Alle Artikel vom Februar, 2011
Günstige Pflegehilfskraft aus dem Ausland
Laut der durchgeführten Studie „Wohnen und Leben Winter 2011“ von immowelt.de (IT-Komplettanbieter für die Immobilienwirtschaft) würden 43% der deutschen Bürger ausländische Hilfskraft für die Pflege ihrer Familienangehörigen einstellen. Der fürsorgliche Betreuer dürfte dabei beim Pflegebedürftigen einziehen und rund um die Uhr vor Ort sein. Die meisten vom Marktforschungsinstitut Innofact 1.014 Befragten hielten so eine Beschäftigung für kostengünstig.
Die repräsentative Umfrage ergab, dass 18% der Deutschen Pflegehilfskräfte aus dem Ausland nicht für vertrauenswürdig halten, 9% zweifeln daran, dass dieses Pflegemodell im Vergleich zum Altersheim dieselbe Pflegequalität bietet.
Kategorien: Altenpflege
Lohnerhöhung in der Metall- und Elektroindustrie
Die jüngste Abfrage der IG Metall NRW ergab, dass jedes dritte Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen eine Lohnerhöhung vorzieht. Rund 350 000 Beschäftigte aus Großunternehmen erhalten ab Februar um 2,7% mehr Geld. Im Februar 2010 war in der Metallindustrie ein Tarifvertrag geschlossen worden, wonach zum 1. April 2011 eine Gehaltserhöhung von 2,7% fällig wird. Gleichzeitig war von den Tarifpartnern vereinbart worden, sie bei einer kräftigen Gewinnsteigerung der Unternehmen vorziehen zu können. Eine mögliche Verschiebung der Lohnerhöhung bei schlechter Lage “gibt es praktisch nicht”, hieß es aus der Gewerkschaft in Düsseldorf.
Kategorien: News
Auftragseingang des Markt- und Technologieführers
Der Auftragseingang des Unternehmens GEA Group stieg im Jahr 2010 um 12% auf 4.578 Mio. Euro. Im 4. Vierteljahr verbuchte die GEA mit 1.248 Mio. Euro an Neuaufträgen bereits 24% mehr als im vorigen Jahr. Der erreichte Stand entspricht dem durchschnittlichen im Vorkrisenjahr 2008. Der Umsatz erreichte wie von der GEA vorhergesagt mit 4.418 Millionen Euro wieder das Vorjahresvolumen. Im Jahr 2010 hat die GEA großes Augenmerk auf die Qualität der Aufträge hinsichtlich Preis und Qualität gelegt.
Die GEA konnte ein EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) vor Restrukturierungskosten von etwa 357 Millionen. Euro erwirtschaften und damit die entsprechende EBIT-Marge um ungefähr 50 Basispunkte auf 8,0 bis 8,1% steigern. Dazu haben auch Einspareffekte aus den im Jahresende 2008 eingeführten Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung beigetragen. Die Restrukturierungskosten belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 119 Millionen Euro, einschließlich aller Rückstellungen für die im Jahr 2011 noch planmäßig abzuschließenden Maßnahmen. Das EBIT nach Restrukturierungskosten betrug ca. 237 Millionen Euro.
Die Nettoliquidität hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag auf 105 Millionen Euro verdoppelt. Dies ist der Zurückhaltung bei Investitionen und der gezielten Senkung des Working Capitals zu verdanken. Im Verhältnis zum Umsatz wurde ein Wert von 10% zum Stichtag und 12,4% im Jahresdurchschnitt erreicht. Das entspricht einer signifikanten Reduzierung um circa 400 bps gegenüber dem vorigen Jahr.
“Wir freuen uns, dass wir dieses für die GEA erfolgreiche Geschäftsjahr mit zwei sehr gut passenden Akquisitionen abschließen konnten”. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Zahlen eine auf 40 Cent je Aktie erhöhte Dividende vorschlagen”, sagt Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft.
Die GEA Group Aktiengesellschaft ist Anbieter von Prozesstechnik und Komponenten für die Nahrungsmittel- und Energieindustrie. Die GEA ist ein international tätiger Technologiekonzern. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Produktionsprozesse. Im Jahr 2010 erwirtschaftete GEA einen Umsatz von über 4,4 Milliarden Euro. 70% von dem Umsatz wurden mit den langfristig wachsenden Industrien für Nahrungsmittel und Energie erzielt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter.
Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Personalberatung und Personalvermittlung in Hamburg
Im Jahr 2010 haben sich mehr als 30 Krankenhäuser und Kliniken für eine Unterstützung durch die Personalberater aus Hamburg entschieden. Gesucht wurden hauptsächlich Fachkräfte mit speziellen Kompetenzen und komplexen beruflichen Anforderungen z.B. ein Facharzt Kinder- und Jugendmedizin, mit Spezialisierung auf Neurologie und Neurochirurgie. Die Personalberater vermelden die Erfolgsquote der Personalvermittlung von Fachkräften und Führungskräften für das Geschäftsjahr 2010 mit 90%.
Aufgrund der herausragenden Projekterfolge, der engen Zusammenarbeit mit den beauftragenden Fachbereichen, der Team-Projektbetreuung, der strukturierten Projektarbeit und dem Branchenwissen haben einige Krankenhäuser auch wieder mit Folgeaufträgen an die Personalberatung aus Hamburg gewendet.
Kategorien: News, Uncategorized
Wachstum der polnischen Wirtschaft
Im Jahr 2010 wuchs Polens Wirtschaft um 3,8%. In diesem und nächsten Jahr wird es jeweils über 4% erwartet. “Polen hat die Wirtschaftskrise dank einem soliden Vor-Krisen-Wachstum, kaum faulen Krediten und einer stabilen Binnennachfrage als einziges Land Mittel- und Osteuropas ohne negatives Wachstum überstanden. Das Land bleibt weiterhin einer der attraktivsten Investitionsstandorte in der Region,” sagt Heiko Steinacher von Germany Trade & Invest in Warschau.
Riesige Investitionen, besonders im Rahmen der bevorstehenden Fußball-EM 2012, wirken wie ein großes Konjunkturpaket. Anpassungserfordernisse an entsprechende Normen und Richtlinien der EU kurbeln die Importindustrie an und eröffnen Technikanbietern aus Deutschland ausgezeichnete Zulieferchancen. “Das gilt für klimafreundliche Techniken im Rahmen der Kohleverstromung und erneuerbaren Energien ebenso wie für Medizintechnik oder Anlagentechnik in der kommunalen Entsorgung”, so Steinacher.
Die Industrie hat steigende Auftragseingänge, deshalb investiert auch der Privatsektor wieder stärker. In den letzten zwei Jahren sind jeweils ungefähr 10 Mrd. Euro ausländische Direktinvestitionen (einschließlich Transitkapital) nach Polen geflossen, das ist fast genauso viel wie vor der Wirtschaftskrise. Im Jahr 2011 wird auf ca. 12,7 Mrd. gerechnet.
Auf deutscher Seite machten zuletzt Bosch (Kraftfahrzeugindustrie, Gebrauchsgüter, Industrie- und Gebäudetechnik, Verpackungstechnik) und MAN (Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern) von sich reden. Bosch wird in der niederschlesischen Sonderwirtschaftszone Walbrzych (Kamienna Góra- großer Ballungsraum sowie ein wirtschaftliches,
kulturelles und akademisches Zentrum) Rußpartikel-Filter für Dieselmotoren, MAN Bus in Starachowice (Südostpolen) komplette Reise- und Stadtbusse herstellen.
Die vorübergehende Mehrwertsteuererhöhung wird laut Fachleuten den Privatkonsum nicht wesentlich belasten. Öffentliche Finanzen erfordern eine nachhaltigere Strategie zur Haushaltskonsolidierung. Ratingagenturen, Investmentbanken und die Europäische Kommission mahnen zur Schuldentilgung.
Germany Trade & Invest, die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland, berät ausländische Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf den deutschen Markt ausbauen wollen. Außerdem unterstützt sie deutsche Unternehmen, die ausländische Märkte erschließen wollen, mit Außenwirtschaftsinformationen.
Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Spitzenkräfte für flexible Arbeitsmodelle
Spezialisten interessieren sich für die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten. Die von Unternehmen entwickelten Arbeitsmodelle entsprechen selten den Bedürfnissen ihrer Spitzenkräfte. Dies laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Bain & Company, bei der über 3.300 Fachkräfte in den USA, Europa und Asien befragt wurden. Außerdem mangelt es den Angeboten an sichtbarer Unterstützung durch die Geschäftsführung.
94% der Top-Arbeiterinnen und 78% der Top-Arbeiter wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten. Tatsächlich nutzen aber 46% der weiblichen Spitzenkräfte und 25% der männlichen Spitzenkräfte entsprechende Angebote.
60% der Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle an, breit genutzt werden sie nur in 18 Prozent. Unter den Befragten gibt es eine Angst vor dem Karriere-Aus, wenn sie solche Angebote annehmen. 86% der Befragten gaben an, dass die Unterstützung von der Seite der Führungsspitze ein ausschlaggebendes Kriterium für ihre Abwägung sei, flexible Arbeitszeitangebote zu nutzen.
Die Geschäftsführung muss solche Angebote sichtbar unterstützen und selbst nutzen. “Dazu gehört auch die Kommunikation von Erfolgsgeschichten, also prominenten Beispielen aus dem Unternehmen, die flexibel arbeiten und dennoch Karriere machen”, sagt Dr. Gunther Schwarz, Partner und Experte für Personalstrategien bei Bain & Company.
Werden den Beschäftigten freundliche Arbeitszeitmodelle angeboten, steigt deren Arbeitszufriedenheit deutlich. In diesen Fällen empfehlen Mitarbeiter ihren Arbeitgeber oder dessen Produkte häufiger weiter. Die Bindung zum Unternehmen steigt bei Mitarbeitern um 25% und bei Mitarbeiterinnen um 40%.
“In Deutschland gibt es großen Nachholbedarf, wenn es um flexible Arbeitszeitmodelle für Fach- und Führungskräfte geht”. “Ich kenne kaum ein Unternehmen, das heute bereits den unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Spitzenleute gerecht wird”, sagt Gunther Schwarz. Gerade flexible Arbeitszeiten seien dabei ein ausgezeichnetes Argument, um bei zunehmendem Fachkräftemangel qualifizierte Top-Kräfte anzuwerben und langfristig im Unternehmen zu halten.
Flexible Arbeitszeitmodelle sollten unterschiedlich sein. Die Unternehmen sollten zuerst die speziellen Ansprüche und Vorstellungen seiner Führungskräfte erfassen. Unter den Befragten lassen sich vier Gruppen identifizieren, die unterschiedliche Angebote benötigen.
Skeptiker (30%):
- suchen Unterstützung vom Top-Management und von Kollegen, die flexibel arbeiten;
- bevorzugen kein bestimmtes Angebot;
- brauchen Beweise, dass flexible Modelle funktionieren;
- möchten weiterhin Projekte leiten und wichtige Ergebnisse erzielen.
Aufsteiger (24%):
- sind sehr karriereorientiert;
- nehmen häufige Geschäftsreisen und ständige Erreichbarkeit in Kauf;
- schätzen die Möglichkeit von flexiblen Arbeitszeitmodellen im eigenen Unternehmen und möchten diese zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Karriere nutzen.
Unterbrecher (24%):
- selbstsicher;
- reife Arbeitnehmer;
- steigen aus dem Berufsleben aus oder arbeiten weniger, um Kräfte zu gewinnen und herausfordernde Aufgaben zu übernehmen.
Alternative (22%):
- Vorhersehbarkeit und Planbarkeit sind wichtig;
- verzichten gerne auf die schnelle Karriere für vernünftige und planbare Arbeitszeiten;
- leisten viel;
- bleiben dem Unternehmen treu.
Gewünscht ist, einen Ansprechpartner für flexibel arbeitende Spitzenkräfte zu ernennen, der den Erfolg der verschiedenen Modelle im Unternehmen kommunizieren wird. Er sollte auch den Aufstieg von flexibel arbeitenden Nachwuchskräften fördern. Dann werden ide Vorbehalte gegen flexible Arbeitszeitmodelle im Unternehmen und bei den Top-Leuten abgebaut. “Aufgrund der Alterung unserer Gesellschaft und zu geringer Zuwanderung werden uns schon bald viel weniger qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, als wir benötigen. Jetzt haben die Unternehmen die Chance, durch maßgeschneiderte Arbeitsangebote die besten Talente langfristig an sich zu binden”, sagt Bain-Partner Gunther Schwarz.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Uncategorized
Investition in den Kapazitäts- und Personalausbau
Der Auftragseingang und Umsatz des Unternehmens Fries Research & Technology (3D-Oberflächenmesstechnik für die Forschung und Produktion) stiegen im Jahr 2010 um mehr als 50% an. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit Sitz in Bergisch Gladbach wieder mit einem Wachstum. “Wir werden versuchen unseren Umsatz weiter stark zu steigern, das Potenzial ist da”, sagt Dr. Thomas Fries, Firmengründer.
Im Jahr 2009 war der Auftragseingang überdurchschnittlich hoch. Im nächsten Jahr lag die Quote deutlich höher. “Wir werden weiter aufrüsten und Vertrieb und Produktion stark ausbauen”, so Dr. Thomas Fries. Es wird ein Umsatz von 8 Mio. Euro erwartet. Der Ausbau des Vertriebs in Asien war ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Nachfrage nach voll automatisierter Messtechnik steigt an. “Mit unserer Software Acquire Automation und unseren vollautomatischen Messsystemen der Serie MicroProf, können mehrere Messverfahren mit nur einem Messsystem realisiert werden”, sagt Fries.
FRT investiert heute stark in den Kapazitäts- und Personalausbau in Bergisch Gladbach. Fries Research & Technology hat auch neue Partner zur Ausbreitung des Geschäfts in Russland und zur Intensivierung des Europa-Vertriebs gewonnen.
Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Erneuerbare Energien in Deutschland
Deutschland wird mit seinen Erneuerbaren Energien immer unabhängiger von teuren Energieimporten. Im Jahr 2010 haben sie die Einfuhr von fossilen Energierohstoffen im Wert von 7,4 Mrd. Euro überflüssig gemacht (im Jahr 2009: 6 Mrd. Euro).
Die Erneuerbaren Energien haben außerdem versteckte Kosten in Höhe von rund 8 Mrd. EUR vermieden (Kosten für Klima-, Umwelt-, Gesundheits- und Materialschäden, entstanden durch die Verwendung fossiler und atomarer Brennstoffe, im Preis nicht enthalten).
Nach aktuellen Berechnungen des BEE stieg die Energiebereitstellung aus regenerativen Quellen in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Mrd. Kilowattstunden an (plus 6,4% bzw. 265 Mrd. Kilowattstunden). Dies macht einen Anteil von 10,5% Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland.
“Der Beitrag der Erneuerbaren zu einer bezahlbaren, sauberen und ressourcenschonenden Energieversorgung steigt von Jahr zu Jahr. Mit jeder Kilowattstunde mehr aus regenerativen Energien ist die Wirtschaft hierzulande besser gegen steigende Öl-, Gas- und Kohlepreise auf dem Weltmarkt versichert,” sagt Dietmar Schütz, BEE-Präsident.
Auf Seiten der Politik und der Unternehmen seien erhebliche Anstrengungen notwendig. “Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu den positiven Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dazu neue Instrumente, um endlich die Erneuerbaren im Wärmebereich voranzubringen”, so Schütz.
Die Regierung und das Parlament müssten die Neufassungen des EEG und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) dafür nutzen, den Umbau der Stromwirtschaft konsequent fortzusetzen. “Nach der falschen Entscheidung für eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken benötigen unsere Unternehmen jetzt dringend das Signal, dass es sich für sie lohnt, weiter auf Innovation und Investition zu setzen,” sagt Schütz. In diesem Fall könnten bis 2020 die Erneuerbaren Energien 2020 die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland decken. 2010 waren es bereits 17,4%.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor geht weiterhin mit langsamem Tempo voran. Im Jahr 2010 lag die Energiebereitstellung aus Erneuerbaren bei nur 5 Mrd. Kilowattstunden (plus 4,3% gegenüber 2009). “Die Wärmeerzeugung ist und bleibt der springende Punkt in Sachen Klimaschutz und Ressourcensicherheit. Wir verbrauchen dafür rund die Hälfte unserer gesamten Energie. Nach wie vor fehlt hier jedoch ein verlässliches und vor allem haushaltsunabhängiges Ausbauinstrument”, sagte Schütz. Der Anteil der Erneuerbaren an der Wärmeversorgung liegt mit 8,9% auf niedrigem Niveau.
Im Verkehrsbereich haben Erneuerbare Energien einen Anteil von nur 5,7%. “Die Potenziale von Biodiesel und Bioethanol müssen stärker genutzt und deren Förderung an der Treibhausgasbilanz ausgerichtet werden, um schnell fossiles Öl zu ersetzen und Treibhausgasemissionen zu senken,” so Schütz. In allen EU-Mitgliedsstaaten müssten schnell die verbindlichen Nachhaltigkeitskriterien für Biotreibstoffe einheitlich umgesetzt werden.
Kategorien: Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Die Branche der Nano- und Biotechnologie in Deutschland
Die Branche der Nano- und Biotechnologie ist in den vergangenen 15 Jahren deutschlandweit stark gewachsen. Zwischen den Jahren 1996 und 2009 erwirtschafteten deutsche Biotechnologieunternehmen einen Umsatz von rund 1,7 Mrd. Euro (1996: 300 Mio. Euro; 2009: 2 Mrd. Euro). Das jährliche Wachstum der biotechnologischen Branche erreichte 9% und ist damit viel höher als das des Chemie- und Pharmaziesektors. Im vergangenen Jahr flossen in die Biotechnologieunternehmen mit so viel Geldmittel (591 Mio. Euro) wie noch nie.
Das 2007 gegründete Unternehmen Nanohale AG mit dem Sitz in Dortmund gilt in der Branche als Innovationsführer und zeichnet sich durch seine internationalen Kontakte aus. Im Dezember 2010 hat die Nanohale AG als einziges biotechnologisches Unternehmen der vergangenen Jahre den Weg an die Börse gewagt. Schon im September wurde die deutsche Biotechnologiewirtschaft aufmerksam, als die russische staatliche Technologieholding Rostechnologii ein Memorandum zur Gründung eines Joint-Ventures mit dem nicht großen Unternehmen Nanohale AG unterzeichnete. Mit der Gründung verpflichtet sich Rostechnologii die Realisierung von fünf Entwicklungsprojekten mit einem initialen Finanzierungsvolumen von $40 Mio. zu unterstützen. Bis 2013 soll das Verfahren bereit für den Endkunden sein. “Bereits während der Zulassungszeit erzielen wir Erlöse”, sagt Nanohale-Vorstand Dr. Friedrich Steinweg. Das Joint-Venture soll die Nanohales Börsenwerte kräftig in die Höhe treiben.
Die Unterzeichnung des Vertrags zwischen Nanohale AG und dem Tochterunternehmen der Holding Rostechnologii symbolisiert den Anfang der deutsch-russischen Zusammenarbeit. “Die Entwicklungsprojekte der Nanohale AG gelten als Leuchtturmprojekte für die engere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und werden von der russischen Regierung prioritär behandelt”, sagt Prof. Dr. Andrey V. Zverev, Gesandter und Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland. Das Ziel ist, marktgängige Medikamente über wirkstoffbeladene, bioabbaubare Nanocarrier und Nanoprodukte nasal anwendbar, wirksamer und verträglicher zu machen. “Wir konzentrieren uns hierbei auf zugelassene Wirkstoffe, für die es keine Alternativen, oder in puncto Bioverfügbarkeit nur stark verbesserungswürdige, Darreichungsformen gibt”, sagt Nanohale-Vorstand Dr. Nicolas Combé. Das wichtigste Ziel ist die Verbesserung der Anwendung des Proteohormons Insulin. Anstatt ihn zu spritzen, wird er über die Nase aufgenommen. Das Unternehmen forscht derzeit mit Nanocarriern als Wirkstofflieferant, damit aus der Spritze ein Nasenspray wird.
Auf dem deutschen Biotechnologie- und Nanotechnologiemarkt herrscht Bewegung. Die staatliche Förderung von Nanotechnologieforschung zeigt eine erhöhte Aufmerksamkeit auf Nano- und Biotechnologieunternehmen. Laut Bundesregierung sollen bis 2015 jährlich rund 400 Mio. Euro fließen, unter anderem in der Forschungsförderung, in Hilfen für Kleinbetriebe und Gründer. “Die technologische Leistungsfähigkeit und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft werden maßgeblich von der Nanotechnologie geprägt,” erklärt Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Künftig dürften auch institutionelle Investoren das große Potenzial des Biotechnologie- und Nanotechnologiemarktes entdecken und für ihre Fondsstrukturen attraktive Einstiegsmöglichkeiten suchen. Die Finanzexperten von Börse Online sagen der Nanohale AG jetzt schon gute Gewinnerwirtschaftung voraus.
Kategorien: Branchen, Uncategorized
Umsatzerhöhung beim französischen Fahrzeughersteller
Peugeot hat im Jahr 2010 in der ganzen Welt 2.142.000 Automobile verkauft und zum ersten Mal einen Verkaufsrekord von über 16% erreicht. Im ersten Jahr nach Auslaufen der Abwrackprämie wurden in Deutschland 84.242 Personenkraftwagen des französischen Fahrzeugherstellers neu zugelassen. Der Pkw-Hersteller Peugeot verbesserte damit die Position auf dem Markt unter den Importmarken um zwei Plätze auf Rang drei. Im Nutzfahrzeuggeschäft machte Peugeot Deutschland mit 10.078 neuen Zulassungen einen Allzeit-Rekord. Im relevanten Nutzfarzeug-Flottenmarkt konnte Peugeot mit 12.423 Neuzulassungen ebenfalls um 23,2% wachsen. Der Marktanteil von Peugeot Deutschland lag im Jahr 2010 bei 3,0% (Personenkraftwagen und Nutzfahrzeug). Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 32% und betrug 1,52 Mrd. Euro. Der Teile-Umsatz stieg um 7,4%. In 7 von 12 Segmenten etablierte sich Peugeot unter den Top 5 der Importfahrzeuge. Insbesondere im “M1-Segment” mit den Automodellen 308, 3008, 5008 und RCZ wuchs die französische Automobilmarke mit 29.352 Zulassungen (plus 26,1% im Vergleich zum Jahr 2009).
Nach dem Start des Mobilitätsangebots Mu by Peugeot (Mietservice für Fahrzeuge, Scooter, Fahrräder oder Zubehör) und der Markteinführung des i0n als erstem elektrischem Auto eines europäischen Herstellers im Jahr 2010 wird sich der Franzose im Jahr 2011 weiter als innovativer Mobilitätsanbieter etablieren. Das neue Oberklassenmodell 508 ist mit zwei verschiedenen Fahrwerksvarianten und dem STOP & START-System der neuesten Generation “e-HDi” erhältlich. Alle Spitzenmodelle verfügen ein innovatives System zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Im laufenden Jahr wird der weltweit erste Fullhybrid-Diesel 3008 HYbrid4 eingeführt, der Diesel- und Elektromotor kombiniert und durch Allradantrieb hervorragende Fahreigenschaften bietet. Ab 2012 wird die neue Dieselhybridtechnologie HYbrid4 zum Einsatz kommen. Für dieses Jahr plant Peugeot Deutschland den Verkauf von 118.000 Pkw und Nutzfahrzeugen. Der Marktanteil soll 3,4% betragen. Peugeot wird 2011 auch das Fahrradgeschäft weiter professionalisieren.
Kategorien: News, Uncategorized