter suchen folgenden Firmen: Stihl, Motorsägenhersteller, die Deutsche Ärzte Finanz, Esprit Consulting, NRG, Spezialist für Bürokommunikation, die Sportbekleidungsfirma Puma, der Autokonzern BMW und andere.

Das Wachstum in der Maschinenbaubranche ist auf Platz zwei. Ihr Jahresumsatz beträgt 151 Mrd. Euro. Die Zahlen der Beschäftigten steigen. Im Jahr 2006 erschienen 10.000 neue Arbeitsstellen im Maschinenbau und Anlagenbau. Jeder Sechste Arbeitsuchender ist Ingenieur. In dieser Branche sind rund 900.000 Spezialisten beschäftigt. In diesem Jahr fehlten um 30% mehr Fachleute als im Letzten.
Der Umsatz der Branche Elektroindustrie stieg um 5%.

Die 14.000 Unternehmen, in denen 68.500 Berater tätig sind, haben einen Umsatz von 13,2 Mrd. Euro. Die Unternehmensberatungen machen hervorragende Geschäfte: “Nach einer Delle steigt die Nachfrage seit anderthalb Jahren wieder und hat das Niveau der Boomphase erreicht”, teilt Lutz Rachner von Kienbaum mit.

Die Mitarbeiter im Versicherungsbereich brachten einen Gewinn von 161,4 Mrd. Euro aus den Beitragseinnahmen. Die 693.050 Angestellten der Bank haben insgesamt eine Bilanzsumme von 6,9 Billionen Euro. Deutsche Bank und Allianz suchen nach Nachwuchskräften. Besonders gefragt sind Spezialisten für Unternehmensfinanzierung, Wertpapierhandel, und Übernahmeberatung. “Der deutsche Bankenmarkt ist attraktiv für ausländische Institute und deshalb umkämpft”, kommentiert Wolfgang Gerke, wissenschaftlicher Leiter der HfB Business School in Frankfurt. “Vom entstehenden Wettbewerb profitieren die Kunden.” In der Finanzbranche hat der Arbeitsuchende bessere Karrierechancen, wenn er Englischkenntnisse, ausländische Erfahrung besitzt, kommunikativ und mobil ist. “Für mittlere Angestellte allerdings sinken die Beschäftigungschancen mittelfristig”, sagt Gerke. Der Einstiegsgehalt von Universitätsabsolventen in Banken beträgt zwischen 34.000 und 44.000 Euro, die Absolventen der Fachhochschulen 32.000 bis 40.000. Der Verdienst steigt schnell zu Karrierebeginn. Die Privatinstitute zahlen am besten, die Genossenschaftsbanken am schlechtesten. Im Jahr 2005 stiegen die Gehälter in Banken um 2,8% in Versicherungsfirmen um 3,3%.

Der Autohersteller Volkswagen präsentierte gute Zahlen im Vierteljahr. Der Jahresumsatz stieg um 3,8% auf 236,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt etwa 766.000 Arbeiter.

Der Hightech-Verband Bitkom rechnet mit 10.000 neuen Jobstellen in den Branchen Informationstechnologie und Telekommunikation. Bei Bitkom arbeiten 749.000 Menschen. Die Absolventen brauchen außer der technischen Qualifikation, auch kaufmännische Kenntnisse. Unter den Fachrichtungen besitzen Informatiker die größten Einstiegschancen. Die Unternehmen investieren stark und brauchen qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Deutschland ist der größte Einzelmarkt der Branchen IT und TK in Europa.

Der Umsatz des deutschen Einzelhandels mit dem jährlichen Marktvolumen von 382 Mio. betrug 2006 ca. 0,75%. Der Einzelhandel beschäftigt 2,7 Mio. Arbeiter.

In der erneuerbaren Energie werden bis zum Jahr 2020 ungefähr 330.000 Jobs entstehen. Besonders gebraucht sind Projektentwickler und Ingenieure. Der Umsatz dieser Branche müsste von den heutigen 16 Mrd. auf 120 Mrd. Euro steigen. Der Handel, Marketing und Vertrieb werden durch die Liberalisierung wichtiger. Die Einstiegsgehälter in der Energiewirtschaft von Universitätsabsolventen liegen bei 46.500 Euro, die Absolventen der Fachhochschulen verdienen 41.000 Euro. Der Energiekonzern E.ON kauft das spanische Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen Endesa. Der Kauf wird gute internationale Karrierechancen bringen und bestehende Jobs sichern.

Post und Bahn bilden ihre Position in den wachsenden Märkten Asiens und Osteuropas, Flughäfen, See- und Binnenhäfen zeigen heftig steigende Frachtzahlen, mittlere Speditionen bekommen eine Menge Aufträge. Die 2,7 Mio. Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 170 Mrd. Euro. “Die Logistik ist die Einzige unter Deutschlands Spitzenbranchen, die seit Jahren konstant wächst”, sagt Claudia Sterthoff von der Hochschule für Logistik in Hamm. Das verheimlicht große Jobchancen: “Die meisten Stellenausschreibungen sind an BWL-Studenten adressiert, weil es an akademisch ausgebildeten Logistikern fehlt.” Thomas Wimmer, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik, ist sich sicher, dass der positive Trend in der Wirtschaftsbranche auch 2007 anhält, “deshalb sind die Aussichten für Absolventen zurzeit sehr gut”. IT-Spezialisten können vom Briefmarkt profitieren. Dabei müssen sie gute Lösungen zur Dokumentenlogistik (auch Kontraktlogistik) anbieten können. Immer mehr Unternehmen arbeiten mit Dokumentation, Versand und Archiv und übergeben diese Funktionen an Dienstleister.

Bei der internationalen Rechtsanwaltssozietät Shearman und der Anwaltskanzlei Skadden betragen die Einstiegsgehälter 100.000 Euro. Jährlich träumen 10.000 Jura-Absolventen, dort eingestellt zu werden. Der Traum wird aber nicht bei jedem wahr: “Gute Berufsaussichten haben nur diejenigen mit Prädikatsexamina oder außergewöhnlichen Ideen”, sagt Hartmut Kilger, Präsident des Deutschen Anwaltvereins. In Deutschland gibt es 136.000 Rechtsanwälte.

Die Einstiegsgehälter in der Chemiebranche liegen bei 60.000 Euro. Seit 2000 ist der Umsatz um 17,8 Mrd. gestiegen (152,8 Mrd. Euro).

Die Markenartikelhersteller in den Bereichen Körperpflege, Haushalt und Nahrung geben sich über die erfreuliche Konsumlage. Der Auftragsplus stieg um 1,6%. Im nächsten Jahr soll die Produktion um 1,5% zulegen.

Der Servicebereich bleibt weiterhin bei den Marketingabsolventen beliebt. Zu den attraktiven Unternehmen gehören hier Unilever, Procter & Gamble oder Beiersdorf.

Gute Jobaussichten haben Betriebswirte, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Lehrer.

Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsmarkt, Ingenieure, Jobs, Stellenangebot, Technische Berufe, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland

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