Alle Artikel mit dem Tag Beschäftigte
Lohnerhöhung in der Chemiebranche. Jobs in Unternehmen
Die IG BCE (Industriegewerkschaft) plant, eine starke Lohnerhöhung für die Chemiebranche durchzusetzen. Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für die Chemieunternehmen. Die Chemiebranche ist weit weg von der Eurokrise. Für das Jahr 2011 hatte die Gewerkschaft in der Chemiebranche, in der über eine halbe Million Beschäftigte arbeiten, eine Lohnerhöhung erreicht.
Kategorien: Branchen
Lohnerhöhungen
Für Arbeitnehmer, die in allen wichtigen Branchen tätig sind, wird es Lohnerhöhungen geben.
Mehr ins Portemonnaie werden Beschäftigte, Ruheständler und Stütze-Empfänger bekommen.
Für Beamte wird ein Plus erwartet. Ab Juli 2012 werden Rentner im westlichen Teil Deutschlands mehr Geld kriegen, im Osten wird es das größte Plus seit drei Jahren sein.
Die Sozialhilfe steigt ab Januar dieses Jahres.
Minijobber werden im Monat mehr verdienen (ein Plus seit neun Jahren). Die Verdienstgrenze für Minijobber wird um das 5-Fache steigen.
Der Verdienst der Geringverdiener wird ebenfalls steigen. Der Mindestlohn für Gebäudereiniger für die Stunde wird steigen. Im Jahresverlauf werden Zeitarbeiter mehr Lohn bekommen. Dachdecker werden künftig auch mehr kriegen.
Erstmals seit dem Jahr 2009 wird das Monatsgehalt der Abgeordneten steigen.
Kategorien: Minijob
Altenpflege gesucht
Im Jahr 2010 wurde mehr Altenpflege gesucht, als im Jahr 2009.
Zusätzliche Arbeitsplätze gab es vor allem in den Dienstberufen: Hier stieg die Zahl der Ärzte und die Zahl der Gesundheitspfleger und Krankenpfleger. In den sozialen Berufen gab es auch einen Beschäftigungsanstieg. In der Altenpflege wurden zusätzliche Arbeitsstellen geschaffen. In den Berufen des Gesundheitswesens (z.B. Verwaltungsfachleute, Reinigungskräfte) gab es mehr Arbeitsplätze als im Jahr zuvor.
Im Jahr 2010 arbeiteten ein Paar Millonen Beschäftigte in der ambulanten und in der stationären oder teilstationären Gesundheitsversorgung. Gegenüber 2009 erhöhte sich die Beschäftigtenzahl in den ambulanten Einrichtungen. Eine große Steigerung gab es hier in Praxen sonstiger medizinischer Berufe und in der ambulanten Pflege. In den stationären und teilstationären Einrichtungen stieg die Beschäftigtenzahl. Vor allem gab es hier Zuwächse in den Krankenhäusern und in der stationären und teilstationären Pflege. Die Zahl der Beschäftigten stieg in den übrigen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Ein Teil der im gesundheitswesen Beschäftigten war teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Die Zahl der Vollkräfte erhöhte sich gegenüber 2009.
Kategorien: Altenpflege, Hilfspersonal
Arbeitsplatzwechsel in Deutschland. Qualifizierte Arbeiter
In der Regel werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Es gibt solche Beschäftigtengruppen, die wechselfreudiger sind: junge Leute, hoch qualifizierte Arbeiter oder Menschen ohne Migrationshintergrund. Diese sind mobiler im Vergleich zu anderen Personengruppen.
Jüngere wechseln schneller ihren Job, weil sie noch auf der Suche nach idealem Arbeitsplatz und Arbeitgeber sind. Die 15- bis 24-Jährigen treten ungefähr alle 2 Jahre eine neue Arbeitsstelle an. Die Generation über 50 hingegen tut dies nur alle 6 Jahre. Qualifizierte wechseln auch häufiger. Bei Absolventen von Universitäten ist die Wechselwahrscheinlichkeit höher als bei Arbeitnehmern, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Eines der Gründe dafür ist, dass sich für hoch qualifizierte Arbeiter der Antritt einer neuen Arbeitsstelle finanziell mehr lohnt als für Bewerber mit einem Lehrabschluss. Die Fluktuationsrate bei Männern ist höher als bei Frauen. Männer wechseln ihren Arbeitsplatz auch dann, wenn sie das gleiche Qualifikationsniveau haben wie Frauen. Einheimische Beschäftigte weisen eine höhere Wechselrate auf als erwerbstätige Migranten. Die Wahrscheinlichkeit des Jobwechsels der Arbeitnehmer mit fremden Wurzeln ist dabei geringer.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Migration
Der Mangel an weiblichen Führungskräften
Politik und Wirtschaft diskutieren über den Mangel an weiblichen Führungskräften in den deutschen Unternehmen. Etwa ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland haben eine Chefin.
Ein Viertel der Befragten würden eine weibliche Vorgesetzte bevorzugen. Fast die Häfte würde einen männlichen Chef vorziehen. Genau so viel der Beschäftigten glauben, dass das Unternehmen besser dastehen würde, wenn mehr Frauen im Management arbeiten würden. Die Antworten von weiblichen und männlichen Befragten liegen sehr nah beieinander. Die Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sind des Glaubens, dass es sich in gleich bestehenden Gruppen am besten arbeiten lässt.
Die Ergebnisse stammen aus einer Online-Umfrage, die jedes Vierteljahr von Randstad durchgeführt wird. In Deutschland wurden mehrere Hundert Beschäftigte aus unterschiedlichen Branchen befragt.
Die Randstad Gruppe (führender Personaldienstleister in Deutschland) beschäftigt tausende Mitarbeiter. Randstad bietet Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen Personalservice-Konzepte. Neben Zeitarbeit gehören zum Randstad-Portfolio die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services.
Kategorien: Zeitarbeit
Optimistische Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt stabil. Unternehmen sind optimistisch, sie haben volle Auftragsbücher und suchen Fachpersonal.
Viele Manager haben aus der letzten Wirtschaftskrise gelernt und sind nun besser auf eine Zuspitzung der Wirtschaftssituation vorbereitet. In der letzten Krise haben die Arbeitgeber erfahren, was für eine wichtige Rolle die Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen spielt. Außerdem haben die Arbeitgeber erfahren, wie eine Solidarität mit der Firma und unter den Beschäftigten die gemeinsame Motivation befördern kann.
Da der Nachwuchs an Arbeitskräften immer spärlicher wird, investieren jetzt viele Firmen in die Ausbildung von ihren Mitarbeitern. Die Firmen fördern Absolventen von Schulen und Universitäten und versuchen sie an sich zu binden. Gerade die kleinen Unternehmen sind sehr aktiv.
Kategorien: Arbeitgeber
Jobs im Bau und im Dienstleistungsbereich
Bauwirtschaftliche Mitgliedsverbände melden eine positive Umsatzentwicklung in den ersten 6 Monaten 2011. In diesem Jahr wird mit einem Wachstum von über 3 % im Bauhauptgewerbe, im Ausbaugewerbe, im Bereich Energie-/ Gebäudetechnik und Dienstleistungen gerechnet.
Im Jahr 2011 wird ein Umsatz von über 190 Milliarden Euro erwartet. Auf das Bauhauptgewerbe und den Ausbau entfallen jeweils über 70 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von jeweils über 35 Prozent. Der Bereich Dienstleistungen und Gebäudetechnik kommt mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro auf über 25 Prozent.
Die Bauinvestitionen sind im ersten Halbjahr 2011 real um über 6 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2010 gestiegen.
Für das kommende Jahr ist die deutsche Bauwirtschaft optimistisch. Die Wachstumsimpulse werden aus dem Wohnungsbau kommen. Der Wirtschaftsbau wird relativ stabil bleiben.
Es wird mit einem Zuwachs der Beschäftigten von über 0,9 Prozent gerechnet, die in einzelnen Gewerken (Zimmerer, Dachdecker) höher ausfallen kann. In den 300.000 Betrieben der in der BVB zusammengeschlossenen Verbände sind über 2 Millionen Beschäftigte tätig.
Der Bericht stammt von Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, im Vorfeld des 2. Deutschen Bauwirtschaftstages in Berlin.
Kategorien: Baubranche
Jobs im Inland und im Ausland
Das Geschäftsjahr 2010 war für die Bundesdruckerei erfolgreich: Der Umsatz erhöhte sich um maehr als 10 % auf ca. 350,0 Millionen Euro. Der Wachstumsmotor im Inland und Ausland im Jahr 2010 war wieder das ID-Systemgeschäft. Durch Investitionen in Personal und Technologie konnte die Innovationskraft gestärkt und das Fundament für ein Wachstum in den nächsten Jahren gelegt werden.
Im ersten vollen Geschäftsjahr wurde der neue deutsche Personalausweis eingeführt, dessen Leistungsmerkmale und Sicherheitsmerkmale weltweit einzigartig sind.
Die Bundesdruckerei GmbH konnte ihren Umsatz auf rund 349,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 310,0 Millionen Euro) erhöhen. Das entspricht einer Steigerung um über 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Im ID-Segment erzielte das Unternehmen innerhalb Deutschlands fast 245,0 Millionen Euro – ein Umsatzplus von über 13 % (im Jahr 2009: ca. 213,0 Millionen Euro).
Das Unternehmen verzeichnete im Auslandsgeschäft ein Umsatzvolumen von über 32,0 Millionen Euro (plus über 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Mit Wertdruckerzeugnissen erreichte die Bundesdruckerei einen Umsatz von über 70,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: Über 73,0 Millionen Euro).
Insgesamt weist die Bundesdruckerei ein EBITDA von fast 52,0 Millionen Euro aus (im Jahr 2009: über 60,0 Millionen Euro). Bereinigt um die Effekte nach dem BilMoG (Bilanzmodernisierungsgesetz) liegt das EBITDA bei über 34,0 Millionen Euro.
Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Beschäftigten um über 13 Prozent auf 1.881 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden um 35,3 Millionen Euro auf fast 65,0 Millionen Euro aufgestockt. Die Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhöhten sich im Geschäftsjahr 2010 um über 50 Prozent auf über 56,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 37,0 Millionen Euro).
Quelle: Die Bundesdruckerei.
Kategorien: Arbeitnehmer
Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe
Ende Juli 2011 dieses Jahres waren in Deutschland in den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten über 5,0 Mio. Personen tätig. Das waren über 163.000 Personen mehr als im gleichen Monat im Jahr 2010.
Die Zahlen der Beschäftigten stiegen besonders stark in der Herstellung von Metallerzeugnissen mit plus fast 5,9 Prozent, in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (plus über 5,5 Prozent) und in der Herstellung von Gummistoffwaren und Kunststoffwaren (plus über 5,0 Prozent). Der Wirtschaftszweig Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichnete plus über 3,2 Prozent.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
Kategorien: News
Fachkräftemangel in den Pflegeberufen
Der Wachstumskurs der Gesundheitswirtschaft im Land Sachsen-Anhalt wird sich weiter fortsetzen. Die Beschäftigten in der Gesundheitsbranche haben in diesem Land einen Anteil von über 13,0% an der gesamten Zahl der Beschäftigten. Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt zählt zu den beschäftigungsstärksten Bereichen. Außerdem ist diese Branche ein aussichtsreicher Wachstumsmarkt der Zukunft. Der Umsatz in den Bereichen Pharmazie, Medizintechnik, Gesundheitswesen und Sozialwesen ist in den Jahren 2004 bis 2008 von fast 600 Mio. EU auf über 1000 Mio. EU gestiegen. Das ist eine deutlichere Zunahme als im gesamten Bundesgebiet.
Zum Kernbereich der Gesundheitswirtschaft gehören die stationären und ambulanten Einrichtungen. Dazu gehören Zulieferindustrien wie zum Beispiel die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, die Ernährungsindustrie und auch gesundheitsbezogene Dienstleistungen. Hier ist die Rede vom 1. Gesundheitsmarkt. Im 2. Gesundheitsmarkt werden wie private so auch individuelle Investitionen in die eigene Gesundheit getätigt, zum Beispiel Wellness, gesunde Nahrungsmittel, Sport, aktiver Urlaub und ähnliches.
Die Gesundheit ist ein kräftiger Wirtschaftsmotor. Das liegt an der immer älter werdenden Bevölkerung und an der Zunahme von chronischen Krankheiten.
Die Gesundheitswirtschaft erwartet künftig eine große Dynamik. Ein ein großer Teil der Jugendlichen hat gesundheitliche Probleme.
Es wird einen Gesundheitsmarkt in den Pflegeberufen geben. Nachwuchsförderung und Qualifizierung müssen im Blick behalten werden, damit die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft nicht gebremst wird.
Der Bericht stammt aus einem Gespräch mit Dr. Arno Brand, Direktor der Abteilung Regionalwirtschaft in der NORD/LB.
Kategorien: Medizin