Alle Artikel der Kategorie Baubranche
Baubranchen suchen wieder Handwerker
In den kommenden Monaten, wenn der Winter wieder vorbei ist, geht der Bau in vielen Betrieben wieder los. Ein großer Bedarf an Handwerkern herrscht jetzt schon in den Baubranchen und die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind voll von Aufträgen. Der Grund für den enormen Bedarf sind die stark sinkenden Ausbildungszahlen in den Bauberufen.
Doch die beruflichen Perspektiven für den Handwerker sind gut und stabil, weil immer mehr Arbeitsstellen und Aufträge dazukommen. Die Baufirmen werden sich jetzt gründlich um Fachkräfte bemühen, um eine erfolgreiche Entwicklung für das Berufsbild zu schaffen. Die Stellenangebote für Handwerker werden enorm steigen und man kann nur hoffen, dass der Nachwuchs da mitzieht.
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Jobs im Bau und im Dienstleistungsbereich
Bauwirtschaftliche Mitgliedsverbände melden eine positive Umsatzentwicklung in den ersten 6 Monaten 2011. In diesem Jahr wird mit einem Wachstum von über 3 % im Bauhauptgewerbe, im Ausbaugewerbe, im Bereich Energie-/ Gebäudetechnik und Dienstleistungen gerechnet.
Im Jahr 2011 wird ein Umsatz von über 190 Milliarden Euro erwartet. Auf das Bauhauptgewerbe und den Ausbau entfallen jeweils über 70 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von jeweils über 35 Prozent. Der Bereich Dienstleistungen und Gebäudetechnik kommt mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro auf über 25 Prozent.
Die Bauinvestitionen sind im ersten Halbjahr 2011 real um über 6 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2010 gestiegen.
Für das kommende Jahr ist die deutsche Bauwirtschaft optimistisch. Die Wachstumsimpulse werden aus dem Wohnungsbau kommen. Der Wirtschaftsbau wird relativ stabil bleiben.
Es wird mit einem Zuwachs der Beschäftigten von über 0,9 Prozent gerechnet, die in einzelnen Gewerken (Zimmerer, Dachdecker) höher ausfallen kann. In den 300.000 Betrieben der in der BVB zusammengeschlossenen Verbände sind über 2 Millionen Beschäftigte tätig.
Der Bericht stammt von Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, im Vorfeld des 2. Deutschen Bauwirtschaftstages in Berlin.
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Gute Aufstiegschancen in der Bauwirtschaft
Die Bauwirtschaft bietet ein vielfältiges System zur Fortbildung und zur Weiterbildung mit den besten Aufstiegschancen. Werkpolieren, Vorarbeitern, geprüften Polieren, Meistern, Unternehmern und gut ausgebildeten Gesellen stehen viele Unternehmenstüren offen.
Die Ausbildung der jungen Nachwuchskräfte muss strengen Qualitätskriterien unterliegen. Die Ausbildung der Lehrlinge im Betrieb wird durch eine überbetriebliche Ausbildung erweitert. Für die überbetriebliche Ausbildung stehen den Lehrlingen über 220 Ausbildungszentren zur Verfügung.
Im Bereich der energetischen Gebäudesanierung nimmt die Komplexität der Arbeit am Bau kontinuierlich zu. Um dafür vorbereitet zu sein, müssen sich Facharbeiter ständig fortbilden. Das betrifft auch Facharbeiter in anderen Branchen.
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Gute Auftragslage in der Bauindustrie
In diesem Jahr wurden in Deutschland über 190.000 Baugenehmigungen erteilt. Das wären über 39.000 Genehmigungen mehr als im Schnitt der Jahre 2007 bis 2009. In solchen Großstädten wie Berlin und Hamburg ist die Auftragslage besonders gut für die Bauindustrie. Die Bauwirtschaft in Ostdeutschland profitiert nicht von der günstigen konjunkturellen Lage, sondern wegen schrumpfender Bevölkerung.
Es gibt zwei Gründe für die Stabilisierung der Wohnungsmärkte. Erstens steigen die Einkommen und zweitens starten viele Investoren neue Bauprojekte wegen der niedrigen Zinsen. Das treibt Wohnungsmieten und Wohnungspreise. Im Jahr 2010 stiegen die Preise in den größeren Städten. Das ist der stärkste Preisanstieg seit dem Jahr 1994. Besonders viel wird in den Städten gebaut, wo die Mieten für Neubauwohnungen und die Kaufpreise für Altbauwohnungen anziehen. Zu solchen Städten gehören Frankfurt am Main, Hamburg und Düsseldorf.
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Europas größte Bauunternehmen
Gemessen am Umsatz war laut Resultaten von Deloitte-Report “European Powers of Construction 2010″ Vinci (französischer Baukonzern) im Jahr 2010 das größte Bauunternehmen in Europa, gefolgt von Bouygues (französische Baugesellschaft), Hochtief (international tätiger Baudienstleister) und ACS (spanischer Baukonzern). Vinci und Bouygues verfügen die größte Marktkapitalisierung. Hochtief (Platz 3), Bilfinger Berger (Platz 11) und Bauer AG (Platz 41) sind deutsche Unternehmen unter den europäischen 50 Top-Bauunternehmen. Gemessen am Leistungsvolumen sind die bedeutendsten Unternehmen in Frankreich, Spanien und Großbritannien, Deutschland nimmt Platz vier ein. Für die Zukunftsfähigkeit spielt die Diversifizierung eine zentrale Rolle. Viele Großunternehmen haben diesen Schritt bereits getan. Die Internationalisierung ist auch wichtig: Den höchsten Internationalisierungsgrad unter den Top 20 weist Hochtief auf. Bilfinger Berger belegt Platz sieben.
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Unternehmen in Deutschland leiden unter Facharbeitermangel
Der Bauarbeitsmarkt wird immer enger. Immer mehr Unternehmen in Deutschland leiden unter einem Mangel an Facharbeitern. Im Juli dieses Jahres war die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der offenen Arbeitsstellen war gestiegen. Im Juli 2009 kamen acht arbeitslose Baufacharbeiter auf eine gemeldete Arbeitsstelle, im gleichen Monat laufenden Jahres waren es nur noch drei.
In 9 Jahren kann man eine Lücke von über 59.000 gewerblichen Fachkräften erwarten. Das Bauvolumen bis 2020 wird jedes Jahr wachsen. Die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr wird durchschnittlich jedes Jahr zunehmen. Über 10.500 Fachkräfte im Jahresschnitt werden in Ruhestand gehen. Mit der Öffnung des deutschen Bauarbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen Ländern konnte diese Lücke bis heute nicht geschlossen werden. Bis Juli 2011 sind im Baugewerbe über 2.600 Beschäftigte aus den neuen Mitgliedstaaten zugewandert.
Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
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Mehr Aufträge erhalten…
Sie sind Dienstleister im Bereich Handwerk und möchten nicht, dass andere Unternehmen Ihre Firma durch eine Dumping-Preispolitik unter Druck setzen, Ihnen den Marktzutritt verhindern oder aus diesen verdrängen, wollen aber bessere Qualität und mehr Kundenzufriedenheit?
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Deutsche Zementindustrie. Jobs in der Baubranche
Die deutschen Zementhersteller rechnen für das Jahr 2011 mit einem Zuwachs des inländischen Zementverbrauchs. Das bauwirtschaftliche Umfeld wird sich im laufenden Jahr deutlich entwickeln. Die Nachfrage nach Bauleistungen wird auf rund 6% wachsen. Der Zementverbrauch wird auf ca. 26 Millionen Tonnen steigen (24,6 Millionen im Jahr 2010). “Die Branche kann zusätzlich von witterungsbedingten Nachholeffekten aus 2010 profitieren”, sagt Andreas Kern, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Zementindustrie (BDZ). Der Zementversand im Inland hat sich zwischen Januar und April im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um 28 Prozent erhöht und liegt um 1,5 Millionen Tonnen über dem Niveau des Jahres 2010.
Im laufenden Jahr wird eine Zunahme (ca. um 10.000 mehr als im vergangenen Jahr) der Baugenehmigungen für den Wohnungsbau erwartet. Die Baubranche sieht im Eigenheimbau und im Geschosswohnungsbau eine Nachfrage nach Zement von 8 bzw. 12 Prozent. Im Industriebau werden Zuwächse von rund 9 Prozent erwartet.
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Hilfspersonal
Hilfe wird in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens benötigt. Angefangen von der Haushaltshilfe, über die Kinderbetreuung bis hin zur Hilfe auf dem Bau. Die aufgeführten Bereiche haben einen großen Bedarf an Hilfspersonal.
So werden beispielsweise ständig Helfer auf den deutschen Baustellen gesucht. Nicht jeder kann eine Gaube bauen oder einen Dachstuhl zimmern, doch müssen die Facharbeiter mit Material versorgt werden. Dafür können diese nicht immer von ganz oben, also vom Dach, bis ganz nach unten klettern, um dort das benötigte Material zu holen. An dieser Stelle wird Hilfspersonal benötigt.
Das Hilfspersonal muss umsichtig sein und erkennen, wann welches Material für welche Arbeiten benötigt wird. Die Arbeit auf der Baustelle darf nicht ins Stocken kommen. Beliebt auf deutschen Baustellen ist das Hilfspersonal aus Rumänien. Bauhelfer aus Rumänien sind sehr umsichtig. Viele haben bereits Erfahrung auf deutschen Baustellen gesammelt und können entsprechend zupacken.
Der Job eines Helfers beginnt meist gegen sieben Uhr morgens und endet gegen siebzehn Uhr. In den Sommermonaten wird meist länger auf den Baustellen gearbeitet, damit die Helligkeit und das schöne Wetter ausgenutzt werden können. Dafür gibt es aber ach mehr Lohn. Hilfspersonal wird nach Stunden abgerechnet. Egal ob man auf dem Bau oder als Babysitter arbeitet, je mehr Stunden man arbeitet, desto mehr Lohn bekommt man. Wenn man sich also für einen Job in Deutschland entschließt, dann sollte man möglichst viele Stunden arbeiten. Oft arbeitet das Hilfspersonal in Deutschland drei Monate am Stück. Mit dem verdienten Geld kann man dann in Rumänien gut ein Jahr auskommen. Worauf soll man also noch warten?
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Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen
Wegen des drohenden Fachkräftemangels haben die Bauunternehmer wieder mehr Lehrlinge eingestellt. Im neuen Ausbildungsjahr 2010/2011 sind ungefähr 12.000 Lehrverträge abgeschlossen worden (plus 6%). “Damit hat sich der negative Ausbildungstrend erfreulicherweise nicht fortgesetzt,” sagte Klaus Hering, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. “Offensichtlich haben sich die Unternehmen den Appell, mehr auszubilden, zu Herzen genommen.”
Die Zahl der gewerblichen Auszubildenden ist am meisten gestiegen (11.000 bzw. plus 6%). Die Zahl der kaufmännischen Auszubildenden blieb mit 965 fast konstant. Über alle Ausbildungsjahre gab es im Baugewerbe 37.000 Auszubildende (minus 3%).
“Wir sehen es mit Freude, dass die Bauunternehmen ihre Ausbildungsbereitschaft besonders in den klassischen Bauberufen wieder erhöht haben,” erklärt Hering. Solche Berufe wie Maurer (mit einem Anteil von 23%), Zimmerer (16%), Fliesenleger (5%) und Hochbaufacharbeiter (5%) erlebten eine Renaissance. Klaus Hering forderte die Bauunternehmen auf, “auch in Zukunft nicht in der Ausbildungsbereitschaft nachzulassen”. Die Zahl der Neuzugänge sei immer noch viel zu niedrig, um den Abgang in die Rente auszugleichen. Die Baubranche verliere – allein in Westdeutschland – jährlich mehr als 10.000 gewerbliche Fachkräfte in die Rente.
Schon jetzt zeigen sich erste Auswirkungen des demografischen Wandels in den Personalstrukturen der Unternehmen: Ein Viertel der gewerblichen Arbeitnehmer ist über 50. Die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) durchgeführte Umfrage zeigte, dass 80% der befragten Baufirmen die Entwicklung mit Sorge beobachten. An erster Stelle steht die Furcht vor Personalmangel (63%). Die spürbare Überalterung ihrer Belegschaften bereitet 40% der Unternehmen ebenfalls Unruhe. “Mit der Überalterung wächst die Gefahr, dass das langfristig aufgebaute Wissen der Mitarbeiter schlagartig verloren geht. Deshalb jetzt ausbilden!” appellierte Hering.
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