Alle Artikel der Kategorie Arbeitgeber
Erwerbstätigkeit
Die Erwerbstätigkeit umfasst heute nun die selbständigen Tätigkeiten. Im Jahr 2011 waren in Deutschland mehrere Millionen Personen erwerbstätig. Dies ist um über eine halbe Million mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland ist im Jahr 2011 gewachsen. Die Zahl der Selbstständigen und mithelfender Familienangehöriger ist im vorigen gestiegen. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Arbeitsort in Deutschland war etwas größer als die der Arbeitnehmer mit Wohnort. Das erklärt sich dadurch, dass erwerbstätige Ein- und Auspendler über die Grenzen Deutschlands ein- und ausgereist waren. Die Erwerbstätigkeit hat im letzten Jahr in fast allen Wirtschaftsbereichen zugelegt. Im Dienstleistungsbereich hat die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland zugenommen. Der größte Anteil daran gehört unternehmensnahen Dienstleistungen (einschließlich Zeitarbeit). Die produzierenden Bereiche verzeichneten Beschäftigungsgewinne. Im Produzierenden Gewerbe hat es ein Wachstum gegeben. Im Baugewerbe gab es auch eine Steigerung. In der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Fischerei gab es ebenfalls ein Wachstum der Erwerbstätigen.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer
Arbeitsplätze in Berlin
Es gibt viele freie Arbeitsplätze in Berlin . Im Jahr 2011 haben sich in Berlin viele Unternehmen neu angesiedelt oder ihren Standort erweitert. Diese Unternehmen wollen insgesamt neue Arbeitsplätze schaffen und Hunderte Millionen Euro investieren.
Berlin wächst. Die Internationalisierung der Berliner Wirtschaft macht gute Fortschritte. Schwerpunkte in diesem Jahr sind Elektromobilität und Fachkräftegewinnung. Im laufenden Jahr werden sich folgende Bereiche positiv entwickeln: Print, Internet/Games, Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik, Energietechnik/Automotive. Im Bereich Unternehmensservice gibt es mehr Projekte und neue Arbeitsplätze.
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Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer
Arbeitsplatzwechsel in Deutschland. Qualifizierte Arbeiter
In der Regel werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Es gibt solche Beschäftigtengruppen, die wechselfreudiger sind: junge Leute, hoch qualifizierte Arbeiter oder Menschen ohne Migrationshintergrund. Diese sind mobiler im Vergleich zu anderen Personengruppen.
Jüngere wechseln schneller ihren Job, weil sie noch auf der Suche nach idealem Arbeitsplatz und Arbeitgeber sind. Die 15- bis 24-Jährigen treten ungefähr alle 2 Jahre eine neue Arbeitsstelle an. Die Generation über 50 hingegen tut dies nur alle 6 Jahre. Qualifizierte wechseln auch häufiger. Bei Absolventen von Universitäten ist die Wechselwahrscheinlichkeit höher als bei Arbeitnehmern, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Eines der Gründe dafür ist, dass sich für hoch qualifizierte Arbeiter der Antritt einer neuen Arbeitsstelle finanziell mehr lohnt als für Bewerber mit einem Lehrabschluss. Die Fluktuationsrate bei Männern ist höher als bei Frauen. Männer wechseln ihren Arbeitsplatz auch dann, wenn sie das gleiche Qualifikationsniveau haben wie Frauen. Einheimische Beschäftigte weisen eine höhere Wechselrate auf als erwerbstätige Migranten. Die Wahrscheinlichkeit des Jobwechsels der Arbeitnehmer mit fremden Wurzeln ist dabei geringer.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Migration
Wie sich zufriedene Mitarbeiter die Arbeitgeberattraktivität auswirken
Jeder Arbeitgeber versucht, sich für seine Kunden und seine Mitarbeiter so positiv wie möglich darzustellen. Eine sehr wichtige Rolle in der heutigen Zeit spielt die Arbeitgeberattraktivität. Sie ist ausschlaggebend für die Stellung des Arbeitgebers bei seinen Arbeitnehmern und für deren Zufriedenheit. Da zufriedene Arbeitnehmer in der Regel auch besser und effizienter arbeiten, wird dieser wichtige Punkt in vielen Unternehmen optimiert. Die Stärken des jeweiligen Unternehmens müssen dabei erkannt, ausgebaut und passend öffentlich präsentiert werden. Die Mitarbeiter müssen sich so gut wie möglich mit ihrem Unternehmen identifizieren können und sollten natürlich auch mit großer Freude und Leidenschaft an die Arbeit gehen.
Hinsichtlich der Arbeitgeberattraktivität eines Arbeitgebers sollen daher genau zwei verschiedene Punkte erreicht werden. So sollten die aktuellen Mitarbeiter besser an das Unternehmen gebunden werden und potenzielle zukünftige Arbeitnehmer sollen leichter ihren Weg ins Unternehmen finden. Eine gesteigerte Arbeitgeberattraktivität führt daher in den meisten Fällen zu zufriedeneren Mitarbeitern und zu mehr Bewerbungen von potenziellen Mitarbeitern. Je besser die Stellung und Meinung in der Öffentlichkeit, desto positiver wirkt sich dies auf die Produktivität und die Lage des Unternehmens aus. Neben einer fairen Entlohnung legen Arbeitnehmer einen sehr großen Wert auf Lob und Anerkennung für ihre Arbeit und auf ein gutes und freundliches Klima innerhalb des Unternehmens. Daher ist es vor allem Aufgabe der Führungskräfte, entsprechend sensibel zu reagieren. Entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen sind deshalb ein kostengünstiges Mittel um die Arbeitgeberattraktivität zu verbessern.
Damit ein Arbeitgeber für Bewerber interessanter wird, kann er unter anderem spannendere Tätigkeiten, spezielle Aufgaben und eine sehr gute Entlohnung anbieten. Auch ausgezeichnete Aufstiegschancen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind sehr gute Anreize für die Bewerber. Diese sollten sich beim Unternehmen wie in einer großen Familie fühlen und entsprechend ihrer Leistungen relativ schnell aufsteigen können. Prämien für besonders gute Arbeiten können ebenso offeriert werden. Allerdings werden finanzielle Anreize oft überschätzt, weshalb durch geeignete Maßnahmen vor allem immaterielle Anreize eingesetzt werden sollten, um die Beliebtheit des Unternehmens bei seinen Mitarbeitern erheblich zu steigern. Regelmäßige Betriebsausflüge und andere Unternehmungen können dazu beitragen die Arbeitnehmer und ihre Chefs näher zusammenführen und das gesamte Klima nachhaltig zu verbessern. Allerdings sollte die Maßnahmenbandbreite auf eine bestimmte Kernkompetenz des Arbeitgebers ausgerichtet sein, die seine besondere Arbeitgeberattraktivität ausmacht, damit das Unternehmen aus Sicht von Mitarbeitern und Bewerbern einzigartig ist und sich gegenüber Wettbewerbern abgrenzt.
Die Mitarbeiter müssen sich aufgrund dieser Kernkompetenz mit ihrem Unternehmen identifizieren können und sich bei ihrer Arbeit sehr wohl fühlen, um die Arbeitgeberattraktivität auch nach außen an die Öffentlichkeit zu tragen. Den Arbeitgeber im Internet bewerten, dazu sollten Unternehmen Ihre Mitarbeiter ermutigen, um die Meinungen der Mitarbeiter der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Arbeitgeberattraktivität muss mit allen gängigen Maßnahmen nach und nach verbessert werden, denn nur dadurch können Unternehmen im Wettbewerb um rare Fachkräfte bestehen und den Konkurrenten um qualifizierte Mitarbeiter einen Schritt voraus sein.
Kategorien: Arbeitgeber
Optimistische Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt stabil. Unternehmen sind optimistisch, sie haben volle Auftragsbücher und suchen Fachpersonal.
Viele Manager haben aus der letzten Wirtschaftskrise gelernt und sind nun besser auf eine Zuspitzung der Wirtschaftssituation vorbereitet. In der letzten Krise haben die Arbeitgeber erfahren, was für eine wichtige Rolle die Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen spielt. Außerdem haben die Arbeitgeber erfahren, wie eine Solidarität mit der Firma und unter den Beschäftigten die gemeinsame Motivation befördern kann.
Da der Nachwuchs an Arbeitskräften immer spärlicher wird, investieren jetzt viele Firmen in die Ausbildung von ihren Mitarbeitern. Die Firmen fördern Absolventen von Schulen und Universitäten und versuchen sie an sich zu binden. Gerade die kleinen Unternehmen sind sehr aktiv.
Kategorien: Arbeitgeber
Einstellungsbereitschaft der deutschen Arbeitgeber
Deutsche Arbeitgeber blicken optimistisch und planen, im Herbst Personal einzustellen. Das ergab das Manpower Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup. Die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber erreicht damit ihren höchsten Wert seit dem Jahr 2008. Für das vierte Vierteljahr dieses Jahres wird ein saisonal bereinigter Netto-Beschäftigungsausblick von plus 12 Prozent prognostiziert. Gegenüber dem dritten Quartal ist das ein saisonal bereinigter Anstieg von einem über 0,9 Prozentpunkt. Im Vergleich zum vierten Quartal im Jahr 2010 ist das ein Plus von über 4,9 Prozentpunkten.
Die gute Stimmung, die heute die Personalentscheider haben, liegt mit den vollen Auftragsbüchern der Industrie zusammen. Wegen den vielen Aufträgen erweitern sie die Stammbelegschaft. Die Unternehmer planen, in neun Wirtschaftsbereichen und in acht Regionen, neue Mitarbeiter einzustellen.
Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung für die Arbeitgeber.
Für das vierte Quartal zeigen sich im EMEA-Wirtschaftsraum folgende Ergebnisse: In 18 der 23 erfassten Länder wird eine positive Einstellungsbereitschaft ermittelt.
In Deutschland beschäftigt die ManpowerGroup mehr als 22.000 Mitarbeiter.
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Berufliche Karriere der Beschäftigten
Randstad hat eine Online-Umfrage durchgeführt. Während der Umfrage wurden Beschäftigte nach Zufriedenheit mit ihrem Job, nach Motivation, Mobilität und Qualifikation befragt. In Deutschland wurdenüber 800 Personen zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.
Weltweit glauben rund die Hälfte der Beschäftigten, dass der demografische Wandel ihre berufliche Karriere beeinflussen wird. In Deutschland glauben dies fast 20%.
Über 70% der Befragten wollen nicht über ihr Rentenalter hinaus arbeiten. Über 65% der Beschäftigten wünschen auch nicht, wenn sie dabei von 3-6% mehr verdienen würden.
Zwischen 69 und 71% der deutschen Beschäftigten sind zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Job.
Es gibt auch Unzufriedenheiten bei den Beschäftigten. Der Arbeitgeber hilft zu wenig, um die steigenden Jobanforderungen zu bewältigen. Über 60% der Arbeitnehmer reden von einer merklichen Steigerung der Jobanforderungen im Laufe des letzten Jahres. Bei über 55% verlangt ihre Karriere mehr Ausbildung und Training als je zuvor. 39-41% fühlen sich hier nicht ausreichend von ihrem Arbeitgeber unterstützt.
In der ganzen Welt wird der Wettbewerb um die qualifizierten Arbeitskräfte sichtbar. Die Beschäftigten sind ein Heilmittel gegen den Fachkräftemangel. Das Jetzt müssen die Arbeitgeber Qualifizierung und Training unterstützen.
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Arbeitsplätze für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen
Die JOB AG (Personaldienstleister) befragt einmal pro Vierteljahr deutsche Berufstätige zu ihrer Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Die Stimmungslage der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wird auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet.
Seit dem ersten Vierteljahr 2008 bis einschließlich des vierten Vierteljahrs liegt der Zufriedenheitswert auf der Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) im Jahr 2010 im Durchschnitt bei 7,5 Punkten. Dieses Ergebnis setzt sich aus einem Pendeln der Antworten aller Umfrageteilnehmer über alle Jahre zwischen 7,6 und 7,4 zusammen. Der niedrigste Einzelwert war 7,4, der höchste 7,7.
Alle Ergebnisse sind durchschnittliche Werte aus drei Jahren Arbeitsklima-Befragung von tns emnid (Meinungsforschungsinstitut), Bielefeld, im Auftrag der JOB AG. Das Unternehmen TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH befragte rund 1.100 ausgewählte berufstätige Frauen und Männer aus allen Regionen, Altersgruppen und Bildungsschichten in Deutschland.
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Jobs in mittelständischen Unternehmen
Der Fachkräftemangel in deutschen Mittelunternehmen verschärft sich weiter: 50% der mittelständischen Arbeitgeber finden es derzeit schwer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Im Jahr 2010 waren nur 10% Prozent der Mittelständer dieser Ansicht. Das Ergebnis folgt aus der Befragung von 1000 Arbeitnehmern “Recruiting Trends im Mittelstand 2011″ von Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg. Die Personalbeschaffung ist eine der größten Herausforderungen für Arbeitgeber mittelständischer Unternehmen. Besonders gesucht werden Fach- und Führungskräfte im Bereich Forschung, Entwicklung, IT, Verkauf und Vertrieb. Der Mangel an passenden Kandidaten wird sich in der nächsten Zeit weiter verstärken. Die meisten Mittelständler (89%) wollen die positive Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr nutzen und neues Personal einstellen.
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Fachkräfte gesucht: Handwerker, Ingenieure, Techniker
Immer mehr Firmen in Deutschland sind auf der Suche nach gut ausgebildeten Mitarbeitern. Rund 40% der Arbeitgeber brauchen dringend Handwerker, Ingenieure und Techniker.
Laut der von Manpower (Personaldienstleister) durchgeführten Studie Talent Shortage Survey 2011 haben deutsche Arbeitgeber Fachkräftemangel besonders im handwerklichen Bereich und im Ingenieurwesen. Außerdem fehlen solche Fachkräfte wie Techniker, IT-Spezialisten, Mitarbeiter für Büroaufgaben und Assistenzaufgaben, Mitarbeiter im Außendienst, Manager, Köche, Ärzte und Vertriebsleiter.
Besonders schwer ist, Spezialisten in den technischen Berufen, dem Ingenieur- und IT-Bereich zu finden. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung werden bis zum Jahr 2025 rund 5,4 Mio. Fachkräfte fehlen.
“Um die Herausforderungen des Fachkräftemangels meistern zu können, benötigen Arbeitgeber effektive Personalstrategien. Wem es gelingt, die richtigen Talente zu gewinnen, wird im Wettbewerb bestehen. Das Human Age ist angebrochen. Der Mensch mit seinen Talenten steht im Mittelpunkt”, sagt Vera Calasan, Geschäftsführerin der ManpowerGroup Deutschland. Calasan glaubt, „passgenaue Weiter- und Umqualifizierungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie flexible Beschäftigungsformen” würden zu den Lösungsansätzen zählen.
Die Internationalisierung des Arbeitsmarkts müsse als Chance genutzt werden. Seit dem 1. Mai können Arbeitskräfte aus acht osteuropäischen Ländern nach Deutschland einreisen. Die Freizügigkeit eröffnet Personalentscheidern die Möglichkeit, zusätzliche Arbeiter einzustellen.
Arbeitnehmer aus osteuropäischen Staaten werden auf den deutschen Arbeitsmarkt nicht in Scharen strömen. “Es wird kein Schlangestehen geben.” Die von deutschen Personaldienstleistern eingestellten osteuropäischen Arbeitskräfte erhalten einen höheren Lohn als in ihren Heimatländern und tariflich vereinbarte bessere Sozialleistungen. Seit dem 1. Mai 2011 gilt eine Lohnuntergrenze.
Ein Drittel der Arbeitgeber weltweit gibt an, Schwierigkeiten bei der Besetzung von vakanten Stellen zu haben. Der wichtigste Grund dafür ist die fehlende Berufserfahrung bei den Kandidaten. In Deutschland ist der Mangel an Bewerbern ein zentrales Problem. 14% der deutschen Unternehmen erklären sich für bereit, Kandidaten gezielt für Aufgaben zu qualifizieren.
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