Alle Artikel vom August, 2008
Ausländer als Mittel gegen die Arbeitslosigkeit
In Deutschland wird heftig über Ausländer gestritten, über die legale und illegale Einwanderung, den Asyl, die Duldung und das Bleiberecht. Thomas Straubhaar, Chef des hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, erklärte einige wichtige Sachen. Deutschland hat 4,5 Millionen Arbeitslosen, die Angst vor ausländischen Billigarbeitern haben. Aber es gibt kein Grund dafür. Denn viele Deutsche wollen bestimmte Arbeiten einfach nicht machen. Sei es, weil sie ihnen zu gefährlich, zu schmutzig oder zu schlecht bezahlt sind. Schon allein deswegen wäre es sehr dumm, den Arbeitsmarkt abzuschotten. Die simple Gleichung, dass Ausländer den Deutschen Jobs wegnehmen, geht nicht auf.
Nach Thomas Straubhaar, wer nach Deutschland kommen will, muss gewaltige bürokratische Hürden nehmen. Fast jeder Einzelfall wird unter der Frage ‘Ist das wirklich notwendig?’ geprüft. Das macht die Zuwanderung schwierig. Sinnvoller wäre es, die Zuwanderung durch eine Quote zu begrenzen und die Berechtigten durch ein einfaches Verfahren auszuwählen.
Neue Innovation das Punktesystem für Zuwanderung basiert darauf, Einwanderungswillige nach einfachen Kriterien zu bewerten. Dazu gehören Sprachfähigkeiten, Bildungsgrad und Beruf. Man könnte auch Jüngere gegenüber Älteren bevorzugen, um die demografische Alterung in Deutschland abzumildern. Wer nach diesem System gut abschneidet, könnte einwandern. Wer sich einige Jahre nichts Strafrechtliches zuschulden kommen lässt, kann sich danach auf einfache Weise einbürgern lassen.
Wer welcher Religion angehört, darf für die Frage, wer in Deutschland arbeitet, keine Rolle spielen. Richtigerweise werden ja auch Deutsche bei Bewerbungsgesprächen nicht nach ihrer Religionszugehörigkeit befragt.
Die Politik hat das Punktesystem für Ausländer nicht akzeptiert, weil da eindeutig parteipolitische Interessen mitspielen. Konservative Gruppierungen, angeführt von Edmund Stoiber und der CSU-Spitze, glaubten, das Punktesystem würde die Schleusen öffnen. Sie haben nicht verstanden, dass das Punktesystem mit einer Einwanderungsquote gekoppelt ist. Die SPD ist bei der Einwanderungsfrage sowieso gespalten. Sie vertritt die Menschen, die in festen Beschäftigungsverhältnissen stehen. Und natürlich würde sich in manchen Bereichen ein gewisser Konkurrenzdruck zwischen deutschen und ausländischen Arbeitskräften nicht ausschließen lassen. Das aber wollen Teile der SPD nicht.
Politiker scheuen davor zurück, Dinge zu tun, die nicht mit den Interessen ihrer Wähler kompatibel sind. Auch wenn ungeliebte Entscheidungen die gesamtwirtschaftlich richtigen Entscheidungen wären.
Dabei scheint die Angst vor Ausländern eher abzuflauen, wenn man die Situation mit den 90er Jahren vergleicht. Das stimmt. Zuwanderung ist zurzeit vergleichsweise kein hitziges Thema. Der Grund ist einfach: Derzeit haben wir es häufiger mit einer Auswanderung von Deutschen beispielsweise in die Schweiz oder einer Rückwanderung von Süd- aber auch Osteuropäern in ihre Herkunftsländer zu tun. Gleichwohl ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Thema Zuwanderung von interessierter Seite politisch wieder hoch gespielt wird. Das hängt auch damit zusammen, dass sich das Thema Ausländer so einfach medial ausschlachten lässt, weil man es personalisieren kann und mit dem manchmal stärkeren, aber in der Regel mit dem zahlenmäßig gering bleibenden Auftauchen von Missbrauch, Kriminalität oder Verdrängung einfache, aber tief sitzende Ressentiments bedienen kann.
Das ist ein guter Schritt. Denn es müssen viele Defizite behoben werden. In Italien zum Beispiel gab es über Jahrzehnte hinweg nur ein Ministerium für Auswanderung, aber keines für Zuwanderung. Bis vor zehn Jahren gab es noch nicht einmal eine Rechtsgrundlage für Einwanderer. Außerdem müssten die Einwanderungspolitiken der EU-Länder harmonisiert werden. Kurzum: Eine zeitgemäße, schlüssige EU-Einwanderungspolitik wäre ein Thema, mit dem sich die Deutschen hervorragend profilieren könnten.
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Zuwachsraten im Hamburger Hafen
Vladimir Papkov ist Berater für russische Firmen, die in Deutschland aktiv werden wollen. Er hat seine Agentur in Kronstadt. Besonders im Transportsektor verzeichnet er äußerst große Zuwachsraten – allein im Hamburger Hafen wächst der russisch-deutsche Handel jährlich um 30 Prozent.
Papkov hat eine russisch-deutsche Handelsgilde und ein Unternehmen in Hamburg gegründet. Staatsunternehmen dürfen in die Gilde nicht beitreten, die Gildemitglieder verschreiben sich ganz der Marktwirtschaft und einem anständigen Geschäftsgebaren. Vor einem Jahr hatte der Verein 25 Mitglieder, heutzutage sind dort schon 50. In Hamburg, sagt Papkov, repräsentieren sie “Hunderte Arbeitsplätze”. Seine Handelsgilde hilft, den Arbeitsmarkt und die Jobbörse in Hamburg zu entwickeln. Sie hat also auch die Funktion einer Arbeitsagentur, die viele Stellenangebote anbietet.
“Der betrügerische Charakter der ersten Periode des Kapitalismus in Russland darf nicht fortgeführt werden”, heißt es im Gründungsstatut. Als eine Art Business-Klub will die Gilde für ein “neues, positives Image des russischsprachigen Geschäftslebens” werben.
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Immer mehr Erntehelfer fehlen
Jeder fünfte Saisonarbeiter bleibt weg – Bauernverband schlägt Alarm
Die Zahl der ausländischen Saisonarbeiter ist 2007 erneut gesunken. Sie ging nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit um rund 3000 auf 291 357 zurück. Ursprünglich wurden viel mehr Erntehelfer angefordert. Doch sie kamen gar nicht nach Deutschland. Das sind fast 75 000 – jeder fünfte angeworbene Saisonarbeiter- blieb in seinem Heimatland oder suchte sich einen anderen Job in einem der EU-Länder. Die Zahl der Stornierungen stieg um 15% an. Die meiste Zahl der Saisonarbeiter kam aus Polen. Ihre Zahl ging um mehr als 6000 auf circa 224 000 zurück. Etwa 60 000 polnische Erntehelfer waren angeworben worden, kamen aber leider nicht.
Der Deutsche Bauernverband alarmiert aus diesen Zahlen zu Beginn der Spargelsaison. “Die Existenz vieler Betriebe im Obst- und Gemüseanbau, im Hopfen- und Weinbau ist gefährdet, wenn nicht ausreichend motivierte Saisonarbeitskräfte zur Verfügung stehen”, warnte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner. “Daher brauchen wir im Agrarbereich endlich Freizügigkeit für alle Arbeitnehmer in Europa.” Die deutsche Landwirtschaft sei im Wettbewerb um ausländische Arbeitskräfte benachteiligt, weil ihre Anzahl kontingentiert und die Beschäftigungsdauer beschränkt ist. Der zuständige Arbeitsminister Olaf Scholz und seine Partei SPD müssten sich endlich bewegen und rasch die Barrieren innerhalb der EU abzubauen. “Wir können nicht auf 2011 warten, wir brauchen die Freizügigkeit jetzt.”
Deutschland, im Unterschied zu den meisten anderen EU-Ländern, nutzt seit der EU-Osterweiterung eine Übergangsregelung und hält die Staatsgrenzen für Arbeitskräfte aus dem östlichen Teil Europas, die einen festen Job suchen, geschlossen. Arbeitsminister Olaf Scholz möchte diese Regelung verlängern und den deutschen Arbeitsmarkt bis 2011 absperren. Helfer dürfen nur mit Arbeitsgenehmigung der Arbeitsagenturen auf Feldern Deutschlands arbeiten. Sie gehen deswegen lieber nach Großbritannien oder in andere Länder in Westeuropa, die ihnen Freizügigkeit einräumen. Dort können sie auch in allen Berufen unbefristet arbeiten.
Die Bauern erhalten Unterstützung von den Liberalen. Die bisherige Erntehelferregelung muss durch eine neu einzuführende Freizügigkeit für Arbeitnehmer in der EU im Agrarbereich ersetzt werden, forderte der FDP-Agrarpolitiker Hans-Michael Goldmann. “Immer mehr Erntehelfer machen einen Bogen um Deutschland”, klagte Goldmann. Die praxisuntaugliche und planwirtschaftliche “Eckpunkteregelung für die Zulassung mittel- und osteuropäischer Arbeitnehmer” muss endgültig auslaufen.
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Visumabkommen und strategische Partnerschaft
Die Europäische Union und die Russische Föderation verfolgen ein gemeinsames Ziel: Austausch der Zivilgesellschaften. Am 1. Juni 2007 ist daher eine Konvention über die gegenseitige Vereinfachung der Ausstellung des Visums in Kraft getreten. Die Konvention besteht darin, dass die Zahl der nötigen Unterlagen für Bürger verringert wird, was ein mehrmaliges Jahres- und Mehrjahresvisum ermöglicht und außerdem den Kreis der gebührenbefreiten Antragsteller erweitert. Am 1. Juni 2007 trat zwischen der EU und Russland ein gegenseitiges Abkommen über die Rückübernahme unrechtmäßiger Migranten in Kraft, das die gegenseitige Rückführung von solchen ausländischen Migranten regelt, die sich illegal auf dem EU-Gebiet oder auf dem Territorium Russlands aufhalten.
Man kann auch einen kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Russland beobachten. Es gibt viele gemeinsame kulturelle Projekte, die die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die Regierung der Russischen Föderation schaffen.
Rund 12.000 russische Jugendliche studieren an deutschen Hochschulen. Das im Oktober 2005 in Kraft getretene Abkommen über jugendliche Zusammenarbeit mit nationalen Büros in Hamburg und Moskau vereinigt beide Länder. Im April 2005 wurde eine gemeinsame Erklärung über die strategische Partnerschaft auf in den Bereichen der Bildung, Forschung und Innovation unterzeichnet. Das Goethe-Institut ist weltweit berühmt in vielen Orten Russlands, vor allem in Moskau und in St. Petersburg.
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Fitness und Wellness
Fitness, Wellness – die Sporttrainer in Deutschland bieten den Kunden mehrere Fitnessprogramme an: Muskelaufbau, Ausdauertraining und Entspannungstraining sowie Tipps für eine richtige Ernährung, Wellnesshotels, Wellnesswochenende und Training im Fitnessstudio. Im Fitnesscenter gibt es auch Fitnessgym, wo man sich von einem professionellen Fitnesstrainer beraten lassen kann. Für Millionen Bundesbürger ist das Sporttraining ein Teil ihres Alltags. Wellness und Fitness sind ganz wichtige Elemente für den Körper, damit es immer seine gute Form erhält. Gesundheit und Wellness sind heutzutage wichtiger denn je. Reise, Fitness, Erholung und Sport, Entspannung, Haut- und Körperpflege sind die besten Elemente des Glückgefühls. Sportlich sein und in Bewegung bleiben ist ein gutes Mittel, die meisten Zivilisationserkrankungen vorzubeugen. Sport kann auch Spaß machen und die Geselligkeit fördern. Stress und Hektik sind heute im Beruf wie im Privatleben allgegenwärtig. Schon ein wohltuendes Bad mit duftenden Aromaölen oder Massage bringen eine gute Entspannung.
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Bewältigung des Fachkräftemangels
Das Bundeskabinett will in kurzer Zeit den Fachkräftemangel bewältigen. Studenten aus dem Ausland, die ihren Abschluss in Deutschland gemacht haben, sollen leichter einen Beruf ausüben können. Restriktionen für Ingenieure gelockert werden.
Das deutsche Bundeskabinett hat sich auf kurzfristige Maßnahmen zur Bewältigung des Mangels an Fachkräften verabredet. Danach sollen ausländische Studenten mit deutschem Abschluss in der Zukunft für drei Jahre leichter einen Beruf ausüben können. Die Restriktionen für Ingenieure in solchen nachgefragten Bereichen wie Maschinenbau oder Elektrotechnik sollen etwas gelockert werden.
Die Bundesagentur soll dafür sorgen, dass aus den zwölf neuen EU-Staaten verstärkt Fachkräfte nach Deutschland kommen können. Vorwiegend soll das deutsche Fachkräftepotenzial ausgeschöpft werden. Grundsätzlich ist sich jeder bewusst, dass Zuwanderung eine notwendige und erwünschte Maßnahme ist.
Nach Abschluss der zweitägigen Beratungen auf Schloss Meseberg bei Berlin wurde beschlossen, dass für die Migration von Arbeitskräften auch ein Punktesystem geprüft werden soll, worin solche Kriterien wie Qualifikation und berufliche Erfahrung einfließen sollen, um Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen.
Für das Punktesystem, das die Zuwanderung steuern soll, hatte sich die Partei SPD eingesetzt. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt forderte ein Punktesystem, um zielgerichtet qualifizierte Arbeiter zu gewinnen.
In der Wirtschaft Deutschlands werden die Pläne für eine vorsichtige Öffnung des Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus den EU-Beitrittsländern gut angenommen.
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Freier Zugang für bestimmte Berufsgruppen zum Arbeitsmarkt
Arbeitnehmer aus dem östlichen Teil Europas werden wahrscheinlich früher als bisher vorgesehen in Deutschland arbeiten. Die Bundesregierung entscheidet, ob sie die Restriktionen für bestimmte Berufsgruppen abschaffen soll. Der wichtigste Grund dafür ist der Fachkräftemangel, der immer weiter zunimmt.
Früher war es für Arbeitnehmer, zum Beispiel aus Polen nicht so einfach, innerhalb Deutschlands einen Job auszuüben. In der Europäischen Union gilt aber grundsätzlich, dass ausländische Arbeitnehmer ihren Beschäftigungsort frei aussuchen können. Nach der Ost-Erweiterung aber bekamen die alten Mitgliedstaaten das gesetzliche Recht, die Freizügigkeit für alle Arbeitnehmer aus den beigetretenen Ländern einzuschränken.
Deutschland hat die Freizügigkeit zuerst für zwei und im letzten Jahr für 3 Jahre eingeschränkt. 2009 könnten die Beschränkungen von der Bundesregierung nochmals um 2 Jahre verlängern werden.
Der Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Gerd Andres (SPD), sagte: „Wenn es mit dem Arbeitskräftemangel in Deutschland so weitergeht, wäre es denkbar, die Beschränkungen für osteuropäische Arbeitnehmer schon vor dem Jahr 2009 aufzuheben“.
Ralf Brauksiepe, der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, forderte ein „Gesamtkonzept“, um die Zuwanderung der ausländischen Arbeitskräfte zu steuern. Es gebe gar keinen Grund, Arbeiter aus Osteuropa schlechter einzustellen als Zuwanderer aus anderen Ländern.
Die Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft forderten eine baldige Marktöffnung. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte, die Einschränkungen würden zu Europa und freien Märkten nicht passen. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, nannte es „ein gutes Signal, dass die frühere Öffnung des Arbeitsmarktes endlich kein Tabu mehr ist.“ Den Absolventen von Hochschulen aus den neuen Mitgliedsstaaten sollte der Zugang zum Markt erleichtert werden.
Die Landwirte beklagen sich, dass vor allem polnische Erntehelfer wegen der hohen formalen Hindernisse wegbleiben. „Deshalb wäre uns schon geholfen, wenn die Helfer länger als die derzeit möglichen vier Monate bleiben dürften“, sagte eine Verbandssprecherin.
Untersuchungen in Schweden, Großbritannien und Irland hätten gezeigt, dass die Arbeitnehmerfreizügigkeit positive Effekte auf den Arbeitsmarkt gehabt habe. „In diesen Ländern ist weder zusätzliche Arbeitslosigkeit noch Druck auf die Löhne entstanden.“
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Ingenieurwissenschaftler
Ingenieurwissenschaftler
Ingenieurwissenschaftler im Bereich der Technik werden gesucht und in Zukunft immer häufiger. Der Fachkräftemangel ist vor allem bei den akademischen MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie bei Technikern und Meistern zu beobachten. Häufig fehlt auch die entsprechende Qualifikation für den Job. Im Bereich der Technik mangelt es besonders an Ingenieurwissenschaftlern. Hier wird es einen Bedarf in den nächsten Jahren jährlich bis zu 12.000 zusätzliche Absolventen der entsprechenden Studiengänge geben. Der Fachkräfteengpass wird in diesen Fachbereichen weiter ansteigen, da nach den Berechnungen bis zum Jahr 2010 jährlich etwa 37.000 und nach dem Jahr 2015 jährlich rund 43.000 Ingenieure wegen ihrem hohen Alter aus dem Erwerbsleben ausscheiden werden. Laut Statistik kommen in Deutschland auf 100 aufgrund ihres Rentenalters ausscheidende Ingenieure 90 Nachwuchskräfte aus verschiedenen Hochschulen.
Die Zahl der Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge ist von circa 50.000 im Jahr 1996 innerhalb von 10 Jahren auf 39.000 gesunken. Diesem Rückgang steht eine in derselben Zeitspanne gleich bleibend eine hohe Nachfrage gegenüber. Die beiden Effekte haben dazu beigetragen, dass mehr als die Hälfte der ganzen Unternehmen einen Mangel an Fachkräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik beklagen. Per saldo hat sich ebenfalls die Situation bei den übrigen technischen Qualifikationen wie Technikern und Meistern deutlich verschlechtert.
30,8% der befragten Handwerksunternehmen beobachten Probleme bei der Besetzung von freien Fachkräftepositionen. Die größten Schwierigkeiten sahen dabei die Bauhandwerke und Ausbauhandwerke und auch Metallhandwerke (Zulieferer der Industrie).
Job in Branche Technische Berufe Elektronik
Kategorien: Ingenieure