Alle Artikel vom Mai, 2011

Jobs in mittelständischen Unternehmen

31. Mai 2011

Der Fachkräftemangel in deutschen Mittelunternehmen verschärft sich weiter: 50% der mittelständischen Arbeitgeber finden es derzeit schwer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Im Jahr 2010 waren nur 10% Prozent der Mittelständer dieser Ansicht. Das Ergebnis folgt aus der Befragung von 1000 Arbeitnehmern “Recruiting Trends im Mittelstand 2011″ von Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg. Die Personalbeschaffung ist eine der größten Herausforderungen für Arbeitgeber mittelständischer Unternehmen. Besonders gesucht werden Fach- und Führungskräfte im Bereich Forschung, Entwicklung, IT, Verkauf und Vertrieb. Der Mangel an passenden Kandidaten wird sich in der nächsten Zeit weiter verstärken. Die meisten Mittelständler (89%) wollen die positive Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr nutzen und neues Personal einstellen.

Kategorien: Arbeitgeber

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Fachkräfte gesucht: Handwerker, Ingenieure, Techniker

30. Mai 2011

Immer mehr Firmen in Deutschland sind auf der Suche nach gut ausgebildeten Mitarbeitern. Rund 40% der Arbeitgeber brauchen dringend Handwerker, Ingenieure und Techniker.

Laut der von Manpower (Personaldienstleister) durchgeführten Studie Talent Shortage Survey 2011 haben deutsche Arbeitgeber Fachkräftemangel besonders im handwerklichen Bereich und im Ingenieurwesen. Außerdem fehlen solche Fachkräfte wie Techniker, IT-Spezialisten, Mitarbeiter für Büroaufgaben und Assistenzaufgaben, Mitarbeiter im Außendienst, Manager, Köche, Ärzte und Vertriebsleiter.

Besonders schwer ist, Spezialisten in den technischen Berufen, dem Ingenieur- und IT-Bereich zu finden. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung werden bis zum Jahr 2025 rund 5,4 Mio. Fachkräfte fehlen.

“Um die Herausforderungen des Fachkräftemangels meistern zu können, benötigen Arbeitgeber effektive Personalstrategien. Wem es gelingt, die richtigen Talente zu gewinnen, wird im Wettbewerb bestehen. Das Human Age ist angebrochen. Der Mensch mit seinen Talenten steht im Mittelpunkt”, sagt Vera Calasan, Geschäftsführerin der ManpowerGroup Deutschland. Calasan glaubt, „passgenaue Weiter- und Umqualifizierungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie flexible Beschäftigungsformen” würden zu den Lösungsansätzen zählen.

Die Internationalisierung des Arbeitsmarkts müsse als Chance genutzt werden. Seit dem 1. Mai können Arbeitskräfte aus acht osteuropäischen Ländern nach Deutschland einreisen. Die Freizügigkeit eröffnet Personalentscheidern die Möglichkeit, zusätzliche Arbeiter einzustellen.

Arbeitnehmer aus osteuropäischen Staaten werden auf den deutschen Arbeitsmarkt nicht in Scharen strömen. “Es wird kein Schlangestehen geben.” Die von deutschen Personaldienstleistern eingestellten osteuropäischen Arbeitskräfte erhalten einen höheren Lohn als in ihren Heimatländern und tariflich vereinbarte bessere Sozialleistungen. Seit dem 1. Mai 2011 gilt eine Lohnuntergrenze.

Ein Drittel der Arbeitgeber weltweit gibt an, Schwierigkeiten bei der Besetzung von vakanten Stellen zu haben. Der wichtigste Grund dafür ist die fehlende Berufserfahrung bei den Kandidaten. In Deutschland ist der Mangel an Bewerbern ein zentrales Problem. 14% der deutschen Unternehmen erklären sich für bereit, Kandidaten gezielt für Aufgaben zu qualifizieren.

Kategorien: Arbeitgeber

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Fach- und Führungskräfte in der Versicherungsbranche

30. Mai 2011

Versicherungsunternehmen in Deutschland blicken optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte (53%) der Fachkräfte und Führungskräfte schätzen die Geschäftsentwicklung des letzten halben Jahres positiv ein. Im Vergleich zu Oktober 2010 ist die Zahl der mit der eigenen Geschäftsentwicklung zufriedenen Assekuranzen höher (Plus 10%). Im Vertrieb und im Innendienst hat sich die Stimmung in den letzten sechs Monaten deutlich verbessert.

In den nächsten zwölf Monaten plant die Versicherungsbranche im Vertrieb zusätzliche Investitionen. 56% der Entscheider haben vor, die Geschäftsbeziehungen zu Maklern mit Kooperationsvereinbarungen auszubauen. Jeder dritte Versicherungsfachmann bzw. jede dritte Versicherungsfachfrau rechnet mit neuen Einstellungen im fest angestellten Außendienst. Aus Sicht von 57% der Branchen-Insider bietet das größte Marktpotenzial das Nicht-Leben-Geschäft. Diese Einschätzung teilen wie Makler so auch Vertriebsmitarbeiter. Seit zwei Jahren steigen die Marktaussichten für Produkte dieser Sparte kontinuierlich an.

Versicherungsgesellschaften nehmen neue Kunden verstärkt ins Visier. Die Neukundenakquise, in der 43% der Fach- und Führungskräfte die drängendste Herausforderung für die nächsten zwölf Monate sehen, entspricht einer Steigerung um 13% im Vergleich zu Oktober letzten Jahres.

Für den “Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011″ wurden in Deutschland im März 300 Fach- und Führungskräfte im Innen- und Außendienst befragt. Der “Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011″ wurde vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. erstellt.

Kategorien: Branchen

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Arbeitsplätze in Deutschland. Beschäftigung in Europa

26. Mai 2011

Zwei von drei weltweit befragten Unternehmensführern (67%) beurteilen die Perspektiven auf ein europäisches Wirtschaftswachstum optimistischer als im ersten Quartal 2010.

45% der Unternehmen haben vor, ihre Investitionen in Europa bis 2014 zwischen 6% und 20% zu erhöhen. Jeder zehnte Geschäftsführer plant, Investitionen seines Unternehmens in den nächsten drei Jahren um mehr als 20% zu steigern. Bei einer makroökonomischen Stabilität kommen viel mehr Investitionen, da nämlich diese Stabilität die Grundlage für langfristiges Vertrauen in den Wirtschaftsraum ist.

In Europa gibt es hoch qualifizierte und vielseitig ausgebildete Arbeitskräfte. Doch in Sachen Produktivität und Beschäftigungsquote bleibt der europäische Arbeitsmarkt hinter dem US-amerikanischen zurück. Europa hat hervorragende wissenschaftliche Einrichtungen und viele Forschungsunternehmen, die erfolgreiche Produkte und neue Geschäftsmodelle schaffen sollen.

Für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in Europa gibt es folgende Triebkräfte:

1. Demografische Entwicklung;
2. Druck auf natürliche Ressourcen;
3. Neue Technologien;
4. Chancen in Schwellenländern.

Sieben Grundsätze für die Entfaltung der Triebkräfte in Europa:

1. Stabilisierung öffentlicher Finanzen;
2. Beseitigung von Wachstumshemmnissen für Klein- und Mittelunternehmen;
3. Verbesserung der Freizügigkeit von Beschäftigten in der Europäischen Union und mehr Investitionen in die Ausbildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik;
4. Förderung von ITK-Technologien und digitalen Medien;
5. Stärkung der Innovationskraft;
6. Europäische Industriestrategie;
7. Stärkere Zusammenarbeit mit Schwellenländern.

Kategorien: Arbeitsmarkt

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Gast-und Beherbergungsgewerbe in Deutschland

24. Mai 2011

Die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland erzielten im März dieses Jahres einen Umsatzzuwachs von nominal 2,2 Prozent und real 1,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Februar 2011 war der Umsatz im Gastgewerbe im März 2011 nominal um 0,7 Prozent und real um 0,6 Prozent höher (kalender- und saisonbereinigt).
Das Beherbergungsgewerbe setzte im März 2011 nominal 3,9 Prozent und real 3,4 Prozent um (gegenüber März 2010). In der Gastronomie wurde ein Umsatzwachstum von nominal 1,4 Prozent und real 0,1 Prozent erreicht als im gleichen Monat im Jahr 2010.
Zwischen Januar und März 2011 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal 3,2 Prozent und real 2,1 Prozent mehr um als im gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Kategorien: Unternehmen in Deutschland

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Die Entwicklung der europäischen Wirtschaft

24. Mai 2011

Der Aufschwung der europäischen Wirtschaft gewinnt weiter an Fahrt. Die EU-Staaten nehmen weniger neue Schulden auf. Deutschland hat die stärkste Volkswirtschaft in der europäischen Zone. Das Bruttoinlandsprodukt wird im laufenden Jahr in der EU um ca. 1,8% und im nächsten Jahr um etwa 2% steigen. In Deutschland werden in diesem Jahr knapp 2,6% BIP-Wachstum und 2012 rund 2% erwartet. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt wird sich auch verbessern.

“Die wichtigste Botschaft unserer Prognose: Der Wirtschaftsaufschwung in Europa steht auf soliden Füßen und wird sich trotz der jüngsten externen Turbulenzen und Spannungen auf dem Markt für staatliche Schuldtitel weiter fortsetzen. Die öffentlichen Defizite gehen deutlich zurück. Jetzt ist es entscheidend, diese Wachstums- und Konsolidierungstrends zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie sich in mehr und besseren Arbeitsplätzen niederschlagen”, sagt Olli Rehn, Wirtschafts- und Währungskommissar.

Deutschland und einige kleinere, exportorientierte EU-Mitgliedstaaten verzeichnen einen soliden Konjunkturaufschwung.

Die Lage der Staatsfinanzen ist besser geworden. Es wird damit gerechnet, dass sich das gesamtstaatliche Defizit in der Europäischen Union von 6,4% des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr auf 4,7% im laufenden Jahr und 3,8% im nächsten Jahr verringert. Für den europäischen Raum wird eine ähnliche Entwicklung erwartet.

Kategorien: Arbeitsmarkt

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Jobs im verarbeitenden Gewerbe

23. Mai 2011

Ende März 2011 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes über 5,0 Mio. Arbeiter tätig. Das waren circa 119.000 Personen bzw. 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche wächst weiter.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm um 3,7% auf 722 Mio. zu. Die Anzahl der Arbeitstage blieb gleich. Die Entgelte lagen bei rund 18,0 Mrd. (Plus 7,8%).

Die Beschäftigtenzahlen stiegen besonders in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (Plus 5,5%). In der Herstellung von Metallerzeugnissen gab es eine überdurchschnittliche Erhöhung der Beschäftigtenzahl (Plus 4,9%). Auch stieg die Zahl der Mitarbeiter in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (Plus 4,5%) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (Plus 3,9%).

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Wirtschaftsleistung in Deutschland

23. Mai 2011

Die deutsche Wirtschaft ist schwungvoll ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt (preis-, saison- und kalenderbereinigt) im Vergleich zum Vorquartal um 1,5% gewachsen. Damit wurde das Niveau vor der Wirtschaftskrise überschritten.
Im Vergleich zum Vorjahr legte die Wirtschaftsleistung sehr stark zu. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2 Prozent (kalenderbereinigt: + 4,9%).

Positive Impulse gab es in der Binnenwirtschaft. Die Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen legten deutlich zu. Die Konsumausgaben stiegen ebenfalls. Die Expansion von Importen und Exporten setzte sich auch fort.

Im ersten Quartal 2011 wurde die Wirtschaftsleistung von 40,4 Mio. Erwerbstätigen erbracht (Plus 552.000 Personen bzw. 1,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).

Kategorien: News

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Offene Arbeitsstellen für Ingenieure

20. Mai 2011

Im April 2011 fehlten in Deutschland 68.700 Ingenieure. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 (Berechnungsbeginn) konnten so viele Stellen nicht besetzt werden.

Die Zahl der freien Arbeitsstellen lag bei über 90.000. Die Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren übertrifft den gleichen Zeitraum im Jahr 2010 um fast 60%. Die Arbeitslosigkeit sank auf rund 22.300 Menschen.
“Der Ingenieurmangel ist ein ernstzunehmendes Problem. Die Situation spitzt sich bereits seit Monaten zu. Der VDI fordert Unternehmen, Verbände und Politik daher auf, eine bundeseinheitliche Bildungsstrategie zu entwickeln. Teil dieser sollte vor allem verbindlicher Technikunterricht sein. Wenn wir jetzt nicht handeln, schadet der Ingenieurmangel der deutschen Wirtschaft”, sagt Dr. Willi Fuchs, VDI-Direktor. Im letzten Jahr betrug der Wertschöpfungsverlust der deutschen Wirtschaft 3,3 Mrd. Euro.

Der Fachkräftemangel ist besonders in Unternehmen im Maschinen- und Fahrzeugbau zu spüren (29.200 offene Stellen). Außerdem fehlten Elektroingenieure (16.400 Stellen) und Bauingenieure (8.500 Personen). Die Lücke in Baden-Württemberg mit 19.000 Jobstellen ist am größten. In Bayern fehlten 12.100 Ingenieure und in Nordrhein-Westfalen 11.800 Spezialisten.

Kategorien: Ingenieure

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Nachfrage nach Agrarrohstoffen. Jobs in der Landwirtschaft

19. Mai 2011

Bei den deutschen Märkten für Pflanzenschutz- und Düngemittel war im vergangenen Jahr eine Stabilisierung zu beobachten. Der Nettoinlandsumsatz im zurückgebliebenen Jahr im Bereich Pflanzenschutz betrug 1,255 Mrd. Euro; der Absatz von Nährstoffen im Düngejahr 2009 und 2010 (Juli – Juni) nahm teils deutlich zu (Stickstoff Plus 1,2%, Phosphat Plus 34,9% und Kali Plus 102,5%). In der laufenden Saison steigt die Nachfrage nach Agrarrohstoffen, die Stimmung in der Landwirtschaft und bei Pflanzenschutz- und Düngemittel-Produzenten ist hoch. In der Landwirtschaft werden nach wie vor Helfer für die Arbeit auf Feldern gesucht (Saisonarbeiter, Erntehelfer, Spargelstecher, Erdebeerpflücker).

Kategorien: Erntehelfer

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