Alle Artikel der Kategorie Kurzarbeit
Reale Lohnerhöhung in Deutschland
Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (Reallöhne) stiegen in Deutschland im Jahr 2010 zum Vorjahresvergleich um durchschnittlich 1,4 Prozent. Im Jahr 2009 waren sie um 0,4 Prozent gesunken, im Jahr 2008 um 0,4 Prozent gestiegen. Die Nominallöhne stiegen im Jahr 2010 um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 1,1 Prozent.
Der Auf- und Abbau der Kurzarbeit hat die Veränderungsraten der Nominallöhne in den Jahren 2009 und 2010 beeinflusst. Kurzarbeit verringert die Anzahl der bezahlten Arbeitsstunden und reduziert somit die monatlichen Bruttoverdienste der Arbeitnehmer. Das staatliche Transferkurzarbeitergeld wird bei der Darstellung der Bruttoverdienste nicht erfasst. Während der wirtschaftlichen Krise nahm die Anzahl der Kurzarbeiter zu. Die Verdienstzuwächse verringerten sich. Im zweiten Vierteljahr 2009 waren die Verdienste um 1,0 Prozent kleiner als im Vorjahresquartal. Der schrittweise Abbau der Kurzarbeit führte in den folgenden Quartalen wieder zu einem Anstieg der bezahlten Arbeitszeit. Die monatlichen Bruttoverdienste hatten einen deutlichen Anstieg. Die letzten drei Quartale 2010 erreichten Verdienstzuwächse zwischen 2,5% und 3,4%.
Die nominale Entwicklung der monatlichen Bruttoverdienste im Jahr 2010 fiel nach Wirtschaftsbranchen unterschiedlich aus: Im Erziehungs- und Unterrichtsbereich (plus 0,7%), Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (plus 0,8%), Energieversorgung (plus 1,0%) waren die Zuwächse bei den Verdiensten am geringsten und konnten die Steigerung der Verbraucherpreise nicht ausgleichen. In allen anderen Branchen wuchsen die Verdienste stärker als die Preise. Im Verarbeitenden Gewerbe erhöhten sie sich um 4,4%. Wegen des Rückgangs der Kurzarbeit stieg die bezahlte Wochenarbeitszeit im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr von 36,7 auf 37,7 Stunden (plus 2,7%). In Banken und Versicherungen bekamen die Beschäftigten um 4,2% mehr Gehalt. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitbeschäftigung verdiente im Jahr 2010 durchschnittlich 42.535 Euro brutto. Den höchsten jährlichen Bruttoverdienst hatten die Beschäftigten in Banken und Versicherungen (60.963 Euro) und in der Energieversorgung (59.516 Euro). Den kleinsten Bruttojahresverdienst erzielten Beschäftigte im Gastgewerbe (24.012 Euro).
Kategorien: Kurzarbeit
Mehr neue Jobs für Haushaltsarbeiter in Deutschland
Die alltäglichen Pflichten sind für viele eine schwere Aufgabe. Deshalb setzen immer mehr Menschen in Deutschland auf die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe. Dies zeigen die Resultate des aktuellen Trendreports der Minijob-Zentrale. Vor allem alleinstehende Senioren über 60 können oder wollen nicht mehr ihren Haushalt managen. Mehr als 37% der haushaltsnahen Dienstleistungen werden von ihnen nachgefragt. Künftig wird der Wunsch nach Hilfe weiter wachsen. Laut Statistik wird die Zahl der über 60-Jährigen bis zum Jahr 2030 um ca. 8 Mio. steigen. Bis 2050 wird mit einer Verdopplung der Zahl der pflegebedürftigen Personen auf weit über 4 Mio. gerechnet. “Entsprechend mehr Betreuungskräfte werden in Zukunft gebraucht”, sagt Prof. (Vertr.) Dr. Dominik Enste vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln). Außerdem: Die Menschen werden älter und wollen auch länger selbstständig bleiben. “Ageing-in-Place lautet der Trend”, so Zukunftsforscherin Corinna Langwieser. “Die wenigsten möchten ihre eigenen vier Wände gegen einen Platz im Altersheim eintauschen. In Zukunft setzen sie deshalb immer stärker auf Haushaltshilfen.”
Um die Haushaltsarbeit zu managen, benötigen Berufstätigen ebenfalls Unterstützung. “Die Flexibilisierung der Arbeitswelt ist ein anderer Megatrend, der dazu führt, dass es ohne Hilfe im Haushalt nicht mehr funktioniert: Mehr Engagement und Mobilität im Job sind notwendig, da bleiben Wohnungsputz und Einkauf schnell mal auf der Strecke.” Ein weiterer Faktor, der die Nachfrage nach Haushaltshilfen ankurbele, sei die Renaissance der Familie: “Der Mut zum Kind wächst, gleichzeitig sind immer mehr Frauen berufstätig. Um den Alltag mit Kind zu bewältigen, setzen Eltern stärker als früher auf die Hilfe Dritter”, so Langwieser.
Durch den wachsenden Bedarf an Hilfe wird auch die Schwarzarbeit in deutschen Haushalten zunehmen. “Mit dem Wunsch nach Unterstützung steigt nicht automatisch die Bereitschaft, die Hilfe auch anzumelden”, sagt Enste. “Bis 2050 könnte die Zahl der schwarz beschäftigten Hilfen auf über zwölf Millionen steigen, jeder dritte Haushalt würde dann jemanden illegal beschäftigen.” Schon heute melden 4 Mio. Haushalte ihre Hilfe nicht an. “Viele Menschen wissen nicht, welche Vorteile eine legale Beschäftigung mit sich bringt”, sagt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. Privathaushalte, die Helfer als Minijobber auf 400-Euro-Basis beschäftigen, können 20% der gesamten Ausgaben von der Einkommensteuer abziehen, also bis zu 510 Euro pro Jahr. “Die Hilfe anzumelden, kostet in vielen Fällen nicht mehr, als sie “schwarz” arbeiten zu lassen und lohnt sich sogar”, so Thomsen. Der Arbeitgeber sichere sich z.B. vor finanziellen Ansprüchen ab, falls der Haushaltshelfer einen Arbeitsunfall bekommt, und vermeide dazu Geldbußen.
Kategorien: Altenpflege, Arbeitgeber, Aushilfen, Haushaltshilfe, Hilfspersonal, Jobs, Kurzarbeit, Minijob, News, Uncategorized
Offizielle Arbeit für osteuropäische Pflegekräfte
Die Arbeitsagenturen wollen osteuropäische Arbeiter, die in deutschen Haushalten pflegebedürftige Familienangehörige betreuen, aus der Schwarzarbeit holen. Ab jetzt dürfen sie auch offiziell pflegerische Arbeiten in Deutschland leisten. “Erlaubt ist, was pflegende Angehörige ohne Ausbildung auch machen würden”, erklärt Dr. Beate Raabe, Sprecherin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit, im Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”. Verboten seien direkte medizinische Maßnahmen, wie z.B. Spritzen geben. “Die Haushaltshilfe soll den ambulanten Pflegedienst ergänzen, nicht ersetzen”, so Raabe. Das Gehalt sei tariflich festgesetzt und variiert von Bundesland zu Bundesland. Im Land Baden-Württemberg betrage das Gehalt 1300 Euro einschließlich Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Diese Kosten sind von der Steuer absetzbar.
Kategorien: Altenpflege, Aushilfen, Haushaltshilfe, Hilfspersonal, Kurzarbeit, Minijob, Uncategorized
Kurzarbeit während der Wirtschaftskrise
Das Wachstum in der Wirtschaft, besonders auf dem Arbeitsmarkt ist keine Spontaneität. Es hat viele Unternehmer, die investieren, neue Geschäftsfelder erkunden und Jobs schaffen. Eine große Zahl an Firmen in Deutschland hat während der Wirtschaftskrise die Möglichkeiten der Kurzarbeit genutzt. Heute zahlt es sich aus, da Belegschaften in vielen Unternehmen relativ stabil gehalten werden konnten. Eine große Welle von Entlassungen der Mitarbeiter und eine Kaufzurückhaltung der Verbraucher hat es nicht gegeben. Darauf kann heute aufgebaut werden.
Kategorien: Arbeitsmarkt, Jobs, Kurzarbeit
Finden Sie einen neuen Job auf EUjob24!
Jeder dritte Mensch in Deutschland ist unzufrieden mit seinem Job. Viele Arbeitnehmer sind sogar fest davon überzeugt, dass sie grundsätzlich den falschen Beruf ergriffen haben. Wer seine Berufswahl bereut, kann bei guter Vorbereitung trotz seines Alters einen Neuanfang wagen.
Seien Sie sich sicher über ihre Karrierewünsche und wagen Sie einen Neuanfang- wenden Sie sich an uns- wir helfen mit der richtigen Jobwahl!
Im an aktuellen Stellenangeboten reichen Job-Katalog von EUjob24 findet jeder Arbeitnehmer problemlos den passenden Traumjob.
Unabhängig welche Begabungen, fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, Leistungen und Erfolge Sie bisher erzielt haben- Sie finden garantiert einen potenziellen Arbeitsplatzanbieter.
Wenn Ihre Stärken im Umgang mit Menschen, Maschinen oder Materialien, Zahlen, Ideen oder künstlerischen Dingen liegen- auf EUjob24 sind Sie gut aufgehoben. Erstellen Sie völlig kostenfrei ein Suchprofil und werden Sie von Privatpersonen oder Unternehmen gefunden.
Auf EUjob24 bekommt jeder Gewünschte eine feste Arbeitsstelle oder eine kurzfristige Beschäftigung in allen Branchen.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Aushilfen, Branchen, Erntehelfer, Freiberufler, Heimarbeit, Hilfspersonal, Ingenieure, Jobs, Kurzarbeit, Minijob, Saisonarbeit, Stellenangebot, Technische Berufe, Teilzeit, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland, Vollzeit, Zeitarbeit
Als Minijobber im Privathaushalt arbeiten
Minijobs in privaten Haushalten sind eine Form der geringfügigen Beschäftigung z.B. für Studenten.
Vielen Familien, Alleinerziehenden oder Singles fehlt die Zeit, alle dringenden Hausarbeiten zu erledigen, wenn sie nach einem langen anstrengenden Arbeitstag im Unternehmen oder im Büro nach Hause kommen. Auch bejahrte Menschen, bzw. Rentner brauchen Unterstützung. Lebensmittel einkaufen, Wohnung oder Haus aufräumen, Geschirr spülen, Frühstück, Mittagessen und Abendessen zubereiten, Putzen, Staubsaugen, Waschen und Bügeln sind die nötigen Haushaltspflichten. Für die Erziehung der Kinder braucht man auch genug Zeit.
Der Minijobber übernimmt die von den Familienmitgliedern ausführenden Dienstleistungen. Im Gegensatz zu gewerblichen Minijobs zahlt der Arbeitgeber geringere Pauschalbeiträge. Die Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung betragen jeweils 5%. Dazu kommen noch Umlagen zum Ausgleichsverfahren in Höhe von 0,1% und eine einheitliche Pauschalsteuer in Höhe von 2%. Die Beiträge für die Unfallversicherung betragen bundeseinheitlich 1,6% der Arbeitsentlohnung. Die Einnahmen werden im Haushaltsscheckverfahren durch Einzugsvollmacht vom persönlichen Konto des Arbeitgebers von der Minijob-Zentrale eingezogen.
Kategorien: Altenpflege, Arbeitgeber, Haushaltshilfe, Heimarbeit, Hilfspersonal, Jobs, Kurzarbeit, Minijob, Teilzeit, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
EUjob24- professionelles Job-Netzwerk für Ost- und Westeuropa
Auf EUjob24, der Anzeigenplattform mit reichhaltigen aktuellen Stellenangeboten, treffen sich einfache Absolventen, Studenten aller Fachrichtungen und Lehranstalten, Berufsanfänger, Berufserfahrene oder Weiterbildungsinteressenten ohne Altersbeschränkung. So auch hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus West- und Osteuropa, die in nationalen oder internationalen tätigenden Klein-, Mittel- oder Großunternehmen eine Arbeitsstelle finden können. Es sind nämlich in der letzten Zeit immer mehr deutsche Firmen auf Personalsuche in den nächsten Zukunftsmärkten Europas.
Auch viele Privathaushalte suchen eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) oder eine Hilfskraft (Nachhilfelehrer, Gärtner u.ä.) als Nebenjob (Putztätigkeiten, Arbeit in Bars, Cafés u.ä.), die somit ein zusätzliches Einkommen erhalten können, auch wenn sie hauptberuflich bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt sind.
Eine Tätigkeit in der Baubranche bei einem Bauvorhaben im jeweiligen Berufsfeld oder eine auf dem Land als Hilfskraft arbeitende Person bei der Gemüseernte (z.B. Spargelstechen) in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder in anderen EU-Ländern kann problemlos und schnell über unsere Kontaktplattform bei vielen Arbeitgebern gefunden werden.
Das Job-Netzwerk EUjob24 mit technischem Support hilft Ihnen automatisch bei der schnellen und effizienten Suche nach geeigneten, kompetenten und preiswerten Arbeitskräften in jeder beliebigen Branche. Es bietet jedem Interessenten eine professionelle und kostengünstige Personal- oder Arbeitsbeschaffung.
Unter anderem haben Sie die Möglichkeit, mit den für Sie interessanten und zahlreichen Bewerbern, Arbeitgebern oder Arbeitnehmern in direkten Kontakt zu treten. Bewerben Sie sich oder erkundigen Sie sich über die präsenten Stellenanzeigen auf der Seite, welche Sie auch selbst völlig kostenlos und in unbegrenzter Anzahl inserieren können, um passende Kandidaten für diese Arbeit zu finden.
Melden Sie sich kostenlos an und tragen Sie einfach Ihre persönlichen Daten und Informationen über Ihre Berufserfahrung und Ausbildung in das Kontaktformular ein, die dann an den entsprechenden Arbeitnehmer oder bzw. Arbeitgeber weitergeleitet werden. Finden Sie Ihren neuen Arbeitsplatz in einer renommierten Firma, in der Sie es wünschen zu arbeiten oder stellen Sie neue Mitarbeiter ein, die Ihr Unternehmen zum Blühen bringen, im Haushalt helfen oder Ihre Familienangehörige betreuen.
Wir haben Berufe aus folgenden Branchen anzubieten:
Bau-/ Metall-/ Holzwesen
Babysitter/Tagesmütter
Bankwesen / Versicherung
Bildungswesen / Lehre
Dienstleistungen Heimarbeit / Handwerk
Forschung / Entwicklung
Gestaltung / Designer
Immobilien
Informationstechnologie / Programmierung
Jura / Rechtswesen
Landwirtschaft / Forstwirtschaft / Umwelt
Logistik / Lager / Zustellung
Management / Personal
Marketing / Werbung / PR
Medien / Verlag
Medizin / Pharmazie
Öffentlicher Dienst / Administration
Produktion / Fertigung
Rechnungswesen / Finanzen
Sekretariat / Fremdsprachen
Sicherheitsdienst / Schutz
Technische Berufe / Elektronik
Telekommunikation / Agenten
Tourismus / Hotel / Gastronomie
Transport / Zustellung / KFZ
Unterhaltung / Kunst / Kultur
Vertrieb / Verkauf /Beschaffung
Wellness / Schönheit / Sport
Die OMK24 Projektgesellschaft mbH betreibt die Online-Plattform EUjob24, auf der Arbeitsplätze angeboten und gesucht werden können.
EUjob24 hat ein Unternehmensprofil beim Netzwerk
.
Kategorien: Altenpflege, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsmarkt, Aushilfen, Babysitter, Baubranche, Branchen, Erntehelfer, Freiberufler, Haushaltshilfe, Heimarbeit, Hilfspersonal, Ingenieure, Jobs, Kurzarbeit, Minijob, News, Saisonarbeit, Stellenangebot, Technische Berufe, Unternehmen in Deutschland, Zeitarbeit
Die Arbeitskosten in der deutschen Privatwirtschaft steigen
Die Arbeitskosten in der Privatwirtschaft in Deutschland lagen 2009 im Vergleich mit Europa im oberen Drittel. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass die Lohnnebenkosten dagegen unter dem europäischen Durchschnitt blieben.
Die Arbeitgeber zahlten im Jahr 2009 in der Privatwirtschaft im Durchschnitt 30,90 Euro für eine geleistete Stunde Arbeit. Dänemark hatte die höchsten (37,40 Euro), Bulgarien die niedrigsten (2,90 Euro) Arbeitskosten für je geleistete Arbeitsstunde. Deutschland liegt insgesamt bei den Kosten im EU-Vergleich an 8. Stelle.
Das verarbeitende Gewerbe wies eine Arbeitsstunde in Deutschland im letzten Jahr im Schnitt 35,60 Euro auf. Damit lag Deutschland in dieser Branche hinter Belgien mit 38,50 Euro und Dänemark mit 35,90 Euro auf Platz drei in der Europäischen Union.
Die Branche der Energieversorgung besaß die höchsten Arbeitskosten in Deutschland – 50,30 Euro je Arbeitsstunde. Im Gastgewerbe zahlten die Arbeitgeber die niedrigsten Arbeitskosten (16,10 Euro).
Die Arbeitskosten setzen sich aus Bruttogehältern und Bruttolöhnen und Lohnnebenkosten zusammen. Im vergangenen Jahr zahlten die deutschen Arbeitgeber 32 Euro Lohnnebenkosten auf 100 Euro Bruttolohn und Bruttogehalt. Damit befand sich Deutschland unter dem durchschnittlichen Wert in Europa von 36 Euro und besetzte bei den Lohnnebenkosten mit Platz 13 innerhalb der Europäischen Union einen mittleren Rang. In Frankreich fielen zum Beispiel auf 100 Euro Lohn zusätzlich 50 Euro Lohnnebenkosten, in Malta entfielen bloß 9 Euro.
Die erhöhte Kurzarbeit und die starke Verkürzung von Überstunden brachten die Arbeitskosten in Deutschland auf einen neuen Rekordstand. Im Vergleich zum Jahr 2008 war ein Zuwachs auf 4,1 Prozent zu beobachten. 2008 belief sich der Zuwachs auf 2,6 und 2007 auf 0,7 Prozent.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitsmarkt, Branchen, Gehalt in Osteuropa, Jobs, Kurzarbeit, Uncategorized
Die weitere Entwicklung der Kurzarbeit
Die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (Christlich Demokratische Union) ist für die Entwicklung der Kurzarbeit. Eine eingebrachte Gesetzvorlage sieht eine Fristverlängerung um 24 Monate vor. Die Bundesagentur für Arbeit stimmt dem Vorschlag zu.
Die deutsche Bundesregierung ist bei der Bekämpfung der Krise auch weiterhin für Kurzarbeit. Frau Ursula von der Leyen will bis Ende 2010 durch Kurzarbeit die Unternehmen entlasten, um Arbeitsentlassungen zu entgehen.
Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt die sozialen Beiträge auf Kurzarbeit bis Juni 2012. Die alte Gültigkeitsfrist würde Ende 2010 ablaufen. Die Mehraufwände für die Bundesagentur für Arbeit betragen 920 Mio. Euro.
“Ich hoffe, dass die Beschäftigungsbrücke Kurzarbeit weiter tragfähig bleibt”, kommentierte die Vorsitzende des BA-Verwaltungsrates, Politikerin der Partei Bündnis 90/Die Grünen Annelie Buntenbach. “Entlassungen in die Arbeitslosigkeit wären allemal teurer.”
Annelie Buntenbach meint, die Mehrkosten sollten auf den Steuerzahlern liegen und nicht auf den Beitragszahlern in der Arbeitslosenversicherung. “Auch in 2011 werden wir nicht ohne Rückendeckung des Finanzministers auskommen”, sagte Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB.
Kategorien: Erntehelfer, Jobs, Kurzarbeit, News
Saisonstart der Spargelernte. Die tätigen Spargelbauern
In vielen Bundesländern startet die Spargelernte
Im Frühling beginnt die Spargelzeit: Der Winterfrost hat dem Edelgemüse nicht geschadet. Die Spargelbauern werden auch in diesem Jahr Saisonarbeiter aus Osteuropa zur Hilfe nehmen.
Die Spargelbauern starten mit Optimismus in die kommende Spargelsaison. „Im Moment sieht alles gut aus“, erklärt Hans-Dieter Stallknecht vom Deutschen Bauernverband. Der Umsatz der Spargelbauern mit ihrem angepflanzten Gemüse beträgt ca. 400- 500 Mio. Euro pro Saison. Durchschnittlich konsumiert jeder Deutsche um die 1,5 kg Spargeln im Jahr.
Der vergangene lange Winter war recht kalt, er konnte aber nichts antun, was dem Gemüse schaden würde. “Je tiefer der Spargel schläft, desto ausgeschlafener startet er ins Frühjahr”, kommentiert Simon Schuhmacher- Geschäftsführer des Verbands der Süddeutschen Spargel- und Erdbeeranbauer.
Die Spargelbauern erwarten nun wolkenloses warmes Wetter bis zum Johannistag, dem 24. Juni (Saisonende). “Eine Temperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius und viel Sonnenschein wären optimal”, sagt der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt. Bei solchen Wetterbedingungen hätte man in der Saison pro Hektar ca. 150 kg Spargel täglich stechen können. Die gegenwärtigen Preise für ein Kilo Spargel bis zu 10 Euro sind noch zu groß. Die Experten rechnen mit 5-7 Euro fürs Kilo in den nächsten Wochen.
Man kann nicht genau sagen, wie viel Spargelbauern in Deutschland tätig sind, weil eine Menge von Ihnen nebenbei noch anderes Gemüse anbaut. Es könnten freilich einige Tausend sein. Wichtige Regionen mit Spargelanbau liegen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Auf 19 000 ha Anbauflächen werden rund 90 000 t geerntet. Noch 30 000 t werden nach Deutschland aus Polen, Spanien und Griechenland exportiert, damit die Deutschen ihren Spargel-Appetit stillen können.
Das Spargelstechen ist keine einfache Arbeit, für die die meisten Farmer auch heuer Tausende osteuropäische Saisonarbeiter heranziehen werden. In den ersten drei Monaten des Jahres 2010 bekam die Bundesagentur für Arbeit ca. 84 000 Anforderungen für Arbeiter aus dem Ausland in der Landwirtschaft. Der Großteil von ihnen kommt aus Polen und Rumänien, meint eine Vorsitzende der Nürnberger Behörde.
Ein Spargelstecher macht 7-8 kg pro Stunde nach den Worten der Vereinigung der niedersächsischen Spargelanbauer. 90 % der über 900 Spargelbauern aus Niedersachsen sind ihre Mitglieder. Besonders wichtig ist, dass die Stangen dann gestochen werden müssen, wo sie die Erdkrume noch nicht durchgestoßen haben.
Nur in dem Fall werden die Spargelköpfe weiß sein. Kleine Risse auf der Erdkruste kündigen an, dass die Stangen schon reif zum Stechen sind. Die Spargelstange darf nicht zu lang abgestochen werden, da die Gefahr besteht, dass man zu nah an die Wurzel kommt und die Wurzel beschädigt wird.
Kategorien: Arbeitnehmer, Aushilfen, Erntehelfer, Jobs, Kurzarbeit, Saisonarbeit, Stellenangebot, Teilzeit, Vollzeit