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Der Arbeitsmarkt in Deutschland. Die deutsche Presse

16. Februar 2010

Mitteleuropäische Fachkräfte interessieren sich nicht oder haben wenig Interesse (wie die Pläne der Bundesregierung gezeigt haben) an der Arbeit in Deutschland, besonders im Maschinenbau und in den elektrotechnischen Branchen auf deutschem Arbeitsmarkt. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Presse in den neuen EU-Ländern. Tschechien, die Slowakei, Slowenien oder das Baltikum haben auch nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte, die Möglichkeiten dort Arbeit oder Stellen zu kriegen sind auch hoch, es gibt eine Vielfalt von Jobs. Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen besprechen selbst die Strategien, Gastarbeiter anzuwerben.
In der SLOWAKEI gibt es Mangel an hoch qualifizierten Arbeitskräften, die Chancen die Stellen und Arbeit auf dem heimischen Arbeitsmarkt sind deshalb nicht schlecht. Im EU-Vergleich sind die Löhne aber eher niedrig (850 Euro brutto). Fazit der Industrie- und Handelskammer in Bratislava: Die meisten Slowaken, die zu einem Wechsel bereit sind, haben diesen bereits vollzogen.
In TSCHECHIEN berichten auch die heimischen Unternehmen, es gebe zu wenig Absolventen in den genannten Studiengängen. Entsprechend sind die Löhne in diesen Berufsgruppen in jüngster Zeit über dem durchschnittlichen gestiegen. Die Qualität der akademischen Ausbildung gilt als hoch und international konkurrenzfähig. Insgesamt haben Ingenieure keine Lust das Land zu verlassen und woanders Arbeit zu suchen, da sie auch in Tschechien gute Perspektiven für Stellen haben. Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer in Prag vermittelte zwar einzelne Fachkräfte nach Deutschland. Allerdings handelte es sich um junge Ingenieure, die Jobstellen bei deutschen Firmen im Grenzgebiet angetreten haben.
In SLOWENIEN suchen weniger als zwei Prozent der Techniker Arbeit in Deutschland. Sie vereint 5700 Ingenieure. Ingenieure in Slowenien haben keine Probleme bei der Jobsuche, da es im aufstrebenden EU-Neumitglied „genug Arbeit und Stellen für alle“ gebe.
In den baltischen Staaten ESTLAND, LETTLAND/strong> und LITAUEN boomt die Wirtschaft. Faktisch herrscht Vollbeschäftigung und insbesondere im Bau gibt es Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.
Rund drei bis vier Millionen Rumänen arbeiten derzeit bereits im Ausland.
In UNGARN gibt es laut Ferenc Ronkai, Geschäftsführer der Budapester Ingenieurkammer, keine arbeitslosen Ingenieure. Das Anfangsgehalt liege zwischen 600 und 800 Euro. Ronkai glaubt, dass ungarische Ingenieure nur nach Deutschland gehen, wenn sie dort mindestens das Doppelte verdienen. Denn vielen ginge es darum, Geld nach Hause zu schicken. Das könnte aber schwierig werden, weil in Deutschland das Leben teurer sei als in Ungarn, sagt Ronkai.
In BULGARIEN ist die Ausbildung von Ingenieuren traditionell gut. An der Technischen Universität in Sofia sind Computersysteme und Kommunikationstechnik in diesem Jahr die begehrtesten Fachrichtungen.
Diese Information bedeutet tatsächlich, dass der deutsche Arbeitsmarkt für Osteuropa Arbeitnehmer frei ist, da die wirtschaftliche Situation in Russland, der Ukraine, Weißrussland nicht sehr stabil ist. Deshalb haben osteuropäische Arbeitskräfte auf deutschem Arbeitsmarkt schöne Möglichkeiten, Arbeitsstellen und Arbeit zu kriegen.

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