Alle Artikel der Kategorie Branchen

Investitionen in das Fachwissen der Mitarbeiter

01. September 2011

Fast 88% der Versicherungsentscheider wollen in den kommenden drei Jahren gezielt in das Fachwissen ihrer eigenen Mitarbeiter investieren. Gegenüber dem Jahr 2008 macht das ein Plus von über 10 Prozentpunkten.
In Deutschland stehen immer weniger qualifizierte Berufsanfänger zur Verfügung. Für Unternehmen stellen vor allem Abiturienten großes Interesse dar. Die Abiturienten entscheiden sich meist für ein Studium und nicht für eine Ausbildungsstelle.
Die Mitarbeiter verfügen oft ungenutzte Fähigkeiten, die dem Unternehmen einen Nutz bringen könnten. Eine Datenbank, die einen Überblick über die ruhenden Qualifikationen der Mitarbeiter schafft, könnte den Personalern helfen zu erkennen, welche Ressourcen es bereits im Unternehmen gibt. Der Unternehmenschef könnte dann erfahren, welche Vorlieben der Mitarbeiter hat, ihnen entgegenkommen, und ihn so an das Unternehmen stärker binden.
Der Vertrieb leidet besonders unter dem Fachkräftemangel. Den Versicherungsmaklern ist es recht schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und Nachwuchskräfte für die Versicherungsbranche anzuwerben.
Die Ergebnisse kommen vom aktuellen “Branchenkompass 2011 Versicherungen” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

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Steigerung der weltweiten Fahrzeugverkäufe

31. August 2011

Der tschechische Automobilhersteller SKODA hat das erste Halbjahr 2011 mit neuen Bestwerten bei Umsatz und Ertrag abgeschlossen. Zwischen Januar und Juni 2011 stieg der Umsatz um mehr als ein Viertel. Das Operative Ergebnis legte von Januar bis Juni um über 80,0%. Die Auslieferungen an Kunden stiegen um über 20,0% zu.
Skoda plant, die weltweiten Fahrzeugverkäufe bis 2018 auf anderthalb Millionen zu steigern. Das Unternehmen wird seine Position auf den internationalen Märkten ausbauen.
Die Umsatzerlöse des Unternehmens stiegen um über 25,0%. Das operative Ergebnis lag um über 81,0% über dem im gleichen Zeitraum im Jahr 2010 und erreichte mehr als 400 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern betrug fast 390 Mio. Euro. Die Netto-Liquidität konnte im ersten Halbjahr 2011 auf zwei Milliarden. Euro verbessert werden. Die Investitionen von Skoda erhöhten sich auf über 117 Mio. Euro.

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Große Handwerksbetriebe in Deutschland

31. August 2011

Große Handwerksbetriebe Deutschlands setzen auf neue Organisations- und Finanzierungsmodelle und wachsen zu großen Ketten.
Fielmann (Augenoptik), A.T.U. (Kraftfahrzeug-Zubehör, Autoersatzteile, Reifen) und Daimler Vertrieb (Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge) sind die umsatzstärksten Handwerksbetriebe in Deutschland. Diese Unternehmen stehen an der Spitze der 1000 größten Handwerkern in Deutschland.
Der Gesamtumsatz von den 1000 größten Handwerksunternehmen beträgt über 35,5 Mrd. Euro.
Die Gebäudereinigerbranche durch solche große Firmen vertreten wie die Unternehmen Dussmann und Piepenbrock. Piepenbrock ist zu einer Unternehmensgruppe mit mehr als 25.000 Mitarbeitern gewachsen.
Die Bauhandwerksbranche stellt fast ein Drittel aller Großunternehmen. Dann folgen Gebäudereiniger, Bäcker/Konditoren, Kfz-Techniker, Elektrotechniker.

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Stammarbeitsplätze in der Metallindustrie

24. August 2011

Die Einbußen, die die deutsche Metallindustrie von der Wirtschaftskrise erlitten hat, sind fast aufgeholt. Seit dem Wendepunkt nach der Krise (April 2010) sind in der Metallindustrie über 100 000 Stammarbeitsplätze entstanden. Bis zum Ende dieses Jahres sollten noch 60.000 bis 80.000 Mitarbeiter hinzukommen.
Die gute Entwicklung der deutschen Industriefirmen lässt sich mit der die Nachfrage der Welt deckendem Produktportfolio erklären. „Wir sind in den Bereichen an der Spitze, in denen die Welt einen besonderen Bedarf hat: Technologie zur Ressourceneinsparung, Mobilität, Infrastruktur, Energieeffizienz, Umweltschutz”, sagte Martin Kannegiesser, deutscher Verbandsfunktionär, Unternehmer, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall (Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e. V.). Dank diesem Produktportfolio, das die weltweiten Marktbedürfnisse deckt, profitiert die deutsche Metallindustrie und ist deshalb in kurzer Zeit aus der Krise gekommen.

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Arbeitgeberimage von deutschen Unternehmen

20. August 2011

Laut Ergebnis der im Mai 2011 durchgeführten HORIZONTJobs-Studie “Arbeitgeberimage von Unternehmen” haben Autohersteller das beste Arbeitgeberimage. Im Rahmen der Studie wurden 1.081 Arbeitnehmer aus der Branche der Kommunikation befragt.
Platz 1 (aus insgesamt 21 verschiedenen Unternehmen) besetzt BMW. Danach folgen Daimler, Audi und Volkswagen (Platz 2 bis 4). Auf Platz 9 ist Henkel, Platz 10 Unilever, auf Platz 12 Procter & Gamble und auf Platz 17 die Deutsche Telekom.
Rund 90% der Befragungsteilnehmer legen besonderen Wert auf ein gutes Betriebsklima und ein gutes Image in der Fachpresse. Für über 70,0% stehen gute Karrieremöglichkeiten, für über 70,0% ein attraktives Gehaltsniveau, für fast 67,0% eine ausgewogene Work-Life-Balance oben auf der Wunschliste. Im Mittelfeld rangieren die Sicherheit des Arbeitsplatzes, soziale Verantwortung sowie ein gutes Image in der Öffentlichkeit. Für über 22,5% der Arbeitnehmer Prozent ist von großer Bedeutung, international arbeiten zu können. Für über 20,5% sind geregelte Arbeitszeiten wichtig.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Der dfv beschäftigt 890 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erzielte er einen Umsatz von 128,2 Mio. Euro.

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Entwicklung der mittelständischen Unternehmen

11. August 2011

Deutsche Mittelstandskooperationen im Einzelhandel und Handwerk befinden sich weiter auf Wachstumskurs, sie sind aber auch vom Fachkräftemangel betroffen. In jeder dritten Kooperation können offene Stellen nicht qualifiziert besetzt werden.
Im zweiten Vierteljahr gab es eine gute wirtschaftliche Bilanz im Mittelstand. 76% der Verbundgruppen konnten ihr Umsatzvolumen steigern. Für das dritte Vierteljahr erwarten59% der Kooperationen einem Umsatzplus. Die Lage des Ertrags entwickelte sich auch positiv. 54% der Verbundgruppen konnten ihre Gewinne im zweiten Vierteljahr steigern. Jede zweite Gruppe rechnet auch auf steigende Erträge im dritten Vierteljahr.
35% der Kooperationen mussten im letzten Vierteljahr offene Stellen unbesetzt lassen. 77% der Kooperationen wollen den Einsatz bei der Weiterbildung eigener Mitarbeiter verstärken, 54% sich intensiver bei der Ausbildung junger Menschen engagieren.
Die Ergebnisse kommen aus einer Umfrage von 70 Kooperationszentralen aus 14 verschiedenen Branchen.

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Jobs in der Branche Forschung und Entwicklung

19. Juli 2011

Eine Umfrage des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ergab, dass Unternehmen in Deutschland im laufenden Jahr deutlich mehr für Forschung und Entwicklung ausgeben werden als im vergangenen Jahr. Drei Viertel der Unternehmen wollen ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung steigern, ein Drittel der wollen die FuE-Ausgaben sogar deutlich.

Laut Planangaben im Herbst letzten Jahres stiegen die FuE-Ausgaben der deutschen Wirtschaft im Jahr 2010 um 4,4% bzw. auf 58,4 Mrd. Euro. Für dieses Jahr wird auch ein vergleichbarer Zuwachs erwartet. “Die Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft”, sagt Andreas Kladroba, Geschäftsführer der Stifterverband-Wissenschaftsstatistik.

“Die deutsche Wirtschaft hat die Krise gut überstanden und befindet sich wieder auf einem stabilen Aufwärtspfad”, so Andreas Kladroba.
Der FuE-Frühindikator gibt die Wirtschaftserwartungen wieder. Er stützt sich dabei auf der Einschätzung von ungefähr 1.000 Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen, die rund 20% der FuE-Ausgaben der Wirtschaft repräsentieren.

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Einzelhandelsunternehmen in Deutschland

02. Juni 2011

Laut Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten deutsche Einzelhandelsunternehmen im April 2011 nominal 5,1 Prozent und real 3,6 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum im Jahr 2010. Gegenüber dem März 2011 ist der gesamte Umsatz im nächsten Monat (April) nominal um 0,9 Prozent und real um 0,6 Prozent gestiegen (Saison- und Kalendereffekte berücksichtigt).

Im April 2011 setzte der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren nominal 5,8 Prozent und real 4,3 Prozent mehr um als im gleichen Vorjahresmonat. Der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten lag im April 2011 im Vergleich zum April 2010 nominal um 6,2 Prozent und real um 4,7 Prozent höher. Im April laufenden Jahres wurde im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln nominal 1,3 Prozent mehr und real 0,3 Prozent weniger als im gleichen Monat im Jahr 2010 umgesetzt.

Im April 2011 erzielte der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln nominal 4,6 Prozent und real 3,7 Prozent höhere Umsätze als im April vergangenen Jahres. Die Umsätze aller Unterbranchen lagen nominal und real über den Werten des vorigen Jahres.

Zwischen den Monaten Januar und April 2011 setzte der Einzelhandel nominal 2,6 Prozent und real 1,1 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum im Jahr 2010.

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Fach- und Führungskräfte in der Versicherungsbranche

30. Mai 2011

Versicherungsunternehmen in Deutschland blicken optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte (53%) der Fachkräfte und Führungskräfte schätzen die Geschäftsentwicklung des letzten halben Jahres positiv ein. Im Vergleich zu Oktober 2010 ist die Zahl der mit der eigenen Geschäftsentwicklung zufriedenen Assekuranzen höher (Plus 10%). Im Vertrieb und im Innendienst hat sich die Stimmung in den letzten sechs Monaten deutlich verbessert.

In den nächsten zwölf Monaten plant die Versicherungsbranche im Vertrieb zusätzliche Investitionen. 56% der Entscheider haben vor, die Geschäftsbeziehungen zu Maklern mit Kooperationsvereinbarungen auszubauen. Jeder dritte Versicherungsfachmann bzw. jede dritte Versicherungsfachfrau rechnet mit neuen Einstellungen im fest angestellten Außendienst. Aus Sicht von 57% der Branchen-Insider bietet das größte Marktpotenzial das Nicht-Leben-Geschäft. Diese Einschätzung teilen wie Makler so auch Vertriebsmitarbeiter. Seit zwei Jahren steigen die Marktaussichten für Produkte dieser Sparte kontinuierlich an.

Versicherungsgesellschaften nehmen neue Kunden verstärkt ins Visier. Die Neukundenakquise, in der 43% der Fach- und Führungskräfte die drängendste Herausforderung für die nächsten zwölf Monate sehen, entspricht einer Steigerung um 13% im Vergleich zu Oktober letzten Jahres.

Für den “Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011″ wurden in Deutschland im März 300 Fach- und Führungskräfte im Innen- und Außendienst befragt. Der “Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011″ wurde vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. erstellt.

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Die Branche der Nano- und Biotechnologie in Deutschland

17. Februar 2011

Die Branche der Nano- und Biotechnologie ist in den vergangenen 15 Jahren deutschlandweit stark gewachsen. Zwischen den Jahren 1996 und 2009 erwirtschafteten deutsche Biotechnologieunternehmen einen Umsatz von rund 1,7 Mrd. Euro (1996: 300 Mio. Euro; 2009: 2 Mrd. Euro). Das jährliche Wachstum der biotechnologischen Branche erreichte 9% und ist damit viel höher als das des Chemie- und Pharmaziesektors. Im vergangenen Jahr flossen in die Biotechnologieunternehmen mit so viel Geldmittel (591 Mio. Euro) wie noch nie.

Das 2007 gegründete Unternehmen Nanohale AG mit dem Sitz in Dortmund gilt in der Branche als Innovationsführer und zeichnet sich durch seine internationalen Kontakte aus. Im Dezember 2010 hat die Nanohale AG als einziges biotechnologisches Unternehmen der vergangenen Jahre den Weg an die Börse gewagt. Schon im September wurde die deutsche Biotechnologiewirtschaft aufmerksam, als die russische staatliche Technologieholding Rostechnologii ein Memorandum zur Gründung eines Joint-Ventures mit dem nicht großen Unternehmen Nanohale AG unterzeichnete. Mit der Gründung verpflichtet sich Rostechnologii die Realisierung von fünf Entwicklungsprojekten mit einem initialen Finanzierungsvolumen von $40 Mio. zu unterstützen. Bis 2013 soll das Verfahren bereit für den Endkunden sein. “Bereits während der Zulassungszeit erzielen wir Erlöse”, sagt Nanohale-Vorstand Dr. Friedrich Steinweg. Das Joint-Venture soll die Nanohales Börsenwerte kräftig in die Höhe treiben.

Die Unterzeichnung des Vertrags zwischen Nanohale AG und dem Tochterunternehmen der Holding Rostechnologii symbolisiert den Anfang der deutsch-russischen Zusammenarbeit. “Die Entwicklungsprojekte der Nanohale AG gelten als Leuchtturmprojekte für die engere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und werden von der russischen Regierung prioritär behandelt”, sagt Prof. Dr. Andrey V. Zverev, Gesandter und Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland. Das Ziel ist, marktgängige Medikamente über wirkstoffbeladene, bioabbaubare Nanocarrier und Nanoprodukte nasal anwendbar, wirksamer und verträglicher zu machen. “Wir konzentrieren uns hierbei auf zugelassene Wirkstoffe, für die es keine Alternativen, oder in puncto Bioverfügbarkeit nur stark verbesserungswürdige, Darreichungsformen gibt”, sagt Nanohale-Vorstand Dr. Nicolas Combé. Das wichtigste Ziel ist die Verbesserung der Anwendung des Proteohormons Insulin. Anstatt ihn zu spritzen, wird er über die Nase aufgenommen. Das Unternehmen forscht derzeit mit Nanocarriern als Wirkstofflieferant, damit aus der Spritze ein Nasenspray wird.

Auf dem deutschen Biotechnologie- und Nanotechnologiemarkt herrscht Bewegung. Die staatliche Förderung von Nanotechnologieforschung zeigt eine erhöhte Aufmerksamkeit auf Nano- und Biotechnologieunternehmen. Laut Bundesregierung sollen bis 2015 jährlich rund 400 Mio. Euro fließen, unter anderem in der Forschungsförderung, in Hilfen für Kleinbetriebe und Gründer. “Die technologische Leistungsfähigkeit und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft werden maßgeblich von der Nanotechnologie geprägt,” erklärt Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Künftig dürften auch institutionelle Investoren das große Potenzial des Biotechnologie- und Nanotechnologiemarktes entdecken und für ihre Fondsstrukturen attraktive Einstiegsmöglichkeiten suchen. Die Finanzexperten von Börse Online sagen der Nanohale AG jetzt schon gute Gewinnerwirtschaftung voraus.

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