Alle Artikel vom April, 2011
Tausende neue Jobs für IT-Spezialisten
Die Situation auf dem IT-Arbeitsmarkt für die Jobsuchenden ist jetzt ruhig. Eine große Zahl an Unternehmen stellen wieder neue Mitarbeiter ein. Bundesweit werden IT-Profis gesucht.
Für IT-Spezialisten stehen 28.000 Stellen in Softwarehäusern, bei IT-Dienstleistern, in Internet- und Consulting-Firmen offen. In den Branchen Informationstechnik und Telekommunikation gibt es 11.200 vakante Stellen. 16.800 IT-Stellen entfallen auf andere Wirtschaftszweige.
Unternemen brauchen hoch qualifizierte Mitarbeiter. “Wir benötigen hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise für die Funktionen IT-Architekt, IT Consultant, Projekt- oder Service Manager. Aber auch Spezialisten für Themen wie SAP oder Java werden gesucht. Die Talente auf diesem Gebiet werden von vielen umworben und die Nachfrage übersteigt das Angebot. Hier haben wir Maßnahmen aufgelegt, diese Fachkräfte zum einen ins Unternehmen zu holen und zum anderen möglichst langfristig ans Unternehmen zu binden”, sagt Georg Pepping, Geschäftsführer Personal T-Systems.
Das Unternehmen Computacenter (Europas führender herstellerübergreifender Dienstleister für Informationstechnologie) hat derzeit 300 offene Stellenangebote für IT-Experten und IT-Profis offen.
Der IT-Dienstleister msg systems bietet über 200 vakante Stellen für Softwareentwickler, Berater, Projekt-Manager und Softwarearchitekten. „Wir suchen auch verstärkt Nachwuchskräfte, die wir in Java oder Abap selbst ausbilden“, sagt Herbert Wittemer, Personalleiter msg systems AG.
Der spezialisierte Fullservice-Anbieter Mesh GmbH sucht Techniker, die auf Vmware spezialisiert sind, aber auch Storage-Experten für den Kundensupport und Personal in den Bereichen Sales und Marketing.
Oxid eSales, einer der führenden Hersteller von eCommerce Lösungen, sucht Entwickler mit PHP-Kenntnissen und entsprechenden Soft Skills.
Der Datenbanken-Entwickler sones GmbH sucht .net-Entwickler und Mitarbeiter für Vertrieb und Marketing.
Der Online-Games-Hersteller Innogames GmbH plant, seine Mitarbeiterzahl auf 200 zu verdoppeln. Gesucht werden Mitarbeiter in den Bereichen Grafik, Online-Marketing, Personal und Finanzen vor allem Programmierer.
Das Unternehmen Iteratec (IT-Beratung, IT-Lösungen) sucht ca. 30 neue Softwareentwickler Java EE, Softwarearchitekten, IT Management- / Strategieberater und Senior Consultant Business Intelligence.
Das sich auf die Platzierung von Fach- und Führungskräften in Industrie- Kommunikations- und Beratungsunternehmen spezialisierende Unternehmen 1a Zukunft fahndet nach Beratern mit Projekterfahrung, Softwarearchitekten, Business-Intelligence-Beratern, Netviewer-Experten und Application Manager.
Das Beratungsunternehmen Pape ist auf der Suche nach Projektleitern, Systemarchitekten und Business Consultants mit Prozess- und Projekt-Management-Wissen.
Kategorien: IT
Jobs für junge Arbeitskräfte
Ab 1. Mai werden sich viele neue Möglichleiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt öffnen. Es werden junge und gut ausgebildete Arbeitskräfte erwartet.
Jetzt kommen mehr fleißige Fachkräfte. Junge Handwerker aus Polen oder Tschechien sehen große Chancen in deutschen Betrieben und besetzen leer stehende Lehrstellen, wo sie zu erfahrenen Fachleuten ausgebildet werden.
Deutschland braucht dringend Arbeiter. Man braucht vor der Öffnung des Arbeitsmarkts keine Angst zu haben, denn in Deutschland gehen momentan die Arbeitskräfte aus, die Arbeit gibt es dagegen in großen Mengen. Die Zahl der freien Stellenangebote wird in den nächsten Jahren noch wachsen. Im Niedriglohnsektor gibt es keine allzu großen Risiken. Für kritische Branchen wurden Branchenlöhne festgelegt. Im Baugewerbe und in der Gebäudereinigung gibt es Mindestlöhne. Ein Mindestlohn wurde auch in der Pflegebranche und in der Zeitarbeit eingeführt. Diese Einführung war deshalb sehr wichtig, damit keine die über das Ausland nach Deutschland importierende Dumpinglöhne entstehen.
Deutschland profitiert am meisten von Europa, da Deutschland in den Markt Europas zwei Drittel seiner Güter exportiert. Deutschland und Europa sind ein großer gemeinsamer Arbeitsmarkt. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit wird Deutschland mehr Vorteile bringen.
„Wir wollen ja selber vom europäischen Markt profitieren -, aber ganz klar soziale Leitplanken einführen und eisern kontrollieren, was Schwarzarbeit oder Unterlaufung der Mindestlöhne angeht. Da unsere Behörden noch mal genau hinschauen lassen, wer schwarzarbeitet, wer illegal dieses System ausnutzt, der kriegt die Rote Karte. Das geht nicht. Da müssen wir ganz eisern sein und hinterher sein zu kontrollieren“, sagte Bundesministerin Ursula von der Leyen.
Kategorien: Arbeitsmarkt
Spargelsaison in Deutschland offiziell gestartet
Im Land Brandenburg (Beelitz) beginnt wieder die offizielle Spargelsaison. In den kommenden zweieinhalb Monaten werden an vielen Orten die beliebten Spargelstangen angeboten.
Zur Tradition des Saisonbeginns gehört, dass der Agrarminister ein paar Stangen selbst auf einem Feld sticht. „Die Stangen wachsen jetzt, schön wäre aber noch etwas mehr Wärme”, sagte Josef Jakobs, Spargelbauer.
Laut Angaben des Beelitzer Spargelvereins müssen für ein Kilo guter Stangen bis zu zehn Euro bezahlt werden. Für ein Kilogramm weniger guter Sortierung müssten zwischen 3 und 6 Euro bezahlt werden, teilte Manfred Schmidt vom Spargelverein mit.
Brandenburg hat eine Anbaufläche von rund 2.800 ha und ist hiermit das drittgrößte Spargelland bundesweit.
Die Farmer brauchen jetzt Helfer zum Spargelstechen.
Kategorien: Saisonarbeit
Information für Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsländern
Neue Regelung für ausländische Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsländern! Bürger aus Litauen, Lettland, Estland, Polen, Ungarn, Slowenien, der Slowakischen Republik und der Tschechischen Republik, die in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen, brauchen ab 1. Mai 2011 keine Arbeitsgenehmigung mehr. Außerdem ändert sich der Ansprechpartner in Zulassungsfragen. Von nun an ist die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn zuständig.
Kategorien: Arbeitnehmer
Spargelsaison in Deutschland gestartet
Die Spargelsaison hat begonnen. Ende März wurden die ersten Stangen auf den Feldern gestochen.
Dank dem ungewöhnlich warmen Wetter hat die Spargelsaison um zwei Wochen früher gestartet. Die Saison beginnt damit diese Woche quer durch die Bundesländer Deutschlands.
Der frühe Saisonbeginn ist auch der neuen Anbautechnik zu verdanken, wo der Spargel in sich aufheizenden Minitunneln aus Folie angebaut wird. Diese Tunnelmethode ist für das Wachstum effektiver als die gewöhnliche, wenn Folie auf die Reihen mit Spargelpflanzen gelegt wird.
Mit den Jahren wird Spargel in Deutschland immer beliebter.
Kategorien: Saisonarbeit
Information für Saisonarbeitnehmer und Schaustellergehilfen
Arbeitnehmer aus Kroatien und den der Europäischen Union neu beigetretenen Ländern Bulgarien und Rumänien, die einer Saisontätigkeit oder einer Beschäftigung als Schaustellergehilfe in der Bundesrepublik Deutschland nachgehen wollen, müssen einen Aufenthaltstitel erwerben bzw. eine Arbeitserlaubnis-EU bekommen. Für Arbeitnehmer aus Kroatien und Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien gelten unterschiedliche Einreise- und Aufenthaltsbedingungen.
Die Zustimmung zum Aufenthaltstitel wird von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) erteilt. Die ZAV ist eine besondere Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit.
Die Zustimmung zu einem Aufenthaltstitel kann unter folgenden Bedingungen erhalten werden:
- Saisonarbeiter für eine Beschäftigung bis zu sechs Monaten im Jahr in der Landwirtschaft (Pflanzenbau, Tierhaltung u.ä.), in der Forstwirtschaft, in der Obst- und Gemüseverarbeitung (Erntehelfer, Saisonarbeiter, Spargelstecher, Erdbeerbflücker), im Hotelgewerbe (Hotels, Gasthöfe, Pansionen, Jugendherbergen, Erholungsheime, Ferienheime u.a.), Gaststättengewerbe (Restaurants, Cafes, Eisdielen u.ä.) und in Säge-, Hobelwerken. Betriebe können Saisonarbeitnehmer nicht länger als acht Monate im Jahr beschäftigen. Diese Begrenzung gilt nicht für Betriebe, die Obst, Gemüse, Wein, Hopfen und Tabak anbauen.
- Schaustellergehilfen für eine Beschäftigung im Schaustellergewerbe von bis zu neun Monaten im Jahr.
Schaustellergehilfen arbeiten auf Jahrmärkten, Volksfesten, in Zirkussen und auf anderen Veranstaltungen. Sie üben Reisegewerbetätigkeit an wechselnden Orten aus, gestalten volksfesttypische Geschäfte.
Saisonarbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien (EU-Mitgliedstaaten) können visumfrei nach Deutschland einreisen. Für sie wurden noch keine Rechte für einen freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt gewährt und sie unterliegen weiterhin der Arbeitserlaubnispflicht, die sie noch vor der Arbeitsaufnahme bei dem zuständigen Arbeitserlaubnis-Team der ZAV einholen müssen. Für sie wird in der nächsten Zeit die allgemeine Arbeitsmarktfreizügigkeit eingeführt. Nach der Einreise müssen sie sich bei der zuständigen Meldebehörde anmelden.
Schaustellergehilfen können nur dann eingestellt werden, wenn für die Tätigkeit keine deutschen Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und keine anderen Personen, die einen Anspruch auf vorrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben.
Wenn der Arbeitgeber ausländische Arbeitnehmer einzustellen beabsichtigt, muss er in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) das dafür vorgesehene Formular ausfüllen. Die Einstellungszusage bzw. das Vertragsangebot an den Arbeitnehmer ist beim zuständigen Arbeitserlaubnis-Team der ZAV abzugeben. Der Arbeitgeber kann entscheiden, aus welchem Land der künftige Mitarbeiter oder die künftige Mitarbeiterin kommen soll. Es besteht für den Arbeitgeber auch die Möglichkeit, einen Arbeitnehmer anzufordern, der bereits bei ihm beschäftigt war und mit dem er persönlich bekannt ist (namentliche Anforderung). In anderen Fällen kann die ZAV für den Arbeitgeber einen geeigneten Bewerber auswählen. Beim positiven Ergebnis der Vermittlungsbemühungen wird der Arbeitgeber von der ZAV informiert.
Arbeitnehmer aus Kroatien müssen bei der deutschen Auslandsvertretung) das erforderliche Visum beantragen. Wenn die ZAV eine Zustimmung zur Visumserteilung gibt, kann man die vorgesehene Beschäftigung ausüben. Der Arbeitnehmer muss sich außerdem beim zuständigen Einwohnermeldeamt anmelden.
Saisonarbeitskräften aus Kroatien, Bulgarien und Rumänien wird empfohlen, den Antrag auf eine Arbeitserlaubnis-EU bei der Agentur für Arbeit sechs Wochen vor Arbeitseinstellung einzureichen.
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn benötigen ab 1. Mai 2011 zur Arbeitsaufnahme keine Arbeitserlaubnis. Für sie besteht die allgemeine Pflicht, sich bei den zuständigen Meldebehörden anzumelden.
Kategorien: Saisonarbeit
Einstellung von ausländischen Arbeitnehmern
Für die Einstellung von ausländischen Saisonarbeitnehmern und Schaustellergehilfen gibt es wichtige Voraussetzungen, die der Arbeitgeber beachten soll.
Vermittlungsgebühr:
Arbeitgeber müssen für jeden ausländischen Saisonarbeitnehmer oder Schaustellergehilfen eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 60 Euro entrichten. Die Gebühr wird dann fällig, wenn der Vermittlungsauftrag erteilt wird. Erst wenn der Gebühreneinzug abgeschlossen wurde, kann die Einstellungszusage bearbeitet werden.
Altersgrenze:
Der Arbeitnehmer muss volljährig sein. Ein Höchstalter für den Saisonarbeiter oder Schaustellergehilfe gibt es nicht.
Lohn/Gehalt:
Ausländische Arbeitnehmer müssen in der Bundesrepublik Deutschland unter den gleichen Arbeitsbedingungen und Löhnern/Gehältern wie Deutsche angestellt werden.
Bei Akkordarbeit (das Erbringen einer gewissen Leistung in einer bestimmten Zeit) muss ein Arbeitnehmer bei durchschnittlicher Leistung mindestens 20% über dem jeweiligen tariflichen Zeitlohn gleichartiger Arbeitnehmer verdienen können.
Arbeitszeit:
Die Arbeitswoche für Saisonarbeitnehmer besteht aus 5 Tagen. Ein Arbeitstag muss durchschnittlich 6 Stunden betragen (30 Arbeitsstunden in der Woche). In anderen Fällen gelten die im Arbeitszeitgesetz festgelegten Arbeitszeitregelungen.
Versicherungsschutz:
Für Arbeitnehmer besteht Sozialversicherungspflicht. In der Sozialversicherung besteht keine Versicherungspflicht (mit Ausnahme der Unfallversicherung), wenn die Beschäftigung innerhalb eines Jahres nicht mehr als 50 Arbeitstage beträgt und sie nicht berufsmäßig ausgeübt wird.
Bei einer Beschäftigung von Schülern, Studenten, Hausfrauen und Selbstständigen liegt keine Berufsmäßigkeit vor.
Zur Feststellung der Versicherungspflicht/-freiheit muss der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber den vorgesehenen Fragebogen vorlegen, den er von seiner Arbeitsbehörde im Herkunftsland erhält.
Soweit kein Krankenversicherungsschutz besteht, muss der Arbeitgeber eine vergleichbare private Krankenversicherung für den Arbeitnehmer abschließen. Alle Kosten für die private Krankenversicherung trägt der Arbeitgeber.
Für Saisonarbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien gelten in allen Fällen nur die Rechtsvorschriften ihres Wohnstaates.
Wenn der Saisonarbeitnehmer in Deutschland krank wird und Sachleistungen in Anspruch nehmen will, benötigt er vom zuständigen Versicherungsträger seines Wohnstaates eine Anspruchsbescheinigung oder eine European Health Insurance Card (Europäische Krankenversicherungskarte).
Sprachkenntnisse:
In der Regel können deutsche Sprachkenntnisse bei ausländischen Saisonarbeitnehmern und Schaustellergehilfen nicht vorausgesetzt werden. Wenn der Arbeitgeber deutsche Sprachkenntnisse beim Arbeitnehmer wünscht, wird dies von der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) berücksichtigt. Die Suche nach Bewerbern mit deutschen Sprachkenntnissen kann längere Zeit einnehmen.
Bei namentlicher Anforderung eines Arbeitnehmers setzt die ZAV voraus, dass der Arbeitgeber über seine sprachlichen und beruflichen Kenntnisse informiert ist. Bei anonymen Bewerbern kann sich die ZAV nur auf die Information im Bewerbungsbogen verlassen.
Unterkunft:
Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer eine angemessene Unterkunft bieten. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen genannt werden.
Die Unterkunft, die dem Arbeitnehmer gestellt wird, muss allen Anforderungen (bauordnungs- und brandschutzrechtliche Vorschriften u.ä.) entsprechen.
Weitere Voraussetzungen sind in den Büchern des Sozialgesetzbuches vorgeschrieben.
Kategorien: Saisonarbeit
Gute Handwerker und ausgebildete Fachkräfte gesucht
Die Bundesagentur für Arbeit teilt mit, dass die Erwerbslosenzahl zum Frühjahrsbeginn erneut gesunken ist.
„Die anhaltend große Arbeitskräftenachfrage ist ein wichtiger Indikator für den unverminderten Konjunkturaufschwung und für den Erfolgskurs der unionsgeführten Koalition in der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik“, sagt Karl Schiewerling, der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Langzeitarbeitslose müssen auch arbeitsvermittelt werden. „Die enorme Nachfrage nach Arbeitskräften muss seine positive Wirkung auch bei Langzeitarbeitslosen entfalten können. Deshalb ist der ungebremste Nachfrage-Boom genau der richtige Zeitpunkt, die Instrumente für eine erfolgreichere Arbeitsvermittlung noch wirksamer zu gestalten. CDU und CSU unterstützen daher mit Nachdruck die Ziele der Bundesarbeitsministerin bei ihrer anstehenden Neuordnung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente“, so Schiewerling.
Reformetappen der Union. „Die Neuordnung der Instrumente ist der dritte Reformschritt auf dem Weg zur “Arbeitsmarktpolitik mit Wirk- und Langfrist-Garantie”. Im Fokus stehen dabei gerade die bislang Benachteiligten auf dem Arbeitsmarkt. Die Schritte 1 und 2 waren die Jobcenter-Reform und die Neufassung der Regelsätze samt großem Bildungspaket. Mit diesen drei Reform-Schritten unterstreicht die Union ihre arbeitsmarkt- und sozialpolitische Kompetenz für die Menschen nachhaltig“, erklärt Karl Schiewerling.
Die nächste Neuordnung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente hat vier Vorteile:
1. klare Orientierung an den wirklichen Bedürfnissen;
2. große Passgenauigkeit;
3. hohe Effizienz der Maßnahmen;
4. Bessere Vor-Ort-Kompetenz in den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Deutschland.
Ziele der Union. „Die Politik der Union orientiert sich genau an diesen Zielen, damit die Menschen möglichst schnell und nachhaltig wieder in einen Job vermittelt oder qualifiziert werden können. Wir wollen der Herausforderung des Fachkräftemangels begegnen. Denn wir brauchen gute Handwerker und ausgebildete Fachkräfte in der Dienstleistung. Mögliche Mitteleinsparungen sind hingegen keine Zielvorgabe für die Reform der Instrumente“, berichtet Schiewerling.
Die Neuordnung gibt die Möglichkeit, den unnötigen und teuren Bürokratismus loszuwerden. Die Mittel für die Eingliederung und berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderung werden nicht gekürzt. Die Union wird Menschen mit sozialer oder körperlicher Benachteiligung auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Berufsleben begleiten.
Kategorien: Arbeitsmarkt
Hilfspersonal
Hilfe wird in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens benötigt. Angefangen von der Haushaltshilfe, über die Kinderbetreuung bis hin zur Hilfe auf dem Bau. Die aufgeführten Bereiche haben einen großen Bedarf an Hilfspersonal.
So werden beispielsweise ständig Helfer auf den deutschen Baustellen gesucht. Nicht jeder kann eine Gaube bauen oder einen Dachstuhl zimmern, doch müssen die Facharbeiter mit Material versorgt werden. Dafür können diese nicht immer von ganz oben, also vom Dach, bis ganz nach unten klettern, um dort das benötigte Material zu holen. An dieser Stelle wird Hilfspersonal benötigt.
Das Hilfspersonal muss umsichtig sein und erkennen, wann welches Material für welche Arbeiten benötigt wird. Die Arbeit auf der Baustelle darf nicht ins Stocken kommen. Beliebt auf deutschen Baustellen ist das Hilfspersonal aus Rumänien. Bauhelfer aus Rumänien sind sehr umsichtig. Viele haben bereits Erfahrung auf deutschen Baustellen gesammelt und können entsprechend zupacken.
Der Job eines Helfers beginnt meist gegen sieben Uhr morgens und endet gegen siebzehn Uhr. In den Sommermonaten wird meist länger auf den Baustellen gearbeitet, damit die Helligkeit und das schöne Wetter ausgenutzt werden können. Dafür gibt es aber ach mehr Lohn. Hilfspersonal wird nach Stunden abgerechnet. Egal ob man auf dem Bau oder als Babysitter arbeitet, je mehr Stunden man arbeitet, desto mehr Lohn bekommt man. Wenn man sich also für einen Job in Deutschland entschließt, dann sollte man möglichst viele Stunden arbeiten. Oft arbeitet das Hilfspersonal in Deutschland drei Monate am Stück. Mit dem verdienten Geld kann man dann in Rumänien gut ein Jahr auskommen. Worauf soll man also noch warten?
Kategorien: Baubranche
Hannover Messe. Bundesagentur für Arbeit Jobs
Qualifizierte Fachkräfte in den Bereichen Engineering, Naturwissenschaft und Technik werden knapp. Obwohl die Zahl der Studienanfänger und -absolventen in diesen Bereichen in letzter Zeit gewachsen ist, zeichnet sich am Arbeitsmarkt doch Mangel an Ingenieuren ab.
HANNOVER MESSE und Bundesagentur für Arbeit bieten Beschäftigten und Arbeitsuchenden zwischen dem 4. und 8. April 2011 Plattform für Weiterbildung und Rekrutierung.
“Wir bieten auf der HANNOVER MESSE mit dem Job & Career Market, der Initiative Qualifizierung live! sowie dem umfangreichen Kongress- und Vortragsprogramm eine ideale Plattform für Unternehmen, die Personal qualifizieren und rekrutieren wollen. Damit ist die HANNOVER MESSE auch eine Job-Maschine”, sagt Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. Auf der HANNOVER MESSE 2011 werden über 6.500 Aussteller das gesamte Messegelände belegen. Mit ihren 13 Leitmessen besetzt sie die Themen Automation, Antriebstechnik, Energie, Zulieferung, Forschung, Entwicklung und auch Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Power Plant Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, CoilTechnica, SurfaceTechnology, MicroNanoTec sowie Research & Technology.
“Laut unserer Statistik dauert es aktuell mehr als drei Monate, bis eine Ingenieursstelle besetzt ist. Bei Chemikern, Physikern und Mathematikern sind es sogar mehr als vier Monate”, sagt Klaus Stietenroth, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit. Bei den Technikern ist die Vakanzzeit mit 73 Tagen sehr lang. Zuletzt waren es durchschnittlich 67 Tage, bis eine Arbeitsstelle besetzt werden konnte.
Für Betriebe wird es immer schwieriger, in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen qualifiziertes Personal zu finden. Bei den Ingenieuren kamen in ganz Deutschland auf ca. 22.600 (Niedersachsen: 1.700) gemeldete Stellen ca. 11.600 (Niedersachsen: 1.000) Arbeitslose. “Das bedeutet, dass auf eine Stelle nur zwei potenzielle Bewerber kommen – diese Relation deutet auf einen Engpass hin”, sagte Stietenroth. Bei den Chemikern, Physikern und Mathematikern kamen zuletzt auf bundesweit ca. 500 gemeldete Stellen rund 4.000 gemeldete Arbeitslose (Niedersachsen: 45 Stellen, 3.000 Arbeitslose). Schwierig haben es die Techniker. “Hier kommen auf bundesweit rund 24.000 gemeldete Stellen ein Bewerberangebot von rund 8.000 (Niedersachsen: 2.000 Stellen, 660 Arbeitslose)”, erklärte Stietenroth. “Auch wenn die Fachkräftebedarfe sich regional, branchenspezifisch und je nach Betriebsgröße unterscheiden, so gilt es, bereits heute gemeinsam mit unseren Partnern am Arbeitsmarkt gegenzusteuern. Unsere gemeinsame Initiative mit der Deutschen Messe, Qualifizierung live!, ist ein Baustein dazu”, so Stietenroth weiter.
Den Messebesuchern steht ein Vortrags- und Kongressprogramm mit mehr als tausend Terminen offen. Die zentralen Themen der Messe sind Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen, Zukunftstechnologien und vieles mehr. Am Messestand der Bundesagentur für Arbeit gibt es ein umfangreiches Beratungs- und Informationsprogramm für arbeitende und arbeitsuchende Ingenieure, Techniker und Meister aus technischen Berufen.
Die Agenturen für Arbeit und die Deutsche Messe AG stellen Betrieben kostenlose Eintrittskarten zur Verfügung wenn diese ihre Mitarbeiter zur Weiterbildung auf die HANNOVER MESSE schicken. Die Berater/innen der Agenturen für Arbeit bieten Ihren Kunden den kostenlosen Besuch der Weiterbildungsangebote auf dem “Job & Career Market” an. Es besteht die Möglichkeit einer Fahrtkostenübernahme.
Kategorien: Messen
