Alle Artikel der Kategorie Jobs
Jobboom in Deutschland. Jobstellen in der Zeitarbeitsbranche
Das deutsche Jobwunder, das so viele Menschen wie nie zuvor in Arbeit gebracht hat, löst Verwunderung und Erstaunen aus. Der Jobboom verdankt sich vor allem der Agenda 2010. Das große Plus an Erwerbstätigen hat viel mit solcher Beschäftigung zu tun, die nicht typisch ist (Zeitarbeit, Minijobs). Die Zahl der normalen Arbeitsverhältnisse, also unbefristeter Arbeitsstellen, ist in der Bundesrepublik rückläufig. Das Statistische Bundesamt erfasst auch geringfügig Beschäftigte, denn es gelten alle als erwerbstätig, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Außerdem werden die beschäftigten Arbeiter dazugerechnet, die einer auf wirtschaftlichen Erwerb ausgerichteten Tätigkeit nachgehen. Es ist nicht normal, wenn jede dritte Jobstelle in der Zeitarbeitsbranche entsteht. Es wird sich demnächst zeigen, wie nachhaltig die Arbeitsplätze sind, die in letzter Zeit geschaffen wurden.
Kategorien: Jobs
Arbeitsplätze im Gesundheitswesen. Neue Arbeitsstellen
Im Jahr 2010 gab es im Gesundheitswesen mehr Arbeitsplätze als im Jahr 2009.
Zusätzliche Arbeitsplätze gab es vor allem in den Dienstberufen: Hier stieg die Zahl der Ärzte und die Zahl der Gesundheitspfleger und Krankenpfleger. In den sozialen Berufen gab es auch einen Beschäftigungsanstieg. In der Altenpflege wurden zusätzliche Arbeitsstellen geschaffen. In den Berufen des Gesundheitswesens (z.B. Verwaltungsfachleute, Reinigungskräfte) gab es mehr Arbeitsplätze als im Jahr zuvor.
Im Jahr 2010 arbeiteten ein Paar Millonen Beschäftigte in der ambulanten und in der stationären oder teilstationären Gesundheitsversorgung. Gegenüber 2009 erhöhte sich die Beschäftigtenzahl in den ambulanten Einrichtungen. Eine große Steigerung gab es hier in Praxen sonstiger medizinischer Berufe und in der ambulanten Pflege. In den stationären und teilstationären Einrichtungen stieg die Beschäftigtenzahl. Vor allem gab es hier Zuwächse in den Krankenhäusern und in der stationären und teilstationären Pflege. Die Zahl der Beschäftigten stieg in den übrigen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Ein Teil der im gesundheitswesen Beschäftigten war teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Die Zahl der Vollkräfte erhöhte sich gegenüber 2009.
Kategorien: Altenpflege, Hilfspersonal, Teilzeit
Ingenieuer-Arbeitsstellen. Ingenieurmangel in Unternehmen
Im November 2011 ist die Zahl der arbeitslosen Ingenieure gesunken. Dies ist der tiefste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl der offenen Arbeitsstellen im Vergleich zum Oktober lag niedriger. Die Ingenieurlücke ist auf mehrere Tausend gesunken. Für Unternehmen ist immer noch schwer, Ingenieure zu finden.
Das Einstiegsgehalt vollzeittätiger Ingenieure mit Hochschulabschluss ist höher als bei Wirtschaftswissenschaftlern mit Hochschulabschluss. Das durchschnittliche Einkommen von erwerbstätigen Ingenieuren ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum ersten Vorjahreshalbjahr gestiegen.
Der Ingenieurmangel trifft besonders Unternehmen, die Maschineningenieure und Fahrzeugbauingenieure beschäftigen. Betroffen sind auch die Elektroingenieure sowie die sonstigen Ingenieure. Regional ist vor allem Süden Deutschlands betroffen.
Kategorien: Ingenieure
Arbeitsstellen in europäischen Airports
Im Jahr 2012 gibt es drei große europäische Airports-Eröffnungen: “Willy Brandt” an der südlichen Stadtgrenze Berlins, der Flugsteig A-Plus in Frankfurt das Terminal Skylink in Wien.
Heinemann, der Duty Free Shopbetreiber, bereitet sich auf den Start in allen drei Flughäfen vor. Das Hamburger Unternehmen nimmt zahlreiche neue Shops in Betrieb. Heinemann Duty Free richtet sein besonderes Augenmerk auf die Rekrutierung und Ausbildung von neuen Mitarbeitern. Das Unternehmen wird neue Arbeitsstellen für die Verkaufsflächen schaffen.
Es werden Mitarbeiter mit Erfahrung im Einzelhandel und Auszubildende gesucht. Die Mitarbeiter müssen gute und vielfältige Sprachkenntnisse besitzen, da sie an den Flughäfen jeden Tag verschiedenen Nationalitäten begegnen werden. Im idealen Fall können die Mitarbeiter die Kunden auf solchen Sprachen wie Russisch, Französisch, Japanisch oder Chinesisch beraten.
Das Familienunternehmen Heinemann Duty Free gemeinsam mit Claus Heinemann betreibt Travel Value & Duty Free Shops, Fachgeschäfte und Boutiquen. Weltweit arbeiten bei Heinemann mehrere Tausend Mitarbeiter.
Kategorien: Jobs
Jobstellen in neu gegründeten Unternehmen
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden über 74.500 Betriebe innerhalb Deutschlands gegründet. Außerdem wurden in diesem Zeitraum fast 150.000 Kleinunternehmen gegründet.
Die Ergebnisse stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis).
Kategorien: Jobs
Unternehmen fehlen Arbeitskräfte aus dem Ausland
Über 5% der Führungskräfte, die in deutschen Unternehmen arbeiten, kommen aus dem Ausland. Bei größeren Unternehmen mit über 900 Mitarbeitern sind es knapp 9-11%. In Kleinunternehmen sind zwischen 2% und 6% ausländische Führungskräfte tätig.
Wegen des demografischen Wandels fehlen vielen Unternehmen die qualifizierten Arbeitskräfte. “In einer solchen Situation müssen wir exzellente Bewerber aus dem Ausland anlocken”, sagt Personalexperte Stephan Penning, Gründer und Geschäftsführer des gleichnamigen Beratungsunternehmens.”Das funktioniert aber nicht, wenn unsere Führungsfunktionen bisher so gut wie gar nicht internationalisiert sind. Ausländische Arbeitskräfte haben es in Deutschland immer noch schwerer, in die Chefetage zu kommen”, kommentiert Penning weiter.
Klar strukturierte Einarbeitungsprogramme und Trainingsprogramme sind vor allem in mittelständischen deutschen Unternehmen noch nicht flächendeckend vorhanden. Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland hat noch keine solcher Programme aufgelegt.
Über 35% der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine Job-Rotation an, damit sie die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens kennenlernen. Jedes zweite Großunternehmen hat so was für die Karriereverläufe seiner Mitarbeiter vorgesehen.
Die Integration der Familie hat für qualifizierte Mitarbeiter also potenzielle Fachkräfte und Führungskräfte eine große Bedeutung. Ein Viertel der Unternehmen bietet Jobangebote für den Partner und betriebliche Kinderbetreuung an. Bei Kleinunternehmen mit bis 250 Mitarbeitern ist dies seltener ausgeprägt. Über 6% der mittelständischen Unternehmen haben eine betriebliche Kinderbetreuung eingerichtet.
“Unternehmen müssen sich heute zukunftsorientiert aufstellen. Dazu gehört, schon jetzt stärker nach Talent als nach Fachkompetenz einzustellen, um diese Talente bei der Zuspitzung des demografischen Wandels zur Verfügung zu haben. Dazu gehört aber auch zusätzliches Personal aus dem Ausland anzuwerben – denn nur die Deutschen selbst werden Deutschland als führende Wirtschaftskraft nicht in gewohnter Tradition fortführen können”, sagt Penning.
Die Ergebnisse kommen aus einer aktuellen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach von 501 deutschen Unternehmen im Auftrag der Personalberatung Penning Consulting hervor.
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Jobstellen in Gastgewerbeunternehmen
Die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland setzten im Juni dieses Jahres mehr um als im gleichen Monat im Vorjahr. Im Vergleich zum Mai 2011 war der Umsatz im Gastgewerbe im Juni dieses Jahres kalender- und saisonbereinigt nominal und real höher.
Die Unternehmen des Beherbergungsgewerbes erzielten im Juni dieses Jahres einen größeren Umsatzzuwachs als im Vorjahresmonat. Die Gastronomie setzte nominal mehr um als im gleichen Monat im Vorjahr.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
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Hochschulabsolventen in Deutschland
Deutsche Hochschulabsolventen in Deutschland blicken weniger optimistisch in ihre berufliche Zukunft als chinesische Studierende. Drei Viertel der chinesischen Studenten bewerten ihre persönlichen Karriereaussichten mit “sehr” oder “eher zuversichtlich” (über 60% bei den deutschen Studenten). Bei der Karriereplanung gibt es auch Unterschiede. Mehr als die Hälfte der chinesischen Studenten plant einen Karriereaufstieg innerhalb eines Bereichs oder einer Abteilung. Fast 60% der deutschen Befragten stellen sich einen Karriereaufstieg in verschiedenen Bereichen eines einzigen Unternehmens vor.
Rund ein Fünftel der deutschen Hochschulabsolventen strebt eine Karriere als hoch spezialisierter Experte in einer einzigen Abteilung ohne an Personalverantwortung (rund ein Drittel bei den chinesischen Studenten). Über die Hälfte der deutschen Studierenden bewertet die persönliche Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich als “gut” bis “sehr gut”. Diese Einschätzung teilt nur ein Drittel der chinesischen Studenten.
Das sind Ergebnisse der “Continental-Studentenumfrage”, die in diesem Jahr unter rund 1.000 angehenden Ingenieuren, Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern durchgeführt wurde.
Chinesische und deutsche Absolventen der Hochschulen sind bereit, nach dem Studium zwei – drei Jahre im Ausland zu arbeiten. Die USA sind Spitzenreiter bei den chinesischen Studierenden: (über 60,0%). Für über 60,0% sind europäische Länder ebenfalls sehr attraktiv. Die deutschen Studierenden würden in der Schweiz (fast 58,0%) und die USA (über 48,0%) einen annehmen. In Russland würden fast 11,0% und in China fast 15,0% der deutschen Studierenden arbeiten. Für einen Job nach Deutschland würden fast 44,0% der chinesischen Befragten kommen. Über 15,0% der chinesischen Studierenden würden in Brasilien, über 14,0% in Russland und zwischen 10 und 12 Prozent in Indien eine Tätigkeit ausüben.
Über 40% der deutschen und fast 60% der chinesischen Studierenden schätzen, dass bis 20% der gesamten Arbeitszeit für Weiterbildungen aufgewendet werden muss. Ungefähr ein Viertel der Hochschulabsolventen in Deutschland erwartet mehr als 20% Weiterbildungsaufwand.
Fast 40% der deutschen Hochschulabsolventen und über 42% der chinesischen Hochschulabsolventen sehen den Arbeitgeber in der Pflicht, die Kosten für die Weiterbildung zu tragen. Rund ein Fünftel der deutschen und rund ein Viertel der chinesischen Befragten sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Kosten der Weiterbildungsmaßnahmen gleich teilen. Rund ein Viertel der deutschen und rund ein Fünftel der chinesischen Studierenden erwarten, dass der Arbeitgeber die Kosten allein trägt. Unter den über 11,0% deutschen Befragten erwarten, dass der Staat für Weiterbildungskosten aufkommt.
Continental beschäftigt in der ganzen Welt über 150.000 Mitarbeiter. Continental stellt weltweit jährlich ca. 1.500 Hochschulabsolventen und Young Professionals ein (400 in Deutschland). In diesem Jahr wird der internationale Automobilzulieferer hauptsächlich Chemiker, Maschinenbauer und (Elektro-)Ingenieure rekrutieren.
Weltweit hat das Unternehmen 260 Universitäten. Pro Jahr starten rund 600 junge Menschen in eine Ausbildung bzw. Bachelor-Studium. In Deutschland bietet Continental 18 duale Studiengänge und 20 Ausbildungsgänge an.
Kategorien: Ingenieure
Fachkräftemangel in der deutschen Bauindustrie
Im Maschinenbau, im Fahrzeugbau und in der Elektroindustrie gibt es einen Mangel an Ingenieuren. In der deutschen Bauindustrie gehen auch die qualifizierten Führungskräfte aus.
Laut den Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Juli dieses Jahres auf ca. 1.790 offene Arbeitsstellen für Bauingenieure über 2.800 arbeitslose Bauingenieure gekommen. Das ist die niedrigste Zahl an Arbeitslosen und das höchste Stellenangebot für Ingenieure in der Baubranche seit über zehn Jahren. Die Meldequote für vakante Ingenieurstellen liegt bei über 14%. Die Zahl der vakanten Jobstellen ist sechs Mal höher.
Der Fachkräftemangel entwickelt sich auch in der Bauwirtschaft. Laut einer Umfrage des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) fühlen sich über 39 % der Bauunternehmen von der Fachkräftelücke bedroht. Nach den Resultaten einer vom ifo Institut durchgeführten Umfrage klagt jedes achte Bauunternehmen über eine immer mehr zunehmende Abwerbung von eigenen Arbeitskräften durch andere Bauunternehmen.
Vor zehn Jahren waren fast 38% der Bauingenieure über 45 Jahre, jetzt sind es 46%. Obwohl sich heute mehr junge Leute für ein Studium des Bauingenieurwesens entscheiden, werden sie auf die Dauer die Bauingenieurlücke nicht schließen können.
Kategorien: Ingenieure
Entwicklung der Automobil- und Luftfahrtindustrie
Rücker AG (Entwicklungsunternehmen für die internationale Automobil- und Luftfahrtindustrie) hat in den ersten sechs Monaten laufenden Jahres vom Nachfrageanstieg für technologische Dienstleistungen deutlich profitiert. Der Umsatz des börsennotierten, international tätigen Ingenieurdienstleisters ist in diesem Zeitraum um über 17% auf über 85 Millionen Euro gewachsen. Der Umsatzzuwachs im Inlandgeschäft ist besonders deutlich ausgefallen.
Das EBIT hat im ersten Halbjahr 2011 um fast 55% auf über 4,0 Millionen Euro zugelegt. Nach den ersten sechs Monaten 2011 verbleibt nach Steuern und Zinsen ein Überschuss von zweieinhalb Millionen Euro. Die gesamte Auftragssumme betrug über 2,0 Millionen Euro. Ende Juni belief sich Mitarbeiterzahl auf über 2.250 Beschäftigte. Derzeit sucht das Unternehmen über 500 neue Ingenieure.
Quelle: Rücker AG
Kategorien: Ingenieure