Rechnungswesen · Finanzen

Die Finanzbranche ist eine aufstrebende und arbeitsintensive Branche, die aber im Gegenzug gut dotierte Positionen und spannende Tätigkeiten bietet. Für eine Anstellung im Finanz- oder Rechnungswesen sollte man über fundierte Kenntnisse verfügen, die entweder durch einen Ausbildungsberuf oder ein betriebswirtschaftliches Studium erworben werden. Allerdings sollte man in der Finanzbranche beachten, dass ein Studium nicht immer die erste Wahl ist, da man nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung gute Weiterbildungsmöglichkeiten wahrnehmen kann, die ebenso den Zugang zu anspruchsvolleren Positionen ermöglichen.

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Eine Spezialisierung ist wichtig

Das Finanz- und Rechnungswesen ist nicht nur eine interessante, sondern auch eine sehr vielfältige Branche, die eine Tätigkeit in den unterschiedlichsten Bereichen erlaubt. Dementsprechend ist es wichtig, sich bereits zu Beginn einer Berufsausbildung oder eines Studiums auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren, denn für eine erfolgreiche Tätigkeit werden vor allem Kenntnisse über die einzelnen Begebenheiten der verschiedenen Branchen zu besitzen. Zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern zählen beispielsweise die Gebiete Steuern und Steuerrecht, Buchhaltung, Rechnungswesen und Risikoprüfung. Daher sind auch die Studiengänge und Ausbildungsberufe darauf ausgerichtet, einen dieser Schwerpunkte auszuwählen.

Berufserfahrung ist von Vorteil

Neben guten theoretischen Kenntnissen ist aber auch die sichere praktische Anwendung des erworbenen Wissens von größter Wichtigkeit, da dies den Berufsalltag im Finanz- und Rechnungswesen bestimmt. Hier besteht vor allem für Auszubildende ein nicht zu verachtender Vorteil, da neben einer fundierten theoretischen Ausbildung auch eine anspruchsvolle praktische Ausbildung stattfindet. Dieser Nachteil sollte von Studenten möglichst ausgeglichen werden, was beispielsweise durch Praktika in den Semesterferien oder einer geringfügigen Beschäftigung geschehen kann. Doch auch wenn diese Arbeitsangebote eher knapp sind, so sollte man darauf achten, dass ein Praktikum oder Aushilfsjob in dem Bereich stattfindet, auf den man sich mit seinem Studium spezialisiert.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Finanzbranche eine der bestbezahltesten Branchen ist, in denen aber auch ein hohes Maß an Erfahrung und Wissen notwendig ist. Ist Letzteres vorhanden, so winken neben einer guten Bezahlung auch gute Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.