Alle Artikel vom November, 2009
Ältere Arbeitnehmer
Viele ältere Arbeitnehmer in Deutschland sind nicht zufrieden mit ihren Arbeitgebern. Obwohl ein Mangel an den Fachkräften herrscht, bieten die deutschen Unternehmen fast keine Perspektiven für ältere Arbeitnehmer. Den deutschen Unternehmen dürfte es viel Geld kosten.
Im Auftrag des Managementberatungsunternehmens Accenture wurde vom Marktforschungsinstitut Dialego eine Studie durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurden deutschlandweit 500 Arbeitnehmer im Alter von 50 bis 65 Jahren befragt und laut dieser Studie ist nur ein Drittel der älteren Mitarbeiter mit den Trainings- und Weiterbildungsangeboten in ihrem Unternehmen zufrieden. 63 Prozent der Befragten kritisieren, dass die Bedürfnisse der älteren Mitarbeiter in solchen Bereichen wie Gesundheit, Mitarbeiterführung und Karriereentwicklung nur sehr wenig Berücksichtigung finden. Auch die Vorgesetzten werden kritisiert. Es fühlen sich etwa zwei Drittel der Befragten nicht motiviert genug, um über das vorgesehene Rentenalter hinaus zu arbeiten. Nur im Bereich der Arbeitszeitgestaltung ist jeder zweite der älteren Arbeitnehmer mit dem Gestaltungsangebot der deutschen Unternehmen zufrieden.
Außerdem sind 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Entlohnungsmodelle ihrer Arbeitgeber angepasst werden sollten. Laut Umfrage gibt es solche altersgerechte Entlohnungsmodelle nur in wenigen Unternehmen (etwa 10 Prozent). 24 Prozent der Unternehmen haben altersgerechtes Programm zu der Gesundheitsförderung durchgesetzt, und etwa 22 Prozent der Unternehmen haben flexible Arbeitszeiten eingeführt.
Kategorien: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Jobs, Stellenangebot, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland
Wirtschaft der EU-Länder. Bauern in der Europäischen Union
EU-Erweiterung könnte erfolgreich nur unter Vorbehalt politischer Stabilität sein. Zum Beispiel, Lettland und Estland hatten Beschränkungen für ihre russische Minderheit zurückzunehmen. Man braucht das, um Konflikte zu vermeiden, weil die Konflikte offenbar bei der Migration sind. Auch Grenzstreitigkeiten wurden im Vorfeld beigelegt. Freie Märkte sollten begründet werden, dabei müssen alle Ost-Länder ihre Agrarbereiche und Landwirtschaft umstrukturieren und die Marktwirtschaft wettbewerbsfähig machen. Bei der Rechtssicherheit gilt der EU-Standard. Streit gab es mit Prag um die Benes-Dekrete, die EU-Rechtsnormen verletzen.
Durch die Erweiterung stieg die Einwohnerzahl in der EU um 20 Prozent, während die Beitrittsländer nur fünf Prozent der zusätzlichen Wirtschaftsleistung beisteuern. Aber die Ost-Ökonomien wachsen rasant. So stieg die slowakische Wirtschaftskraft von 2002 bis 2004 im Schnitt um 4,2 Prozent, die litauische Wirtschaftskraft stieg sogar um 6,5 Prozent (EU-15: 1,3 %). Den positiven Trend spiegelt auch die Börsenentwicklung wider. So legten seit Anfang 2003 der ungarische Bux-Index, der tschechische PX-50 sowie der polnische Wig-20 kräftig zu.
Die Zahl der Bauern in der Europäischen Union explodiert. Zu den bisher 6,8 Millionen Bauern kommen dazu noch 3,9 Millionen Bauern aus den Beitrittsländern, davon zwei Millionen aus Polen. Auch die Bauern aus den Beitrittsländern werden in das komplizierte und teure System aus Direktzahlungen, Tierprämien und Exportsubventionen integriert, aber sie müssen sich zunächst mit einem Viertel der üblichen Beihilfen zufriedengeben. Erst 2013 werden sie West-Niveau erreichen. EU-Kommissar Franz Fischler setzt darauf, dass bis dahin viele Bauern ihre unwirtschaftliche Betriebe schließen. Das Sterben von Höfen im Osten hält er für unausweichlich. Den Anpassungswilligen hilft Brüssel beim Produktionswandel, so zum Beispiel wer Giftstoffe reduziert oder eine moderne Melkmaschine kauft, bekommt Extrazuschüsse.
Trotz Erweiterung soll das Agrarbudget von derzeit 40 Millionen Euro im Jahr 2013 nur auf maximal 49 Milliarden Euro wachsen. Die Agrarreform von 2003 soll es möglich machen, die bisher an Anbaufläche und Tierbestand gekoppelte Beihilfe auf betriebsbezogene Pauschalen umzustellen.
Kategorien: Arbeitsmarkt, Branchen, Jobs, News, Uncategorized
Austauschprogramme. Bildung und Migration. Auslandsjahr
Nach dem Mauerfall 1989 haben sich die Grenzen geöffnet. Die Generation nach 1989 der Schüler, Studenten und Auszubildende haben die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen in Ost- und Westeuropa zu sammeln. Diese Generation wird unterstützt durch Stipendium und Förderprogrammen und dadurch erhalten sie die Möglichkeit in Europa zu studieren, zu promovieren und zu arbeiten. Die Studenten können sich außer für ein Vollzeitstudium auch für kurzzeitige Austauschprogramme oder Zusatzqualifikation im Ausland anmelden. Im Sommer 2007 wurde das Projekt „Generation nach 1989“ (G1989) vom Research Network 1989 und MitOst e.V. initiiert. Damit soll diese Generation eine Stimme gegeben sein.
Im Unterschied zu den Studenten, die an einem Austauschprogramm teilnehmen oder ein Auslandsjahr einlegen, müssen die Bildungsmigranten ihren Auslandsaufenthalt selbst organisieren. Die Bildungsmigranten müssen die gleichen Leistungen wie die deutschen Studenten erbringen und sich in neuem nationalen System zurechtfinden.
Nach den Daten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Hochschulinformationssystems für Jahr 2005 waren an den Universitäten in Deutschland mehr Osteuropäer (ca. 80 000) als Westeuropäer (ca. 40 000). Der Mauerfall und die Grenzöffnung haben Europa politische Freiheit gebracht und auch die Freiheit der Flexibilität, vor allem für die Studenten sowie für den Arbeitsmarkt. Die Bildungsmigration ist mit Gleichheitserwartung verknüpft. Es wird erwartet, dass gleiche Abschlüsse für alle Studenten gleiche Chancen bieten. Diese Erwartung wird durch den europäischen Hochschulraum verstärkt.
Kategorien: Arbeitsmarkt, Jobs, Uncategorized
Die Erweiterung der EU
Deutschland ist einer der größten Handelspartner der neu beigetretenen EU-Staaten. Die Experten aus den Bereichen Ökonomie und Wirtschaft sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit mit den polnischen, ungarischen, tschechischen und slowakischen Arbeitnehmern in Deutschland 77000 Arbeitsplätze sichert. Dank der EU-Erweiterung ist zu erwarten, dass in den westländischen EU-Staaten der Wirtschaftswachstum und die Entwicklung um ein Prozent steigen. Die westlichen und östlichen Unternehmen handeln schon seit vielen Jahren miteinander, aber der EU-Binnenmarkt und auch die Börse geben dem Handel eine zusätzliche Stimulation. Es fällt zum Beispiel Warenkontrolle an der Grenze weg, außerdem gelten für Investoren verlässliche Standards des EG-Rechts und in Osteuropa werden die Subventionen von der EU-Wettbewerbskontrolle erfasst. Die deutschen Unternehmer bekommen dadurch die Möglichkeit, neue Absatzmärkte zu finden.
Dabei besteht kein Risiko, dass die Arbeitnehmer aus Osteuropa alle Arbeitsplätze besetzen werden. Durch die Übergangsregelungen soll massiver Zustrom verhindert werden. Jedes alte EU-Land konnte schon in den ersten zwei Jahren ihren Arbeitsmarkt eröffnen, sie mussten es aber nicht tun. Deutschland verschob die Eröffnung des Arbeitsmarkts bis 2011. Dann spätestens ab Mai 2011 haben alle EU-Bürger eine freie Wahl des Arbeitsplatzes. Bis dahin sollen sich auch die Löhne und Lebensverhältnisse zumindest etwas annähern. Deutsche Landwirte und Gastronomen dürfen auch weiterhin Saisonarbeiter, Erntehelfer und andere Arbeitnehmer anheuern.
Kategorien: Arbeitnehmer, Erntehelfer, Hilfspersonal, Jobs, Saisonarbeit, Stellenangebot, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland, Zeitarbeit
Immigration in Deutschland. Sprachkenntnisse der Migranten
Bei den Wahlen in den Bundestag am 27. September siegte der Block der christlichen Parteien CDU/CSU und ihr Partner in der zukünftigen Regierungskoalition – die Freie Demokratische Partei Deutschlands (FDP) planen, die Einreise und die Arbeitsbeschaffung in der BRD für die ausländischen Fachkräfte zu erleichtern.
Die Koalition will die Immigration der ausländischen Fachkräfte nach Deutschland erleichtern und die Pflichten zur Teilnahme an den Kursen der Integration ausdehnen. Die Vermittler der Union der christlichen Parteien und FDP haben sich über den Katalog der Kriterien geeignet, um die Migration der Arbeiter zu vereinfachen. Neben der Bedürfnis der Branche bei den Arbeitern sollen die persönlichen Kriterien solche wie die Qualifikation, das Kennen der Sprache oder das Herkunftsland entscheidend sein, wenn der Migrant die Erlaubnis auf den Aufenthalt bekommen wird. Dadurch reagiert die Koalition auf die Forderungen der Wirtschaft, die sich vor dem Mangel der Fachkräfte in Deutschland ohne Fachkräfte und die hoch qualifizierten Arbeiter aus dem Ausland fürchtet. Außerdem haben sich die Experten der Union der christlichen Parteien und FDP einstimmig entschieden, den Migranten das legitime Recht auf eine schnelle Anerkennung ihrer ausländischen Zeugnisse über die abgeschlossene Bildung zu geben. “Das Gesetz über die Anerkennung” soll regulieren, das Maximum im Laufe von 6 Monaten deutsche Organe die Zeugnisse über die abgeschlossene Bildung bestätigen sollen.
Außerdem soll die Pflicht zur Teilnahme an den Kursen der Integration für die Migranten mit sprachlichem Defizit erweitert sein. Anstelle des 600-Stunden-Deutschunterrichts werden die Kurse in der Zukunft 900 Stunden dauern. Bis zu 300 zusätzlichen Stunden können freiwillig durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Integrationskurse rentabler für die Anbieter von solchen Kursen sein, wenn es möglich ist, dass der Staat für jeden Teilnehmer und pro Stunde 3 Euro zahlen wird anstelle der heutigen 2,35 Euro.
Weiter sehen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe die obligatorischen Prüfungen der Sprachkenntnisse wie für deutsche als auch für die ausländischen Kinder ab dem vierten Lebensjahr vor. Wenn sich dabei Mängel zeigen, so ist die Verpflichtung für die Hilfeleistung vorgesehen. Die Eltern, die ihre Kinder nicht zu dem Fremdsprachenunterricht schicken, sollen Sanktionen erwarten. So will die neue Koalition erreichen, dass jedes Kind in Deutschland bei der Einschulung ausreichende Deutschsprachkenntnisse verfügt.
Kategorien: Arbeitsmarkt, Jobs, News, Stellenangebot
Die Osterweiterung. Beitritt in die EU. Kommission der EU
Die EU-Kommission möchte für alle Arbeiter eine uneingeschränkte und offene Bewegungsfreiheit. Die EU-Kommission fordert von Deutschland eine indirekte Öffnung des Arbeitsmarktes für Osteuropa. In einem seiner Berichte über die Freizügigkeit der Arbeiter nach Osterweiterung schrieb die Kommission, dass die uneingeschränkte und offene Bewegungsfreiheit der Arbeitnehmer zu einem positiven Einfluss des Wirtschaftswachstums in der ganzen EU-Gemeinschaft führen wird. Durch den Beitritt der osteuropäischen Länder ist der Einfluss auf die Löhne und Arbeitslosigkeit nur sehr gering, es werden aktive und intensive Maßnahmen benötigt. Ein eingeschränkter Arbeitsmarkt führt nur dazu, dass die Schwarzarbeit gefordert wird. In dem oben genannten Bericht von der EU-Kommission steht auch, dass die Einschränkung des Arbeitsmarkts die Anpassung der osteuropäischen Länder nur verzögert und auch illegale Arbeit fordert, was zu unvorteilhaften sozialen Folgen für nicht gemeldete Arbeiter und reguläre Arbeitnehmer führt. Von 15 alten Mitgliedstaaten sind nur Deutschland, Österreich, Belgien und Dänemark die Einzige, die ihren Arbeitsmarkt noch nicht ganz für Arbeiter aus Osteuropa geöffnet haben. In Deutschland soll die Einschränkung erst 2011 abgeschafft werden. Nach der Osterweiterung 2003 sind in die alten EU-Mitgliedstaaten etwa eine Million Menschen umgezogen. Außerdem kommen noch 850 000 Menschen aus Bulgarien und Rumänien, die 2007 der EU beigetreten sind. Es sind heute ungefähr 0,5 % der Bevölkerung in alten EU Ländern mit Herkunftswurzeln in osteuropäischen Ländern. Die meisten Menschen aus Bulgarien und Rumänien leben heute in Spanien, Italien und Deutschland.
Außerdem werden Arbeiter im Rahmen des Dienstleistungsbereichs entsendet. Diese Arbeiter werden in ihrer Heimat angestellt und kehren nach einer bestimmten Zeit zurück in ihre Heimat. Nach Angaben der EU wurden 2006 aus Deutschland 194 000 Arbeiter in andere EU Mitgliedstaaten entsendet. Zugleich wurden nach Deutschland 157 000 EU Bürger entsendet. Aus diesen 157 000 Arbeitnehmern sind 133 000 Arbeitnehmer aus den osteuropäischen Ländern. Dies ist Rekord innerhalb der EU.
Kategorien: Arbeitnehmer, Arbeitsmarkt, Jobs, Stellenangebot, Uncategorized
Russland und Deutschland. Gazprom Gas. Die Gaslieferung
Die Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel meint, dass Deutschland und Russland sich gegenseitig brauchen: Russland braucht Kunden und Deutschland benötigt Lieferungen. Trotz der Krise im Kaukasus rief Angela Merkel zur Zusammenarbeit mit Russland auf. Die Beziehungen zwischen den Partnern Russland und Deutschland sollen auch weiterhin gebildet und gefestigt werden. Außer den wirtschaftlichen Beziehungen sollen auch Kontakte in den Bereichen Politik und Zivilgesellschaften weiter aufgebaut werden, meint die Kanzlerin. Sowohl für gute Beziehungen in der Wirtschaft als auch für einen engeren Kontakt in der Politik stehen die Chancen zwischen Deutschland, der EU und Russland ganz gut. Eine wichtige Rolle in Bezug auf den europäischen Energiemarkt spielt die langfristige Versorgungssicherheit mit Energie des Industriestandortes Deutschland. Russland als Hauptlieferant von Erdgas ist besonders wichtig für Deutschland. Da Russland Kunden braucht und Deutschland Lieferanten ist die Zusammenarbeit von beiden Ländern sehr wichtig, so die Meinung von Angela Merkel.
Seinerseits erklärte der Vorstandsvorsitzende von Gazprom Alexei Miller, dass das Gazprom auch in der Zukunft Erdgas nach Deutschland exportieren wird. Damit die Versorgungssicherheit auch weiter gewährleistet bleibt, investiert das
Kategorien: Arbeitsmarkt, News, Uncategorized, Unternehmen in Deutschland