Alle Artikel der Kategorie Branchen
Lohnerhöhung in der Chemiebranche. Jobs in Unternehmen
Die IG BCE (Industriegewerkschaft) plant, eine starke Lohnerhöhung für die Chemiebranche durchzusetzen. Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für die Chemieunternehmen. Die Chemiebranche ist weit weg von der Eurokrise. Für das Jahr 2011 hatte die Gewerkschaft in der Chemiebranche, in der über eine halbe Million Beschäftigte arbeiten, eine Lohnerhöhung erreicht.
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Mehr Geld für Arbeitnehmer, Minijobber und Gebäudereiniger
Mehr ins Portemonnaie werden Beschäftigte, Ruheständler und Stütze-Empfänger bekommen.
Für Arbeitnehmer, die in allen wichtigen Branchen tätig sind, wird es Lohnerhöhungen geben.
Für Beamte wird ein Plus erwartet. Ab Juli 2012 werden Rentner im westlichen Teil Deutschlands mehr Geld kriegen, im Osten wird es das größte Plus seit drei Jahren sein.
Die Sozialhilfe steigt ab Januar dieses Jahres.
Minijobber werden im Monat mehr verdienen (ein Plus seit neun Jahren). Die Verdienstgrenze für Minijobber wird um das 5-Fache steigen.
Der Verdienst der Geringverdiener wird ebenfalls steigen. Der Mindestlohn für Gebäudereiniger für die Stunde wird steigen. Im Jahresverlauf werden Zeitarbeiter mehr Lohn bekommen. Dachdecker werden künftig auch mehr kriegen.
Erstmals seit dem Jahr 2009 wird das Monatsgehalt der Abgeordneten steigen.
Leiharbeiter. Grenzgänger. Ausländische Arbeitnehmer
Im Jahr 2004 sind der EU 10 neue Mitgliedstaaten beigetreten. Das sind: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Zypern, Ungarn, Polen, Slowenien, die Slowakische Republik und die Tschechische Republik. Im Jahr 2007 sind Rumänien und Bulgarien der EU beigetreten.
Die alten EU-Mitgliedstaaten konnten höchstens 7 Jahre von Übergangsregelungen bei der Freizügigkeit der Arbeitnehmer für Staatsangehörige der neuen EU-Mitgliedstaaten (ohne Malta und Zypern) Gebrauch machen. Nach dem Modell “2 Jahre + 3 Jahre + 2 Jahre” konnten auch im Bereich der Dienstleistungsfreiheit Übergangsregelungen eingeführt werden.
Ab Mai 2004 hat Deutschland die Übergangsregelung für alle 3 Phasen für die zum Mai 2004 in die EU acht eingetretenen Staaten in Anspruch genommen. Hochschulabsolventen aus Polen und Tschechien können ohne Vorrangprüfung in Sachsen arbeiten. Für die beigetretenen Staaten Rumänien und Bulgarien, die im Januar 2007 der Europäischen Union beigetreten sind, wurden die Beschränkungen der 2. Phase bis zum Ende Dezember 2011 verlängert.
Im Unterschied zu der Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die Dienstleistungsfreiheit nur teilweise eingeschränkt. Die Übergangsregelung beschränkt sich in Deutschland auf bestimmte Sektoren (das Baugewerbe, mit dem Baugewerbe verwandte Wirtschaftszweige, der Bereich der Gebäudereinigung, der Bereich der Reinigung von Inventar und Verkehrsmitteln, die Tätigkeit von Innendekorateuren). Die sogenannten “Ein-Personen-Unternehmen” genießen uneingeschränkte Dienstleistungsfreiheit.
Ab Mai kann jeder EU-Bürger (außer Bürgern aus Rumänien und Bulgarien) in Sachsen arbeiten. Für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung benötigt man keine Arbeitserlaubnis. Die Vorrangprüfung entfällt ebenfalls. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus den EU-Staaten genießen die gleichen Pflichten und Rechte wie die Ortseinwohner. Beschäftigte aus den EU-Ländern fallen in die Zuständigkeit der deutschen Sozialversicherung und unter das deutsche Arbeitsrecht.
Ab Mai 2011 ist bei der Erbringung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen die Entsendung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in alle Branchen möglich. Bei der Arbeitnehmerüberlassung wird das Gesetz der Arbeitnehmerüberlassung auf alle (ausländische und inländische) Unternehmen gleichermaßen angewandt.
Die Möglichkeit, als Grenzgänger in Sachsen zu arbeiten, wird noch von tschechischen und polnischen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen nur in geringem Maße genutzt. Trotzdem ist die Zahl der Saisonarbeiter aus Tschechien und Polen in Sachsen hoch.
Die Mobilität im Grenzraum steigt, den Arbeitsuchenden fehlen aber ausreichende Sprachkenntnisse. Zu einem größeren Wachstum könnte es besonders bei der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung mit entsandten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und bei der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung kommen.
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte aus den Ländern Polen und Tschechien, die einen Arbeitsvertrag mit einem deutschen Arbeitgeber in Sachsen abgeschlossen haben, fallen unter das deutsche Arbeitsrecht und das System der Sozialversicherung. Dies gilt auch für Grenzgänger.
Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber sie für eine bestimmte Zeit zu einer Dienstleistungserbringung nach Sachsen entsandt hat, fallen unter das Arbeitsrecht Landes ihrer Herkunft. Mindestarbeitsbedingungen sind aufgrund von Rechtsvorschriften oder Verwaltungsvorschriften und in bestimmten Branchen tarifvertragliche Regelungen einzuhalten.
Leiharbeiter haben Anspruch auf die gleichen Arbeitsbedingungen. Die grenzüberschreitende Leiharbeit ist seit Mai 2004 zulässig.
Ab Mai 2011 gelten die arbeitsgenehmigungsrechtlichen Einschränkungen bezüglich der Leiharbeiter nicht mehr. Die Einschränkungen gelten nicht mehr, da es keine Arbeitsgenehmigung mehr notwendig ist. Es gilt nur das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Ausländische Verleiher benötigen die obligatorische Verleiherlaubnis. Diese Erlaubnis wird von der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit erteilt.
Die Entsendung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ist zulässig.
Die in Deutschland tätigen Unternehmen, in denen ausländische Beschäftigte arbeiten sowie ausländische Unternehmen die in Deutschland unter die Branchen des Entsendegesetzes fallen, müssen Meldepflichten nachkommen.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des deutschen Zolls kontrolliert die Einhaltung der Arbeitsbedingungen. Arbeitgeber, Entleiher, Verleiher, Arbeitnehmer und Auftraggeber sind zur Mitwirkung verpflichtet. Wenn die Branche unter das Entsendegesetz fällt, so besteht bei der Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern bzw. bei der Tätigkeit von ausländischen Unternehmen Anmeldepflicht.
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Jobs in Bekleidungsunternehmen
Die TextilWirtschaft (Deutscher Fachverlag) veröffentlichte eine Umsatzrangliste der größten Unternehmen der Textilwirtschaft im deutschen Textileinzelhandel. Alle in der Liste aufgeführten Unternehmen repräsentieren den größten Teil des deutschen Textileinzelhandels. Die größten Unternehmen haben einen großen Marktanteil.
Otto konnte im Jahr 2010 seinen Umsatz steigern und große Erlöse bekommen. H&M (schwedisches Textileinzelhandelsunternehmen) nimmt den zweiten Platz ein. C&A (deutsches Bekleidungsunternehmen) setzte auch so viel um wie H&M und befindet sich auf dem dritten Rang.
Fast alle Unternehmen der Textilwirtschaft haben im Jahr 2010 zugelegt.
Die Ergebnisse stammen vom deutschen Fachverlag TextilWirtschaft.
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Stellenangebote in der Fleischwarenindustrie
Fast alle Betriebe der Schlacht- und Zerlegeindustrie und der Fleischwarenindustrie erzielten im Jahr 2010 Umsatzzuwächse.
Spitzenreiter ist Tönnies (Schlachtbetrieb) aus Rheda-Wiedenbrück. Das Tönnies Fleischwerk führt das Ranking an. Der zweite Platz geht an Vion Food Germany, Düsseldorf (Produktion von qualitativ hochwertigen und innovativen Nahrungsmitteln und Ingredienzien). Auf dem dritten Rang ist die PHW-Gruppe (Produktion und Vermarktung hochwertiger Geflügelspezialitäten). Die genossenschaftliche Westfleisch belegt Platz 4. In den Top 5 ist ebenfalls Heristo AG (Fleischveredelung, Feinkost, Heimtiernahrung und Groß- und Außenhandel von Nahrungsmitteln) vertreten.
Die Schweineschlachtzahlen zeigen eine dynamische Entwicklung auf. Die Unternehmen Tönnies, Vion und D+S haben mehr Schweine geschlachtet als im vorigen Jahr. Deutschland entwickelt sich immer mehr zum Schweinefleischexporteur. Der Grund dafür ist seine moderne Schlachtinfrastruktur.
Im Vergleich zum Schlachtsektor steigerten die Hersteller von Fleischwaren ihre Produktion nur moderat. Die Fleischwerke des Handels entwickeln sich weiter. Die Kaufland Fleischwerke expandieren weiter. Der Umsatz von der Lebensmittel-Handelskette Kaufmann wird hoch geschätzt. Der deutsche Handelskonzern Rewe wächst auf einen großen Umsatz. Die Edeka Fleischwerke erwirtschaften einen guten Gesamtumsatz.
Die Angaben stammen von der allgemeinen fleischer zeitung (afz), die im Vorfeld von Anuga und Welt-Schweinefleisch-Kongress das siebte Branchenranking der Fleischwirtschaft vorgelegt hat.
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Die Logistikbranche sucht qualifizierten Führungsnachwuchs
Über 60 % der Unternehmen weltweit geben an, dass sie vermehrt auf Logistikdienstleistungen zurückzugreifen. Der Anteil der Ausgaben für ausgelagerte Dienstleistungen am gesamten unternehmerischen Logistikbudget stagniert bei ca. 40 Prozent im Durchschnitt. Fast jeder vierte Logistikverantwortliche berichtet, einige Leistungen wieder in das Unternehmen zurückgeholt zu haben und intern zu erbringen. Fast 60 % der Unternehmen möchten die Zahl ihrer Logistikdienstleister erweitern.
Über 79 Prozent der Unternehmen machen Geschäfte mit oder in den Schwellenländern. Das höchste Marktpotenzial haben China, Indien, Brasilien und Mexiko.
Die Logistikbranche braucht qualifizierten Führungsnachwuchs. In der Logistikbranche mangelt es an fähigen Supply-Chain-Managern. Die Lieferketten, die immer komplexerer werden, erfordern vielseitige Führungskräfte. Mehr als die Hälfte der Unternehmen und über 59 % der Dienstleister schätzen beim Nachwuchs vor allem operatives Know-how. Für über 50 % der Unternehmen und über 40 % der Dienstleister sind Führungsfähigkeiten wichtig. Der Erfolg des Unternehmens, lukrative Gehälter und weitere Vorteile sieht die Logistikindustrie als Attraktivitätsmerkmale, um Talente zu gewinnen.
Die Elektronikindustrie benötigt eine sehr flexible Lieferkette. Fast 60 % der Unternehmen der Elektronikbranche sehen die größte Herausforderung in der Kostenreduktion, fast 30 % erwarten diesbezüglich Hilfe von den 3PLs (Third Party Logistics Provider).
Dies sind die Ergebnisse der 16. Ausgabe der Studie “Third Party Logistics” (3PL) von Capgemini Consulting, der Penn State University, Heidrick & Struggles und Panalpina.
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Jobstellen in europäischen Automobilunternehmen
Die weltweite Automobilzulieferindustrie erlebt heute eine Hochkonjunktur. Sie erreicht im Schnitt viel höhere Gewinnmargen (über 6,0 Prozent) als vor dem Vorkrisenjahr. Europäische Unternehmen weisen 2010 im Durchschnitt noch höhere EBIT-Margen auf (fast 7,0 Prozent) als ihre Wettbewerber aus Nordamerika und Japan. Am profitabelsten erweisen sich Automobilzulieferer in den Sektoren Fahrwerk, Exterieur und Antrieb. Für die nächsten Jahren sind die Aussichten der Branchen immer noch positiv.
Europäische Zulieferer, die eine durchschnittliche EBIT-Marge von fast 7 Prozent haben, lassen ihre japanischen (über 5,5%) und nordamerikanischen (über 4,0%) Wettbewerber deutlich hinter sich.
Das sind die Ergebnisse der Studie “Global Automotive Supplier Study 2011″.
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Jobs bei den deutschen Automobilbauern
Die deutschen Automobilbauer werden ihre Produktion in China bis 2017 um fast eine Million Fahrzeuge vergrößern. Bis zu diesem Jahr werden die deutschen Hersteller 2-4 Mio. Einheiten in China produzieren, was um die Hälfte mehr ist mehr als heute. Die gesamte Automobilproduktion in China wird von über 14,0 Mio. (2010) um durchschnittlich über 9,0% pro Jahr bis auf über 26 Mio. Einheiten im Jahr 2017 zulegen.
Es werden in China immer mehr Fahrzeuge der Premiumklasse verkauft. Der Premium-Boom wird in den nächsten Jahren anhalten. Vom Wachstum des chinesischen Marktes werden besonders die deutschen Premium-Hersteller profitieren. Diese decken derzeit über 70% dieses Marktsegments ab.
Die Automobilproduktion von ausländischen Herstellern in China wird von über 9,0 Mio. Einheiten auf fast 17,0 Mio. Einheiten im Jahr 2017 steigen. Der Marktanteil von ausländischen Marken wird bei über 55% bleiben.
Quelle: PwC-Studie “Automobilindustrie und Mobilität in China: Plan, Wunsch und Realität”.
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Nachwuchs-Fachkräfte in der Umweltbranche
Am 26. und am 27.09.2011 findet in Osnabrück die Fachtagung “Kluge Köpfe für große Aufgaben – Tüfteln und Erfinden für die Umwelt” statt.
Grüne Umwelttechnik ist Jobmotor und Wachstumsmarkt zugleich. Weltweit werden hier 1,4 Billionen Euro umgesetzt. GreenTech gehört zu solchen für die Wirtschaft wichtigsten Schlüsselindustrien wie zum Beispiel der Maschinenbau oder die Elektronikbranche. Die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) fördert naturwissenschaftlich- technische Umweltbildungsprojekte, damit schon frühzeitig junge Nachwuchs-Fachkräfte Interesse für die Umweltbranche bekommen.
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Deutsche Chemieindustrie
Deutschland bleibt Exportweltmeister von Chemieprodukten. Im Jahr 2010 verkaufte die deutsche Chemieindustrie Waren im Wert von über 140 Milliarden Euro ins Ausland. Die deutsche chemische Industrie ist deutlich vor den USA und Belgien der größte Exporteur von Chemiewaren der Welt.
Im Jahr 2010 stieg die Nachfrage in der Welt nach Chemikalien um über 20%. In Asien, Südamerika und Osteuropa waren deutsche Chemieprodukte gefragt wie nie zuvor. Während der wirtschaftlichen Krise hat die deutsche Chemiebranche ihre Belegschaft gehalten und konnte deshalb die Produktion 2010 schnell wieder ausdehnen und die steigende Nachfrage in der ganzen Welt bedienen.
Das laufende Jahr verspricht vieles. Im ersten Halbjahr stiegen die deutschen Exporte gegenüber dem Vorjahr.
Die Ergebnisse gehen aus der Studie “Chemiemärkte weltweit 2011″ hervor, die der VCI (Verband der Chemischen Industrie) veröffentlicht hat.
Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.600 chemischen Unternehmen in Deutschland und deutschen Tochterunternehmen im Ausland. Der Verband der Chemischen Industrie beschäftigte im Jahr 2010 über 400.000 Mitarbeiter.
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