Alle Artikel der Kategorie Arbeitnehmer
Zuwanderer aus Osteuropa
EU-Arbeitsfreizügigkeit – in Deutschland erwartet man, dass die Zahl der Zuwanderer aus Osteuropa ansteigen wird
Deutschland wird immer attraktiver für Zuwanderer, insbesondere auch aus den EU-Schuldnerländern. Zunehmend weniger Spanier und Griechen sehen aktuell in ihren Heimatländern noch berufliche Perspektiven, die Arbeitslosenquote liegt z. B. in Griechenland bei über 20 Prozent. Unter den 18- bis 24-jährigen ist sie noch höher. Man geht teilweise von über 50 Prozent aus.
Damit bleiben auch viele Hochschulabsolventen nach Studienabschluss ohne Arbeit. Viele suchen daher eine Zukunft auf dem deutschen Arbeitsmarkt, der als einer der sichersten in der EU gilt und in vielen Bereichen dringend zusätzliche Fachkräfte und Akademiker benötigt. Als Beispiel seien nur die sogenannten MINT-Engpassberufe wie Mediziner, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker genannt. Aber auch viele Ausbildungsplätze in Unternehmen bleiben derzeit unbesetzt, weil qualifizierte Bewerber fehlen.
Ausbildungssuchenden sowie bereits beruflich qualifizierten Zuwanderern bieten sich derzeit also beste Einstiegschancen in Deutschland, erst recht, wenn sie bereits Grundkenntnisse in der deutschen Sprache vorweisen können. Besonders gut sind die Jobaussichten in Süddeutschland, wie Baden-Württemberg und Bayern. Hier herrscht vielfach fast Vollbeschäftigung. Und auch in den kommenden Jahren wird mit einer anhaltenden Nachfrage gerechnet — mit entsprechend guten Chancen für ausländische Fachkräfte.
Ausländische Arbeitnehmer finden
Kategorien: Arbeitnehmer, Gesetzliche Infos für Ausländer, Migration, Zeitarbeit
Erwerbstätigkeit
Die Erwerbstätigkeit umfasst heute nun die selbständigen Tätigkeiten. Im Jahr 2011 waren in Deutschland mehrere Millionen Personen erwerbstätig. Dies ist um über eine halbe Million mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland ist im Jahr 2011 gewachsen. Die Zahl der Selbstständigen und mithelfender Familienangehöriger ist im vorigen gestiegen. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Arbeitsort in Deutschland war etwas größer als die der Arbeitnehmer mit Wohnort. Das erklärt sich dadurch, dass erwerbstätige Ein- und Auspendler über die Grenzen Deutschlands ein- und ausgereist waren. Die Erwerbstätigkeit hat im letzten Jahr in fast allen Wirtschaftsbereichen zugelegt. Im Dienstleistungsbereich hat die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland zugenommen. Der größte Anteil daran gehört unternehmensnahen Dienstleistungen (einschließlich Zeitarbeit). Die produzierenden Bereiche verzeichneten Beschäftigungsgewinne. Im Produzierenden Gewerbe hat es ein Wachstum gegeben. Im Baugewerbe gab es auch eine Steigerung. In der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Fischerei gab es ebenfalls ein Wachstum der Erwerbstätigen.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer
Arbeitsplätze in Berlin
Es gibt viele freie Arbeitsplätze in Berlin . Im Jahr 2011 haben sich in Berlin viele Unternehmen neu angesiedelt oder ihren Standort erweitert. Diese Unternehmen wollen insgesamt neue Arbeitsplätze schaffen und Hunderte Millionen Euro investieren.
Berlin wächst. Die Internationalisierung der Berliner Wirtschaft macht gute Fortschritte. Schwerpunkte in diesem Jahr sind Elektromobilität und Fachkräftegewinnung. Im laufenden Jahr werden sich folgende Bereiche positiv entwickeln: Print, Internet/Games, Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik, Energietechnik/Automotive. Im Bereich Unternehmensservice gibt es mehr Projekte und neue Arbeitsplätze.
Arbeitsplätze in Berlin finden Sie auf EUjob24
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer
Arbeitsplatzwechsel in Deutschland. Qualifizierte Arbeiter
In der Regel werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Es gibt solche Beschäftigtengruppen, die wechselfreudiger sind: junge Leute, hoch qualifizierte Arbeiter oder Menschen ohne Migrationshintergrund. Diese sind mobiler im Vergleich zu anderen Personengruppen.
Jüngere wechseln schneller ihren Job, weil sie noch auf der Suche nach idealem Arbeitsplatz und Arbeitgeber sind. Die 15- bis 24-Jährigen treten ungefähr alle 2 Jahre eine neue Arbeitsstelle an. Die Generation über 50 hingegen tut dies nur alle 6 Jahre. Qualifizierte wechseln auch häufiger. Bei Absolventen von Universitäten ist die Wechselwahrscheinlichkeit höher als bei Arbeitnehmern, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Eines der Gründe dafür ist, dass sich für hoch qualifizierte Arbeiter der Antritt einer neuen Arbeitsstelle finanziell mehr lohnt als für Bewerber mit einem Lehrabschluss. Die Fluktuationsrate bei Männern ist höher als bei Frauen. Männer wechseln ihren Arbeitsplatz auch dann, wenn sie das gleiche Qualifikationsniveau haben wie Frauen. Einheimische Beschäftigte weisen eine höhere Wechselrate auf als erwerbstätige Migranten. Die Wahrscheinlichkeit des Jobwechsels der Arbeitnehmer mit fremden Wurzeln ist dabei geringer.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Migration
Ausländische Arbeitnehmer
Ausländische Arbeitnehmer werden immer mehr gesucht. Im Jahr 2004 sind der EU 10 neue Mitgliedstaaten beigetreten. Das sind: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Zypern, Ungarn, Polen, Slowenien, die Slowakische Republik und die Tschechische Republik. Im Jahr 2007 sind Rumänien und Bulgarien der EU beigetreten.
Die alten EU-Mitgliedstaaten konnten höchstens 7 Jahre von Übergangsregelungen bei der Freizügigkeit der Arbeitnehmer für Staatsangehörige der neuen EU-Mitgliedstaaten (ohne Malta und Zypern) Gebrauch machen. Nach dem Modell “2 Jahre + 3 Jahre + 2 Jahre” konnten auch im Bereich der Dienstleistungsfreiheit Übergangsregelungen eingeführt werden.
Ab Mai 2004 hat Deutschland die Übergangsregelung für alle 3 Phasen für die zum Mai 2004 in die EU acht eingetretenen Staaten in Anspruch genommen. Hochschulabsolventen aus Polen und Tschechien können ohne Vorrangprüfung in Sachsen arbeiten. Für die beigetretenen Staaten Rumänien und Bulgarien, die im Januar 2007 der Europäischen Union beigetreten sind, wurden die Beschränkungen der 2. Phase bis zum Ende Dezember 2011 verlängert.
Im Unterschied zu der Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die Dienstleistungsfreiheit nur teilweise eingeschränkt. Die Übergangsregelung beschränkt sich in Deutschland auf bestimmte Sektoren (das Baugewerbe, mit dem Baugewerbe verwandte Wirtschaftszweige, der Bereich der Gebäudereinigung, der Bereich der Reinigung von Inventar und Verkehrsmitteln, die Tätigkeit von Innendekorateuren). Die sogenannten “Ein-Personen-Unternehmen” genießen uneingeschränkte Dienstleistungsfreiheit.
Ab Mai kann jeder EU-Bürger (außer Bürgern aus Rumänien und Bulgarien) in Sachsen arbeiten. Für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung benötigt man keine Arbeitserlaubnis. Die Vorrangprüfung entfällt ebenfalls. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus den EU-Staaten genießen die gleichen Pflichten und Rechte wie die Ortseinwohner. Beschäftigte aus den EU-Ländern fallen in die Zuständigkeit der deutschen Sozialversicherung und unter das deutsche Arbeitsrecht.
Ab Mai 2011 ist bei der Erbringung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen die Entsendung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in alle Branchen möglich. Bei der Arbeitnehmerüberlassung wird das Gesetz der Arbeitnehmerüberlassung auf alle (ausländische und inländische) Unternehmen gleichermaßen angewandt.
Die Möglichkeit, als Grenzgänger in Sachsen zu arbeiten, wird noch von tschechischen und polnischen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen nur in geringem Maße genutzt. Trotzdem ist die Zahl der Saisonarbeiter aus Tschechien und Polen in Sachsen hoch.
Die Mobilität im Grenzraum steigt, den Arbeitsuchenden fehlen aber ausreichende Sprachkenntnisse. Zu einem größeren Wachstum könnte es besonders bei der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung mit entsandten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und bei der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung kommen.
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte aus den Ländern Polen und Tschechien, die einen Arbeitsvertrag mit einem deutschen Arbeitgeber in Sachsen abgeschlossen haben, fallen unter das deutsche Arbeitsrecht und das System der Sozialversicherung. Dies gilt auch für Grenzgänger.
Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber sie für eine bestimmte Zeit zu einer Dienstleistungserbringung nach Sachsen entsandt hat, fallen unter das Arbeitsrecht Landes ihrer Herkunft. Mindestarbeitsbedingungen sind aufgrund von Rechtsvorschriften oder Verwaltungsvorschriften und in bestimmten Branchen tarifvertragliche Regelungen einzuhalten.
Leiharbeiter haben Anspruch auf die gleichen Arbeitsbedingungen. Die grenzüberschreitende Leiharbeit ist seit Mai 2004 zulässig.
Ab Mai 2011 gelten die arbeitsgenehmigungsrechtlichen Einschränkungen bezüglich der Leiharbeiter nicht mehr. Die Einschränkungen gelten nicht mehr, da es keine Arbeitsgenehmigung mehr notwendig ist. Es gilt nur das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Ausländische Verleiher benötigen die obligatorische Verleiherlaubnis. Diese Erlaubnis wird von der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit erteilt.
Die Entsendung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ist zulässig.
Die in Deutschland tätigen Unternehmen, in denen ausländische Beschäftigte arbeiten sowie ausländische Unternehmen die in Deutschland unter die Branchen des Entsendegesetzes fallen, müssen Meldepflichten nachkommen.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des deutschen Zolls kontrolliert die Einhaltung der Arbeitsbedingungen. Arbeitgeber, Entleiher, Verleiher, Arbeitnehmer und Auftraggeber sind zur Mitwirkung verpflichtet. Wenn die Branche unter das Entsendegesetz fällt, so besteht bei der Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern bzw. bei der Tätigkeit von ausländischen Unternehmen Anmeldepflicht.
Ausländische Arbeitnehmer finden
Kategorien: Arbeitnehmer, Migration
Jobs im Inland und im Ausland
Das Geschäftsjahr 2010 war für die Bundesdruckerei erfolgreich: Der Umsatz erhöhte sich um maehr als 10 % auf ca. 350,0 Millionen Euro. Der Wachstumsmotor im Inland und Ausland im Jahr 2010 war wieder das ID-Systemgeschäft. Durch Investitionen in Personal und Technologie konnte die Innovationskraft gestärkt und das Fundament für ein Wachstum in den nächsten Jahren gelegt werden.
Im ersten vollen Geschäftsjahr wurde der neue deutsche Personalausweis eingeführt, dessen Leistungsmerkmale und Sicherheitsmerkmale weltweit einzigartig sind.
Die Bundesdruckerei GmbH konnte ihren Umsatz auf rund 349,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 310,0 Millionen Euro) erhöhen. Das entspricht einer Steigerung um über 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Im ID-Segment erzielte das Unternehmen innerhalb Deutschlands fast 245,0 Millionen Euro – ein Umsatzplus von über 13 % (im Jahr 2009: ca. 213,0 Millionen Euro).
Das Unternehmen verzeichnete im Auslandsgeschäft ein Umsatzvolumen von über 32,0 Millionen Euro (plus über 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Mit Wertdruckerzeugnissen erreichte die Bundesdruckerei einen Umsatz von über 70,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: Über 73,0 Millionen Euro).
Insgesamt weist die Bundesdruckerei ein EBITDA von fast 52,0 Millionen Euro aus (im Jahr 2009: über 60,0 Millionen Euro). Bereinigt um die Effekte nach dem BilMoG (Bilanzmodernisierungsgesetz) liegt das EBITDA bei über 34,0 Millionen Euro.
Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Beschäftigten um über 13 Prozent auf 1.881 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden um 35,3 Millionen Euro auf fast 65,0 Millionen Euro aufgestockt. Die Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhöhten sich im Geschäftsjahr 2010 um über 50 Prozent auf über 56,0 Millionen Euro (im Jahr 2009: über 37,0 Millionen Euro).
Quelle: Die Bundesdruckerei.
Kategorien: Arbeitnehmer
Normalverdienst in Deutschland
Der Niedriglohnsektor ist für sehr viele Menschen in Deutschland der Einstieg in eine Beschäftigung, die besser bezahlt wird.
Pro Jahr steigen über 24,% aller Geringverdiener in den Status der Normalverdiener auf. Niedrige Löhne sind in Deutschland für Millionen Menschen vor allem Einstiegslöhne.
Der Niedriglohnsektor schützt vor Armut. Nur unter 17% der Menschen in diesem Beschäftigungsbereich befinden sich an der Armutsgrenze. Die Arbeitslosen sind mehr armutsgefährdet als die Geringverdiener, da die Jobs im Niedriglohnsektor häufig zusätzliche Verdienste zum Haushaltseinkommen sind.
In den vergangenen Jahren ist der Niedriglohnsektor größer geworden, aber nicht auf die Kosten der Normalverdiener. Zu den Normalverdienern gehören Beschäftigte mit einem Stundenlohn oberhalb der Niedriglohnschwelle von 9 Euro. Der Sektor der Normalverdiener blieb relativ konstant bei ca. über 44% der Erwerbsbevölkerung. In den letzten Jahren ist dieser Sektor leicht angestiegen.
Dies ist das Ergebnis des Gutachtens “Der Niedriglohnsektor in Deutschland: Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe”, welches das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt hat.
Kategorien: Arbeitnehmer
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland im Jahr 2011
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland entwickelte sich im Juli 2011 im Vergleich zum Vorjahr weiter günstig. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland lag mit über 40 Mio. Personen (über 490.000 mehr gegenüber dem Jahr 2010). Die Erwerbslosenzahl sank um ca. 290.000 Personen.
Im Juli 2011 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Juli im Jahr 2010 um über eine halbe Million (mehr als 560.000 Personen oder über 1,3%). Gegenüber Juni 2011 verringerte sich die Erwerbstätigenzahl im Juli 2011 um über 900 Personen. Saisonbereinigt errechnet sich ein Zuwachs von über 32.000 Personen.
Im Vergleich zum Juli 2010 ging die Erwerbslosigkeit im Juli 2011 um ungefähr 299.000 Personen bzw. ca. 10,3% zurück. Saisonbereinigt sank die Erwerbslosenzahl von Juni auf Juli dieses Jahres um ca. 19.000 auf über 2,50 Mio. Die bereinigte Erwerbslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli ist um über 0,8 Prozentpunkte gesunken.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Arbeitnehmer
Arbeitsort Deutschland
Im zweiten Vierteljahr 2011 hatten über 40 Mio. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren über 500 Tausend Personen mehr als im Jahr 2010. Diese Zahl stellt den höchsten Stand der Erwerbstätigkeit in einem zweiten Vierteljahr seit der Wiedervereinigung dar.
Gegenüber dem ersten Vierteljahr 2011 stieg die Erwerbstätigenzahl im zweiten Vierteljahr gleichen Jahres saisonal bedingt um über 400 Tausend Personen an. Saisonbereinigt erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum ersten Vierteljahr um über 140 Tausend Personen.
Im zweiten Vierteljahr 2011 hatten die Dienstleistungsbereiche die größten Beschäftigungsgewinne im Vergleich mit dem vorigen Jahr zu verzeichnen: Die Erwerbstätigenzahl stieg um fast 400 Tausend Personen. Die Unternehmensdienstleister hatten daran erheblichen Anteil (plus über 250 Tausend Erwerbstätige. Dann folgen Handel, Verkehr und Gastgewerbe (plus über 120 Tausend Personen). In den anderen Dienstleistungsbereichen gab es auch Zuwächse. Im Baugewerbe stieg die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Jahr 2010 um fast 45 Tausend Personen. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen um über 100 Tausend Personen. In der Land- und Forstwirtschaft und in der Fischerei nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Jahr 2010 um über 15 Tausend Personen zu.
Die Arbeitnehmerzahl erhöhte sich im zweiten Vierteljahr 2011 gegenüber dem Vierteljahr um fast 480 Tausend Personen auf über 36,0 Mio. Personen. Die Zahl der Selbstständigen und der mithelfenden Familienangehörigen wuchs im selben Zeitraum um fast 75 Tausend Personen auf über 4,5 Mio.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Arbeitnehmer
Veränderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt
Die demografischen Veränderungen werden den deutschen Arbeitsmarkt grundlegend verändern. Heute verringert sich das Personalangebot, und wenn man in die Zukunft schaut, so wird es in Deutschland immer mehr ältere Beschäftigte geben.
Für viele Unternehmen wäre eine Erhöhung des Renteneintrittsalters eine gute Möglichkeit, hoch qualifiziertes Personal zu halten. Über 27% der deutschen Arbeitnehmer wären bereit, zwei zusätzliche Jahre über ihrem Rentenalter berufstätig zu sein.
Die Ergebnisse stammen aus einer online durchgeführten Umfrage im Rahmen des Randstad Arbeitsbarometers. Über 800 Arbeitnehmer haben an der Befragung teilgenommen. Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 65 Jahre alt. Die Befragten sind in unterschiedlichen Branchen tätig.
Die Randstad Gruppe (Personaldienstleister) beschäftigt rund 63.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die Gruppe einem Umsatz von über 1,70 Mrd. Euro.
Kategorien: Arbeitnehmer
