Alle Artikel der Kategorie Zeitarbeit

Arbeitskräfte aus dem Ausland

15. Oktober 2012

Heutzutage sind Arbeitskräfte aus dem Ausland sehr begehrt. Im Januar 2013 startet die Bundesagentur für Arbeit ein Sonderprogramm zur beruflichen Förderung  junger Menschen aus EU-Ländern. Ziel ist der kurzfristige Ausgleich des Ungleichgewichts zwischen der teilweise extrem hohen Jugendarbeits­losigkeit in einigen EU-Ländern einerseits und dem Mangel an genügend Auszu­bildenden und Fachkräften in Deutschland andererseits. Dafür werden in den nächsten beiden Jahren insgesamt bis zu 80 Millionen Euro vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Verfügung gestellt.

Das auf zwei Jahre angelegte Programm zur “Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa” soll allen Beteiligten helfen: Die Bewerber gewinnen berufliche Perspektiven, deutsche Arbeitgeber gewinnen neue Auszubildende und Fachkräfte und die Heimatländer können nach einiger Zeit gut ausgebildete und berufserfahrene Arbeitskräfte zurückgewinnen.

Zielgruppe für dieses Sonderprogramm sind EU-Bürger im Alter von 18 bis 35 Jahren, die in Deutschland eine betriebliche Ausbildung aufnehmen wollen oder einen Arbeitsplatz suchen. Außerdem können Unternehmen Förderung für die soziale und kulturelle Integration ihrer Nachwuchsmitarbeiter erhalten.

Finanziell unterstützt werden beispielsweise Deutschkurse im Heimatland oder nach der Ankunft in Deutschland. Kenntnisse der deutschen Sprache sind wichtige Voraussetzung für die Integration der Bewerber in den deutschen Arbeitsmarkt. Auch die Kosten für berufliche Anerkennungsverfahren und –lehrgänge sollen erstattet werden.

Im Zeitraum von zwei Jahren werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis zu 40 Millionen Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Die genauen Schritte zur Umsetzung sollen bis zum Jahresende geklärt werden. Mit Beginn des nächsten Jahres sollen Bewerber und Betriebe ihre Förderanträge bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) einreichen können.

Weitere Informationen zum Programm, seinen Förderinstrumenten und zum Antragsverfahren sollen bis Ende des Jahres vorliegen. Wir werden darüber berichten.

 

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Kategorien: Migration, Zeitarbeit

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Zuwanderer aus Osteuropa

10. August 2012

EU-Arbeitsfreizügigkeit – in Deutschland erwartet man, dass die Zahl der Zuwanderer aus Osteuropa ansteigen wird

Deutschland wird immer attraktiver für Zuwanderer, insbesondere auch aus den EU-Schuldnerländern. Zunehmend weniger Spanier und Griechen sehen aktuell in ihren Heimatländern noch berufliche Perspektiven, die Arbeitslosenquote  liegt z. B. in Griechenland bei über 20 Prozent. Unter den 18- bis 24-jährigen ist sie noch höher. Man geht teilweise von über 50 Prozent aus.

Damit bleiben auch viele Hochschulabsolventen nach Studienabschluss ohne Arbeit. Viele suchen daher eine Zukunft auf dem deutschen Arbeitsmarkt, der als einer der sichersten in der EU gilt und in vielen Bereichen dringend zusätzliche Fachkräfte und Akademiker benötigt. Als Beispiel seien nur die sogenannten MINT-Engpassberufe wie Mediziner, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker genannt. Aber auch viele Ausbildungsplätze in Unternehmen bleiben derzeit unbesetzt, weil qualifizierte Bewerber fehlen.

Ausbildungssuchenden sowie bereits beruflich qualifizierten Zuwanderern bieten sich derzeit also beste Einstiegschancen in Deutschland, erst recht, wenn sie bereits Grundkenntnisse in der deutschen Sprache vorweisen können. Besonders gut sind die Jobaussichten in Süddeutschland, wie Baden-Württemberg und Bayern. Hier herrscht vielfach fast Vollbeschäftigung. Und auch in den kommenden Jahren wird mit einer anhaltenden Nachfrage gerechnet — mit entsprechend guten Chancen für ausländische Fachkräfte.

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Kategorien: Arbeitnehmer, Gesetzliche Infos für Ausländer, Migration, Zeitarbeit

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Saisonarbeiter

03. Februar 2012

Saisonarbeiter aus alle osteuropäischen EU-Ländern warten auf Ihre Arbeitsangebote.

Langzeitarbeitslose, die im vergangenen Jahr zur Saisonarbeit in Deutschland vermittelt wurden,
haben einen festen Job gefunden. Vermittelt wurden die Arbeiter für verschiedene Tätigkeiten. Schulungen sind nicht notwendig, weil die Leute eingearbeitet werden und sich dann alleine zurecht finden können. Vor allem in der Urlaubszeit und im Sommer sind Unternehmen auf Saisonarbeiter angewiesen und der Stellenmarkt boomt. Besonders in der deutschen Landwirtschaft ist eine Saisonarbeit ohne Erntehelfer undenkbar. Viele Saisonarbeiter aus osteuropäischen Ländern, die der Europäischen Union beigetreten sind, dürfen in Deutschland genehmigungsfrei arbeiten.
Die finanziell angespannten Lagen in den Ländern zwingen immer mehr Leute, sich etwas als Erntehelfer dazu zu verdienen. Auch für dieses Jahr werden wieder Saisonarbeiter gesucht und vermutlich die Anzahl der Saisonkräfte steigen.

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Kategorien: Erntehelfer, Saisonarbeit, Zeitarbeit

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Zeitarbeiter in Deutschland

16. Januar 2012

Die Zahl der Leiharbeiter und Zeitarbeiter in Deutschland wächst jedes Jahr.

Das deutsche Jobwunder, das so viele Menschen wie nie zuvor in Arbeit gebracht hat, löst Verwunderung und Erstaunen aus. Der Jobboom verdankt sich vor allem der Agenda 2010. Das große Plus an Erwerbstätigen hat viel mit solcher Beschäftigung zu tun, die nicht typisch ist (Zeitarbeit, Minijobs). Die Zahl der normalen Arbeitsverhältnisse, also unbefristeter Arbeitsstellen, ist in der Bundesrepublik rückläufig. Das Statistische Bundesamt erfasst auch geringfügig Beschäftigte, denn es gelten alle als erwerbstätig, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Außerdem werden die beschäftigten Arbeiter dazugerechnet, die einer auf wirtschaftlichen Erwerb ausgerichteten Tätigkeit nachgehen. Es ist nicht normal, wenn jede dritte Jobstelle in der Zeitarbeitsbranche entsteht. Es wird sich demnächst zeigen, wie nachhaltig die Arbeitsplätze sind, die in letzter Zeit geschaffen wurden.

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Kategorien: Erntehelfer, Saisonarbeit, Zeitarbeit

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Rekrutierung aus dem Ausland

28. Dezember 2011

Die Rekrutierung aus dem Ausland ist  durch Vermittlungsfirmen oder selbständige Suche möglich.

Zwischen dem 18. und 19. Juni 2012 findet im Kasseler Kongress Palais der RKW Fachkräfte-Kongress statt. Das Motto des Kongresses ist “Wie Unternehmen das Kunststück Fachkräftesicherung meistern”. Auf der Veranstaltung versammeln sich prominente Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und verschiedenen Verbänden. Es wird eine Vielzahl von interessanten Vorträgen, Arbeitsforen und Podiumsdiskussionen geben.

Die Referenten widmen sich solchen wichtigen Themen wie Rekrutierung, Bindung von Fachkräften, Identifikation neuer Potenziale, gezielte Maßnahmen zur Ausbildung und Qualifikation. Unternehmen können erfahren, wie sie schnell Fachkräfte finden können und was sie tun müssen, um Fachkräftesicherung aktiv und langfristig erfolgreich zu betreiben.

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Der Mangel an weiblichen Führungskräften

24. Oktober 2011

Politik und Wirtschaft diskutieren über den Mangel an weiblichen Führungskräften in den deutschen Unternehmen. Etwa ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland haben eine Chefin.
Ein Viertel der Befragten würden eine weibliche Vorgesetzte bevorzugen. Fast die Häfte würde einen männlichen Chef vorziehen. Genau so viel der Beschäftigten glauben, dass das Unternehmen besser dastehen würde, wenn mehr Frauen im Management arbeiten würden. Die Antworten von weiblichen und männlichen Befragten liegen sehr nah beieinander. Die Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sind des Glaubens, dass es sich in gleich bestehenden Gruppen am besten arbeiten lässt.
Die Ergebnisse stammen aus einer Online-Umfrage, die jedes Vierteljahr von Randstad durchgeführt wird. In Deutschland wurden mehrere Hundert Beschäftigte aus unterschiedlichen Branchen befragt.
Die Randstad Gruppe (führender Personaldienstleister in Deutschland) beschäftigt tausende Mitarbeiter. Randstad bietet Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen Personalservice-Konzepte. Neben Zeitarbeit gehören zum Randstad-Portfolio die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services.

Kategorien: Zeitarbeit

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Arbeits- und Organisationsstrukturen der Unternehmen

11. Februar 2011

Die Arbeits- und Organisationsstrukturen der Unternehmen in Deutschland sind in hohem Maße flexibilisiert. Jetzt sollen die einzelnen Flexibilisierungsmaßnahmen optimiert werden. Dies sind die Ergebnisse einer vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) der Hochschule Ludwigshafen und der Hays AG durchgeführten Studie, während der 451 Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen befragt wurden.

In den Betrieben sind verschiedene Arbeitsbeziehungen fast allgemein etabliert. Mehr als 90% der Unternehmen nutzen zeitlich begrenzte Arbeitsverträge. Um schnell auf veränderte Märkte zu reagieren, setzt die überwiegende Mehrheit der Unternehmen freie Mitarbeiter (86%) und Zeitarbeiter (70%) ein. 75 Prozent der Unternehmen setzen in ihren Projekten externe Mitarbeiter ein.

37 Prozent der Betriebe hat Shared Service Center und Tochterunternehmen (36%) eingeführt, um sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren. Im Inland (15%) oder im Ausland (7%) wurden ganze Bereiche oder Prozesse an Drittunternehmen ausgelagert.

Die IT (Informationstechnologie) liegt bei der Flexibilisierung an der Spitze von der Projektarbeit bis hin zur Auslagerung. Die Fachbereiche Forschung, Entwicklung, Produktion und Logistik setzen vorwiegend auf befristete Arbeitsverträge, Zeitarbeit und Freelancer. Die Personal- und Finanzbereiche setzen dagegen auf Shared Service Center.

“Projektarbeit in abteilungsübergreifenden Teams fördert die Innovationskultur in Betrieben. Die Zentralisierung und Auslagerung von Organisationsstrukturen dient eher dazu, vorhandene Prozesse zu optimieren oder sie günstiger zu gestalten”, sagt Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

Die Flexibilisierung bietet viele Vorteile gerade auf der Mikroebene. Jedoch hat sie auch einen Preis, was auch die Studienergebnisse zeigen: “Um die Vorteile auszuschöpfen, müssen die Betriebe ihren Steuerungs- und Einarbeitungsaufwand erhöhen. Zudem gilt es zu gewährleisten, dass nach Projektende kein Know-how abfließt”, sagt Prof. Dr. Jutta Rump, Leiterin des IBE.

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Unternehmen für Personal Management und Job Management

10. Februar 2011

Die JOB AG, einer der führenden Unternehmen im Bereich Personaldienstleistungen in Deutschland, hat mit sofortiger Wirkung alle Gesellschaftsanteile des Personaldienstleisters Bräse & Hagedorn GmbH (Personalmanagement für Unternehmen im Industriegewerbe) übernommen. Die Übernahme erfolgt im Zuge einer Altersnachfolgeregelung. Die alten Gesellschafter werden in ihren bisherigen Funktionen im Unternehmen tätig sein. Der Markenname des spezialisierten Anbieters für Facharbeiter im industriellen Bereich wird erhalten.

“Bräse & Hagedorn passt aufgrund seiner Spezialisierung auf Industrie-Facharbeiter hervorragend in das Portfolio der JOB AG. Die gemeinsam getroffene Nachfolgeregelung garantiert Kunden und Mitarbeitern des Unternehmens Kontinuität. Die JOB AG wird ihr Wachstum auch weiterhin durch Übernahmen etablierter und erfolgreicher Personaldienstleistungsunternehmen flankieren. Neben dem organischen Wachstum setzt die JOB AG dabei auf strategische Akquisitionen, um sich punktuell in speziellen Bereichen der Branche zu verstärken und Synergieeffekte zu erzielen,” sagt Wigbert Biedenbach, Vorstandsvorsitzender der JOB AG.

“Die JOB AG will in den nächsten Jahren weiter stark wachsen. Neben dem organischen Wachstum und punktuellen Zukäufen praktizieren wir seit zwei Jahren erfolgreich mit dem Business-Partnering ein hybrides Wachstumskonzept für Jungunternehmer, die so unser strategisches Wachstum als Unternehmer im Unternehmen unterstützen”, erklärt Stefan Polak, JOB AG Vorstandsmitglied.

Die im Jahr 2000 in Berlin gegründete Bräse & Hagedorn ist im Großraum Berlin aktiv. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Industrie-Facharbeiter. Im Jahr 2010 erzielte es einen Umsatz von 7,5 Mio. Euro. Bräse & Hagedorn bietet Industrieunternehmen, klein- und mittelständischen Betrieben qualifizierte Facharbeiter.

Die JOB AG, der Spezialist für Personal Management und Job Management, wurde im Jahr 2002 in Fulda (Hessen) gegründet. Insgesamt hat das Unternehmen rund 60 Niederlassungen in ganz Deutschland. Es bietet ein weites Leistungsspektrum: Human Resources-Beratung, Zeitarbeit, Personalvermittlung, Temp to Perm Lösungen, Master Vendor Lösungen, Onsite Management, Interims-Management und Direct Search, Projekte in den Geschäftsbereichen Produktion, Logistik & Handel, Industrie, Handwerk & Technik, Office & Management, spezialisierte Lösungen für Engineering, Fashion Logistik, Finanz- und Rechnungswesen, Call Center und Medical & Care. Die JOB AG hat eine Mitarbeiterzahl von über 5.000. Der Personaldienstleister erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von rund 125 Millionen Euro.

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Neue Arbeitsplätze in der Arbeitnehmerüberlassung

16. Januar 2011

In Berlin wurde der millionste Zeitarbeitsvertrag des Jahres 2010 unterschrieben: Britta Steffen, die Literaturwissenschaftlerin und PR-Fachfrau, wird als Mitarbeiterin des Personaldienstleisters Manpower tätig sein. “Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Personaldienstleister wichtige Türen öffnen kann, um an eine Stelle zu kommen, die man selbst so nicht erreicht. Und bei Manpower wurde mein Potenzial erkannt”, freut sich Frau Steffen über den Erfolg.

Im Jahr 2010 entstand jeder zweite neue Arbeitsplatz in der Arbeitnehmerüberlassung. Die Branche ist damit wieder der Jobmotor für Deutschland wie schon in den Jahren 2006 und 2007. “Der unbefristete Arbeitsvertrag mit Frau Steffen, den wir symbolisch als den millionsten Arbeitsvertrag 2010 unterzeichnet haben, macht deutlich, dass die Zeitarbeit boomt. Die dringend benötigte internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen am Standort Deutschland wird zu einem Großteil durch die Flexibilität geschaffen, die das Modell Zeitarbeit bietet”, sagt Kerstin Hattar, Mitglied der Manpower Geschäftsleitung.

Die Zahl von einer Million Arbeitsverträgen wurde schneller erreicht als ursprünglich erwartet. Die Branche wächst seit dem 2. Vierteljahr 2009 wieder kontinuierlich. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) gab es im Oktober 2010 923.000 Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Das entspricht einem Anstieg von 40% seit Jahresanfang 2010 beziehungsweise einem durchschnittlichen monatlichen Zuwachs von rund 4%. Für 2011 erwartet die Branche weiterhin ein großes Wachstum.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat durch Personaldienstleister an Flexibilität gewonnen. Ein weiteres Plus der Zeitarbeit zeigte sich während der Wirtschaftskrise: Die schützende Wirkung für die Stammmitarbeiter in den Kundenunternehmen.

“2010 haben bei Manpower ca. 35.000 Menschen einen neuen Job erhalten. Je nach Qualifikation werden zwischen 20 und 30 Prozent später vom Kundenunternehmen übernommen”, so Kerstin Hattar weiter. Aktuell sucht Manpower bundesweit über 1.600 Bewerber – für nahezu alle Branchen und Qualifikationsniveaus. Der Vertrag mit Britta Steffen symbolisiert auch einen Wandel der Arbeitnehmerüberlassung. Im Vergleich zu früheren Jahren “nimmt der Anteil der Spezialisten, Akademiker und Fachkräfte deutlich zu”, kommentiert Thomas Koch, Niederlassungsleiter von Manpower in Berlin.

Auf Zeitarbeit kommen in Deutschland weniger als 2% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse. Der europäische durchschnittliche Wert liegt von über 2,5%. In Großbritannien sind rund 5% der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung tätig, in Belgien, Frankreich und den Niederlanden liegt der Anteil über 2%. “Manpower ist in der Lage, in regulierten wie stark deregulierten Märkten Modelle anzubieten, die eine notwendige Flexibilität bieten. Für Frankreich gibt es mit dem sog. Agenturmodell eine komplett andere Lösung als in Deutschland”, legt Hattar dar.

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Lohn der Leiharbeiter in Deutschland

28. Oktober 2010

Berthold Huber, erster Vorsitzender der IGM (Industriegewerkschaft Metall) hat die Bundesregierung aufgefordert, Leiharbeitern in Deutschland den gleichen Lohn welchen es die Stammkräfte haben zu garantieren. “Die Regierung soll endlich ihren Job machen und gesetzlich festschreiben, dass Leiharbeiter denselben Lohn erhalten wie Stammkräfte. Wir brauchen Equal Pay für die Leiharbeiter”, sagte Huber der Düsseldorfer “Rheinischen Post”. “Wir haben derzeit die höchste Zahl an Leiharbeitern, die wir je hatten. Wir sehen eine unerträgliche Verrohung des Arbeitsmarktes, wenn in diesem enormen Umfang reguläre Kräfte durch billigere Leiharbeiter ersetzt werden”, so Huber. Die auf den Schutz der Leiharbeiter gerichteten gesetzlichen Regelungen waren von der rot-grünen Regierung unter Bundeskanzler Schröder abgeschafft worden. Die größte Einzelgewerkschaft Deutschlands fordert in Anbetracht der sehr positiven Lage am Arbeitsmarkt eine Rückkehr zu den bisherigen Regelungen.

Kategorien: Arbeitsmarkt, Gehalt in Osteuropa, Jobs, Zeitarbeit

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