Alle Artikel der Kategorie Medizin

Fachkräftemangel in den Pflegeberufen

26. September 2011

Der Wachstumskurs der Gesundheitswirtschaft im Land Sachsen-Anhalt wird sich weiter fortsetzen. Die Beschäftigten in der Gesundheitsbranche haben in diesem Land einen Anteil von über 13,0% an der gesamten Zahl der Beschäftigten. Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt zählt zu den beschäftigungsstärksten Bereichen. Außerdem ist diese Branche ein aussichtsreicher Wachstumsmarkt der Zukunft. Der Umsatz in den Bereichen Pharmazie, Medizintechnik, Gesundheitswesen und Sozialwesen ist in den Jahren 2004 bis 2008 von fast 600 Mio. EU auf über 1000 Mio. EU gestiegen. Das ist eine deutlichere Zunahme als im gesamten Bundesgebiet.
Zum Kernbereich der Gesundheitswirtschaft gehören die stationären und ambulanten Einrichtungen. Dazu gehören Zulieferindustrien wie zum Beispiel die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, die Ernährungsindustrie und auch gesundheitsbezogene Dienstleistungen. Hier ist die Rede vom 1. Gesundheitsmarkt. Im 2. Gesundheitsmarkt werden wie private so auch individuelle Investitionen in die eigene Gesundheit getätigt, zum Beispiel Wellness, gesunde Nahrungsmittel, Sport, aktiver Urlaub und ähnliches.
Die Gesundheit ist ein kräftiger Wirtschaftsmotor. Das liegt an der immer älter werdenden Bevölkerung und an der Zunahme von chronischen Krankheiten.
Die Gesundheitswirtschaft erwartet künftig eine große Dynamik. Ein ein großer Teil der Jugendlichen hat gesundheitliche Probleme.
Es wird einen Gesundheitsmarkt in den Pflegeberufen geben. Nachwuchsförderung und Qualifizierung müssen im Blick behalten werden, damit die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft nicht gebremst wird.
Der Bericht stammt aus einem Gespräch mit Dr. Arno Brand, Direktor der Abteilung Regionalwirtschaft in der NORD/LB.

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Fachkräftemangel in der Branche des Gesundheitswesens

19. Juli 2011

Das Gesundheitswesen ist eine Branche, in der es einen stark zunehmenden Fachkräftemangel gibt. Für Kliniken, Krankenhäuser, Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen ist es jetzt von großer Wichtigkeit, ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Eine attraktive Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen sichert die zukünftige Qualität und Wettbewerbsfähigkeit und gibt die Möglichkeit, auf dem Personalmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur fördert die Identifikation und Leistungsbereitschaft der beschäftigten Mitarbeiter und auch die Wirtschaftlichkeit der medizinischen Einrichtungen.

Das Great Place to Work® Institut Deutschland (Forschungs- und Beratungsunternehmen) lädt Einrichtungen des Gesundheitswesens aller Größen und Fachrichtungen zur Teilnahme an der Benchmarkstudie “Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2012″ ein. Auf der Studie können Einrichtungsleiter und Personalverantwortliche erfahren, was die Beschäftigten von der Qualität der jeweiligen Einrichtung halten und wie attraktiv die einen oder anderen Arbeitgeber sind.

Die besten Einrichtungen des Gesundheitswesens in den Kategorien “Krankenhäuser/Kliniken” und “Pflegeheime/Pflegedienste” erhalten das Great Place to Work® Arbeitgeber-Gütesiegel. Alle Teilnehmer ohne Ausnahme werden im Wettbewerb profitieren.

Partner sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit seiner Initiative “Neue Qualität der Arbeit” (INQA) sowie die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).
Die besten Arbeitgeber in der Branche des Gesundheitswesens werden in Berlin als “Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2012″ ausgezeichnet. Die Top-Arbeitgeber nehmen auch an den Great Place to Work® Wettbewerben “Deutschlands Beste Arbeitgeber 2012″ und “Europas Beste Arbeitgeber 2012″ teil. Alle Teilnehmer ohne Ausnahme werden im Wettbewerb profitieren.

Das Great Place to Work® Institute hat Stammsitz in den USA und Partnerbüros in rund 40 Ländern in der ganzen Welt.
Rechtlicher Vertreter des Great Place to Work® Institute Deutschland ist die GPTW Deutschland GmbH in Köln.

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Wachstum der Schweizer chemisch-pharmazeutischen Industrie

12. Februar 2011

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist die größte Exportindustrie der Schweiz. Deren Exporte legten im Jahr 2010 um 5.7% zu und erreichten 75.9 Milliarden CHF. Die Zunahmen in den Nicht-Pharmabereichen haben dazu auch beigetragen. Der Exportüberschuss stieg gegenüber dem Jahr 2009 um 1.3 Mrd. CHF und erreichte 38.1 Mrd. CHF. Über 93 Prozent (35.5 Mrd. CHF) dieses Überschusses wurde mit pharmazeutischen Produkten erwirtschaftet. Die Importe stiegen im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2.8 Mrd. CHF. und betrugen insgesamt 37.8 Mrd. CHF. Die Ausfuhren in Europa nahmen leicht ab, in Amerika und Asien blieben sie relativ stabil.

Eine kleine Erholung der Ausfuhren in den Nicht-Pharmasparten

Der Erfolg des Exports geht auf die Ausfuhren bei den Pharmaprodukten zurück, sie konnten um 4.2 Prozent auf 60.6 Mrd. CHF zulegen und erreichten 80 Prozent der gesamten Exporte der chemisch-pharmazeutischen Industrie oder 29.8 Prozent der schweizerischen Gesamtexporte. Gegenüber dem Jahr 2008 legten sie 9.7% zu. 47.7 Prozent der pharmazeutischen Exporte (28.9 Mrd. CHF, 2.6% gegenüber dem Vorjahr) sind Medikamente, 28.3 Prozent (17.2 Mrd. CHF, 10.8% gegenüber dem Vorjahr) immunologische Produkte und 22.1 Prozent (13.4 Mrd. CHF, -0.1% gegenüber dem Vorjahr) pharmazeutische Wirkstoffe.

Alle anderen Sparten liegen meist unter den Exporten von 2008: Farbstoffe und Pigmente 11.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (-15.9% gegenüber 2008), organische Erzeugnisse 11.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (-11.1% gegenüber 2008), Pflanzenschutzmittel 11.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (-8.4% gegenüber 2008). Die Exporte der ätherischen Öle, Riech- und Aromastoffe nahmen um 19.6% zu (1.8% ggü. 2008).

Die Europäische Union verbleibt mit 43.7 Mrd. CHF (Vorjahr 42.7 Mrd. CHF) die wichtigste Abnehmerin von Chemie- und Pharmaprodukten. Die Exporte in die Europäische Union stiegen im vergangenen Jahr um 2.3% gegenüber dem Vorjahr. Dies dank einer Zunahme von 10.5% auf 9.2 Mrd. CHF in der Nicht-Pharmasparte. Die Ausfuhren verblieben aber 10.6% unter dem Stand 2008. Die pharmazeutischen Exporte in die Europäische Union konnten sich mit 34.5 Mrd. CHF (VJ 34.3 Mrd. CHF) auf Vorjahresstand halten. Deutschland blieb mit einem Anteil von 14.0% (Vorjahr 14.7%) größter Abnehmer, gefolgt von den USA mit 11.9% (Vorjahr 11.2%) und Italien mit 9.0% (Vorjahr 9.5%). Die Exporte in Brasilien, Russland, Indien, China (BRIC-Länder) sanken 2010 um 16.0% (-8.1% im Vorjahr) auf 4.9 Mrd. CHF oder einem Anteil an den gesamten Exporten von 6.4% (Vorjahr 5.8%). Größtes BRIC-Abnehmerland war neu Brasilien (1.5 Mrd. CHF, 13.4% gegenüber dem Vorjahr), gefolgt von Russland (1.3 Mrd. CHF, 41.2% gegenüber dem Vorjahr) und China mit 1.25 Mrd. CHF (-2.7% gegenüber dem Vorjahr). Indien nimmt mit 0.8 Mrd. CHF und 21.9% gegenüber dem Vorjahr den letzten Platz ein.

Die Schweizer Importe der chemisch-pharmazeutischen Industrie stammten wie in den Vorjahren zu über 80% (31.0 Mrd. CHF) aus der Europäischen Union. Deutschland blieb mit einem Anteil von 24.5% an der Spitze, gefolgt von Irland (12.9%), Italien (12.1%), den USA (8.8%) und Großbritannien (6.9%). Der Anteil der BRIC-Staaten an den Importen betrug 4.4%. Im Pharmabereich hat Irland mit einer Ausfuhrzunahme von 47.3% gegenüber dem Vorjahr auf 4.8 Milliarden CHF und einem Anteil von 18.9% Deutschland mit 4.6 Mrd. CHF (18.4%) als wichtigstes Importland überholt.

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Apotheken suchen qualifizierte Mitarbeiter

15. Juni 2010

Arzneimittelhersteller und Apotheken sind auf der Suche nach Nachwuchskräften. Wer eine Karriere in der Industriebranche oder sich selbstständig machen will, sollte die jungen Berufsanfänger im Voraus im Studium stellen.

Die 1000 deutschen Pharmaunternehmen produzierten im Jahr 2006 Erzeugnisse im Wert von 23,7 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 4,4% gegenüber 2005. Der Wert der Pharmaproduktion hat um ca. 30% zugenommen. Die größten Arbeitgeber der Pharmabranche sind Sanofi-Aventis, Roche, Merck und Bayer-Schering Pharma. Bundesweit arbeiten rund 55.500 Pharmazeuten.

Es gibt einiges, was die Pharmazie-Studenten beachten sollten: “Einsteiger ohne Berufserfahrung haben es heute in allen Disziplinen schwer”, sagt Martin Lang, Experte für Pharma-Jobs bei der Personalvermittlung Kelly Scientific in Köln. Nicht alle Studenten sind frei von Risiken und Nebenwirkungen. Wer einen gut bezahlten Job in einem der pharmazeutischen Unternehmen haben will, muss früher Erfahrung im Pharmabereich sammeln, besser schon in den Semesterferien.

Immer mehr Absolventen entscheiden sich für eine Promotion- in den letzten 6 Jahren stieg der Doktorenanteil von 10 auf 15%. “Für den klassischen Einstieg als Laborant in der Forschung und Entwicklung ist eine Promotion zwar von Vorteil, allerdings nur, wenn das Thema stimmt”, sagt Lang. Von Vorteil wären z.B. Erfahrungen mit internationalen Produktionsstandards wie GMP oder GLP.

Bei jedem Karriereschritt sollte man sich gut überlegen, ob er richtig ist. Das gilt vor allem für den Einsatz als Post-Doc (Post-Doktorand). Wissenschaftler, die nach der Dissertation an einer Universität oder einer Forschungsstelle arbeiten, sollten diese Situation nutzen und internationale Erfahrung im Beruf sammeln.

“Wir sehen es gerne, wenn ein Bewerber eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit durchgezogen hat, am besten im Ausland”, sagt Professor Günther Benz, bei der Bayer AG in Leverkusen zuständig für Hochschulkontakte. Unter dieser Voraussetzung sind Post-Docs in seinen Forschungslaboratorien sehr willkommen. Aber der Post-Doc ist keine Garantie zur Festanstellung. “Externe Bewerber sind für uns viel interessanter, weil sie neues Wissen mitbringen”, sagt Benz. Die eigenen Post-Docs nehmen ihr Wissen aus dem Unternehmen mit zur nächsten Station. Die Mitarbeiter in den Forschungsabteilungen und Entwicklungsabteilungen sind dort nicht ewig beschäftigt: “Nach zwei bis drei Jahren ist ihr Potenzial, wissenschaftlich zu denken, für das Unternehmen meist erschöpft”, sagt Martin Lang von Kelly Scientific. Er empfehlt den Forschern und Entwicklern, sich im Voraus über die folgenden Karriereschritte zu erkundigen und wenn es sein muss sich weiterzubilden.

Im Beratungsbereich ergeben sich gute Jobmöglichkeiten für Apotheker.

Der Großteil der Pharmaziestudierenden- der Frauenanteil liegt bei 75%- bevorzugt in die eigene Klinik-Apotheke oder Apotheke. “Ursprünglich wollte ich Krankenhausapotheker werden, da hat man eher die Chance, mit dem Arzt auf Augenhöhe zu reden und nicht bloß ausführendes Organ zu sein”, erzählt Heinrich Meyer, Fachapotheker für klinische Pharmazie bei Sanicare.

Meyer ist außerdem für den Ausbau des Versandgeschäfts verantwortlich. Er entwickelt auch Werbe- und Marketingstrategien und verhandelt mit Krankenkassen Kooperationen. Mit seiner Tätigkeit ist er zu frieden. Er hat ein stabiles Gehalt und Sozialleistungen, Urlaub. “Als angestellter Apotheker habe ich es im Vergleich zu meinen selbstständigen Kollegen sehr komfortabel”, sagt er.

Die Einkommensstatistiken zeigen, dass das jährliche Vorsteuereinkommen von typischen Apotheken in den vergangenen Jahren gesunken ist. “Dafür arbeitet der Apothekeninhaber in der Regel 60 bis 70 Stunden pro Woche. Er muss außerdem selbst für Krankheit, Rente oder Erwerbsunfähigkeit vorsorgen und hat viel weniger Urlaub als ein Angestellter”, sagt Frank Diener von der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA.

Das Gehalt der Fach- und Führungskräfte in der Pharmaindustrie steigt im Durchschnitt um 3,9% im Jahr. Im Branchenvergleich befinden sich die Pharmagehälter weit vorn: zwischen 40.000 und 120.000 Euro bei Fachkräften, abhängig von der Berufserfahrung und Unternehmensgröße. Führungskräfte in Großunternehmen kommen sogar auf 150.000 Euro. Ein Leiter der Qualitätskontrolle bekommt im Durchschnitt 93.000 Euro.

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Aktuelle Jobs und Dienstleistungen in der Haushaltshilfe

26. April 2010

Heute besetzen die IT- und die EDV-Dienstleistungen die ersten Plätze in den Jobangeboten Deutschlands. Jahr für Jahr entstehen 250 000 neue Single-Haushalte. Auch in gut funktionierenden Beziehungen übernehmen Frauen seltener ihre klassische Hausfrauenrolle. Über 13 Millionen arbeiten außer Haus. Die Dienstleister privater Haushalte reagieren darauf mit Beratungsgesprächen nach Feierabend oder am Wochenende sowie genauen Terminabsprachen.
Das Hotel- und Gaststättengewerbe nimmt zu einem Beschäftigtenplus zu. Dort arbeiten heute um 62 Prozent mehr Menschen als vor 15 Jahren. Weitere beliebte und gefragte Jobs sind in dem Gesundheitsbereich. Rund 800 000 zusätzliche Ärzte, Krankenschwestern und sonstige Medizinarbeiter fanden hier in den letzten 20 Jahren eine Stelle. Das Heer der in der Medizin Beschäftigten summiert sich somit auf 3,6 Millionen.
Dazu wächst der Pflegebedarf. Seit einer Woche stellen Pflegeversicherungen Beiträge an jeden aus, der fremder Hilfe bedarf. 310 000 zusätzliche Kräfte benötigen die Pflegedienste. Nach Angaben des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und den Ergebnissen einer neuen Arbeitsmarktstudie wurde festgestellt, dass es großen Mangel an persönlichen Dienstleistungen gibt.
IMMOBILIENMAKLER München, Köln, Hamburg, sogenannter HELFER FÜR BEIDE SEITEN, sind auch gebraucht als Marktkenner. Da die meisten Menschen nur wenige Male im Leben ihre Häuser oder Wohnungen wechseln, suchen sie anstrengend nach Profi-Rat. Die zunehmende Förderung der Mobilität verschafft Maklern ein großes Betätigungsfeld und erfolgreiche Karriere.
FACHVERKÄUFER /FACHVERKÄUFERIN- neben der Beratung haben die Fachkräfte ein Auge auf die Warenregale, bestellen fehlende Waren oder informieren sich über Neuheiten. Gute Verkäufer haben immer Erfolg und Geld.
KRANKENPFLEGE. Neben der Patientenpflege sind Assistenten der Klinikärzte und erledigen Verwaltungsarbeiten. Eine qualitative Krankenpflege ist auch wichtig zu haben.
HEIMSERVICE. Rund um die 37. Millionen Privathaushalte in Deutschland entstehen immer mehr neue Jobs. Die zunehmende Zahl von Senioren- und Single-Haushalten, sowie der wachsende Anteil erwerbstätiger Frauen steigert die Nachfrage nach Dienstleistern, die den Service zu Hause anbieten. Auch Bauherren profitieren von den neuen Angeboten für Privatpersonen. Ihnen bieten Handwerker Komplettpakete bei Neubau oder Renovierung an.
HAUSHALTSHELFER- putzt keine Fenster und ist keine Reinigungskraft. Es geht um die Aufsicht der Hausarbeiten und den Tierarztbesuch, ebenso auch die Organisation einer Dinnerparty und das Holen eines diversen Handwerkers für Renovierungsarbeiten. Dieser Job hat solche Vorteile, wie Abwechslung, Verantwortung und freie Gestaltungsmöglichkeiten. Professionelle Haushalthilfe war und ist immer brauchbar.
ALTENBETREUER / Altenpfleger sind HELFENDE HAND FÜR SENIOREN. Altenbetreuer helfen ihren Kunden in allen Lebenslagen. Sie kommen in die Wohnung der Senioren und begleiten diese auch einmal beim täglichen Spaziergang. Ein Job für diejenigen, die soziale Arbeit vorziehen. Die Pflegeversicherung unterstützt jetzt jeden, der fremder Hilfe bedarf. Der Markt boomt.
TEAMWORKER- Keinen Ärger erleben die Menschen mit Handwerkern und Bauteams beim Hausbau oder Renovierung. Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner, der die einzelnen selbstständigen Handwerker beim Bau organisiert – von Maler bis zum Zimmermann.
SERVICEMANN- Waschmaschinen, defekte Herdplatten oder kaputte Rasenmäher reparieren Servicekräfte direkt vor Ort. Nur bei größeren Schäden nehmen sie das Gerät mit und ziehen einen Spezialisten heran. Die handwerklichen Arbeiter stehen auf Abruf bereit – sogar am Wochenende, wenn man sie braucht. Die Geräte in privaten Haushalten werden immer mehr. Mit modernster Technik sind Heimwerker überfordert.
SYSTEMGASTRONOM- schnelle Bedienung und moderate Preise zeichnen die Restaurants von Systemgastronomen aus. Die Manager vor Ort kümmern sich um Organisation, Einkauf und besonders intensiv um ihr Personal. Viel Arbeit, aber auch kein schlechter Verdienst!

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Messetermine. Jobmesse in Dortmund

15. März 2010

Gute Jobs zu finden wird gerade in Zeiten der Krise zunehmend schwieriger. Umso aufwendiger gestaltet sich oft die Suche nach einer passenden Stelle. Wer nicht den halben Tag mit dem Durchforsten von Stellenangeboten verbringen möchte, kann sich auf Jobmessen den richtigen Überblick verschaffen. So etwa auf der zweiten Dortmunder Jobmesse am 27. und 28. Februar. Mit ihrer Branchenvielfalt richtete sich die Motivationsmesse an Arbeitsuchende jeden Alters und jeder Qualifikation: Von Schülern auf der Suche nach Ausbildungs- und Studienangeboten bis zum berufserfahrenen Arbeiter, der neue Herausforderungen anstrebt. Die Interessenten konnten sich über mehr als 4.400 Karrierechancen informieren. Rund 11.600 Gäste besuchten an beiden Tagen die Veranstaltung in der Mercedes-Benz Niederlassung an der Wittekindstraße.

Obendrein gab es auch etwas zu gewinnen: Die BARLAG werbe- & messeagentur verloste in Zusammenarbeit mit den Ruhrnachrichten vier Stellenanzeigen im Gesamtwert von mehr als 2.600 Euro. Die professionelle Umsetzung des Bewerbungsfotos übernehmen, für die Gewinner kostenfrei, die Profi-Fotografen des Dortmunder Studios „just photo-graphy!“. Darüber hinaus gab es kostenlose Bewerbungsmappenchecks sowie professionelle Fotoshootings für Bewerber – denn bereits der erste Eindruck zählt. Personalexperten
der GAD GmbH und des Klinikum Dortmund gaben den Besuchern die Gelegenheit zur Überprüfung und Optimierung ihrer Bewerbungsmappen. Spannende Vorträge von erfahrenden Referenten rundeten das Programm ab.

Auch Arbeitgeber profitieren von den Vorteilen einer solchen Messe. Sie können ihre Stellen den Interessenten näher erläutern und ganz nebenbei einige Kandidaten im Vorfeld der Bewerbung kennen lernen. Vertreten waren unter anderem die REWE Großhandels eG, die Allianz und Bucyrus Europe. Der moderne Schüler-Service YOUNECT lud Bewerber und Arbeitgeber, nach vorheriger Online-Anmeldung auf ihrer Seite, in eine gemütliche „Azubi-Lounge” ein, um sich dort gegenseitig kennen zu lernen. Insgesamt nahmen gut 60 renommierte Unternehmen an dem Event teil.

Gute Perspektiven bietet zurzeit das Gesundheitswesen. So suchten Aussteller wie die Pharmagroßhandlung Noweda, die Techniker Krankenkasse, die Apothekerkammer Westfalen-Lippe oder das Klinikum Dortmund auf der Messe nach den dringend benötigten Fachkräften von Morgen.

Die Dortmunder Jobmesse 2010 bildete den Auftakt einer bundesweiten Reihe weiterer Jobmessen. Möglich gemacht hatten die Veranstaltung eine Kooperation zwischen der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund und den Ruhr Nachrichten. Veranstalter war die BARLAG werbe- & messeagentur. Der Eintritt zur Dortmunder Jobmesse war frei.

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Krankheitsursachen bei Arbeitnehmern

01. Oktober 2009

DAK hatte für die Statistik Daten von ihrer Mitgliedern ausgewertet und zusammen mit dem IGES Institut hat DAK 2,6 Millionen Krankmeldungen von erwerbstätigen Versicherten analysiert.
Nach Angaben des DAK-Gesundheitsreports waren 27% der jungen Arbeitnehmer wegen Atemweginfektionen krankgemeldet, während bei Älteren es nur 9,3% waren. Ähnliches gilt auch bei Krankheitsfällen aufgrund von Verletzungen. Bei Jugendlichen sind es 24,2% und bei den mehr als sechzigjährigen Arbeitnehmern sind es 9,1%. Nach der Ansicht von Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK, Grund für einen solchen hohen Prozent bei Jugendlichen sind Unterschiede bei Freizeitgestaltung und größere Risikobereitschaft bei jungen Leuten. Und obwohl bei den Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren doppelt so viel Arbeitsunfähigkeitsfälle gibt es als bei den anderen Altersgruppen, werden sie nie so lange krank wie ältere Arbeitnehmer.
Ganz anders sieht es bei psychischen Erkrankungen. Hier ist prozentualer Anteil von Jugendlichen sehr gering (3,6%), dieser steigt aber dann bis Lebensmitte gleichmäßig weiter und so macht es bei den 35 bis 39 Jährigen 12,5% aus.
Der Statistik zufolge sammeln sich gerade in Lebensmitte alle Krisen und Konflikte, denn in diesem Lebensabschnitt können Karriereplanung, Familie und Beruf sehr belastend sein und es kann dann zu Burnout und psychischen Problemen führen. Ab dem fünfundvierzigsten Lebensjahr spielen psychische Probleme dann wieder ein kleinere Rolle.

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Die deutsche Medizin braucht Personal

11. Dezember 2008

Krankenkassen und Kliniken sind auf der Suche nach Betriebswirten mit medizinischem Wissen. “Klinik- und Gesundheitsmanager und vor allem Medizincontroller sind aktuell sehr gefragt”, sagt Silvia Dobrindt, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Unternehmensberatung Kienbaum.

Der Krankenhäuseranteil wird ansteigen, was gut für junge Berufstätige und Hochschulabsolventen ist. “Der Bedarf an fähigen Krankenhausmanagern und Controllern wird weiter wachsen”, sagt Boris Augurzky, Leiter des Fachbereichs Gesundheit beim RWI. Wie private, so auch gemeinnützige und kommunale Krankenhäuser brauchen Rechner. Die privaten und gesetzlichen Krankenkassen brauchen ebenfalls Medizinarbeiter.

Jedes Krankenhaus benötigt ungefähr einen Medizincontroller pro zwei Fachabteilungen. In diesem Bereich besteht bundesweit ein Bedarf von mehreren Tausend Fachleuten. Während des Studiums versuchen die Unternehmen, die fleißigsten Studierenden herauszufiltern und durch Abschlussarbeiten und Praktika an sich zu binden. Studenten mit solchen Kontaktaufnahmen mit den Arbeitgebern besitzen sehr gute Karrierechancen.

“Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss man sich als Klinik Nischen suchen und diese mit Fachkräften besetzen”, sagt Melanie Moser, Geschäftsführerin einer Helios-Klinik.

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